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Levocetirizin gehört zu den Antihistaminika, die zur Behandlung von Allergien wie zum Beispiel Heuschnupfen eingesetzt werden. Die Antihistaminika verhindern eine allergische Reaktion, indem sie in den Entstehungsmechanismus eingreifen. Durch die Einnahme von Levocetirizin kann der an der Allergie beteiligte Botenstoff Histamin im Körper nicht mehr an seine Rezeptoren binden. Dadurch kommt es nicht zur allergischen Reaktion, was für Betroffene eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität darstellt.

Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden und Levocetirizin einnehmen möchten, können Sie bei unseren Ärzten ein Rezept anfordern. Dafür registrieren Sie sich bitte und füllen den ärztlichen Fragebogen aus. 


Die Rezeptgebühr beträgt € 9.

Was ist Levocetirizin?

Levocetirizin ist ein sogenanntes Antihistaminikum zur Behandlung von allergischen Reaktionen. Es wird als Tablette eingenommen und kann auch Kindern ab 6 Jahren gegebenenfalls in entsprechend geringerer Dosierung gegeben werden. Levocetirizin wird besonders bei Heuschnupfen, der in der Fachsprache als allergische Rhinitis bezeichnet wird, eingesetzt. Levocetirizin ist nah verwandt mit dem Ceterizin .

Wie wirkt Levocetirizin?

Antihistaminika wie Levocetirizin blockieren die H1-Rezeptoren. An diese bindet normalerweise das Histamin, das bei allergischen Reaktionen von bestimmten Immunzellen im Körper ausgeschüttet wird. Wenn Histamin an den Rezeptor bindet, löst es verschiedene Reaktionen aus: In den Blutgefäßen kommt es durch Histamin zu einer Erweiterung, der sogenannten Vasodilatation; dadurch verstopft z.B. die Nase. Außerdem werden die Blutgefäße durchlässiger für Wasser und Immunzellen. Zusätzlich löst Histamin einen Juckreiz aus. So entsteht das typische Bild der Allergie mit Juckreiz, Rötung und eventuell Schwellungen durch Wassereinlagerungen an manchen Stellen des Körpers.

Antihistaminika verhindern durch die Blockade der Histamin-Rezeptoren diese Histamin-vermittelten Reaktionen bei Allergien. Levocetirizin kann so den Allergie-bedingten Juckreiz und Hautreaktionen lindern. Auch ein Tränen der Augen und Reizungen der Nasenschleimhäute werden verbessert.

Bei welchen Erkrankungen wird Levocetirizin eingesetzt?

Levocetirizin wird in erster Linie bei allergischer Rhinitis, also dem klassischen „Heuschnupfen“ angewendet. Die bei dieser Erkrankung auftretende Allergie gegen bestimmte Pollen betrifft häufig die Nasenschleimhäute sowie die Augen. Die Symptome werden durch Antihistaminika wie Levocetirizin verbessert. Kommt zur Heuschnupfen-Symptomatik Luftnot hinzu, muss ein Arzt aufgesucht werden, denn die Luftnot kann ein Hinweis für ein allergisches Asthma sein.

Auch weitere allergische Reaktionen, bei denen Histamin als Botenstoff eine entscheidende Rolle spielt, werden mit Levocetirizin behandelt. Dazu gehören beispielsweise Neurodermitis und Urtikaria (Nesselsucht), die beide durch starken Juckreiz und Hautrötungen für den Betroffenen sehr unangenehm sein können. Levocetirizin lindert auch bei diesen Erkrankungen die Beschwerden der Patienten deutlich.

Ist eine Heilung der Allergie mit Levocetirizin möglich?

Eine Heilung der Allergie kann durch Levocetirizin nicht erfolgen. Allergische Reaktionen stellen eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegen eigentlich nicht-schädliche Substanzen wie beispielsweise Pollen oder bestimmte Nahrungsmittelbestandteile dar. Diese können mit den heutigen Mitteln nur teilweise in ihrer grundlegenden Ursache behandelt werden. Es gibt jedoch verschiedene Medikamente, die in den Entstehungsmechanismus eingreifen. Levocetirizin als Antihistaminikum kann die Entstehung der allergischen Reaktion unterdrücken, solange sich der Wirkstoff im Körper befindet. Es kann die Erkrankung jedoch nicht heilen.

Was unterscheidet Levocetirizin von anderen Medikamenten zur Behandlung von Allergien?

Levocetirizin zählt zu den nicht-sedierenden Antihistaminika, was einen weiteren Vorteil für Allergiker darstellt: Es macht im Gegensatz zu den älteren Antihistaminika nur sehr selten müde und kann auch tagsüber eingenommen werden.

Können Kinder Levocetirizin einnehmen?

Levocetirizin ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Vor dem sechsten Lebensjahr wird die Anwendung nicht empfohlen. Die Tagesdosis wird dabei von einem Arzt festgelegt. Kinder ab sechs Jahren können jedoch normalerweise bereits die allgemein empfohlene Dosis von 5 mg pro Tag einnehmen. 

Kann ich Levocetirizin ohne Rezept kaufen?

