Verhütung
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Bei Mirelle handelt es sich um ein hormonelles Verhütungsmittel für Frauen. Mirelle enthält zwei Wirkstoffe und gehört damit zu den kombinierten Antibabypillen. Bei korrekter Einnahme bietet Mirelle einen zuverlässigen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft.

Wenn Sie Mirelle bereits einnehmen und ein Folgerezept benötigen, können Sie bei DrEd das Rezept anfordern. Dieses erhalten Sie innerhalb von drei bis fünf Werktagen bequem per Post. 


Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Wie kommt die empfängnisverhütende Wirkung von Mirelle zustande?

Die wirksamen Substanzen in Mirelle sind das Östrogen Ethinylestradiol und das Gestagen Gestoden. Beide Wirkstoffe greifen in die Regelung des weiblichen Monatszyklus ein und verhindern durch mehrere Mechanismen eine Schwangerschaft. Einerseits wird der Eisprung unterdrückt, sodass überhaupt keine reifen Eizellen zur Befruchtung zur Verfügung stehen. Andererseits erschwert Mirelle die Einnistung befruchteter Eizellen in die Gebärmutterschleimhaut. Somit kann sich auch dann kein Embryo entwickeln, wenn der Eisprung doch zufällig nicht unterdrückt wird. Zudem verändert sich durch die Einnahme von Mirelle die Beschaffenheit des natürlich vorkommenden Schleims im Gebärmutterhals und macht diesen zähflüssiger. Spermien können dadurch nur noch schwer in die Gebärmutter und weiter in Richtung Eizelle vordringen. Insgesamt bietet Mirelle durch diese Wirkungsweisen einen umfassenden Schutz vor ungewollter Schwangerschaft, was sich wie bei anderen kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln in dem niedrigen Pearl-Index von ungefähr 0,5 niederschlägt.

Kann Mirelle auch vor sexuellen Krankheiten schützen?

Wie alle anderen hormonellen Verhütungsmittel bietet auch Mirelle absolut keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV (AIDS), Genitalwarzen, HPV, Gonorrhoe oder Syphilis. Um sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen, sollten Sie insbesondere bei häufigem Partnerwechsel stets zusätzlich Kondome und Lecktücher verwenden. Mirelle dient lediglich zur Verhinderung einer Schwangerschaft.

Kann man durch die Einnahme von Mirelle eine Monatsblutung verhindern?

Normalerweise tritt bei Frauen, die Mirelle regelgerecht einnehmen, an den letzten Tagen eines Blisterstreifens eine sogenannte Abbruchblutung ein, die der normalen Regelblutung ähnelt. Diese Abbruchblutung hält für einige Tage an und hört danach von selbst auf. Mirelle ist also nicht dafür gedacht, eine monatliche Blutung vollständig auszuschalten. In den ersten Monaten einer Einnahme von Mirelle kann es außerdem zu Zwischenblutungen kommen. Allerdings fällt die Abbruchblutung oftmals schwächer als eine normale Regelblutung aus. Bei Frauen, die ohne die Einnahme einer Antibabypille unter starken Regelschmerzen leiden, kann die Einnahme von Mirelle in manchen Fällen die Schmerzen stark verringern. Tritt unter der Einnahme von Mirelle eine starke oder unregelmäßige Blutung auf, sollte eine ärztliche Abklärung bei einem Frauenarzt erfolgen. Bleibt die Abbruchblutung gänzlich aus, besteht die Möglichkeit, dass Sie schwanger sind. In diesem Fall sollte eine Schwangerschaft zuerst sicher ausgeschlossen werden, bevor mit einem neuen Blisterstreifen begonnen wird.

Wie wird Mirelle eingenommen?

Mirelle enthält pro Blisterstreifen 24 gelbe und 4 weiße Tabletten. Die gelben Tabletten enthalten die beiden Wirkstoffe Gestoden und Ethinylestradiol. Die weißen Tabletten werden als Placebo-Tabletten bezeichnet und sind wirkstofffrei. Bei den meisten Anwenderinnen tritt am Tag der zweiten oder dritten Placebo-Tablette eine Abbruchblutung ein, die auch noch bis wenige Tage nach Beginn des neuen Blisterstreifens anhalten kann.

Mirelle wird in Form von kleinen Filmtabletten mit ausreichend Wasser geschluckt. Nehmen Sie eine Filmtablette pro Tag in der vorgesehenen Reihenfolge ein. Die Reihenfolge sowie die erste einzunehmende Tablette eines Blisterstreifens sind eindeutig markiert. Sobald ein Blisterstreifen vollständig aufgebraucht ist, beginnen Sie am nächsten Tag direkt mit der ersten Tablette des nächsten Blisterstreifens. Eine Einnahmepause, auch Pillenpause genannt, ist bei der Verwendung von Mirelle also nicht vorgesehen. Die Einnahme von Mirelle sollte zudem jeden Tag möglichst zur selben Uhrzeit erfolgen, um die empfängnisverhütende Wirkung sicherzustellen. Wenn die Einnahme vergessen wurde, holen Sie die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach und fahren Sie anschließend zur gewohnten Uhrzeit mit der regulären Einnahme der weiteren Tabletten fort. Sollte der reguläre Einnahmezeitpunkt einer gelben Tablette um mehr als 12 Stunden überschritten werden, ist die empfängnisverhütende Wirkung gefährdet. Um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, muss in diesen Fällen mindestens eine Woche lang zusätzlich mit nicht-hormonellen Verhütungsmitteln wie Kondomen verhütet werden.

