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Rosuvastatin, das unter dem Handelsnamen Crestor angeboten wird, gehört zu den sogenannten Statinen und wirkt cholesterinsenkend. Statine werden in Kombination mit einer Ernährungsumstellung, Bewegung und Gewichtsabnahme eingesetzt, um die Cholesterinwerte zu senken und so das kardiovaskuläre Risiko zu verkleinern. 

Wenn Ihr Hausarzt Ihnen bereits Crestor verschrieben hat und Sie damit gut eingestellt sind, können Sie bei den Ärzten von DrEd online ein Folgerezept anfordern. Dazu klicken Sie einfach auf "Rezept anfordern" und füllen den Online-Fragebogen aus.


Dosierungen 5 mg, 10 mg, 20 mg, 40 mg

Die Rezeptgebühr beträgt 9 €.

Wie wirkt Crestor?

Statine wie Rosuvastatin in Crestor verhindern im Körper die Produktion von Cholesterin in der Leber. Da das meiste Cholesterin nicht über die Nahrung aufgenommen, sondern vom Körper selbst hergestellt wird, ist diese Wirkweise entscheidend dafür, dass die Menge an Cholesterin im Blut gesenkt wird. Darüber hinaus konnte in Tierversuchen gezeigt werden, dass die Leber unter der Behandlung mit einem Statin vermehrt Cholesterin aus dem Blut aufnimmt und so ebenfalls den Blutcholesterinspiegel senkt.

Crestor senkt einerseits das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut und erhöht andererseits das „gute“ HDL-Cholesterin im Blut. Dadurch kann sich weniger Cholesterin an den Gefäßwänden ablagern und das Risiko für die Entwicklung einer Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) wird gesenkt. Wird ein Gefäß durch Ablagerungen im Rahmen einer Arteriosklerose verengt, so kann es zu einem Verschluss dieses Gefäßes kommen. Das Gewebe (z.B. Herz- oder Gehirngewebe), das von diesem Gefäß mit Blut versorgt wird, stirbt ab: Es kommt zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Manchmal können sich auch die Ablagerungen eines Gefäßes ablösen und ein anderes Gefäß verschließen (z.B. durch einen Thrombus). Werden Ablagerungen an den Gefäßen nun durch Statine reduziert, so sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gefäße verschließen und dass es zu kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen kommt. Unterstützt wird diese Wirkung noch durch vier weitere Mechanismen der Statine:

  1. Die Funktion der Gefäßwände wird verbessert. Die Gefäße können auf besondere Anforderungen, wie z.B. einen erhöhten Sauerstoffbedarf des Gewebes, das sie versorgen, besser reagieren
  2. Entzündungsreaktionen werden reduziert
  3. Bereits bestehende Verkalkungen in den Gefäßen werden stabilisiert, was das Risiko reduziert, dass sich eine Verkalkung ablöst und Gefäße verschließt
  4. Der Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) wird vorgebeugt.

Wodurch unterscheidet sich Crestor von anderen Statinen?

Crestor ist derzeit das Statin auf dem Markt mit der größten Wirkkraft. Bereits 5 mg des Wirkstoffs Rosuvastatin senken das „schlechte“ LDL-Cholesterin um 30-40 Prozent, wohingegen man für diese Wirkung die doppelte Menge des Statins Atorvastatin benötigt und sogar die vierfache bzw. achtfache Menge von Simvastatin bzw. Lovastatin/Pravastatin. Des Weiteren hat Crestor eine sehr lange Halbwertszeit von 19 Stunden. Der Einnahmezeitpunkt ist daher egal, da es fast über den ganzen Tag hinweg seine Wirkung entfaltet.

Wann wird Crestor eingesetzt?

Crestor kann zur Behandlung eines hohen LDL-Cholesterins (Dyslipidämie), eines hohen Gesamtcholesterins (Hypercholesterinämie) oder eines hohen Triglycerid-Spiegels (Hypertriglyceridämie) unterstützend eingesetzt werden, wenn Maßnahmen wie eine Ernährungsumstellung, vermehrte Bewegung oder eine Gewichtsreduktion keine Verbesserung der Werte erzielen konnten.

