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Wenn Sie seit mindestens 3 Monaten die gleichen Medikamente zur Behandlung Ihres erhöhten Cholesterinspiegels einnehmen, können unsere Ärzte Ihnen bei entsprechender Eignung ein Folgerezept für Ihr übliches Statin zur Senkung des Cholesterinwertes ausstellen.

Außerdem können wir Sie bei behandlungsbedingten Beschwerden beraten oder Ihnen Hinweise zur Optimierung Ihrer Behandlung geben.

✓ Ausstellung eines Folgerezepts kostet €19

✓ Das Rezept erhalten Sie innerhalb von 3 Werktagen

Was bedeutet ein hoher Cholesterinwert?

Der menschliche Körper benötigt Cholesterin. Cholesterin ist in jeder Zelle unseres Körpers enthalten und dient zur Bildung der äußeren Zellmembran. Cholesterin wird in der Leber hergestellt und ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Es wird mithilfe von Eiweißen durch den Körper transportiert und bildet in Kombination mit diesen Eiweißen Lipoproteine. Es gibt zwei unterschiedliche Lipoproteine, die HDL (High-density Lipoprotein) und LDL (Low-density Lipoprotein) genannt werden.

Was ist HDL, auch “gutes Cholesterin” genannt?

HDL transportiert Cholesterin von den Zellen zurück zur Leber, wo es verwertet oder ausgeschieden wird. Abtransportiertes Cholesterin kann sich nicht in den Arterien anlagern, weswegen HDL als “gutes” Cholesterin bezeichnet wird.

Was ist LDL, auch “schlechtes” Cholesterin genannt?

Ein hoher Wert des LDL-Cholesterins kann gefährlich werden, da es zur Arterienverkalkung und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. LDL versorgt die Zellen mit Cholesterin. Wird jedoch mehr Cholesterin zu den Zellen transportiert als diese benötigen, kann es zur Anlagerung in den Arterien kommen. Die Blutzirkulation wird gestört und das Risiko für gefährliche Herzkrankheiten und Blutgerinnsel steigt. Wenn von “hohem Cholesterin” die Rede ist, ist gewöhnlich ein hoher Wert von LDL-Cholesterin gemeint.

Was sind Triglyceride?

Wer seinen erhöhten Cholesterinwert reduziert, bewirkt damit auch eine Verminderung von Triglyceriden, einem anderen fettartigen Stoff, der in der Leber produziert wird und in unserem Blut zu finden ist. Auch Triglyceride sind in manchen Nahrungsmitteln enthalten.

Gibt es Symptome bei hohem Cholesterin?

Ein hoher Cholesterinwert führt zunächst nicht zu Symptomen, erhöht jedoch die Gefahr einer Folgeerkrankung. Sie sollten, falls Sie sich Sorgen um ihren Cholesterinspiegel machen, einen Bluttest beim Arzt durchführen lassen um Ihren Cholesterinwert zu bestimmen. Wie hoch Ihr Wert individuell sein darf, ist von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und Ihrem Alter abhängig. Ihr Arzt wird Ihnen Ihren Cholesterinwert erklären und erläutern ob, und wenn ja warum, Sie Ihren Wert senken müssen.

Welche Risikofaktoren tragen zu einem hohen Cholesterinwert bei?

Die folgenden Faktoren tragen zu einem Risiko für hohes Cholesterin und Herzerkrankungen bei:

  • eine Häufung von Herzkrankheiten oder Schlaganfall in der Familie 
  • vererbliche Tendenz zu hohen Cholesterinwerten in der Familie (in diesen Fällen kommt es auch bei gesunder Ernährung zu hohen Werten)
  • bestimmte ethnische Gruppen tendieren mehr zu hohem Cholesterin, dazu gehören Menschen pakistanischer, srilankanischer und bangladeschischer Abstammung
  • Diabetes, hoher Blutdruck, Nierenkrankheiten, Leberkrankheiten sowie die Unterfunktion der Schilddrüse können zu einem hohen Cholesterinwert beitragen
  • in höherem Alter verengen sich die Arterien eher, und ein höherer Cholesterinwert ist wahrscheinlicher
  • ein Mangel an Bewegung und körperlicher Aktivität führt zu einem Ansteigen des Cholesterinwertes
  • übergewichtige Menschen haben meist einen erhöhten Wert des schlechten LDL-Cholesterins und einen zu niedrigen Wert des guten HDL-Cholesterins
  • wer zuviel Alkohol trinkt, erhöht seinen Cholesterin- und Triglyceridwert
  • die ungesunde Ernährung mit zuviel Fett führt zu hohem Cholesterin
  • auch wer raucht ist besonders gefährdet; Zigaretten enthalten einen Stoff namens Acrolein, welcher das HDL am Transport des überschüssigen LDL hindert; dadurch verbleibt das überschüssige “schlechte” LDL in den Arterien und führt zur Verkalkung

Wie wird hohes Cholesterin behandelt?

