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Etwa die Hälfte aller Menschen in Österreich leiden an Bluthochdruck. Er verursacht vor allem Arteriosklerose, sprich Gefäßverkalkungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden.

Leiden Sie unter Bluthochdruck und ist Ihr Blutdruck durch Ihren niedergelassenen Arzt gut mit Enalapril oder einem anderen Blutdrucksenker eingestellt, können Sie bei den Ärzten von DrEd ein Folgerezept anfordern. Das Rezept erhalten Sie innerhalb von 3-4 Werktagen per Post.


Dosierungen 5mg, 10mg, 20mg

Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Was ist Enalapril?

Enalapril gehört zur Klasse der ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting–Enzym-Hemmer) und dient vor allem der Regulation des Blutdrucks.
Es hemmt die Produktion eines Stoffes namens Angiotensin II. Dieses ist wichtig für die Herstellung von anderen Hormonen wie zum Beispiel dem Aldosteron. Aldosteron spielt eine wichtige Rolle im sog. RAAS-System (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System), welches vor allem den Blutdruck und den Salzhaushalt des Körpers reguliert. So wird zum Beispiel bei einer Gefäßverengung an der Niere das RAAS-System aktiviert und somit der Blutdruck zu hoch reguliert. Blockiert man nun die Bildung von Angiotensin II, so wird das RAAS-System nicht so stark aktiviert und der Blutdruck bleibt niedrig.

Warum bekomme ich Enalapril verschrieben?

Enalapril ist ein Blutdrucksenker, der für verschiedene Indikationen eine Zulassung hat und daher bei folgenden Krankheiten verschrieben wird:

  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)
  • Vorsorge der Herzinsuffizienz
  • Linksventrikuläre Dysfunktion (Ventrikel = Herzkammer)

Das Blut in unserem Körper zirkuliert in einem stetigen Kreislauf. Der Sauerstoff im Blut wird in der Peripherie, z.B. unseren Händen, durch Muskelarbeit verbraucht, danach fließt das Blut über Venen zurück zum Herzen. Hier kommt es in die rechte Herzhälfte. Die rechte Herzkammer, einem Abschnitt der rechten Herzhälfte, pumpt Blut zur Lunge, sodass dieses mit Sauerstoff angereichert werden kann. Sauerstoffreiches Blut fließt von der Lunge zur linken Herzhälfte und wird anschließend mit der Muskelkraft der linken Herzkammer über die Hauptschlagader, die Aorta, in den Körperkreislauf gebracht. Ist nun die Kraft der linken Kammer eingeschränkt oder fehl-koordiniert, so spricht man von Linksventrikulärer Dysfunktion.

Kann ich Enalapril im Internet ohne Rezept bestellen?

Bei der Online-Bestellung von Medikamenten ist Vorsicht geboten, insbesondere wenn es sich um verschreibungspflichtige Präparate handelt und diese rezeptfrei bestellt werden können. Illegal angebotene Medikamente enthalten fast nie die empfohlene Menge an Wirkstoff oder sogar einen kopierten Wirkstoff, dessen Sicherheit und Wirksamkeit durch keine Zulassungsstelle kontrolliert wurde. Die Einnahme solcher Medikamente stellt ein Risiko für Ihre Gesundheit dar. Wenn Sie eine zeitsparende Online-Verschreibung wünschen, sollten Sie sich an legitime Anbieter wie DrEd wenden. Hier entscheidet ein Arzt nach Durchsicht Ihres medizinischen Fragebogens, ob Sie für eine Rezeptausstellung geeignet sind.

Wie wird Enalapril eingenommen?

Enalapril wird täglich, möglichst zur selben Zeit, zum Beispiel nach dem Frühstück, in Form einer Tablette eingenommen. Die Tablette kann an ihrer Bruchkerbe halbiert werden. Die Aufnahme des Medikaments im Körper ist jedoch nicht abhängig von der Nahrungsaufnahme, weshalb es egal ist, ob die Tablette vor, während, nach oder ganz unabhängig vom Essen eingenommen wird. Die genaue Dosis müssen Sie mit Ihrem Arzt vor Ort finden, bevor Sie bei DrEd ein Folgerezept anfordern können. Es gibt Enalapril in zahlreichen Mono- und Kombipräparaten in verschiedenen Dosierungen.

Was muss man vor der Einnahme von Enalapril beachten?

Enalapril greift in zentrale Kreislaufmechanismen ein, sodass das Medikament nicht für alle gleich gut geeignet ist. Folgende Aspekte sind vor der Einnahme zu beachten und mit dem Arzt zu diskutieren:

