Original Levitra - Generika sind noch nicht erhältlich

Levitra ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen beim Mann. Es enthält den Wirkstoff Vardenafil, der wie Sildenafil (Viagra) und Tadalafil (Cialis) ein PDE-5-Hemmer ist. Levitra wurde von der deutschen Firma Bayer HealthCare entwickelt und 2003 auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu Sildenafil hat Vardenafil eine 5- bis 10-fach höhere Wirksamkeit und eine erhöhte PDE-5-Selektivität. Dadurch treten meistens geringere Nebenwirkungen auf und die individuelle Verträglichkeit wird verbessert.
Levitra gibt es derzeit nur als Original und ist im Vergleich zu anderen Potenzmitteln, wie z.B. das Potenzgenerikum Sildenafil, etwas teurer.

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Gibt es ein günstiges Levitra Generikum, wie auch für Viagra?

Das Medikament Levitra unterliegt in Europa momentan noch dem Patentschutz, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass bis zum Auslaufen des Patentschutzes keine großen Preissenkungen eintreten werden. Der Inhaber des seit 2003 geltenden Patents ist der Bayer-Konzern. Erst im Jahr 2018 läuft die Patentschutzzeit aus. Innerhalb der durch das Patent geschützen Zeitspanne hat die Firma Bayer das alleinige Recht, über die Nutzung des Medikaments zu entscheiden.

In Österreich ist das Potenzmittel Vivanza mit dem Wirkstoff Vardenafil zugelassen, das etwas preisgünstiger ist, als das Levitra Original.

Andere Firmen müssten hohe Lizenzgebühren zahlen, um das Patent nutzen zu dürfen. Der Vertrieb patentgeschützter Wirkstoffe lohnt sich für die meisten Firmen daher nicht, sodass Generika meist erst nach Ablauf des Patents auf den Markt gebracht werden. Eine günstige Alternative für Levitra mit dem gleichen Wirkstoff ist daher in Deutschland momentan noch nicht legal erhältlich. 

Das Patent für Viagra dagegen lief in Europa bereits 2013 aus. Seitdem wurden kostengünstige Viagra-Generika mit dem Wirkstoff Sildenafil entwickelt und vermarktet. Dies hatte einen europaweiten Rückgang der Preise für Potenzmittel zur Folge.

Warum gibt es den Patentschutz, der Levitra vor Levitra Generika schützt?

Für die Forschung und Entwicklung eines Wirkstoffs fallen bei dem Pharma-Konzern immens hohe Kosten an. Durch den Patentschutz kann gewährleistet werden, dass das Unternehmen die angefallenen Kosten wieder erwirtschaften kann. Ohne diese Maßnahme könnte die Entwicklung neuer Medikamente für die Pharmaindustrie unrentabel werden, was wiederum zulasten der Patienten ginge. Durch den Patentschutz kann also gewährleistet werden, dass Pharmaunternehmen weiter an neuen oder verbesserten Wirkstoffen forschen, was der Behandlung der verschiedensten Krankheiten zugute kommt. Zum Anderen dient das Patent auch dem Verbraucherschutz. Die Arzneimittelbehörden erlassen Auflagen, sodass es einer Prüfung der Medikamente und Generika vor der Markteinführung bedarf.

Trotzdem können andere Firmen vor Ablauf des Patents an dem Wirkstoff forschen. Durch dieses “Forschungsprivileg” können Wettbewerber bereits an der Herstellung von nachgeahmten Präparaten arbeiten. So stehen oft direkt nach Ablauf des Patents Generika des Medikaments bereit. Die Kosten für die Entwicklung eines Generikums sind um ein Vielfaches geringer, da auf einem bereits vorhandenen Wirkstoff aufgebaut wird. Ein Generikum kann dementsprechend deutlich preisgünstiger angeboten werden. In vielen Fällen bringt sogar der ursprüngliche Patentinhaber selbst ein Generikum auf den Markt, um in dem stark umkämpften Wettbewerb stand zu halten (z.B. Sildenafil Pfizer).

Unterscheiden sich Generika von ihrem Original?

Generika sind Nachfolger-Präparate und enthalten den gleichen Wirkstoff wie ihr Original. Bevor sie in Deutschland zugelassen werden können, werden sie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft. Sicherheit und Wirkweise müssen wie im Original gewährleistet sein. Änderungen dürfen nur in Begleitstoffen, wie Bindemitteln oder Hilfsstoff vorkommen, wobei die maximale Abweichung 25 Prozent betragen darf. Häufig liegt die Abweichung jedoch nur bei etwa fünf Prozent. Diese geringen Unterschiede können dennoch individuell eine große Wirkung haben, sodass einige Patienten das Original besser vertragen, andere eines der von verschiedenen Herstellern angebotenen Generika.

Bei zugelassenen Medikamenten ist daher sowohl beim Original, als auch beim Generikum Qualität und Wirkungsweise gesichert. Durch den Wegfall der Forschungs- und Entwicklungskosten können Generika bis zu 68 Prozent günstiger angeboten werden als das Original, und sind daher bei Kunden, die Potenzmittel kaufen, welche in der Regel nicht von der Krankenkasse erstattet werden, besonders beliebt.

Sind Levitra Generika dennoch in Österreich erhältlich?

In Europa gibt es aufgrund des noch laufenden Patents von Bayer außer dem etwas günstigeren Vivanza noch keine zugelassenen Generika für Levitra. Dennoch findet man im Internet zahlreiche deutschsprachige Anbieter von “Levitra Generika”, die zu niedrigen Preisen rezeptfrei angeboten werden, obwohl für Potenzmittel in Deutschland eine Rezeptpflicht besteht.

Das im Internet angebotene Medikament unterliegt aufgrund der fehlenden Zulassung keinerlei Prüfung und birgt daher erhebliche Gesundheitsrisiken. Es kann nicht gewährleistet werden, dass das Medikament den Ansprüchen in Qualität und Zusammensetzung genügt. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass viele illegal vertriebene Potenzmittel gesundheitsschädliche Stoffe enthalten: So wurden in manchen Präparaten Bodenreiniger oder Bleifarbe nachgewiesen.

Da die Einfuhr solcher gefälschter Produkte nach Österreich nicht erlaubt ist, muss damit gerechnet werden, dass der Zoll sie beschlagnahmt. In diesem Fall können für den Besteller strafrechtliche Konsequenzen, wie z.B. eine Geldstrafe, drohen. Von einer online Bestellung von Produkten zweifelhafter Herkunft wird daher sowohl in gesundheitlicher, als auch in juristischer Hinsicht strengstens abgeraten.

Die Ärzte von DrEd bieten einen sicheren Service zur Behandlung von Erektionsstörungen an. Betroffene füllen den ärztlichen Fragebogen aus, den die Ärzte anschließend überprüfen. Wenn nichts dagegen spricht, stellen die Ärzte ein Rezept für ein Potenzmittel aus.

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Quellen:

  • Blaschek, Wolfgang, ed. Hagers Enzyklopädie der Drogen und Arzneistoffe. Wiss. Verlagsges., 2007.
  • Fischer, Dagmar, and Jörg Breitenbach, eds. Die Pharmaindustrie: Einblick-Durchblick-Perspektiven. Springer-Verlag, 2012.