Verhütung
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Bei der Pille Madonella handelt es sich um ein sogenanntes hormonelles orales Kontrazeptivum der Firma Kwizda Pharma aus Wien. Sie enthält eine Kombination von zwei weiblichen Hormonen, die wirksam eine Schwangerschaft verhindern.

Es handelt sich bei der Madonella um eine reversible Verhütungsmethode, sodass sie im Falle eines Kinderwunsches abgesetzt werden kann und eine normale Schwangerschaft möglich ist.

Sollten Sie bereits die Pille Madonella einnehmen und ein Folgerezept benötigen, können Sie dies von den Ärzten von DrEd erhalten. Füllen Sie dazu einfach einen Fragebogen aus. Ein Arzt von DrEd prüft den Fragebogen und stellt Ihnen ein Rezept aus.


Die Rezeptgebühr beträgt 9 €.

Was ist Madonella?

Madonella ist ein Kombinationspräparat, welches sowohl Östrogen als auch Gestagen enthält. Es verhindert nach oraler Einnahme den Eisprung der Frau und verändert zusätzlich die Schleimhaut des Gebärmutterhalses, so dass die Spermien am Aufstieg gehindert werden und die weiblichen Eizellen schlechter erreichen. Madonella kann eine Schwangerschaft bei regelrechter Einnahme effektiv verhindern. Ein Absetzen im Falle eines Kinderwunsches ist jedoch problemlos möglich.

Was muss bei der Einnahme von Madonella beachtet werden?

Vor der ersten Einnahme von Madonella sollten Sie mit einem Arzt über Ihre persönliche Krankengeschichte und etwaige Beschwerden sprechen. Der Arzt wird entscheiden, ob es sich bei Modella um ein für Sie geeignetes Präparat handelt oder bessere Alternativen zu Verfügung stehen.

Um effektiv vor einer Schwangerschaft geschützt zu sein, ist eine regelmäßige Einnahme sehr wichtig. Wenn die Pille vergessen wurde und ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, kann unter Umständen eine Schwangerschaft nicht mehr ausgeschlossen werden. Wichtig ist auch zu beachten, dass eine orale Kontrazeption lediglich vor der Befruchtung der weiblichen Eizelle mit einem Spermium schützt. Die Pille bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS oder Chlamydien. Vor Blut- oder Urinuntersuchung muss das Laborpersonale von der Einnahme der Pille informiert werden, da Madonella die Testergebnisse beeinflussen kann.

Wann darf Madonella nicht eingenommen werden?

Obwohl es sich bei Madonella um ein gut verträgliches Medikament handelt, gibt es eine Reihe von Dingen, die vor der ersten Einnahme beachtet und abgeklärt werden sollten.

Madonella darf nicht eingenommen werden, wenn ein erhöhtes Risiko für eine Gerinnselbildung im Gefäßsystem besteht. Dies ist der Fall, wenn Sie an einer Erkrankung des Kreislaufsystems leiden oder in der Vergangenheit schon einmal einen Gefäßverschluss aufgrund einer Thrombose hatten. Vorboten dieser Erkrankungen können Angina pectoris und sogenannte transitorische ischämische Attacken sein. Bei Letzterem handelt es sich um eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns ohne bleibende Schäden.

Außerdem ist die Einnahme der Pille Madonella bei Patientinnen mit Zuckerkrankheit und Gefäßveränderungen, Pankreatitis, Hypertriglyzeridämie oder schweren Lebererkrankungen kontraindiziert. Von der Einnahme des Medikaments muss abgesehen werden, wenn ein gut- oder bösartiger Tumor der Leber oder ein sexualhormonabhängiger und bösartiger Tumor der Geschlechtsorgane oder der Brustvermutet wird.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie schwanger sind, sollten Sie einen Schwangerschaftstest durchführen, bevor Sie mit der Einnahme fortfahren. In der Stillzeit sollte auf andere Pillen als die Madonella zurückgegriffen werden. Ihr Arzt berät Sie zu sogenannten Still-Pillen. Selbstverständlich darf Madonella nicht verwendet werden, wenn eine Allergie gegen Levonogestrel, Ethinylestradiol oder andere Bestandteile des Medikaments vorliegt.

Gibt es Wechselwirkungen zwischen Madonella und anderen Arzneimitteln?