In einer Studie aus dem Jahr 2008 konnte gezeigt werden, dass Crestor das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, auch bei solchen Menschen senken kann, die nur ein erhöhtes CRP, einen gewissen Entzündungsmarker, aufweisen. Crestor wird seitdem auch bei Menschen eingesetzt, die normale Cholesterinwerte haben, aber ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen mitbringen. Dieses Risiko wird durch z.B. Rauchen, Bluthochdruck und bekannte Herzerkrankungen in der Familie erhöht. Auch Patienten mit diesen genannten Risikofaktoren könnten also von einer Einnahme von Crestor profitieren.

Benötige ich für Crestor ein Rezept?

Crestor ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das nicht frei verkäuflich ist. Wenn Ihnen Crestor bereits verschrieben wurde, können Sie bei den Ärzten von DrEd ein Folgerezept anfordern.

In welchen Dosierungen wird Crestor angeboten?

Crestor ist in den Dosierungen von 5 mg, 10 mg, 20 mg oder 40 mg Rosuvastatin erhältlich. Die Behandlung wird mit einer Anfangsdosis von 5 mg oder 10 mg begonnen und kann gegebenenfalls vom Arzt weiter erhöht werden, je nachdem ob sich Ihre Cholesterinwerte verbessern oder ob Nebenwirkungen auftreten. Jeweils im Abstand von vier Wochen kann die Dosis erhöht werden.

Die höchste Tagesdosis sind 40 mg Crestor. Eine solche Menge wird vom Arzt nur dann verschrieben, wenn ein hoher Cholesterinspiegel sowie ein hohes kardiovaskuläres Risiko vorliegt und sich der Cholesterinwert mit 20 mg Rosuvastatin pro Tag noch nicht ausreichebnd senken lässt.

Allerdings darf diese hohe Dosierung unter bestimmten Umständen nicht eingenommen werden. Bitte sprechen Sie deshalb unbedingt mit Ihrem Arzt bevor die Dosis erhöht werden soll.

Wie muss ich Crestor einnehmen?

Crestor sollte so eingenommen werden, wie Sie es mit Ihrem Arzt abgesprochen haben. Üblicherweise wird pro Tag eine Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen. Dabei ist es egal, ob die Einnahme zu den Mahlzeiten oder mit Abstand erfolgt. Die Wahl einer bestimmten Tageszeit, die täglich eingehalten wird, kann dabei helfen, sich an die Tabletteneinnahme zu erinnern.

Woraus ist eine Tablette Crestor zusammengesetzt?

Eine Tablette Crestor enthält den Wirkstoff Rosuvastatin in der entsprechenden Dosierung (5 mg, 10 mg, 20 mg oder 40 mg) als Rosuvastatin-Hemicalcium.

Weitere Inhaltsstoffe sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Tricalciumbis(phosphat), Crospovidon (Typ B), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Triacetin, Titandioxid (E 171), Eisen(III)- hydroxid-oxid x H2O (gelb, E 172).

Da Crestor den Milchzucker Lactose enthält, kann Crestor bei Menschen mit einer Unverträglichkeit dieses Zuckers Beschwerden verursachen.

Wann darf ich Rosuvastatin nicht einnehmen?

Rosuvastatin darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch auf den Wirkstoff oder auf einen der angegebenen Hilfsstoffe der Tablette reagieren.
Auch in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit darf Rosuvastatin nicht angewendet werden. Falls Sie während der Einnahme schwanger werden sollten, beenden Sie bitte die Einnahme sofort und wenden sich an einen Arzt.

Weiterhin sind schwerwiegende Leber- und Nierenerkrankungen, die Einnahme von Ciclosporin oder ungeklärte Muskelschmerzen ein Hindernis für die Einnahme.

Die höchste Dosis von 40 mg dürfen Sie nicht einnehmen, wenn bei Ihnen eine Funktionsstörung der Schilddrüse bekannt ist, wenn Sie asiatischer Herkunft sind (Japan, China, Philippinen, Indien, Vietnam, Korea), wenn Sie regelmäßig große Mengen Alkohol trinken oder Fibrate (Cholesterinsenker) einnehmen müssen.

Rosuvastatin ist nur für die Behandlung von Kindern ab 6 Jahren (im Falle von 40 mg erst ab 18 Jahren) geeignet, und darf ab einem Alter von 70 Jahren nur in Rücksprache mit einem Arzt verschrieben werden.

Welche Nebenwirkungen können unter Crestor auftreten?

