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Akne ist eine Erkrankung der Haut, die mit entzündlichen Pickeln und Hautrötungen auftritt, welche mit Tabletten wie Minostad behandelt werden können. Besonders junge Menschen in der Pubertät, jedoch auch Erwachsene können von Akne betroffen sein. Am bekanntesten ist die Akne-Form namens Akne vulgaris, die sehr unterschiedliche Ausprägungen aufweisen kann.

Minostad ist ein Antibiotikum, das in Tablettenform eingenommen wird und die Akne in ihrem Entstehungsmechanismus von innen heraus bekämpft.
Wenn Sie unter starker Akne leiden, können Sie unseren Ärzten ein Foto der betroffenen Hautstelle schicken. Die Ärzte beurteilen die Akne und verschreiben die geeigneten Medikamente.


Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Was ist Minostad?

Minostad ist der Handelsname für Tabletten gegen Akne, die das Antibiotikum Minocyclin enthalten. Minocyclin gehört zu den Tetrazyklin-Antibiotika. Tetrazykline sind sogenannte Breitband-Antibiotika, die gegen eine Vielzahl an Bakterien wirken.

Wofür wird Minostad angewendet?

Minostad mit dem Wirkstoff Minocyclin wird bei stark ausgeprägter Akne vulgaris eingenommen, wenn eine oberflächliche Therapie mit Isotretinoin-haltigen Gelen nicht ausreicht. Solche Cremes sind beispielsweise Differin oder Epiduo. In solchen Fällen wird laut ärztlicher Leitlinien empfohlen, ein Antibiotikum als Tabletten gegen Akne einzunehmen, um die Entstehung der Akne von innen heraus zu unterbinden.

Wie wirkt Minostad?

Minocyclin ist der antibiotisch wirksame Stoff in Minostad Tabletten. Das Tetrazyklin-Antibiotikum hemmt die Vermehrung der Bakterien, indem es in einen wichtigen Stoffwechselschritt, der zur Vermehrung der Bakterien wichtig ist, eingreift.

Die Akne vulgaris entsteht durch einen entzündlichen Prozess in der Haut, an dem verschiedene Propionibakterien beteiligt sind. Diese Bakterienart wird von dem Breitband-Antibiotikum in der Regel gut bekämpft. So verhindert Minocyclin die Entstehung der entzündlichen Pickel und Pusteln, an denen Betroffene leiden.

Wie lange dauert es, bis die Wirkung von Minostad eintritt?

Antibiotika wie Minocyclin in Minostad hemmen die Vermehrung der Bakterien bereits nach der ersten Einnahme in geringem Maße. Bis sich ein ausreichend hoher Wirkspiegel aufgebaut hat, kann dies jedoch einige Tage dauern. Außerdem muss beachtet werden, dass die Haut einige Zeit braucht, um sich zu erholen und Rötungen sowie möglicherweise entstandene Aknenarben verschwinden. Die Erneuerung der Haut erfolgt in der Form, dass aus den unteren Hautschichten neue, gesunde Zellen an die Oberfläche wandern und alte, abgestorbene Hautzellen abgestoßen werden. Dieser Prozess dauert etwa vier Wochen. Auch wenn das Antibiotikum also bereits nach wenigen Tagen in den Pickeln Wirkung zeigt, kann eine sichtbare Besserung des Hautbildes oft bis zu vier Wochen brauchen. Bei jeder Behandlung von Akne ist deshalb Geduld ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Therapie.

Kann meine Akne durch Minostad geheilt werden?

Minostad bekämpft die Bakterien, die in den Pickeln Entzündungen hervorrufen. So klingt die Entzündung ab und das körpereigene Immunsystem ist in der Lage, die Bakterienreste und den Eiter zu bekämpfen. Nachdem die Erneuerung der Hautschichten stattgefunden hat, kann das Immunsystem in der Regel eine erneute Entzündung unterbinden. Die Behandlung mit Minostad zielt also auf eine langfristige Heilung der Akne ab. Dennoch kann es nach dem Absetzen zu Rezidiven, also Rückfällen kommen. Diese sind umso unwahrscheinlicher, je sorgfältiger die tägliche Reinigung und Pflege der Haut erfolgt.

Bei einem Rückfall trotz gewissenhafter Hautpflege kann über weitere Therapie-Alternativen mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden.

Wie wird Minostad eingenommen?

In der Regel wird je eine Tablette Minostad zweimal täglich morgens und abends zu den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser unzerkaut eingenommen. Abweichende Einnahmevorschriften können von Ihrem Arzt verordnet werden. In diesem Fall halten Sie sich an dessen Anweisungen.

Was sollte bei der Einnahme von Minostad beachtet werden?