Levocetirizin unterliegt der Verschreibungspflicht. Daher ist es nur mit einem ärztlichen Rezept in Apotheken erhältlich. Wenn Sie eine Allergie haben, die mit Levocetirizin gut zu behandeln ist, können Sie bei unseren Ärzten schnell und unkompliziert ein Rezept für Levocetirizin anfordern.

Wann darf ich Levocetirizin nicht einnehmen?

Levocetirizin darf auf keinen Fall bei einer bekannten Unverträglichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe eingenommen werden. Da Levocetirizin hauptsächlich über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden wird, darf das Medikament bei einer starken Niereninsuffizienz nicht verschrieben werden. Bei dieser Erkrankung kann es sich im Körper anreichern und zu starken unerwünschten Nebenwirkungen führen. Auch Levocetirizin-Intoxikationen können bei der Einnahme des Medikaments bei bestehender Niereninsuffizienz auftreten.

In Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Einnahme von Levocetirizin zunächst mit dem Arzt abgesprochen werden. Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirkung von Levocetirizin in Schwangerschaft und Stillzeit vor.

Kann ich Auto fahren, nachdem ich Levocetirizin eingenommen habe?

Das Autofahren und Bedienen von Maschinen ist nach der Einnahme von Levocetirizin im Allgemeinen möglich. Untersuchungen haben keinen Unterschied bezüglich des Reaktionsvermögens und der Aufmerksamkeit von Patienten vor und nach der Einnahme einer Normaldosis Levocetirizin festgestellt.

Wichtig ist jedoch, bei der ersten Einnahme von Levocetirizin die individuelle Reaktion des Körpers auf das Arzneimittel abzuwarten. Da es trotz seiner guten Verträglichkeit immer wieder bei Patienten Müdigkeit verursacht, sollten Sie ihre Reaktion auf das Medikament erst einige Tage beobachten, bevor Sie Auto fahren oder andere Maschinen bedienen.

Wie kann ich die Wirkung von Levocetirizin unterstützen?

Gegen Allergien gibt es weitere Maßnahmen, die zusätzlich zur Verbesserung der Beschwerden beitragen. Bekannte Mittel gegen Heuschnupfen sind neben den Antihistaminika auch die Cromone, die meist als Nasensprays erhältlich sind.

Um eine maximale Wirksamkeit des Levocetirizin zu erreichen, ist es sinnvoll, den Kontakt mit Pollen soweit möglich zu vermeiden. Wenn Sie sehr stark von Pollen oder anderen Allergenen umgeben sind, kann die Einnahme von Levocetirizin möglicherweise nicht für eine komplette Beschwerdefreiheit ausreichen. Für die Meidung von starker Pollenexposition sind Maßnahmen wie das Wechseln von Kleidung nach dem Aufenthalt an der frischen Luft, das Anbringen von Pollengittern an den Fenstern und häufiges Staubsaugen geeignet.

Außerdem können Menschen mit starker Pollenallergie über eine Hyposensibilisierung nachdenken. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten.

Wie wird Levocetirizin eingenommen?

Levocetirizin wird einmal täglich mit einem Glas Wasser eingenommen. Normalerweise beträgt die Dosis für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren eine Tablette mit 5 mg pro Tag. Diese kann aber gegebenenfalls variieren. Nehmen Sie die Tablette deshalb immer so ein, wie es Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben wurde.

Welche Stoffe sind in Levocetirizin Tabletten enthalten?

Eine Tablette Levocetirizin, zum Beispiel von ratiopharm, enthält 5 mg des Wirkstoffs Levocetirizin in Form von Levocetirizin-Dihydrochlorid, das entspricht 4.21 mg Levocetirizin pro Tablette. Sonstige Bestandteile der Tabletten sind: Cellulose, mikrokristallin; Hypromellose; Lactose 1-Wasser; Macrogol 400; Magnesium stearat; Silicium dioxid, hochdispers; Titan dioxid.

Welche Nebenwirkungen können unter Levocetirizin auftreten?

Prinzipiell ist Levocetirizin sehr gut verträglich. Es verursacht, wenn überhaupt, in der Regel nur gering ausgeprägte Nebenwirkungen und kann deshalb bei den meisten Patienten ohne Bedenken eingesetzt werden.

Häufige, bei bis zu zehn Prozent der Patienten auftretende Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit und Kopfschmerzen. Obwohl die neueren Antihistaminika wie Levocetirizin nicht müde machen sollten, kann Levocetirizin bei ein bis zehn Prozent der Menschen dennoch Müdigkeit auslösen.

Seltener, bei maximal einem Prozent der Patienten, kommt es zu Bauchschmerzen und Abgeschlagenheit.

Weitere, noch seltenere Nebenwirkungen sind möglich. Wenn Sie den Eindruck haben, dass bei Ihnen nach der Einnahme von Levocetirizin Nebenwirkungen auftreten, teilen Sie dies Ihrem Arzt unbedingt mit.

Bei Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion wie Schwellungen im Mund- und Halsbereich, Atembeschwerden und Hautausschlag dürfen Sie Levocetirizin auf keinen Fall weiter einnehmen und sollten sofort einen Arzt aufsuchen.

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an kontakt@dred.com. Wir antworten Ihnen werktags innerhalb von 24 Stunden.