Da einige Medikamente die empfängnisverhütende Wirkung der Madonella herabsetzten können, ist es wichtig den Arzt über etwaige andere Arzneimittel zu informieren. Dies gilt sowohl für Medikamente die zum Moment des Beratungsgespräches regelmäßig eingenommen werden, als auch für Medikamenten, deren Einnahme im Zeitraum nach dem Gespräch geplant ist.

Insbesondere Medikamenten zur Behandlung einer Epilepsie, einer Tuberkulose, einer HIV-Infektion, einer Pilzinfektion sowie Johanniskraut schränken die Wirksamkeit der Pille massiv ein. Aus diesem Grund muss bei zeitgleicher Einnahme eine zusätzliche lokale Verhütung (zum Beispiel mit einem Kondom) erfolgen, die zu Sicherheit für 28 Tage nach dem Absetzten der anderen Medikamente aufrecht erhalten werden sollte. Gleiches gilt für die Einnahme von Antibiotika neben der Pille, wobei hier eine lokale Verhütung für die Zeit der parallelen Einnahme sowie sieben Tage nach Absetzen des Antibiotikums erforderlich ist. Fragen Sie aus diesem Grund immer Ihren zuständigen Arzt zu Wechselwirkungen und möglicherweise notwendigen Konsequenzen.

Umgekehrt kann Madonella die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinflussen. Hier sind insbesondere Lamotrigin und Medikamenten betroffen, die eine Gewebeabstoßung nach einer Transplantation verhindern sollen.

Wo erhalte ich Madonella?

Bei Madonella handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches Sie nur mit gültigem Rezept in einer Apotheke erhalten. Sollten Sie die Pille Madonella bereits einnehmen, können Sie nach dem Ausfüllen eines Fragebogens in Absprache mit den Ärzten von DrEd unkompliziert ein Folgerezept erhalten. Mit diesem Rezept können Sie in der Apotheke das Medikament abholen.

Was soll man tun wenn man die Einnahme von Madonella vergessen hat?

Wurde die gewohnte Einnahmezeit um nicht mehr als 12 Stunden überschritten besteht der Empfängnisschutz weiter, wenn die vergessene Pille sofort eingenommen wird. Die nächste Pille muss in jedem Fall wieder zur gewohnten Zeit eingenommen werden, so dass Sie möglicherweise zwei Pillen an einem Tag einnehmen.

Wird die Pille mehr als 12 Stunden nach der gewohnten Einnahmezeit eingenommen, ist ein sicherer Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet. Das Risiko einer verminderten Wirksamkeit des Präparats ist besonders hoch, wenn die Einnahme am Anfang oder am Ende des Blisterstreifens vergessen wurde. In diesem Fall sollten alternative Verhütungsmethoden angewendet werden. Das Risiko einer Schwangerschaft bei einer nicht regelmäßigen Einnahme der Pille variiert je nach dem Zeitpunkt des Zyklus und nach der Anzahl der versäumten Einnahmen. Für eine individuelle Risikoeinschätzung fragen Sie Ihren Arzt.

Wird die Wirkung von Madonella durch Durchfall oder Erbrechen eingeschränkt?

Kommt es zwischen drei und vier Stunden nach Einnahme des Medikaments zu starkem Durchfall oder Erbrechen, kann nicht garantiert werden, dass ausreichende Mengen der Wirkstoffe in den Körper aufgenommen wurden. Es sollte so verfahren werden, als hätte man die Pilleneinnahme vergessen. Um den gewohnten Einnahmerhytmus nicht zu verändern, kann die „Ersatzpille“ aus einem anderen Blister entnommen werden, den man sich zu diesem Zweck vorhalten kann.

Was ist zu beachten wenn Sie Madonella absetzten möchten?

Sollten Sie die Pille ohne Kinderwunsch absetzen, wählen Sie eine alternative Verhütungsmethode. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Arzt. Falls Sie die Pille mit dem Ziel einer Schwangerschaft absetzen möchten, wird empfohlen auf eine alternative Verhütungsmethode umzusteigen, bis eine echte Menstruationblutung stattgefunden hat. Auf diese Weise kann von dem zuständigen Arzt zu einem späteren Zeitpunkt im Falle einer Schwangerschaft der Geburtstermin besser bestimmt werden.

Wie bewahrt man Madonella am besten auf?

Madonella ist, wie jedes Arzneimittel, für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Aufgrund der hitzesensiblen Inhaltsstoffe, muss das Medikament unter 25°C gelagert werden. Sollten Sie das Medikament entsorgen wollen, darf dies nicht über den Haushaltsabfall oder das Abwasser erfolgen. Wenden Sie sich zum Schutz der Umwelt an Ihren Apotheker.

