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Man spricht von erektiler Dysfunktion, wenn es Männern über einen längeren Zeitraum (ca. sechs Wochen) hinweg nicht möglich ist, eine Erektion zu erzeugen. Da erektile Dysfunktion oft ein Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen ist, sollte man Symptome immer ärztlich abklären lassen.

Wenn Sie an erektiler Dysfunktion leiden, beraten unsere Ärzte Sie gern und stellen Ihnen falls nötig ein Rezept für Viagra, Cialis, Levitra oder ein Vivanza aus.

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Wann spricht man von einer erektilen Dysfunktion?

Man spricht von einer erektilen Dysfunktion, wenn es dem Mann über einen längeren Zeitraum hinweg nicht möglich ist, eine zufriedenstellende Erektion zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Der Penis erschlafft nach kurzer Zeit wieder oder erreicht gar nicht erst den erregierten Zustand. Dadurch wird ein erfülltes Sexualleben so gut wie unmöglich. Eine erektile Dysfunktion sollte mindestens über 6 Monate hinweg bestehen, um als solche definiert zu werden. Eine kurzzeitige Erektionsstörung wird nicht als erektile Dysfunktion bezeichnet.

Wer ist von Erektionsstörungen betroffen?

Genaue Zahlen darüber, wie häufig Erektionsstörungen bei Männern vorkommen, gibt es nicht. In Deutschland geht man davon aus, dass einer von zehn Männern regelmäßig keine zufriedenstellende Erektion erhalten kann. Da generell nicht gerne über diese Themen gesprochen wird, ist die Dunkelziffer wahrscheinlich deutlich höher.

Eine Studie in den USA zeigt, dass etwa 52 Prozent der 40 bis 70 jährigen in unterschiedlichem Maße von Erektionsstörungen betroffen sind. Dabei berichten 17,2 Prozent von einer leichten erektilen Dysfunktion. Von einer mäßigen Erektionsstörung berichten 25,2 Prozent und 9,6 Prozent der Männer leiden unter einer schweren Form der erektilen Dysfunktion.

Was sind Ursachen einer Erektionsstörung?

Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion können sehr unterschiedlich sein. Häufig sind körperliche Ursachen für Erektionsstörungen verantwortlich. Man geht davon aus, dass speziell mit steigendem Alter 70 Prozent der Männer an einer körperlich verursachten Impotenz leiden. Besonders bei jüngeren Männern können aber auch psychologische Gründe eine erektile Dysfunktion hervorrufen.

Häufig lassen sich die Ursachen jedoch nicht genau differenzieren. Psychologische Probleme können in vielen Fällen körperliche Ursachen verstärken, sodass eine Erektion nicht mehr erzeugt werden kann. Dies wiederum mindert das Selbstbewusstsein und verstärkt die Unsicherheit beim Geschlechtsverkehr. Auf diese Weise geraten viele Betroffenen in eine Negativschleife körperlicher und psychischer Natur.

Welche körperlichen Ursachen sind für eine erektile Dysfunktion verantwortlich?

In den meisten Fällen ist die mangelnde Durchblutung des Penis für eine Erketionsstörung verantwortlich. Entweder gelangt nicht genug Blut in den Penis, um die Schwellkörper ausreichend zu versorgen oder das Blut fließt zu schnell wieder ab, sodass eine Erektion nicht aufrecht erhalten werden kann.

Es gibt einige Krankheiten, die Durchblutungsstörungen fördern und somit als Auslöser für eine erektile Dysfunktion in Frage kommen. Dazu gehören unter anderem Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, neurologische Erkrankungen oder operative Maßnahmen, die eine Erektion beeinträchtigen können.

Was sind die häufigsten körperlichen Ursachen für Impotenz?

Hier sehen Sie eine Auflistung der häufigsten körperlichen Ursachen für eine erektile Dysfunktion. 


 Herz-Kreislauf-Erkrankungen     33 %  
 Diabetes     25 %
 Verletzungen & Nervenerkrankungen            11 %
 Operationen am Becken     10 %
 Nebenwirkungen von Medikamenten       8 %
 Rauchen & Alkohol       7 %
 Hormonelle Störungen       6 %

Der häufigste Grund für eine Erektionsstörung ist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dazu gehören unter anderem Gefäßverkalkungen, Bluthochdruck und ein erhöhter Cholesterinspiegel.

