Verhütung
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Antibabypillen sind das am häufigsten angewendete hormonelle Verhütungsmittel. Aus diesem Grund wurde sie stets weiterentwickelt, ihre Inhaltsstoffe verändert und die Zusammensetzung verbessert. Nebenwirkungen der Pillen konnten vor allem durch niedrigere Dosierungen der Hormone verringert werden. Außerdem haben die verschiedenen Pillen-Generationen unterschiedliche positive Einflüsse, unter anderem auf das Hautbild.Viel diskutiert ist das durch die Einnahme der Pille erhöhte Thrombose-Risiko.

Die Pille Yris hat die gleiche Wirkstoffzusammensetzung wie andere in Deutschland zugelassene Pillen, ist aber nur in Österreich zugelassen. Wenn Sie die Pille Yris bereits einnehmen, können Sie bei den Ärzten von DrEd ein Folgerezept anfordern.


Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Was ist die Pille Yris bzw. Yris mite?

Die Pille Yris gehört zu den Mikropillen, die eine Kombination aus einem Östrogen und einem Gestagen enthalten. Yris ist eine Pille der dritten Generation. Die Generationen werden nach dem Gestagen, das eine Mikropille enthält, eingeteilt. Zur dritten Generation gehören unter anderem Pillen, die wie Yris das Gestagen Gestoden enthalten. Sie gehören zu den sehr beliebten Pillen auf dem deutschen Markt.

Wie kommt die verhütende Wirkung der Yris zustande?

Die Mikropillen wirken in ihrer Kombination aus Östrogen und Gestagen auf verschiedenen Wegen empfängnisverhütend: Ethinylestradiol erhöht vor allem die Regelmäßigkeit des Zyklus, bewirkt jedoch auch eine Unterdrückung der Eizell-Reifung und des folgenden Eisprungs.

Gestoden trägt in dieser Kombination ebenfalls zur Unterdrückung des Eisprungs bei. Es sorgt zusätzlich für die Entstehung eines zähflüssigen Schleims im Gebärmutterhals, so dass die Spermien schlechter in die Gebärmutter gelangen können. Auch der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird verhindert. So kann, selbst wenn doch einmal eine Eizelle herangereift ist, diese nur in sehr seltenen Fällen auch tatsächlich befruchtet werden und sich einnisten. 

Welche positiven Wirkungen hat die Pille Yris?

Neben der Kontrazeption wird Yris noch aus weiteren Gründen vom Frauenarzt verschrieben und von vielen Anwenderinnen geschätzt. Das enthaltene Gestagen Gestoden hat verschiedene positive Nebeneffekte auf den weiblichen Hormonhaushalt. Die Pille Yris kann dazu beitragen, einen gestörten Hormonhaushalt, bei dem die männlichen Hormone überwiegen, zu regulieren. Sie hat also der „Vermännlichung“ oder „Maskulinisierung“ entgegenwirkende Eigenschaften. Dazu zählt eine Verbesserung des Hautbildes. Weiter kann durch Yris eine übermäßige Körperbehaarung weniger werden. Das Kopfhaar fällt hingegen durch die Anwendung weniger aus und wirkt oft glänzender und weniger brüchig. Auch eine verbesserte Regelmäßigkeit des Zyklus und weniger Stimmungsschwankungen sowie eine Minderung der Regelbeschwerden werden bei der Einnahme von Yris von vielen Anwenderinnen als positive Effekte geschätzt. Trotzdem darf bei Anwendung einer Antibabybypille nie vergessen werden, dass diese auch Nebenwirkungen haben kann.

Warum ist Yris nicht in Deutschland zugelassen?

Die Pillen Yris und Yris mite werden von dem österreichischen Pharmaunternehmen Kwizda hergestellt. In Deutschland sind Präparate mit gleicher Dosierung und Wirkstoffzusammensetzung erhältlich, z.B. die Pille Minulet.

Wodurch wird das Thromboserisiko noch beeinflusst?

Das Risiko einer Thrombose, also eines Blutgerinnsels, steigt durch die Einnahme der Pille Yris im Vergleich zu keiner Pilleneinnahme oder einer Pille mit einem Gestagen der zweiten Generation (z.B. Levenorgestrel). Dennoch gibt es zahlreiche weitere Risikofaktoren, die eine Thrombose begünstigen können. Frauen, die rauchen sind besonders gefährdet, eine Thrombose zu erleiden. Weitere Risikofaktoren sind eingeschränkte Mobilität (z.B. auf Reisen) oder eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Mit zunehmendem Alter steigt das Thromboserisiko ebenfalls.

Wie wird die Pille Yris eingenommen?

Die Pille Yris wird einmal täglich mit Wasser unzerkaut geschluckt. Sie wird im Zyklus mit 21 Einnahmetagen und einer sieben Tage dauernden Pillenpause genommen, so wie es ursprünglich bei allen Mikropillen der Fall war. Besondere Anwendungsmöglichkeiten wie der Langzeitzyklus sind mit Yris möglich. Auch das Verschieben der Periode kann mit Yris erfolgen. Wie bei allen Mikropillen gilt auch für Yris bei einer verspäteten Einnahme das Zeitfenster von 12 Stunden, innerhalb derer die sichere Verhütung noch gewährleistet ist.

Welche Stoffe sind in Yris enthalten?

Yris enthält als Kombinationspille ein synthetisch hergestelltes Östrogen (Ethinylestradiol) und ein Gestagen (Gestoden).
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Weiterhin Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, Saccharose, Natriumcalciumedetat, Magnesiumstearat, Siliziumdioxid, Povidon und Maisstärke enthalten, in der Hülle Chinolingelb E 104, Povidon, Titandioxid E171, Macrogol 6000, Talk und Calciumcarbonat.

Welche Nebenwirkungen kann Yris verursachen?

Abgesehen von klassischen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schmierblutungen und Gewichtszunahme, steht bei Yris das erhöhte Thromboserisiko im Vordergrund.

Wie stark wird das Thromboserisiko durch Yris erhöht?

Neuesten Studien zufolge erhöht sich das Thromboserisiko bei der Einnahme einer gestodenhaltigen Pille wie Yris im Vergleich zu weniger risikobehafteten Gestagenen wie Levonorgestrel etwa um das Doppelte. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass bei der Einnahme einer Pille mit Levonorgestrel wie beispielsweise Microgynon etwa sechs von 10.000 Frauen pro Jahr eine Thrombose bekommen. Bei Pillen mit Gestoden wie Yris beträgt die Anzahl der Frauen ungefähr elf von 10.000. Von 10.000 Frauen, die gar nicht mit der Pille verhüten, bekommen nur etwa zwei jährlich eine Thrombose. 


Quellen:

  • de Bastos, M., Stegemann, B. H., Rosendaal, F. R., Van Hylckama Vlieg, A., Helmerhorst, F. M., Stijnen, T., & Dekkers, O. M. (2014). Combined oral contraceptives: venous thrombosis. The Cochrane Library.
  • Stauber, M. (2013). Duale Reihe der Gynäkologie und Geburtshilfe. T. Weyerstahl (Ed.). Georg Thieme Verlag.
  • Lüllmann, H., Mohr, K., Hein, L., & Wehling, M. (2016). Pharmakologie und Toxikologie: Arzneimittelwirkungen verstehen - Medikament gezielt einsetzen. Georg Thieme Verlag.

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