Hinweis auf der Verpackung von Viagra zu den Nebenwirkungen

Wie bei jedem anderen Medikament, können bei manchen Menschen nach der Einnahme von Viagra Nebenwirkungen auftreten. Um gesundheitliche Probleme zu vermeiden, sollte Viagra nur in den auf dem Beipackzettel aufgeführten Mengen eingenommen und nicht überdosiert werden. 

Die Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden wie folgt eingeteilt: 

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 (>10%)
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 (<10%)
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 (1-0,1%)
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 (0,1-0,01%)
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 (<0,01%)

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Viagra Nebenwirkungen beim Mann 

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Viagra gehören Durchfall, Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Verdauungsschmerzen, Rötung des Oberkörpers und Gliederschmerzen. In seltenen Fällen können auch Muskelschmerzen, Probleme mit den Augen und Sodbrennen auftreten. Die Nebenwirkungen sind in der Regel sehr gering und verschwinden normalerweise nach kurzer Zeit. 

Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? 

Patienten, die andere Arzneimittel oder Ergänzungsmittel einnehmen, sollten vor der Einnahme von Viagra ihren Arzt bei DrEd, ihren Hausarzt oder den Apotheker informieren - auch wenn es sich hierbei um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. 

Sildenafil, der Wirkstoff von Viagra und bestimmte Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen, insbesondere solche, die zur Behandlung von Herzproblemen eingesetzt werden. Bei einem medizinischen Notfall sollte dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden, dass Sildenafil eingenommen wurde. 

Bei einigen Patienten, die Alphablocker zur Behandlung von Bluthochdruck oder Prostatabeschwerden einnehmen, kann es im Stehen zu Benommenheit und Schwindel kommen. Viagra darf nicht zusammen mit Blutdrucksenkenden Nitraten eingenommen werden. Die Kombination von Nitraten und Sildenafil kann einen gefährlich niedrigen Blutdruckverursachen. 

Wann darf Viagra nicht eingenommen werden? 

Bei Allergien gegen Sildenafil oder sonstigen Bestandteilen des Arzneimittels darf Viagra nicht eingenommen werden, da die Verbindung zwischen Viagra und nitrathaltigen Medikamenten einen gefährlichen Abfall des Blutdrucks bewirken kann. Bei der Einnahme von Stickstoffmonoxid-Donatoren wie beispielsweise Amylnitrit (auch „Poppers“ genannt) kann ebenfalls ein Abfall des Blutdrucks erfolgen. Bei schweren Leber- und Herzerkrankungen, nach einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt und bei niedrigem Blutdruck sollte kein Viagra eingenommen werden. Auch bei seltenen erblichen Augenerkrankungen wie zum Beispiel Retinitis pigmentosa sollte auf die Einnahme von Viagra verzichtet werden. Bei Unklarheiten sollte vor der Einnahme zusätzlich ein Arzt konsultiert werden. 

Dauererektion als Nebenwirkung 

Bei Viagra-Überdosen ist das Priapismus-Risiko (Dauererektion) erhöht. Von einer Dauererektion spricht man, wenn der Penis länger als zwei Stunden steif ist. Wird die Dauererektion nicht innerhalb von sechs Stunden behandelt, besteht die Gefahr einer ernsthaften Schädigung. Aus diesem Grund sollte bei einer länger bestehenden Dauererektion ein Arzt aufgesucht werden. 

Viagra Nebenwirkungen bei Alkohol 

Viagra sollte nicht in Kombination mit einem Blutverdünner eingenommen werden. Da Alkohol das Blut verdünnt sollte auf Alkohol verzichtet werden. Alkohol kann das Risiko erhöhen, Nebenwirkungen von Viagra zu bekommen. Bestimmte Nebenwirkungen wie Durchfall, Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen, Müdigkeit und Verstopfungen können durch Alkohol verschlimmert werden. 

Viagra Nebenwirkungen bei Frauen und jungen Männern 

Frauen wird eine Einnahme von Viagra nicht empfohlen. Es liegen nur sehr wenige Tests vor, die Nebenwirkungen bei Frauen sind daher unbekannt. 

Bei einer vorliegenden Erektionsstörung darf Viagra von jungen Männern erst nach dem 18. Lebensjahr eingenommen werden. Vor einer Behandlung mit Viagra ist ein Arzt vor Ort oder bei DrEd aufzusuchen. Eine Erektionsstörung im jungen Alter kann unterschiedlichste Ursachen haben. Eine Diagnose des Arztes kann dazu mehr Aufschluss geben. 

Maßnahmen gegen Viagra Nebenwirkungen 

Beim Auftreten von Nebenwirkungen nach der Einnahme von Viagra sollte immer der behandelnde Arzt aufgesucht werden. 

Die am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen Kopfschmerzen und Durchfall klingen in den meisten von selbst ab. Nach Absprache mit dem Arzt können sie mit einem milden Schmerzmittel oder einem Medikament gegen Durchfall behandelt werden. Jede Viagra Packung enthält eine deutschsprachige Packungsbeilage, die Sie vor der Einnahme von Viagra gründlich durchlesen sollten. Sie sollten ebenfalls niemals Viagra ohne Rezept oder ohne Absprache mit dem Arzt kaufen oder einnehmen.

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