Ein weiterer weit verbreiteter Grund für eine erektile Dysfunktion ist eine Diabetes-Erkrankung. Dabei führen hohe Blutzuckerwerte zu einer Verdickung der Innenwänden der Blutgefäße, wodurch nicht genug Blut in die Schwellkörper fließen kann.

Neurologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose und Parkinson oder Operationen im Beckenbereich können ebenfalls Erektionsstörungen hervorrufen, indem sie die Signalübermittlung der Nervenbahnen schädigen.

Auch Rauchen stellt eine weitverbreitete Ursache dar, weil hierduch die Arterien verkalken und die Durchblutung eingeschränkt wird.

Welche psychologischen Ursachen sind für eine erektile Dysfunktion verantwortlich?

Psychische Probleme sind häufig bei jungen Männern der Grund für eine Erektionsstörung. Folgende Ursachen lassen sich in der Regel feststellen:

  • Depressionen
  • Stress
  • Leistungsdruck
  • Ängste
  • mangelndes Selbstbewusstsein
  • Probleme in der Partnerschaft
  • traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit

Wann sollte ich Erektionsstörungen behandeln lassen?

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg an einer Erektionsstörung leiden, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Potenzprobleme sind nicht nur sehr unangenehm, sie können auch erste Anzeichen für eine ernste körperliche Erkrankung sein. Beispiele hierfür sind Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Diabetes. Diese Erkrankungen sollten nicht unbehandelt bleiben, da sie schwerwiegende Folgen haben können.

Was kann der Arzt tun?

Wenn Sie sich für eine ärztliche Beratung entscheiden, wird der Arzt zunächst versuchen, die Ursachen für Ihre Erektionsstörungen herauszufinden. Dazu muss er in einem ersten Schritt die Schwere Ihrer erektilen Dysfunktion feststellen. Es ist wichtig, dass Sie alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten, damit die richtige Diagnose gestellt werden kann.

Im zweiten Schritt sollen körperliche Ursachen für Ihre Potenzprobleme ausgeschlossen werden. Dazu werden Ihnen Fragen zu bestimmten Vorerkrankungen, wie Diabetes oder der Einnahme von Medikamenten gestellt. Außerdem wird Ihr Blutdruck gemessen.

Anschließend wird Ihnen der Arzt eine Behandlungsmöglichkeit vorschlagen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die meisten Medikamente zur Behandlung von erektiler Dysfunktion sind sogenannte PDE-5-Hemmer. Diese hemmen das Enzym Phosphodiesterase-5, wodurch sich die Blutgefäße weiten und die Schwellkörper des Penis sich leichter mit Blut füllen können. Eine Wirkung setzt nur dann ein, wenn der Mann sexuell stimuliert wird.

Die bekanntesten Wirkstoffe sind Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, die in Viagra (Sildenafil), Cialis (Tadalafil) und Levitra (Vardenafil) enthalten sind.

Viagra wurde von Pfizer als erster PDE-5-Hemmer zur Behandlung von Erektionsstörungen zugelassen. Die Wirkung setzt 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein und hält durchschnittlich für 4 Stunden an. Seit dem 23. Juni 2013 ist Sildenafil in Deutschland als Generikum zugelassen. Dadurch hat sich der Preis bei gleicher Wirksamkeit deutlich verringert.

Cialis kann als Alternative zu Viagra oder Levitra eingenommen werden. Es hat etwa die gleiche Wirkweise, wobei die Dauer der Wirkung mit 24 bis 36 Stunden deutlich länger ist. Cialis wird gerne als “Wochenendpille” bezeichnet, da Sie über einen längeren Zeitraum hinweg, mehrmals eine Erektion bekommen können.

Levitra ähnelt Viagra in seiner Wirkung sehr. Nach einer sexuellen Stimulation tritt eine Erektion nach etwa 30 bis 60 Minuten ein. Die Wirkungsdauer beträgt dabei ebenfalls 4 Stunden.

Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT). Diese Methode wird bei Erektionsstörungen angewendet, die durch neurogene, vaskuläre oder psychogene Probleme verursacht werden. Dabei injiziert der Patient eine individuell festgelegte Dosis in den Penis, um eine Erektion zu erzeugen.

