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Allergische Rhinitis oder Heuschnupfen ist ein Problem unter dem viele Menschen vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten leiden. Die Reaktionen bei Allergien sind tränende, juckende Augen und eine laufende Nase, was je nach Pollenbelastung schwanken kann. Zur Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Therapie mit Avamys Spray wurde in Studien als sehr wirksam beschrieben. Mit einer einmal täglichen Anwendung können so die Beschwerden deutlich gemildert werden.

Wenn bei Ihnen eine allergische Rhinitis diagnostiziert wurde und Sie Avamys Spray nutzen möchten, können Sie bei unseren Ärzten ein Rezept anfordern.


Die Rezeptgebühr beträgt 9 €.

Was ist Avamys Spray und wofür wird es angewendet?

Avamys Spray ist ein Cortisol-haltiges Nasenspray zur Behandlung der allergischen Rhinitis. Dazu zählen der Heuschnupfen und die Hausstauballergie. Vom Heuschnupfen Betroffene leiden unter Symptomen wie juckenden und tränenden Augen, juckender und laufender Nase sowie Nies-Anfällen. Das Avamys Spray wird zur Behandlung der Allergie-Symptomatik in die Nase gesprüht und lindert innerhalb weniger Stunden effektiv die Symptome.

Wie entsteht die allergische Rhinitis?

Die allergische Rhinitis gehört zu den sogenannten Hypersensitivitäten (Überempfindlichkeitsreaktionen) des Immunsystems: Dabei kommt es durch das Immunsystem, das normalerweise Krankheitserreger wie Bakterien abwehrt, zu einer Reaktion gegen nicht-schädliche sogenannte Allergene wie beispielsweise Pollen. Das Immunsystem erkennt diese Allergene fälschlicherweise als körperschädigend und es kommt zu einer Abwehrreaktion mit Ausschüttung von bestimmten Botenstoffen, die die typischen Symptome des Heuschnupfens auslösen. Zur allergischen Rhinitis zählen der Heuschnupfen und die Hausstauballergie, da beide Allergieformen die gleichen Symptome zeigen.

Woher weiß ich, dass ich eine allergische Rhinitis habe?

Wenn Sie in den Frühjahrs- und Sommermonaten oder auch nur während eines kürzeren Zeitraumes das Jucken und Brennen in Augen und Nase verspüren und Schnupfen-ähnliche Symptome haben, ohne sich aber ansonsten erkältet zu fühlen, spricht dies unter Umständen für eine Pollenallergie. Bei einer Hausstauballergie treten diese Symptome ganzjährig, immer in geschlossenen Räumen und besonders in der Nähe beispielsweise von Teppichen auf.

Der Verdacht lässt sich mit einem Allergietest beim Hausarzt oder beim Dermatologen (Hautarzt) bestätigen. Für die Diagnose einer Pollen- oder Hausstauballergie werden die häufigsten auslösenden Allergene mit dem Prick-Test unter die Haut gegeben und die Reaktion beobachtet. So wird der Auslöser festgestellt und dementsprechend kann dann gehandelt werden.

Wie wirkt Avamys?

Avamys Spray wirkt über eine Unterdrückung der Immunantwort, die durch das Allergen bei Allergie-Patienten fälschlicherweise ausgelöst wird. Das enthaltene Fluticasonfuroat ist eine hochwirksame Variante des Cortisons, welches das Immunsystem an den betroffenen Orten herunterreguliert. So wird die Abwehrreaktion gegen die Allergene nicht ausgelöst und Betroffene bleiben nahezu beschwerdefrei, solange sich das Fluticasonfuroat in der Nasen- und Augenschleimhaut befindet. Dies ist maximal über einen Zeitraum von etwa 24 Stunden der Fall.

Ist die Allergie durch Avamys Spray heilbar?

Die Wirkweise der Sprays beruht auf der Unterdrückung der allergischen Reaktion. Dabei werden die Immunzellen jedoch nicht verändert und erkennen nicht-krankmachende Stoffe immer noch als abzuwehrende Fremdkörper. Die Allergie wird so also nicht in ihrer Ursache behandelt, da die genetisch veränderten Immunzellen immer noch vorhanden sind. Sie werden durch Fluticasonfuroat lediglich daran gehindert, die Allergie-Symptome auszulösen. Dabei sterben sie jedoch nicht ab und können bei Nachlassen der Wirkung die Allergie wieder verursachen.

Kann Avamys auch von Kindern und Jugendlichen mit Heuschnupfen genutzt werden?

Avamys Spray ist in Studien auch an Kindern und Jugendlichen getestet worden. Ab dem sechsten Lebensjahr können Kinder diesen Studien zufolge in der Regel das Spray in geringerer Dosierung nutzen. Auch hier müssen jedoch unbedingt möglicherweise bestehende Überempfindlichkeiten beachtet werden. An Kindern unter sechs Jahren sind die Wirksamkeit und die Verträglichkeit jedoch nicht ausreichend getestet worden, weshalb jüngere Kinder Avamys Spray nicht anwenden dürfen.

Für wen ist Avamys nicht geeignet?

Kinder unter sechs Jahren sollten Avamys Spray nicht einnehmen, da die Datenlage für diese Altersgruppe nicht ausreicht. Kontraindikationen für Patienten über sechs Jahren sind Überempfindlichkeiten gegenüber einem oder mehreren der enthaltenen Bestandteile. Besonders wenn die Einnahme von Cortisonpräparaten bereits in der Vorgeschichte zu Unverträglichkeitsreaktionen geführt hat, sollte Avamys Spray nicht angewendet werden.