Der erste Schritt in der Behandlung hohen Cholesterins sind der regelmäßige Sport und die Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Wenn diese Schritte nicht ausreichen, um das Cholesterin nachhaltig zu senken, wird Ihr Arzt eine medikamentöse Behandlung in Betracht ziehen.

Was sind Statine?

Statine blockieren einen Stoff im Körper, welcher an der Herstellung von Cholesterin in der Leber beteiligt ist. Wenn Sie Statine einnehmen, produziert Ihre Leber weniger Cholesterin, was zu einem niedrigeren Blutwert führt. Es gibt viele verschiedene Arten von Statinen. Oft verschreibt der Arzt zunächst ein Medikament namens Simvastatin. Je nachdem, ob die Behandlung mit diesem Wirkstoff erfolgreich verläuft, müssen eventuell andere Statine verschrieben werden.

Wie werden Statine eingenommen?

Meist werden Statine in Tablettenform verabreicht. Die regelmäßige Einnahme gemäß der Verschreibung ist sehr wichtig. Oft werden Statine abends eingenommen, da die Leber Nachts besonders viel Cholesterin produziert. Folgen Sie immer den Anweisungen Ihres Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage.

Welche Statine gibt es?

In Deutschland sind fünf verschiedene Wirkstoffe aus der Gruppe der Statine zugelassen: Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin und Simvastatin. Sie werden unter unterschiedlichen Markennamen von verschiedenen Herstellern vertrieben. Simvastatin und Pravastatin sind als Generika erhältlich und so vergleichsweise preisgünstig.

Wirken Statine unterschiedlich?

Alle Statine haben die gleiche Wirkweise. Sie alle blockieren eine Stufe in der Produktion von Cholesterin in der Leber und reduzieren so die Menge von Cholesterin im Blut. Oft reicht eine geringe Menge eines Statins aus, um eine Reduzierung des Cholesterinwertes zu bewirken. Wenn es bei der Behandlung zu störenden Nebenwirkungen kommt, so ist ein anderes Statin für Sie möglicherweise besser geeignet. Ihr Arzt wird Sie hierzu beraten.

Stimmt es, dass der Verzehr von Grapefruit in Kombination mit Statinen gefährlich ist?

Wer Statine einnimmt, muss auf den Genuss von Grapefruit unbedingt verzichten. Ein Glas Saft oder ein Stück Grapefruit am Morgen können Gefahren bergen, da die Frucht einen Stoff namens Bergamottin enthält. Bergamottin führt zu Wechselwirkungen mit Enzymen im Körper, die Statine und andere Medikamente abbauen. Der Verzehr von Grapefruit kann folglich den Abbau des Wirkstoffes verhindern, wodurch es zu einer hohen Konzentration des Medikamentes im Blut kommen kann. Mögliche Folgen sind Leber- und Nieren- sowie Muskelschäden.

Wie kann man ohne Medikamente seinen Cholesterinwert senken?

Bei hohen Cholesterinwerten ist es wichtig, die eigene Lebensweise zu betrachten und zu überlegen, wie man seine Ernährung umstellen kann. Besonders die Einnahme gesättigter Fettsäuren sollte eingeschränkt werden und bei Männern 30 Gramm pro Tag nicht überschreiten. Frauen sollten möglichst eine Menge von 20 Gramm pro Tag nicht überschreiten.

Auf vielen Lebensmittelverpackungen finden Sie Informationen zum Nährwert und dem Gehalt an gesättigten Fettsäuren, die Ihnen behilflich sein können. Generell enthalten die folgenden Nahrungsmittel viel gesättigte Fettsäuren: fettiges Fleisch und Fleischprodukte wie Wurst, Butter, Sahne, Saure Sahne, Crème Fraiche, Eiscreme, Käse, Kuchen und Kekse, Schokolade, Kokosnussöl, Palmöl.