In welchen Packungsgrößen ist Mirelle erhältlich?

Mirelle wird in Packungen mit 28 Tabletten, entsprechend einer Einmonatspackung, sowie eine Dreimonatspackung mit dreimal 28 Tabletten und eine Sechsmonatspackung mit sechsmal 28 Tabletten vertrieben. In der Regel sind die Drei- und Sechsmonatspackungen günstiger als drei bzw. sechs Einmonatspackungen.

Welche Inhaltsstoffe sind in Mirelle enthalten?

Abgesehen von den eigentlichen Wirkstoffen Gestoden und Ethinylestradiol enthält Mirelle Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Polacrilin-Kalium, Opadry gelb YS-1-6386-G [Hypromellose, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Eisenoxid rot (E 172)], Macrogol 1450, Wachs E (Montanglycolwachs) und Opadry weiß Y-5-18024 – A [Hypromellose, Hydroxypropylcellulose, Titandioxid (E171), Macrogol 400].

Welche Nebenwirkungen sind bei der Einnahme von Mirelle möglich?

Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei der Einnahme von Mirelle Nebenwirkungen auftreten. Am häufigsten sind dabei unregelmäßige oder ausbleibende Blutungen, Zwischenblutungen, Kopfschmerzen und Migräne. Diese Nebenwirkungen treten bei mehr als 10 Prozent der Anwenderinnen auf.

Andere Nebenwirkungen, die ebenfalls verhältnismäßig oft auftreten können, sind Übelkeit, Gewichtsveränderungen, Pilzinfektionen der Scheide, Stimmungsschwankungen oder Ausfluss aus der Scheide.

Weitere, auch seltene, Nebenwirkungen sind in der Gebrauchsinformation von Mirelle aufgeführt.

Besteht bei der Einnahme von Mirelle die Möglichkeit, eine Thrombose zu erleiden?

Wie bei allen kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln erhöht sich auch unter der Einnahme von Mirelle das Risiko einer Thrombose. Darunter versteht man die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene („Venenthrombose“) oder einer Arterie („Arterienthrombose“). Wie stark sich das Risiko für eine Thrombose erhöht, hängt von den Wirkstoffen des Verhütungsmittels ab. Für die in Mirelle enthaltene Wirkstoffkombination Ethinylestradiol/Gestoden erhöht sich das Thromboserisiko auf ungefähr das Vierfache im Vergleich zu Frauen, die kein hormonelles Verhütungsmittel verwenden. Dies bedeutet, dass pro Jahr ungefähr neun bis zwölf von 10.000 Anwenderinnen von Mirelle eine Thrombose erleiden – die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose aufgrund der Einnahme von Mirelle ist also trotzdem noch verhältnismäßig gering. Allerdings steigt das Risiko bei Vorliegen von Risikofaktoren, insbesondere Übergewicht oder Rauchen, stark an. Mirelle sollte deshalb möglichst nur bei Abwesenheit von anderen Risikofaktoren verschrieben und eingenommen werden.

Kann man eine Thrombose erkennen?

Je nach Ort der Thrombose im Körper spüren Betroffene unterschiedliche Symptome. Eine Thrombose in den Beinen erkennt man beispielsweise häufig anhand von einseitigen Schmerzen und Schwellungen im Bein. Wenn sich das Blutgerinnsel nicht in den Beinen, sondern im Auge bildet, erzeugt dies Sehstörungen bis hin zu komplettem Sehverlust. Thrombosen in den Herzgefäßen führen zu einem Herzinfarkt, wohingegen eine Thrombose im Gehirn einen Schlaganfall auslöst. Ebenfalls möglich ist, dass das Blutgerinnsel in die Lunge wandert, wodurch eine Lungenembolie entsteht. Lungenembolien äußern sich unter anderem durch Atemnot, Herzrasen oder beschleunigte Atmung. Eine umfassende Auflistung möglicher Symptome findet sich auch in der Gebrauchsinformation von Mirelle. Falls Sie unter der Einnahme von Mirelle eines oder mehrere Symptome einer Thrombose bei sich bemerken, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Kann man durch die Einnahme von Mirelle an Krebs erkranken?

Die Frage, ob hormonelle Verhütungsmittel Krebs verursachen, ist immer noch Gegenstand aktueller Forschung. Es ist insbesondere schwierig, mögliche Effekte des Verhütungsmittels von Effekten des Lebensstils zu trennen. So steigt das Risiko für Gebärmutterhalskrebs beispielsweise auch bei häufigem Partnerwechsel und Sex ohne Kondom an. Im Moment scheint es jedoch so, dass die Verwendung eines kombinierten hormonellen Verhütungsmittels die Wahrscheinlichkeit für Brust-, Gebärmutterhals- und teilweise für Lungenkrebs allenfalls leicht erhöht, wohingegen das Risiko für Darm-, Eierstock- und einige andere Krebsarten durch die Einnahme einer kombinierten Antibabypille wie Mirelle teils drastisch reduziert wird. Insgesamt ist die Angst, durch die Einnahme einer Verhütungspille an Krebs zu erkranken, also nach dem heutigen Wissensstand unbegründet. Eine Ausnahme hiervon können Frauen bilden, in deren Familien eine erbliche Vorbelastung für Krebserkrankungen vorliegt.

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