Ein bestehendes Glaukom (Grüner Star) oder ein erhöhtes Glaukom-Risiko stellt ebenfalls ein Ausschlusskriterium dar. Besonders Menschen mit erhöhtem Augeninnendruck und Diabetiker sind hierfür gefährdet. Bei Behandlung mit Ritonavir gegen HIV darf aufgrund von Wechselwirkungen der Wirkstoffe Avamys nicht eingenommen werden.

Weiterhin sollten Kinder mit Wachstumsverzögerungen aufgrund der hormonellen Wirkung von Cortison-Präparaten das Spray nicht anwenden. Außerdem muss bei Kindern regelmäßig das Wachstum überprüft werden, wenn Cortison-Varianten verschrieben werden. Frauen sollten während der Schwangerschaft und der Stillzeit keine Cortison-haltigen Nasensprays wie Avamys verwenden, da die Datenlage zu einer möglichen Schädigung des Ungeborenen oder Säuglings nicht ausreichend ist.

Mit welchen Maßnahmen kann ich die Wirkung von Avamys Nasenspray optimieren?

Die Allergie kann neben der medikamentösen Behandlung beispielsweise mit Avamys Spray noch in der Entstehung vermindert werden. Dazu gilt es, die Allergen-Exposition möglichst gering zu halten. Bei Heuschnupfen sind Maßnahmen wie das Anbringen von Pollengittern an den Fenstern sowie das Haare Waschen und Umziehen nach dem Aufenthalt im Freien sinnvoll. Bei einer Hausstauballergie sollte auf regelmäßiges Staubsaugen und –wischen geachtet und hypoallergene Matratzen genutzt werden.  

Welche Alternativen und zusätzliche Behandlungsmethoden gibt es bei Heuschnupfen?

Es gibt weitere Mittel gegen Heuschnupfen, deren Wirksamkeit individuell jedoch unterschiedlich sein kann. Sie sollten deshalb mit dem Arzt immer absprechen, welche Sie probieren möchten und welche Behandlung für Sie am geeignetsten und wirksamsten ist.

Die bekanntesten Medikamente sind neben den verschiedenen Cortison-Präparaten sogenannte Antihistaminika wie Levocetirizin, die als Tabletten eingenommen werden. Weiterhin kann durch eine Hyposensibilisierung versucht werden, die Heuschnupfen Symptome während der Allergiesaison zu vermindern oder ganz zu beseitigen. Bitte sprechen Sie dazu mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wie wird Avamys Nasenspray angewendet?

Nehmen Sie Avamys Spray immer so ein, wie es von Ihrem Arzt verordnet wurde. In der Regel soll die Anwendung einmal täglichzur gleichen Uhrzeit erfolgen, um eine maximale Wirksamkeit zu erzielen. Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren sprühen hierbei zu Beginn zweimal, Kinder zwischen sechs und elf Jahren einmal pro Anwendung.

Bei deutlicher Besserung der Symptome kann die Dosis bei Erwachsenen auf einen Sprühstoß reduziert werden, solange die Wirksamkeit noch ausreicht. Sollte die Dosis bei Kindern nicht ausreichen, können Patienten ab dem sechsten Lebensjahr zu Beginn der Therapie zwei Sprühstöße nehmen.

Was passiert, wenn ich zu viel Avamys Spray genommen habe?

Eine einmalige Überdosierung von Avamys Spray hat in Studien keine erhöhten Risiken gezeigt. Normalerweise sollte in diesem Fall lediglich eine genaue Beobachtung des Betroffenen erfolgen und notfalls ein Arzt um Rat gefragt werden.

Was soll ich tun, wenn ich Avamys vergessen habe?

Wenn Sie die Anwendung von Avamys Spray vergessen, hat dies keine Auswirkungen auf die Ausprägung Ihrer Allergie. Die Symptome können jedoch verstärkt auftreten, weshalb Sie Avamys anschließend normal weiter nutzen sollten. Sie können am nächsten Tag die übliche Menge wieder zur gewohnten Uhrzeit einnehmen.

Was ist in Avamys Nasenspray enthalten?

Ein Sprühstoß Avamys Nasenspray enthält 27,5 Mikrogramm Fluticasonfuroat. Weitere Bestandteile sind wasserfreie Glucose, mikrokristalline Cellulose, Carmellose-Natrium, Polysorbat 80, Benzalkoniumchlorid, Natriumedetat und gereinigtes Wasser.

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Avamys Nasenspray auftreten?

  • Sehr häufig (mehr als zehn Prozent): Nasenbluten

  • Häufig (ein bis zehn Prozent): Ulcera (Defekte) der Nasenschleimhaut, Kopfschmerzen

  • Gelegentlich (0,1 bis ein Prozent): Schmerzen, Brennen, Irritationen oder Trockenheit der Nase

  • Selten (unter 0,1 Prozent): Überempfindlichkeitsreaktionen, Anaphylaxie, Angioödem, Hautausschläge

Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen oder eine andere Wirkung nach der Anwendung von Avamys Spray bei sich feststellen, berichten Sie Ihrem Arzt davon. Bei schweren allergischen Reaktionen auf das Spray handelt es sich um einen Notfall. Wenn Sie also Schwellungen der Lippen oder Zunge (Angioödem) bei sich bemerken, sollten Sie umgehend einen Notarzt rufen.


 Quellen:

  • Informationen der Roten Liste für Arzneimittel: www.online.rote-liste.de, zuletzt aufgerufen am 25.06.2016

  • Informationen der European Medicines Agency: www.ema.europa.eu, zuletzt aufgerufen am 25.06.2016

  • Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie. Hof H Dörries R. Thieme Verlag, 4. Auflage 2009:127ff.

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