Paar beim Arzt

Es gibt viele Möglichkeiten, um herauszufinden, welche Potenzmittel individuell am besten geeignet sind. Jeder Betroffenen, der zum ersten mal ein Potenzmittel benötigt, stellt sich die selbe Frage: Welches Potenzmittel hilft mir am besten?

Es ist wichtig, dass sie zunächst einen Arzt aufsuchen, denn fast alle wirksamen Potenzmittel sind rezeptpflichtig. Erektionsstörungen können in der Regel verschiedene Ursachen haben und in vielen Fällen ebenfalls Symptome für andere ernsthafte Krankheiten, wie Erkrankungen der Herzkranzgefäße, sein. Für manche kann die Erektionsstörung sogar ein Vorbote für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt sein.

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Welche Potenzmittel werden am meisten verschrieben?

Die am häufigsten verschriebenen Potenzmittel sind Viagra (Wirkstoff: Sildenafil), Levitra (Vardenafil) und Cialis (Tadalafil). Alle drei Substanzen gehören zu der Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer. Sie wirken nicht luststeigernd und führen etwa "automatisch" zu einer Erektion, sondern verbessern die Fähigkeit, auf eine entsprechende Stimulation hin eine Erektion zu erreichen.

Dabei werden durch die jeweilige Substanz die Gefäße im Penis erweitert. Die Wirkstoffe unterscheiden sich nach der jeweiligen Dauer, bis die Wirksamkeit erreicht ist, nach der Länge der Wirksamkeit und in einigen Nebenwirkungen.

Viagra muss eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden und bleibt dann für ca. 4 Stunden wirksam. Levitra erreicht seine Wirksamkeit nach ca. 30 bis 60 Minuten und hält diese für 3-4 Stunden. Cialis wirkt oft schon nach 15 Minuten und bleibt für bis zu 36 Stunden erhalten.

Die unerwünschten Wirkungen sind bei Viagra und Levitra ähnlich, häufig sind Hitzegefühl und Gesichtsrötung (Flush), seltener Schwindel, Kopfschmerzen und Benommenheit. Bei Cialis kann es zudem zu Rückenschmerzen und Sodbrennen kommen. Wichtig: Keines dieser Präparate darf zusammen mit Nitropräparaten (z.B. wegen Herzkrankheiten) eingenommen werden.

Was muss ich bei einem Arztbesuch beachten?

Bevor ein Potenzmittel von einem Arzt verschrieben wird, sollte immer in Erfahrung gebracht werden, welche anderen Krankheiten vorliegen. Bei einigen Erkrankungen dürfen keine Potenzmittel eingenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel Schlaganfälle und Herzinfarkte. Auch eine schwere Herzschwäche, niedriger Blutdruck oder Leberkrankheiten schließen die Einnahme von Potenzmitteln aus.

Es ist außerdem wichtig genau herauszufinden, welche Medikamente zur Zeit vom Patienten eingenommen werden. Besonders gefährlich ist die Einnahme von Nitraten. Diese können bei der gemeinsamen Einnahme von PDE-5-Hemmern zu einem ernsten Kreislaufschock führen. Da beide Präparate die Gefäße erweitern, verstärken sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Auch andere Medikamente können zu Wechselwirkungen mit Potenzmitteln führen. Sprechen Sie deswegen immer mit einem Arzt über die Einnahme von Medikamenten, bevor er ihnen ein Potenzmittel verschreibt.

Wichtig ist außerdem zu beachten, dass alle Potenzmittel nur dann wirken, wenn der Patient auch sexuell erregt ist. Viagra und andere Medikamente sorgen zwar für eine Erektion, steigern allerdings nicht die Lust. Wenn bestimmte Potenzmittel bei Ihnen nicht wirken, sollten Sie deshalb auch immer diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

Außerdem helfen Potenzmittel nicht, wenn die Ursache nicht körperlich, sondern psychischer Natur ist. Auch bei einer Schädigung der Nerven durch einen Unfall oder eine Operation wirken PDE-5-Hemmer in der Regel nicht. Ein weiteres Hindernis sind fettreiches Essen und Alkohol. Sie vermindern den Effekt der Medikamente und verzögern die Auffnahme des Wirkstoffs in den Körper.

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