  • Eine vorherige allergische Reaktion bei Einnahme eines anderen ACE-Hemmers
  • Wassereinlagerung in den Beinen, eingeschränkte Nierenfunktionen, Diabetes mellitus sowie Probleme mit dem Salz-Wasser-Haushalt (z.B. bei chronischem Durchfall oder einer salzarmen Diät)
  • Diabetes, da Enalapril die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und oralen Antidiabetika, wie z.B. Metformin, verstärkt. Haben Sie einen Diabetes mellitus, sollten Sie bei der Einnahme besonders auf Schwankungen Ihrer Blutzuckerwerten achten und mit Ihrem Arzt sprechen
  • Erkrankung der Nierengefäße, z.B. eine Nierenarterienverengung, auch Stenose genannt
  • Ist Ihre Nierenfunktion bereits sehr stark eingeschränkt, so sollte ebenfalls die Therapie mit einem anderen Medikament bevorzugt werden. Zudem sollte - sofern eine Dialyse stattfindet - geklärt werden, ob diese sich mit dem Medikament verträgt
  • Leber-Funktionsstörungen sollten unbedingt vor der Einnahme von Enalapril kontrolliert werden
  • Bei Einnahme von Medikamenten gegen Rheuma, Arthritis oder Muskelschmerzen kann es zu unerwarteten Nebenwirkungen kommen

Wichtig zu beachten ist auch, dass die Therapie nicht ohne ärztlichen Rat unterbrochen oder geändert werden darf, um den Therapie-Erfolg nicht zu gefährden.

Welche Dosierungen gibt es?

Es gibt Enalapril in zahlreichen Mono- und Kombipräraten.
Unsere Ärzte verschreiben meist Enalapril in den Dosen: 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg.

Welche Dosis bekomme ich bei Bluthochdruck?

Sollten Sie Enalapril aufgrund eines Bluthochdrucks einnehmen, bekommen Sie zwischen 5 mg und 20 mg Enalapril 1x täglich verschrieben. Welche Dosierung Sie verschrieben bekommen, hängt von Ihren Werten ab.

Welche Stoffe sind alles in einer Tablette (Dosis 10 mg) enthalten?

Eine Tablette Enalapril maleat (10mg) enthält: 7,64mg Enalapril, 124,6 mg Lactose-1-Wasser, sowie geringe Mengen an Magnesium stearat, Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat, Talkum und Eisen-III-Oxid.
Die genau Zusammensetzung kann je nach Hersteller leicht variieren.

Welche Nebenwirkungen kann Enalapril haben?

Enalapril ist ein Medikament, dass in die Blutdruckregulation eingreift, weshalb es auch genau hier Nebenwirkungen verursachen kann.
Die Häufigkeitsangaben lauten wie folgt:

  • sehr häufig: ≥10 Prozent
  • häufig: ≥1 Prozent bis <10 Prozent
  • gelegentlich: ≥0,1 Prozent bis <1 Prozent
  • selten: ≥0,01 Prozent bis <0,1 Prozent
  • sehr selten (inkl. Einzelfälle): <0,01 Prozent

Zu den häufig vorkommenden Nebenwirkungen gehören:

  • Verschwommenes Sehen (sehr häufig)
  • Asthenie (Schwächegefühl) (sehr häufig)
  • Übelkeit (sehr häufig)
  • Husten (sehr häufig) und Atemnot (häufig)
  • Schwindel und Synkopen (häufig)
  • Kopfschmerzen, Depressionen (häufig)
  • Herzrhythmusstörungen (häufig)
  • Herzinfarkt (häufig)
  • Durchfall und Erbrechen (häufig)
  • Schwellungen bzw. Überempfindlichkeit der Arme und Beine oder Gesicht, Lippen Zunge, Kehlkopf (häufig)
  • Hautreaktionen wie Ausschlag (häufig), Juckreiz, Haarausfall (gelegentlich)
  • Einschränkungen der Nierenfunktion (selten)

Da ACE-Hemmer den Blutdruck regulieren, kann es auch passieren, dass Schwindel durch einen zu niedrigen Blutdruck entsteht. Hat man einen niedrigen Blutdruck, so kann es z.B. bei schnellem Aufstehen aus dem Liegen zu einem Kreislaufkollaps kommen (Synkope). Ein weiteres Anzeichen für zu niedrigen Blutdruck ist, dass einem schwarz vor den Augen werden kann.

Durch die Blutdruckschwankungen kann das Herz zeitweise irritiert sein, so dass es zu Herzrhythmusstörungen kommen kann. Oft empfinden die Patienten einen Schmerz im Brustkorb und Herzrasen. Dies können auch Symptome eines Herzinfarkts sein. Da der Blutdruck in der Niere reguliert wird, sollte auch besonders auf die Niere geachtet werden.

Wann sollte man Enalapril sofort absetzen?

Sollten Sie eine Gelbverfärbung (Ikterus) der Augen bemerken, Wassereinlagerungen, Herzrhythmusstörungen oder starken Juckreiz wahrnehmen bzw. andere Nebenwirkungen sehr stark auftreten - setzen Sie die Einnahme ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Darf Enalapril in der Schwangerschaft genommen werden?

Enalapril darf nicht während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.


Quellen:

  • Robert Koch Institut – Statistisches Bundesamt- Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 43 -„Hypertonie“ Online: www.edoc.rki.de, zuletzt besucht am 04.02.16 um 20:00 Uhr
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. und Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention - „Leitlinien für das Management der arteriellen Hypertonie“ Online: www.hochdruckliga.de, zuletzt besucht am 04.02.16 um 20:00 Uhr
  • Taschenatlas Physiologie, 19. Auflage (2012) von Stefan Silbernagl (Autor), Gay & Rothenburger Atelier wissenschaftl. Grafik (Illustrator)

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