Eine junge Frau hält verschiedene Blister mit Antibabypillen
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Die Pille ist die beliebteste Verhütungsmethode bei Frauen in Österreich. Wenn Sie die Pille, einen Vaginalring oder das Verhütungspflaster bereits nehmen, können unsere Ärzte Ihnen ein Folgerezept ausstellen.

Falls ein anderer Hersteller die gleiche Wirkstoffkombination Ihrer Pille günstiger anbietet, können wir Ihnen auch Ihre gewünschte Pille verschreiben.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum erhöhten Thromboserisiko von drospirenonhaltigen kombinierten Pillen (z.B. Yasmin oder Yaz).

✓ Die Ausstellung eines Folgerezepts kostet €9
✓ Kostenlose Lieferung innerhalb von 3 Werktagen

Welche Pillen gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche Pillen zur Verhütung. Sie unterscheiden sich in der Hormonzusammensetzung und Dosierung. Wir können Ihnen ein Folgerezept für die folgenden Pillen, Verhütungsringe oder Verhütungspflaster anbieten:

ALIANE, Alisma, Balanca, Belara, Bellissima, Bilinda, Cerazette, Cileste, Circlet, DELIA, Desirett, Eloine, EVRA, Harmonette, Larissa, Lenea, Liberel mite, LOETTE, Madinette, Madonella, Marvelon, MELIANE, Mercilon, Microgynon, Midane, Minesse, Minulet, Mirelle, Moniq Gynial, Novial, NuvaRing, Petibelle, Qlaira, Selina, Selina mite, Sibilla, Tangolita, Triodena, Valette, Volina, Volina mite, Yasminelle, Yasmin, YAZ, Yris, Yris mite oder Yvette

Falls Ihre gewohnte Pille nicht in der Auflistung enthalten ist, können Sie uns gerne kontaktieren und wir werden überprüfen, ob wir Ihr Medikament verschreiben können.

Was ist die Pille?

Die Verhütungspille, auch Kombinationspille genannt, ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung. Die Pille wird auch bei starken und schmerzhaften Monatsblutungen, prämenstruellem Syndrom und Endometriose verschrieben. Bei Akne und Hautproblemen können manche Pillen eine Verbesserung des Hautbildes bewirken.

Wie verhütet die Pille?

Zur Schwangerschaft kommt es, wenn das Spermium eines Mannes auf die Eizelle einer Frau trifft. Die Pille erzielt ihre verhütende Wirkung, indem sie Spermien und Eizelle voneinander getrennt hält. Dies wird erreicht, indem der Eisprung verhindert und den Spermien der Weg zur Eizelle blockiert wird. Zudem wird es der Eizelle erschwert, sich in der Gebärmutter einzunisten, falls es dennoch zur Befruchtung kommen sollte.

Wie sicher ist diese Verhütungsmethode?

Es gibt viele verschiedene Arten von Antibabypillen, sie alle verhindern 99% aller möglichen Schwangerschaften und sind somit sehr effektiv. Die Pille ist ein sehr beliebtes Verhütungsmittel und wird in Deutschland von etwa 6 Millionen Frauen verwendet.

Welche Arten gibt es?

Kombinationspillen enthalten die synthetisch hergestellten Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Es gibt aber auch östrogenfreie Minipillen, die nur Progesteron enthalten. Bei allen Pillen ist es wichtig, die Tabletten jeden Tag um die selbe Zeit mit etwas Wasser einzunehmen.

Ist die Antibabypille ungefährlich?

Die Verhütungspille hat im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden auch einige Nachteile. Die meisten Frauen finden jedoch, dass die Vorteile überwiegen. Bei der Einnahme einer Verhütungspille kann es vorübergehend zu Nebenwirkungen wie Stimmungsschwankungen, Brustspannungen und Brustschmerzen, Zwischen- und Schmierblutungen sowie Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Diese Nebenwirkungen lassen zumeist nach den ersten drei Zyklen nach. Sollten sie dauerhaft auftreten, empfiehlt es sich, eine andere Pille auszuprobieren, worüber Sie am besten mit einem unserer Ärzte oder Ihrem Frauenarzt sprechen sollten.

Die Pille und Bluthochdruck

Die Antibabypille kann durch ihren EIngriff in den Hormonhaushalt zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen. Sie wird zudem mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs in Verbindung gebracht. Gleichzeitig jedoch reduzieren Verhütungspillen das Risiko anderer Erkrankungen, wie beispielsweise Gebärmuttergeschwülste, Zysten oder die nicht selten vorkommende Endometriose.

Steigt das Thromboserisiko durch die Einnahme der Pille?

