Verhütung
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Moniq gynial zählt als reine Gestagenpille zu den sogenannten Minipillen. Im Unterschied zu Mikro- oder Kombinationspillen, die ein Östrogen und ein Gestagen enthalten, wirken Minipillen ausschließlich durch das enthaltene Gestagen schwangerschaftsverhütend. Gestagenpillen sind besonders in Fällen indiziert, in denen Frauen keine Östrogen-haltigen Pillen vertragen und statt dessen östrogenfreie Pillen bevorzugen. Im Gegensatz zu den kombinierten Pillen werden Minipillen ohne Pause, also 28 Tage lang durchgehend eingenommen. Anschließend folgt sofort die Einnahme des nächsten 28 Tage Blisters.

Wenn Sie die Moniq gynial bereits einnehmen, können Sie bei den Ärzten von DrEd ein Folgerezept anfordern.


Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Was ist Moniq gynial?

Moniq gynial ist eine Minipille mit dem Gestagen Desogestrel in einer Dosis von 75 Mikrogramm. Sie wird bei Frauen eingesetzt, die keine Östrogene vertragen oder wenn Kontraindikationen für die Einnahme der kombinierten östrogenhaltigen Pillen bestehen.

Wie wirkt Moniq gynial?

Die Wirkweise von Moniq gynial basiert auf mehreren Faktoren: Zum einen hemmt das enthaltene Desogestrel die Reifung einer Eizelle. Dies ist bei Moniq gynial auf die Art des Gestagens zurückzuführen, das im Gegensatz zu Minipillen mit älteren Gestagenen diese Wirkung hat. Durch diese Eigenschaft wirkt die neue Generation der Minipillen umso sicherer zur Verhütung und wird häufig verschrieben.

Außerdem wird durch das Gestagen in Moniq gynial ein Schleimpfropf am Gebärmutterhals gebildet, was den Spermien das Eindringen erschwert. Weiterhin wird durch die Veränderung der Konsistenz der Gebärmutterschleimhaut das Einnisten einer Eizelle unwahrscheinlicher. So verhindert Moniq gynial bei korrekter Einnahme mit sehr hoher Sicherheit eine Schwangerschaft.

Für wen ist die Minipille Moniq gynial besonders geeignet?

Moniq gynial kann prinzipiell von allen Frauen eingenommen werden, die gerne mit der Pille verhüten möchten. Die meisten Frauenärzte verschreiben, wenn keine Kontraindikationen gegen die Pille vorliegen, jedoch in der Regel sogenannte Mikropillen, die zusätzlich ein Östrogen enthalten.

In einigen Fällen darf jedoch keine Mikropille eingenommen werden. Sollte der Arzt dies bei Ihnen feststellen, wird er die Einnahme einer Minipille als Alternative vorschlagen. 

In folgenden Fällen sollte keine Mikropille eingenommen werden:

  • Bei Vorliegen einer Östrogen-Unverträglichkeit
  • Bei sonstigen Gegenanzeigen für die Einnahme von Östrogenen
  • Bei Frauen, die sich in der Stillzeit befinden, und verhüten möchten
  • Bei vorliegenden Risiken für die Entstehung von Thrombosen (Raucherinnen, Frauen über 40, Übergewicht, Blutgerinnungsstörungen)

Wie schnell tritt die verhütende Wirkung von Moniq gynial ein?

Wenn Sie Moniq gynial erstmalig einnehmen und keine Pause zur zuletzt angewandten Verhütungsmethode lassen, benötigen Sie keine zusätzlichen Verhütungsmittel. Sollten Sie davor eine Pause gemacht haben, tritt die Wirkung erst nach sieben Tagen ein und Sie sollten zu zusätzlichen Verhütungsmaßnahmen wie Kondomen greifen. Zu einer solchen Pause zählt auch die bei Kombinationspillen vorgesehene siebentägige Einnahmepause oder die Pause nach dem Herausnehmen eines Vaginalrings.

Wenn Sie vor der Einnahme keine hormonelle Verhütungsmethode angewendet haben und Moniq gynial am ersten Tag der Regelblutung einnehmen, tritt die schwangerschaftsverhütende Wirkung sofort ein. Sollten Sie erst ab dem zweiten Tag der Blutung beginnen, ist eine Verhütung mit Kondomen für die folgenden sieben Tage wichtig, um den Verhütungsschutz zu gewährleisten.

Wenn Sie davor eine andere Verhütungsmethode angewendet haben, fragen Sie Ihren Arzt nach dem geeignetsten Zeitpunkt, um mit der Einnahme von Moniq gynial zu beginnen. Im Zweifelsfall sollten Sie immer eine Woche lang zusätzlich Kondome verwenden.

Wie sicher ist Moniq gynial?

Die Minipille zählt bei regelmäßiger Einnahme mit ihrem relativ niedrigen Pearl-Index zu den sichersten Verhütungsmethoden. Für Moniq gynial gilt bei korrekter Einnahme ein Pearl-Index von 0,5 bis 3,0. Die schwankenden Zahlen sind durch die Notwendigkeit einer pünktlichen Einnahme von Minipillen bedingt. Je regelmäßiger Sie Moniq gynial einnehmen, desto sicherer sind Sie vor einer Schwangerschaft geschützt. Dazu ist es ratsam, sich täglich einen Wecker zu stellen oder eine Pillen App zu benutzen, welche an die pünktliche Einnahme erinnert. Eine Einnahmeverspätung von bis zu zwölf Stunden zählen bei Moniq gynial noch als regelgerecht. In diesem Fall ist die Sicherheit nicht gefährdet.

Was passiert, wenn ich die Einnahme von Moniq gynial vergessen habe?