Die Penispumpe lässt den Penis steif werden, indem sie einen Unterdruck erzeugt. Auf diese Weise strömt Blut in den Penis und eine Erektion kann aufgebaut werden. Die Penispumpe wird kurz vor dem Geschlechtsverkehr angewendet und erzeugt mithilfe einer motorischen Pumpe ein Vakuum. Anschließend verwendet man einen Stauring, um die Erektion aufrecht zu erhalten und kann auf diese Weise den Geschlechtsverkehr für einen gewissen Zeitraum normal ausüben.

Eine operative Alternative stellt die Penisprothese dar. Diese Behandlungsmöglichkeit sollte gut überlegt sein, da sie nicht rückgängig gemacht werden kann. Dabei werden zwei Schwellkörper mit Implantaten ersetzt, die bei Bedarf vergrößert werden können. Die Methode wird heute nur noch relativ selten angewendet, da eine medikamentöse Therapie oft eine bessere Alternative darstellt.

Lässt sich keine körperliche Ursache feststellen, ist eine psychologische Therapie häufig eine gute Möglichkeit eine Erektionsstörung zu behandeln. Selbst wenn organische Ursachen vorliegen, leiden viele Männer unter Ängsten und Depressionen. Eine Therapie kann dem Patienten und auch der Partnerin helfen, mit der Situation umzugehen.

Eine Behandlungsmöglichkeit mit dem gleichen Wirkstoff, wie die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, stellt das Medikamentöse Urethrale System zur Erektion (MUSE) dar. Hierbei wird ein Stäbchen in die Harnröhre eingefügt, wobei der enthaltene Wirkstoff innerhalb von 10 bis 15 Minuten eine Erektion erzeugt.

Was kann ich selbst tun, um meine Erektionsstörungen zu behandeln?

Wenn Sie bei sich eine Erektionsstörung feststellen, sollten Sie unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Je früher Sie eine erektile Dysfunktion oder die, dem Problem zugrunde liegende Erkrankung behandeln lassen, umso besser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie.

Außerdem sollten sie darauf achten, keine Medikamente oder Hilfsmittel aus dem Internet zu bestellen, wenn Sie die Quelle nicht genau überprüfen können. Illegale Behandlungsmöglichkeiten aus dem Internet können oft schwerwiegende gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Impotenzbehandlung

Viagra löst häufig Kopfschmerzen, Schwindel und Sehstörungen aus. Außerdem klagen einige Patienten über eine verstopfte Nase.

Cialis hat in etwa die gleichen Nebenwirkungen. Es kann jedoch ebenfalls zu Hautrötungen und der Wahrnehmung des eigenen Herzschlags kommen.

Patienten, die mit Levitra behandelt werden, klagen, wie bei den anderen beiden PDE-5-Hemmern, häufig über Kopfschmerzen, Schwindel, Gesichtsrötungen und eine verstopfte Nase.

Bei der Einnahme von Prostaglandin (SKAT und MUSE) kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Brennen in der Harnröhre, Muskelkrämpfen und Penisschmerzen kommen.

Medikament
Viagra/ Sildenafil Generika
Cialis
Levitra
SKAT
MUSE
Wirkstoff Sildenafil Tadalafil Vardenafil Prostaglandin Prostaglandin
Dauer bis zur Wirkung 30 bis 60  Minuten 30 Minuten 30 Minuten 5 bis 10 Minuten 5 bis 10 Minuten
Dauer 4 Stunden 24 bis 36 Stunden 4 Stunden 1 Stunde 30 bis 60 Minuten
Risiken
Kontaktieren Sie sofort einen Arzt wenn Ihre Erektion länger als 4 Stunden andauert oder Sie Schmerzen in der Brust haben Sie dürfen Cialis auf keinen Fall einnehmen, wenn Sie vor kurzer Zeit einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten Nehmen Sie Levitra nur unter ärztlicher Aufsicht ein, denn Überempfindlich-keitsreaktionen können schwere Folgen haben Kann zu einer bleibenden Funktions-unfähigkeit der Schwellkörper führen wegen der schwierigen Handhabung wird MUSE nur selten angewendet
Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und verstopfte Nase Kopfschmerzen, Schwindel, Palpitation (bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzschlags) und Hautrötungen Kopfschmerzen, Schwindel, Gesichtsrötung, verstopfte oder laufende Nase Penisschmerzen, Muskelkrämpfe, verlängerte Erektion Kopfschmerzen, Schwindel, Brennen in der Harnröhre und Hodenschmerzen

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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