Wichtig bei der Einnahme von Minostad ist, sie während des Essens einzunehmen, um mögliche Magen-Darm-Irritationen zu vermeiden. Außerdem ist zu beachten, dass die Tabletten nicht in Kombination mit Milch- oder Milchprodukten eingenommen werden, da dadurch ihre Wirkung verringert wird. Die morgendliche und abendliche Mahlzeit, zu der die Tablette genommen wird, sollte deshalb keine Milch oder Milchprodukte enthalten. Auch manche Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise Eisenpräparate, können die Wirkung beeinflussen und sollten aus dem gleichen Grund nicht mit Minostad gemeinsam eingenommen werden. Außerdem sollten Sie Minostad Tabletten nicht direkt vor dem Schlafengehen einnehmen, um Reflux und Schädigungen der Speiseröhre zu vermeiden.

Bitte lesen Sie zu weiteren Einnahmevorschriften die Packungsbeilage.

Wie lange wird Minostad eingenommen?

Minostad wird normalerweise mindestens sieben Tage täglich eingenommen. Die genaue Anwendungsdauer wird Ihnen vom Arzt mitgeteilt. Sie kann auch, wenn die Ergebnisse nach wenigen Wochen nicht zufriedenstellend sind, auf bis zu drei Monate verlängert werden.

Was passiert, wenn man die Einnahme von Minostad vergisst?

Das Vergessen einer Tablette ist in der Regel nicht schlimm. Wenn Sie die Einnahme zum Frühstück verpasst haben und wenige Stunden später daran denken, können Sie die Tablette immer noch mit einer kleinen Zwischenmahlzeit einnehmen. Gleiches gilt für das Abendessen. Bei mehr als ein paar Stunden Rückstand sollte jedoch diese Tablette nicht mehr nachträglich genommen werden. Anschließend fahren Sie wie gewohnt mit der Einnahme fort.

Was enthält eine Tablette Minostad?

Eine Tablette Minostad enthält neben 50 mg des Wirkstoffs Minocyclin folgende Stoffe: Kapselhülle; Gelatine, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172), gereinigtes Wasser; Kapselinhalt; Maisstärke, Magnesiumstearat.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Minostad auftreten?

Häufige Nebenwirkungen, die bei ein bis zehn Prozent der Patienten auftreten, sind allergische Reaktionen mit Hauterscheinungen und Juckreiz. Auch Schwindel, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen kommen häufig vor. Ein typischer Nebeneffekt bei der Einnahme von Antibiotika sind Magen-Darm-Probleme wie Durchfall und Bauchschmerzen, da die Antibiotika oft auch nützliche Bakterien der körpereigenen Darmflora abtöten. Diese Nebenwirkungen sind jedoch in der Regel nicht schwerwiegend und können von alleine, spätestens nach dem Absetzen des Medikaments abklingen.

Gelegentlich, bei 0,1 bis ein Prozent der Patienten, kommt es zu kurzzeitiger Myopie (Kurzsichtigkeit). Auch Fieber kann gelegentlich auftreten.

Seltener, bei etwa 0,01 bis 0,1 Prozent der Patienten, kommt es zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellungen im Rachen- und Halsbereich. In diesem Fall muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Auch selten, aber wichtig zu beachten sind Einschränkungen der Leber- und Nierenfunktion durch Tetrazykline.

Weitere Nebenwirkungen entnehmen Sie der Packungsbeilage.

Was tut man, wenn diese Nebenwirkungen auftreten?

Sollte eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, berichten Sie Ihrem Arzt umgehend davon. Je nach Schweregrad und Art der Nebenwirkung können entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Manche Nebenwirkungen können jedoch auch nur zu Beginn auftreten und mit Dauer der Einnahme abklingen. In diesem Fall gibt Ihr Arzt Ihnen wichtige Ratschläge zur Besserung der Beschwerden.

Wann darf Minostad nicht eingenommen werden?

Minostad darf nicht von schwangeren oder stillenden Frauen eingenommen werden. Auch Kinder unter acht Jahren sollten keine Tetrazyklin-Antibiotika einnehmen.

Frauen, die die Pille nehmen, müssen ihre Verdauung gut beobachten. Da Minostad Durchfall verursachen kann, ist bei gleichzeitiger Einnahme der Pille eventuell eine erhöhte Vorsicht bei der Verhütung indiziert. Weiterhin sind Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion Kontraindikationen für die Einnahme von Minostad. Auch andere, seltene Erkrankungen können eine Einnahme von Minocyclin gefährlich machen. Berichten Sie Ihrem Arzt deshalb immer über Ihre persönliche Krankengeschichte und eventuell in der Familie bestehende Erkrankungen, damit er diese beurteilen kann.
Zusätzlich kann die Einnahme anderer Medikamente unter Umständen Wechselwirkungen hervorrufen. Zeigen Sie Ihrem Arzt vor der Einnahme von Minostad Ihre Medikamentenliste, um dies zu vermeiden.


Quellen:

  • Duale Reihe Dermatologie, Thieme Verlag, 7. Auflage 2010, Hrsg. I. Moll (S. 427 – 432)
  • Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie, Thieme Verlag, 4. Auflage 2009, Hrsg. H. Hof und R. Dörries (S. 293, 297)
  • Pharmazie.com Arzneimittelinfo: „Minostad 50mg-Kapseln“, von April 2013, Online: www.pharmazie.com, aufgerufen am 20.05.2016

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