Wenn Frauen kombinierte hormonelle Kontrazeptiva nehmen, ist ihr Risiko, venöse Thromboembolien zu entwickeln, gegenüber Frauen, die keine hormonellen Verhütungsmittel nehmen, erhöht. Kombinierte Kontrazeptiva heißt, dass die Pille die beiden weiblichen Geschlechtshormone Gestagen und Östrogen enthält. Es gibt verschiedene Gestagene, die leicht unterschiedlich wirken. "Drospirenon" ist ein Gestagen, das in Studien nachgewiesenermaßen das Thromboserisiko deutlich erhöht, im Gegensatz z.B. zu dem Gestagen "Levonorgestrel", welches als sicherer gilt. Deshalb wurden die Packungsbeilagen von allen drospirenon-haltigen Antibabypillen wie Aida, Petibelle, Yasmine, Yasminelle und Yaz um diesen Warnhinweis erweitert. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier

Was sind Risikofaktoren für Blutgerinnsel?

Die Einnahme der Pille geht mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel einher. Obwohl es sehr selten zu einer Thrombose kommt, ist es wichtig, das individuelle Risiko vor Einnahme der Pille mit einem Arzt zu besprechen. Wenn zwei oder mehr der folgenden Risikofaktoren auf Sie zutreffen, sollten Sie keine Kombinationspille einnehmen, wenn:

  • Sie 35 Jahre oder älter sind
  • Sie rauchen oder im letzten Jahr erst aufgehört haben
  • Sie stark übergewichtig sind
  • Sie unter Migräne leiden
  • Sie Bluthochdruck haben
  • Sie in der Vergangenheit ein Blutgerinnsel oder einen Schlaganfall erlitten haben
  • ein enger Verwandter von Ihnen vor seinem 45. Geburtstag ein Blutgerinnsel erlitten hat
  • Sie über längere Zeit in Ihrer Bewegung gehindert sein werden, beispielsweise wenn Sie bettlägerig sind oder einen Rollstuhl brauchen

Was muss ich zum Thema Pille und Krebs wissen?

Auch wenn bisher keine kausale Verbindung zwischen der Pille und Krebs nachgewiesen wurde deuten Studienergebnisse auf eine Erhöhung des Krebsrisikos durch Verhütungspillen hin. Frauen, die hormonell verhüten, haben ein höheres Risiko für Brustkrebs als Frauen, die andere Verhütungsmethoden anwenden. Innerhalb von zehn Jahren nach Einnahme einer Verhütungspille fällt das Risiko wieder auf den normalen Durchschnitt zurück.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Pille auch Gebärmutterkrebs und eine seltene Art von Leberkrebs begünstigt. Gleichzeitig ist jedoch zu beachten, dass Frauen, die eine Pille nehmen, etwas seltener an Darmkrebs, Eierstockkrebs und Krebsgeschwüren der Gebärmutterschleimhaut erkranken.

Wie nehme ich die Pille?

Die Pille wird jeden Tag zur selben Zeit mit etwas Wasser eingenommen. Manche Pillenpackungen enthalten 21 Tabletten. In diesem Fall nehmen Sie drei Wochen lang täglich eine Pille und legen dann eine 7-tägige Pause ein.

Falls Ihre Pillenpackung 28 Tabletten enthält, nehmen Sie den gesamten Zyklus über jeden Tag eine Tablette ein. Anstelle der Pillenpause enthalten 7 der Pillen in einer solchen Packung keinen Wirkstoff (sind also folglich Plazebos). Hierbei wird das Risiko des Vergessens nach der Pillenpause umgangen.

Brauche ich für die Pille ein Rezept?

Ja, die Pille ist in jedem Fall rezeptpflichtig. Unsere Ärzte können Ihnen nach einer Konsultation in wenigen Minuten ein Rezept ausstellen, wodurch Sie unnötige Wartezeiten und Anfahrtswege vermeiden.

Welche Pille ist die beste?

Welche Pille am besten vertragen wird, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bestimmte Pillen haben besondere Eigenschaften und eignen sich besser für Aknepatienten, wie beispielsweise Belara oder Valette. Frauen, die sich um Ihr Gewicht sorgen, greifen oft zu Yasmin, da diese Pille die Wassereinlagerung verhindert.

Ihr Arzt wird mit Ihnen Ihre gesundheitliche Vorgeschichte besprechen und Ihnen bei der Auswahl einer für Sie geeigneten Pille helfen.

Was, wenn ich eine Pille vergesse?

Wenn Sie eine Pille vergessen oder nach der Pause zu spät mit der nächsten Packung beginnen, wird die Verhütungswirkung beeinträchtigt. Einnahmefehler erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.

Was gilt als zu spät?

