Packung Salbutamol HEXAL
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Salbutamol Spray ist ein Asthmaspray zur Behandlung und Vorbeugung von Asthma bronchiale und Anstrengungsasthma. Ein Asthmaspray ist in der Therapie von Asthma bronchiale, sowohl bei allergischem Asthma, als auch bei nicht-allergischem Asthma, eines der Haupttherapeutika. In dieser Sprechstunde können unsere Ärzte Ihnen, bei entsprechender Eignung, im Rahmen Ihrer Asthma Therapie, ein Folgerezept für ein Salbutamol Spray ausstellen.

Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass Sie bereits ein solches Asthmaspray nutzen und Ihre Asthma Therapie gut kontrolliert ist. Sie können unsere Sprechstunde Online oder per Telefon besuchen.


Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Ich bin unsicher, ob ich Asthma habe. Muss ich zum Arzt gehen?

Die frühe Diagnose und die Therapie einer Asthmaerkrankung sind sehr wichtig, um eine Verschlimmerung zu vermeiden. Dabei ist eine Lungenfunktionsdiagnostik nötig. Asthma ist nach heutiger Auffassung eine chronisch entzündliche Erkrankung der Bronchialschleimhaut. Diese Entzündung kann sich schubweise verschlechtern, z.B. ausgelöst durch bestimmte Allergene.

Die chronische Entzündung kann zumeist nur durch die konsequente Anwendung langfristig wirkender Medikamente verringert werden. Das sind meist auf der Oberfläche der Bronchialschleimhaut wirkende cortisonhaltige Inhalationspräparate in Kombination mit anderen Wirkstoffen. Nur wenn Asthma gut kontrolliert ist, können Betroffene ohne wesentliche Einschränkungen mit ihrer Erkrankung leben.

Was ist Salbutamol und wie schnell wirkt es?

Salbutamol gehört zur Wirkklasse der Beta-2-Sympathomimetika. Es erweitert die Bronchien und stimuliert gezielt die sogenannten Beta-2-Rezeptoren der Bronchialmuskulatur. Bereits fünf Minuten nach einer Inhalation tritt die Wirkung ein, die bis zu vier Stunden anhalten kann. Es kann deswegen zusätzlich zur Basis-Langzeittherapie angewendet werden, wenn es trotz dieser zum Asthmaanfall kommt.

Zur Vorbeugung ist es nur dann geeignet, wenn Asthmaanfälle selten und bei genau definierten, dem Patienten bekannten Gelegenheiten auftreten.

Wie wirken Beta-2-Sympathomimetika?

Bei Asthma bronchiale kommt es zu einem Zusammenziehen der glatten Bronchialmuskulatur. Dadurch werden die typische Atemnot und die akuten Asthmaanfälle ausgelöst, welche bisweilen gefährlich werden können. 
Salbutamol Spray reduziert nicht die entzündliche Schwellung der Atemwege. Es weitet lediglich die Bronchien durch die Stimulation der Betarezeptoren. Da diese auch am Herz vorhanden sind, kommt es zur Beschleunigung des Pulsschlags und Erhöhung des Blutdrucks. Es reduziert nicht die entzündliche Schwellung der Atemwege.

Kann ich Salbutamol vorbeugend anwenden?

Nur wenn nach ärztlicher Untersuchung klar ist, dass überwiegend keine asthmatische Beeinträchtigung der Lungenfunktion vorliegt und - z.B. durch Allergietests - bekannt ist, was Asthmaanfälle individuell auslöst, kann die vorbeugende Anwendung sinnvoll sein. Wenn ein sog. Belastungsasthma bekannt ist, kann dieses durch vorherige Salbutamol Inhalation evtl. vermieden werden. Alle solchen Präparate stehen aber auf den Dopinglisten und dürfen nur bei ärztlich attestiertem Asthma genommen werden.

Was sind die Gefahren bei Nicht-Behandlung?

Langjährige Bronchienentzündungen durch Asthma können chronische Bronchitis oder ein Lungenemphysem hervorrufen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Asthmaanfälle häufiger auftreten, schwerer ausfallen und zum Status Asthmaticus, einem gefährlichen und bisweilen tödlichen Zustand, führen.

Welche zusätzlichen Optionen gibt es bei allergischem Asthma?

Eine Zusatztherapie in Form von Hyposensibilisierung oder einer Antikörpertherapie können bei allergischem Asthma helfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Wirkstoffe wie Cromoglicinsäure oder Nedocromil sollen die Entzündungsreaktionen eindämmen und dienen der Vorbeugung.

Was mache ich im Notfall?

Wenn Sie unter einer Asthmaerkrankung leiden, ist es wichtig, dass sie für Notfälle immer ein Akutmittel wie das kurzwirksame Salbutamol Spray in der Tasche haben, damit sie bei einer drohenden Atemnot Abhilfe schaffen können.