Empfehlenswert sind dagegen Lebensmittel mit einem Omega-3-Gehalt, wie zum Beispiel Thunfisch, Makrele und Lachs. Es wird davon ausgegangen, dass diese Omega-3-Fettsäuren zu einer Reduzierung von Triclyceriden beitragen.

Gibt es eine Alternative zu Statinen?

Nicht nur Statine eignen sich zur Reduzierung des Cholesterinwertes. Auch Niacin, ein Vitamin B welches oft in Lebensmitteln und Vitaminzusätzen vorkommt, kann in hohen Dosen den Cholesterinwert senken. Es wird jedoch eher selten verordnet, da es Nebenwirkungen wie das Erröten des Gesichts hervorruft und auf lange Sicht zu Leberschäden führen kann. Ezetimide sind eine weitere Behandlungsmöglichkeit. Sie verhindern die Aufnahme von Cholesterin ins Blut, sind weniger effektiv als Statine, haben aber auch weniger Nebenwirkungen. Sie sind gut für Patienten geeignet, die keine Statine einnehmen können. Sie können manchmal auch zusätzlich zur Behandlung mit Statinen verwendet werden.

Wirkstoff Simvastatin

Atorvastatin

Lovastatin

Pravastatin

Fluvastatin

Effektivität

Die cholesterinsenkende Wirkung von
Simvastatin,
Pravastatin und
Atorvastatin ist
am besten belegt.
Diese Statine
wurden an einer
großen Anzahl
Patienten getestet,
mit guten Ergebnissen.

Atorvastatin
senkt den Cholesterinspiegel
im Vergleich zu anderen Statinen
am stärksten.

 

 

 

Starke Senkung
des LDL-
Cholesterins,
Erhöhung des
HDL-Wertes;

Als sehr sicher geltendes Statin; cholesterinsenkende Wirkung belegt.

Starke Reduktion des Risikos für Herzinfarkt.

Risiken

Alle Statine haben
zahlreiche
Wechselwirkungen
mit anderen
Medikamenten
sowie Kontraindikationen.
Nur nach Absprache mit einem Arzt einzunehmen.

Alle Statine
haben
zahlreiche
Wechselwirkungen
mit anderen Medikamenten
sowie
Kontraindikationen.
Nur nach
Absprache
mit einem Arzt einzunehmen.

Alle Statine haben
zahlreiche
Wechselwirkungen
mit anderen
Medikamenten
sowie Kontraindikationen.
Nur nach Absprache
mit einem Arzt
einzunehmen.

Alle Statine haben zahlreiche Wechselwirkungen
mit anderen Medikamenten
sowie Kontraindikationen.
Nur nach Absprache
mit einem Arzt einzunehmen.

Alle Statine
haben zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie Kontra-indikationen. Nur nach
Absprache mit einem Arzt einzunehmen.
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Nebenwirkungen

Gelegentlich:
Schlafstörungen
und Alpträume, Depression, Gedächtnisverlust, Sexualprobleme

Häufig: 
Entzündungen
der Atemwege,
allergische Reaktionen, Ansteigen
des Blutzuckerspiegels,
Anstieg der,
Kreatinin-phosphokinase
im Blut, Kopfschmerzen, Übelkeit,
Verstopfung, Blähungen, Verdauungs-störungen, Durchfall, Muskel - und Rückenschmerzen, veränderte Blutwerte

 

 

Häufig: 
Kopfschmerzen, Sehstörungen, Blähungen,
Durchfall, Verstopfung,
Übelkeit, Verdauungs-störungen, Bauchschmerzen, Hautausschlag,
Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Gynäkomastie (Brustwachstum beim Mann), Erektions-störungen, Schwindel

 

Gelegentlich: 
Schwindel, Kopfschmerzen,
Schlafstörungen,
Schlaflosigkeit,
Sehstörungen, Verdauungsstörungen/
Sodbrennen,
Bauchschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Juckreiz,
Ausschlag, Nesselsucht, Störungen am
Haaransatz
und der Haare
(einschließlich
Haarausfall),
Störungen beim, Wasserlassen,
Sexualstörungen,
Müdigkeit, Schlafstörungen
einschließlich Schlaflosigkeit und Albträume, Depression, Gedächtnisverlust

Häufig:
Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel,
Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, Blähungen, Durchfall,

Gelenkschmerzen, veränderte Leberwerte bei Bluttests

 

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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