Wie soll man Madonella einnehmen?

Die Pille wird einmal pro Tag eingenommen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Einnahme jeden Tag etwa zur selben Uhrzeit erfolgt. Die Tablette ist dabei jedesmal unzerkaut und bei Bedarf mit Wasser zu schlucken. Die sogenannte Memo-Packung soll Ihnen helfen die Einnahme der Pille nicht zu vergessen. Nehmen Sie 21 Tage lang die Tabletten entsprechend dem Wochentag und der Pfeilrichtung folgend. Danach folgt eine siebentägige Pause, in der menstruationsartige Entzugsblutungen auftreten. Nach dem siebenten Tabletten-freien Tag beginnen Sie die Tabletteneinnahme eines neuen Blisterstreifens. Bei korrekter Anwendung beginnen Sie jede Packung an dem selben Wochentag.

Was ist in Madonella enthalten?

Madonella enthält Ethinylestradiol (30 Mikrogramm) und Levonorgestrol (150 Mikrogramm) als Wirkstoffe. Zusätzliche Bestandteile des Dragees sind hochdisperses Siliciumdioxid, Mangesiumstearat, Talkum, Maisstärke, Lacose-Monohydrat, Saccharose, Calciumcarbonat, Titandioxid (E171), Copovidon, Macrogol 6000, Povidon und Carmellose-Natrium.

Was bedeuten unerwartete Zwischenblutungen trotz Einnahme der Pille?

Wenn Sie Madonella erst seit wenigen Monaten nehmen, können unerwartete Durchbruch- oder Schmierblutungen auftreten. In der Regel verschwinden diese Zwischenblutungen nach einigen Monaten. Ist dies jedoch nicht der Fall, muss die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden.

Welche Nebenwirkungen hat Madonella?

Prinzipiell wurde für Frauen, die die Pille einnehmen, ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose festgestellt. Die absoluten Fallzahlen sind jedoch relativ niedrig. So tritt bei zwei von 10.000 Frauen, die ein Jahr lang die Pille mit dem Wirkstoff Levonorgestrel einnehmen, eine Thrombose auf. Sollten Sie jedoch weitere Risikofaktoren für eine Thrombose, wie höheres Alter, Übergewicht, Rauchen, hohe Blutfette oder hoher Blutdruck, haben, sollten Sie besonders wachsam auf die typischen Symptome einer Thrombose achten.

Brustkrebs tritt bei Frauen, die die Pille nehmen, ebenfalls etwas häufiger aus, als es bei Frauen ohne oralen Kontrazeptiva der Fall ist. Jedoch sinkt das Risiko nach dem Absetzen der Pille wieder. Zusätzlich scheinen Tumore der Leber und des Gebärmutterhalses bei Patientinnen mit der Pille häufiger vorzukommen.

Sehr häufig klagen Patientinnen, die Madonella nehmen, über unregelmäßige Blutungen, Übelkeit, Gewichtszunahme, Druckempfindlichkeit der Brüste und Kopfschmerzen. Zusätzlich können Depressionen, Erregbarkeit, Akne, Menstruationsbeschwerden, Nervosität oder Sehstörungen auftreten. Ebenfalls häufige ist eine Änderung des sexuellen Verlangens zu beobachten, wobei es sich dabei sowohl um eine Zunahme als auch eine Abnahme der sexuellen Lust handeln kann.

Bei bis zu 1 Prozent der Frauen können erhöhte Blutfettwerte, Erbrechen, Durchfall, Ausschlag, braune Flecken an Gesicht und Körper oder Veränderungen im Vaginalsekret auftreten.

Zu den seltenen Nebenwirkungen von Madonella werden Gewichtsabnahme, Knotenrosen, Hautausschlag mit Pusteln und Blasen, Hörstörungen, Gallensteine oder Bauchspeicheldrüsenentzündungen gezählt. Bei Fragen zu weiteren Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.


 Quellen:

  • Gebrauchsinformation Madonelle, Kwizda Pharma GmgH, 1160 Wien, Z.Nr.: 1-24754, zuletzt überarbeitet: Februar 2014
  • Fachinformation Madonelle, Kwizda Pharma GmgH, 1160 Wien, zuletzt überarbeitet: Februar 2014
  • M. Stauber, T. Weyerstahl et. al.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe, 2. aktualisierte Auflage, Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG, 2005

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