Sie sollten ihre Pille stets zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Pille mehr als 12 Stunden zu spät einnehmen, gilt die Einnahme als verpasst und Vorsichtsmaßnahmen wie die zusätzliche Verhütung können notwendig sein. Dies ist davon abhängig, in welcher Woche Ihres Zyklus Sie sich befinden. Die Packunsbeilage gibt detaillierte Anweisungen für den Fall einer vergessenen Pille für jede Zykluswoche, die Sie genau befolgen sollten.

Wenn Sie die Einnahme für weniger als 12 Stunden vergessen haben, ist Ihr Verhütungsschutz noch nicht beeinträchtigt. Nehmen Sie einfach sofort die vergessene Pille, und fahren Sie dann zur gewohnten Zeit mit der Behandlung fort (auch wenn dies die Einnahme von 2 Tabletten in 24 Stunden erfordert).

Falls sich vor der Pillenpause Ihre Einnahme verspätet hat oder Sie eine Pille vergessen haben, empfiehlt es sich, die Pause auszulassen und direkt die nächste Packung zu beginnen, da ansonsten der Verhütungsschutz während der folgenden Woche möglicherweise nicht gegeben ist.

Nebenwirkungen der Antibabypille

Die unterschiedlichen Pillen können generell ähnliche Nebenwirkungen hervorrufen. Bei bestimmten Pillen sind jeweils andere Nebenwirkungen besonders häufig oder typisch. Lesen Sie vor Einnahmebeginn immer die Packungsbeilage und informieren Sie sich über Ihr jeweiliges Präparat beim Arzt oder Apotheker.

Insbesondere bei Beginn der hormonellen Verhütung bemerken viele Frauen das Auftreten von Nebenwirkungen. Innerhalb der ersten drei Monate sollte sich der Körper an die Veränderungen im Hormonhaushalt gewöhnen und die Nebenwirkungen sollten abklingen. Wenn nach Ablauf dieser Eingewöhnungsphase noch immer störende Nebenwirkungen auftreten, lohnt es sich, eine andere Pille auszuprobieren.

Typische Nebenwirkungen der Antibabypille sind Stimmungsschwankungen, Spannungsgefühle und Schmerzen im Brustbereich, Übelkeit, Kopfschmerzen und unregelmäßige Blutungen.

Bei welchen Nebenwirkungen muss ich einen Arzt zu Rate ziehen?

Wenn bestimmte Nebenwirkungen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies ist bei Wahrnehmungsstörungen, Bewegungsstörungen, schweren Depressionen, Taubheitsgefühlen und plötzlichen starken Schmerzen in der Brust oder den Gliedmaßen der Fall.

Welche Wechselwirkungen der Pille sind bekannt?

Eine gleichzeitige Einnahme der Pille mit anderen Medikamenten kann zu Wechselwirkungen führen. Es ist wichtig, dass Sie vor Erstverschreibung der Pille Ihren Arzt über jegliche Medikamente in Kenntnis setzten, die Sie regelmäßig einnehmen. Bekannt ist, dass Johanniskraut, Medikamente zur Behandlung von HIV, Aktivkohle, manche Antibiotika, Tuberkulosemedikamente, Medikamente der Epilepsietherapie, sowie Diazepam, Ciclosporin, Theophyllin und Prednisolon zu Wechselwirkungen führen. Lesen Sie bitte immer die Packungsbeilage Ihrer jeweiligen Pille und jedes anderen Medikamentes vor der Einnahme. Klären Sie jegliche Fragen immer mit einem Arzt, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

Wie finde ich das richtige Medikament?

Wenn Sie gesund sind, nicht rauchen und keine Häufung von Herz- und Gefäßkrankheiten in Ihrer Familie aufgetreten ist, spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass Sie bis zur Menopause mit der Pille verhüten. Möglicherweise müssen Sie eine oder mehrere Pillen ausprobieren, bis Sie das für Sie beste Präparat finden. Ihr Arzt wird Sie zu den Möglichkeiten beraten.

Was ist eine Minipille?

Die Minipille ist eine östrogenfreie Verhütungspille, die das Thromboserisiko nur geringfügig erhöht und somit besser für Raucherinnen oder Frauen mit Risikofaktoren für Blutgerinnsel geeignet ist. Oft ist bei Minipillen das Zeitfenster der Einnahme geringer als bei der Kombinationspille, und die regelmäßige Einnahme ist aufgrund der geringeren Hormondosis besonders wichtig. Manche Minipillen, wie Cerazette, haben allerdings mit 12 Stunden ein gleich großes Zeitfenster wie die Kombinationspillen. Die Minipille ist auch für stillende Mütter zugelassen, da die geringe Dosis keine Auswirkungen auf die Muttermilch hat. Falls Sie mehr über diese Verhütungsmethode erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Seite zur Minipille.

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Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an kontakt@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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