Worauf muss ich bei der Inhalation achten?

Sie sollten dem Umgang mit Ihrem Spray üben, damit Sie es mit Notfall korrekt und effektiv anwenden können. Folgen Sie den Anweisungen in der Packungsbeilage. Mit den meisten Präparaten gestaltet sich der Inhaliervorgang wie folgt:

  • nehmen Sie die Schutzkappe ab
  • kontrollieren Sie die Sauberkeit des Mundstücks innen und außen
  • schütteln Sie den Inhalator für einige Sekunden
  • halten Sie den Inhalator senkrecht mit dem Sprühkopf nach unten
  • atmen Sie so lange wie möglich aus (ohne in den Inhalator zu atmen)
  • umschließen Sie den Sprühkopf mit dem Mund ohne darauf zu beißen
  • beginnen Sie einzuatmen und drücken Sie dabei auf das obere Ende des Inhalators
  • atmen Sie tief und gleichmäßig weiter ein, während der Sprühstoß abgegeben wird
  • halten Sie nach der Inhalation 5 - 10 Sekunden die Luft an
  • atmen Sie dann langsam durch die Nase aus.

Es ist sehr wichtig, gleichzeitig zu inhalieren und zu sprühen, da der Wirkstoff tief in die Bronchien gelangen muss, um seine Wirkung zu entfalten.

Was ist noch zu beachten?

Der korrekte Vorgang beim Inhalieren ist unerlässlich, da der Wirkstoff bei falschem Einatmen in den oberen Lungenbereichen verbleibt und nicht richtig wirken kann. Sie können bei Bedarf im Abstand von einer Minute ein weiteres Mal inhalieren. Für Kinder und ältere Patienten, denen die Benutzung des Sprays bisweilen schwer fällt, gibt es Inhalierhilfen.

Gibt es verschiedene Arten von Sprays?

Ja. Salbutamol gibt es als Dosieraerosol, Inhalationslösung, oder Pulverinhalator. Lesen Sie vor Gebrauch unbedingt die Packungsbeilage, da bei verschiedenen Sprays unterschiedliche Gebrauchsanweisungen zu berücksichtigen sind, auch im Bezug auf die Reinigung nach und die Vorbereitung vor der Inhalation.

Kann ich überprüfen, ob mein Salbutamol Spray funktioniert?

Vor der ersten Inhalation mit einem neuen Spray und nach einer Anwendungspause von über 7 Tagen sollten Sie die Funktion überprüfen, indem Sie 2 Sprühstöße in die Luft abgeben.

Wie oft kann ich Salbutamol einnehmen?

Sie können bei akuten Anfällen oder zur Vorbeugung 1-2 Inhalationen durchführen. Sie sollten dabei eine maximale Dosis von 8 Inhalationen pro Tag nicht überschreiten.

Wie wende ich Salbutamol vorbeugend an?

Wenn Sie Salbutamol vorbeugend einnehmen möchten, bevor Sie auslösenden Reizen ausgesetzt sind, sollten Sie 10 -15 Minuten für die Wirkungsentfaltung einplanen.

Ein Sprühstoß enthält 100 Microgramm Salbutamol. Gewöhnlich wird Salbutamol in der Darreichungsform des Sprays angeboten, gelegentlich kommt es auch in Tablettenform zum Einsatz. Salbutamol hat eine anabolische Wirkung und steht auf der Dopingliste. Entsprechend darf der Wirkstoff von professionellen Sportlern nur eingeschränkt genutzt werden. Salbutamol wird unter verschiedenen Markennamen und als Generikum vertrieben.


Salbutamol Nebenwirkungen

Wie bei den meisten Arzneimitteln kann die Anwendung von Salbutamol Nebenwirkungen hervorrufen. Häufig, das heißt bei weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten treten auf:

  • Zittern
  • erhöhte Herzfrequenz
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe

Warnhinweise

Bei Überempfindlichkeit gegen Salbutamol oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe des Sprays dürfen Sie Salbutamol nicht anwenden.

Besondere Vorsicht gilt in den folgenden Fällen:

  • bei schweren Herzerkrankungen
  • schwerem Bluthochdruck
  • einer überaktiven Schilddrüse
  • zu wenig Kalium im Blut
  • bei erweiterten Arterien
  • bei Diabetes
  • bei Tumoren des Nebennierrenmarks

Wenn Salbutamol als Dopingmittel missbraucht wird, sind schwerwiegende gesundheitliche Folgen nicht auszuschließen. Salbutamol führt zu positiven Ergebnissen bei Dopingkontrollen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten betreffen:

bestimmte Herz-und Gefäßmedikamente, z.B. manche Betablocker

  • bestimmte Antidepressiva
  • manche Narkosemittel

Medikamente zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen

  • Xanthinderivate
  • Steroide wie beispielsweise Kortison

Diuretika (auch Wassertabletten genannt)

 

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