Eine wichtige Nebenwirkung, die nicht übersehen werden darf, ist das Auftreten von Muskelschmerzen oder ungeklärtem Muskelkater, der länger als erwartet anhält. Sollte diese Nebenwirkung bei Ihnen auftreten, beenden Sie die Einnahme von Crestor und suchen Sie einen Arzt auf. In seltenen Fällen kann es unter der Behandlung mit Statinen zur sogenannten Rhabdomyolyse kommen, einer schmerzhaften Muskelauflösung, die lebensbedrohlich sein kann.

Häufige Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Crestor sind Kopf- und Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Kraftlosigkeit, Muskelschmerzen und Schwindel.

Gelegentlich zeigen sich Hautreaktionen wie ein Ausschlag oder Hautjucken sowie ein Anstieg der Eiweißmenge im Urin.

Als seltene Nebenwirkungen werden schwere allergische Reaktionen, starke Bauchschmerzen, ungewöhnliche Muskelschmerzen und ein Anstieg von Leberenzymen genannt.

Sehr selten sind unerwünschte Wirkungen wie Gelbsucht, Leberentzündung, Nervenschädigungen von Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, Gedächtnisverlust, Vergrößerung der Brüste bei Männern.

Zu den Nebenwirkungen, bei denen die Häufigkeit nicht bekannt ist, zählen Durchfall, Blasenbildung auf der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom), Husten, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, Schwellungen, Störungen der Sexualfunktion, Depressionen, Sehnenverletzungen und Muskelschwäche.

Crestor erhöht zudem das Risiko für einen Diabetes mellitus. Lassen Sie daher unter der Behandlung mit Crestor regelmäßig Ihre Blutzuckerspiegel überprüfen.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt es?

Folgende Medikamente können mit Crestor Wechselwirkungen eingehen und sollten daher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden:

  • „Blutverdünner“ (Antikoagulantien) wie z.B. Warfarin (Coumadin) oder Clopidogrel,
  • Ciclosporin (nach Organtransplantationen),
  • andere Medikamente zur Senkung der Blutfette wie z.B. Fibrate (Gemfibrozil, Fenofibrat), Ezetimib,
  • Mittel gegen Magenübersäuerung (Antazida wie Aluminium- oder Magnesiumhydroxid; Cimetidin)
  • Antibiotika wie Erythromycin, Fusidinsäure,
  • Medikamente gegen HIV (Protease-Inhibitoren) wie z.B. Atazanavir, Ritonavir, Lopinavir.

Wann sollte die Einnahme von Crestor beendet werden?

Falls bei Ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, insbesondere ungeklärte länger dauernde Muskelschmerzen, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie Ihren Arzt auf. Auch eine neu eingetretene Schwangerschaft ist ein Grund für die Beendigung der Behandlung.

Sollten sich Ihre Cholesterinwerte normalisiert haben, ist dies kein Grund für einen Abbruch der Einnahme, da hierdurch die Cholesterinwerte wieder ansteigen könnten und das Risiko für eine Ateriosklerose wieder erhöht wird. Auch bei normalen Cholesterinwerten kann es also sinnvoll sein, Crestor weiterhin zu nehmen. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.


 Quellen:

  • Fachinformation Rosuvastatin
  • Ma PT, Gil G, Südhof TC, Bilheimer DW, Goldstein JL, Brown MS (1986). "Mevinolin, an inhibitor of cholesterol synthesis, induces mRNA for low density lipoprotein receptor in livers of hamsters and rabbits". Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A. 83 (21): 8370–4. PMID 3464957.
  • Furberg CD (1999). "Natural Statins and Stroke Risk". Circulation. 99 (2): 185–188. doi:10.1161/01.CIR.99.2.185. PMID 9892578
  • Sattar, N et al. (2010). "Statins and risk of incident diabetes: a collaborative meta-analysis of randomised statin trials.". Lancet. 375 (9716): 735–42.
  • Ridker PM et al. (2008). "Rosuvastatin to Prevent Vascular Events in Men and Women with Elevated C-Reactive Protein." NEJM.
  • Jones PH, Davidson MH, Stein EA, Bays HE, McKenney JM, Miller E, Cain VA, Blasetto JW (2003). "Comparison of the efficacy and safety of rosuvastatin versus atorvastatin, simvastatin, and pravastatin across doses (STELLAR Trial)". Am J Cardiol. 92 (2): 152–60.

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