Wenn Sie den Einnahmefehler bemerken und die Einnahme innerhalb von zwölf Stunden nachholen, ist der Verhütungsschutz nicht gefährdet. Die zwölf Stunden gelten bei Moniq gynial als das sogenannte „sichere Fenster“, innerhalb dessen der Hormonspiegel noch für eine Verhütung ausreicht. Sollten Sie das Vergessen jedoch mehr als zwölf Stunden später bemerken, ist der Verhütungsschutz nicht mehr gewährleistet. Nehmen Sie die vergessene Pille dennoch sofort nachträglich ein und führen Sie die Einnahme anschließend wieder zur gewohnten Uhrzeit fort, ohne eine Pille auszulassen. In den folgenden sieben Tagen sollten Sie jedoch zusätzlich mit einem Kondom verhüten.

Wenn Sie die Einnahme Moniq gynial mehrmals in Folge vergessen und davor Geschlechtsverkehr hatten, kann es zu einer Schwangerschaft kommen. In diesem Fall fragen Sie Ihren Gynäkologen oder die Ärzte von DrEd um Rat.

Wann darf ich Moniq gynial nicht einnehmen?

Kontraindikationen für die Einnahme von Moniq gynial sind eine Schwangerschaft oder die Möglichkeit einer bestehenden Schwangerschaft, da dies dem Ungeborenen Schaden zufügen kann.

Vor der Einnahme von Moniq gynial sollten Sie Ihrem Arzt außerdem von früheren, bestehenden oder familiär vorgekommenen Erkrankungen berichten.
Besonders wichtig zu erwähnen ist das Angioödem (eine Art der allergischen Reaktion mit Schwellungen im Gesichtsbereich), Krebs in der Familie oder in Ihrer persönlichen Geschichte, Thrombose-Ereignisse, Diabetes, Bluthochdruck, Epilepsie, die Hauterscheinung Chloasma (bräunliche Flecken besonders der Gesichtshaut) und Tuberkulose.

Außerdem kann die Einnahme mancher Medikamente Wechselwirkungen mit dem Wirkstoff Desogestrel bedingen. Dadurch kann einerseits die Wirkung der Pille nachlassen, andererseits kann es zu Unwirksamkeiten oder Intoxikationen durch andere Medikamente kommen. Sprechen Sie deshalb immer vor der Einnahme mit dem behandelnden Arzt über Ihre aktuelle Medikamenteneinnahme und berichten Sie gegebenenfalls auch vor Änderungen Ihres Medikamentenplans davon, dass Sie Moniq gynial einnehmen.

Wie nehme ich Moniq gynial ein?

Ein Blister Moniq gynial enthält 28 Tabletten, die jeweils mit einem Wochentag beschriftet sind. Am ersten Tag der Regelblutung oder entsprechend den Anweisungen des Arztes, beginnen Sie mit einer Pille aus der obersten Reihe, die durch den entsprechenden Wochentag gekennzeichnet ist. Anschließend wird Moniq gynial einmal täglich unzerkaut eingenommen. Sehr wichtig ist hierbei die Beachtung der Uhrzeit, die jeden Tag möglichst genau dieselbe sein sollte. Auch, wenn während der Einnahme Zwischenblutungen auftreten, sollten Sie die Pilleneinnahme nicht eigenmächtig abbrechen, sondern den Blister beenden. Anschließend beginnen Sie ohne Pause mit der Einnahme des neuen Blisters.

Was ist in einer Tablette Moniq gynial enthalten?

Eine Tablette Moniq gynial enthält als Wirkstoff 75 Mikrogramm Desogestrel. Die sonstigen Bestandteile sind im Tablettenkern Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon, Stearinsäure, all-rac-alpha-Tocopherol, hochdisperses Siliciumdioxid und im Filmüberzug Tabcoat TC-White, Hypromellose, Macrogol, Talkum und Titanoxid (E171).

Zu welchen Nebenwirkungen kann es bei der Einnahme von Moniq gynial kommen?

Anwenderinnen haben über verschiedene Nebenwirkungen bei der Einnahme von Desogestrel-haltigen Pillen wie Moniq gynial berichtet.
Zu den häufigen Nebenwirkungen, die ein bis zehn Prozent der Patientinnen betreffen, zählen:

  • Stimmungsschwankungen
  • Libidoverlust
  • Depressive Verstimmung
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Akne
  • Schmerzen in der Brust
  • Unregelmäßige bis keine Blutungen
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich (0,1 bis ein Prozent) treten auf:

  • Scheideninfektionen
  • Schwierigkeiten beim Tragen von Kontaktlinsen
  • Erbrechen
  • Haarausfall
  • Schmerzhafte Blutungen
  • Eierstockzysten
  • Müdigkeit

Seltene (0,01 bis 0,1 Prozent) Nebenwirkungen sind:

  • Hautausschlag
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Blaurote Hautknötchen (Erythema nodosum)

Auch Veränderungen der Brüste sind möglich. Sie sollten Ihre Brüste deshalb regelmäßig abtasten und bei knotigen Auffälligkeiten Ihren Gynäkologen aufsuchen.

Wenn Sie bei sich Veränderungen bemerken, die hier nicht aufgeführt sind und möglicherweise mit der Einnahme der Moniq Gynial zusammenhängen, sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren.


Quellen:

  • Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe, Thieme Verlag, 3. Auflage 2007, Hrsg.: M. Stauber, T. Weyerstahl: (S. 405 ff.)
  • Gebrauchsinformation Moniq Gynial: zuletzt überarbeitet im Mai 2012, Link: www.gynial.com, aufgerufen am 26.05.16

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