Verhütung
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Die Antibabypille Yvette gehört zu der Form der hormonellen Verhütung, die als einzigen wirksamen Bestandteil ein Gestagen enthält. Solche Pillen werden als Minipille bezeichnet. Sie ist auch für Frauen mit Östrogen-Unverträglichkeit sowie beispielsweise in der Stillzeit geeignet. Auch wenn andere Gründe gegen die Einnahme einer Mikro- oder Kombinationspille sprechen, können Frauen eine Minipille einnehmen. Die Pille Yvette enthält das Gestagen Desogestrel und wirkt bei regelmäßiger Einnahme sehr sicher schwangerschaftsverhütend.

Wenn Sie die Yvette bereits einnehmen, können Sie bei unseren Ärzten online ein Folgerezept anfordern


Die Rezeptgebühr beträgt € 9.

Was ist die Pille Yvette?

Antibabypillen zur Verhütung wirken durch den Einfluss des oder der enthaltenen Hormone systemisch, also im gesamten Körper, und verhindert die Entstehung einer Schwangerschaft. Die Pille Yvette gehört in die Kategorie der Minipillen. Im Gegensatz zu den Mikropillen, die ebenfalls zu den hormonellen Verhütungsmitteln gehören, enthält die Yvette als einziges Hormon das Gestagen Desogestrel.

Wie wirkt die Yvette?

Yvette wirkt über das enthaltene Desogestrel auf mehreren Wegen schwangerschaftsverhütend. Wie bei allen Minipillen nimmt das Gestagen Einfluss auf die Konsistenz des Schleims im Gebärmutterhals. Er wird visköser, also dickflüssiger, und erschwert den Spermien so das Eindringen in die Gebärmutter zu einer eventuell vorhandenen, fruchtbaren Eizelle. Die Yvette wirkt zudem über einen zweiten Weg gegen eine Schwangerschaft.Sie verhindert nämlich Studien zufolge in den meisten Fällen auch den Eisprung. Dies ist nicht bei allen Minipillen der Fall, weshalb die Yvette als besonders sicher gilt. Selbst wenn also Spermien durch den zähflüssigeren Schleim dringen können, ist eine befruchtungsbereite Eizelle nur äußerst selten vorhanden.

Wie sicher ist die Yvette?

Die Sicherheit von Verhütungsmitteln wird immer mit dem Pearl-Index angegeben. Dieser beschreibt, wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres trotz Anwendung der Verhütungsmethode schwanger geworden sind. Die Minipillen, zu denen die Yvette gehört, zählen bei regelmäßiger Einnahme zu den sichersten Verhütungsmethoden. Für alle Minipillen wird ein Pearl-Index von 0,5 bis 3 angegeben. Das bedeutet, dass maximal drei von 100 Frauen, die beispielsweise die Yvette einnehmen, innerhalb eines Jahres trotz der Einnahme schwanger wurden. Die Schwankungen des Pearl-Index sind dadurch bedingt, dass die Minipillen zuverlässig zur gleichen Tageszeit eingenommen werden müssen, um den Verhütungsschutz zu optimieren. Je genauer die tägliche Zeit also eingehalten wird, desto höher ist die Sicherheit der Yvette.

Für wen sind Minipillen wie die Yvette besonders geeignet?

Der entscheidende Unterschied der Minipille Yvette zu anderen Mikro- oder Kombinationspillen ist das fehlende Östrogen. Östrogen ist in herkömmlichen Kombinationspillen sowie Mikropillen immer zusätzlich zum Gestagen enthalten.

Für Frauen, die kein Östrogen vertragen, ist die Yvette deshalb sehr gut geeignet. So können Östrogen-verursachte Nebenwirkungen von Mikropillen wie beispielsweise Migräne vermieden werden. Auch in der Stillzeit, in der die Fruchtbarkeit der Frau unterschiedlich schnell wieder eintritt, kann eine östrogenfreie Minipille ohne Gefahr für den Säugling eingenommen werden. Die Yvette ist in Studien an stillenden Frauen getestet worden, wobei keine Unterschiede in der Säuglingsentwicklung auftraten.

Ab wann wirkt die Pille Yvette schwangerschaftsverhütend?

Wenn vorher keine andere hormonelle Verhütungsmethode angewendet wurde, so sollte mit der Einnahme der Yvette am ersten Tag der Regelblutung begonnen werden. In diesem Fall setzt die Wirkung sofort ein und es müssen keine zusätzlichen Barrieremethoden wie das Kondom verwendet werden. Sollten Sie an einem anderen Tag der Regelblutung mit der Einnahme beginnen, müssen Sie in den ersten sieben Tagen der Einnahme zusätzlich mit Kondomen oder ähnlichen Mitteln verhüten.

Kann ich die Yvette im Anschluss an eine andere Pille nehmen?

Wenn Sie von einer anderen Pille zur Yvette wechseln, egal, ob es sich um eine Mini- oder Mikropille gehandelt hat, können Sie am ersten Tag, an dem Sie die alte Pille nicht mehr nehmen, mit der Einnahme der Yvette beginnen. Ist dies der Fall, so ist auch hier eine Schwangerschaft von Beginn an sehr unwahrscheinlich. Wenn Sie eine Pause nach der Anwendung einer vorherigen Pille gemacht haben, sollte in den ersten sieben Tagen nach Einnahmebeginn der Yvette zusätzlich ein Kondom oder Diaphragma als Barrieremethode verwendet werden.

Der Wechsel sollte immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen, der Ihnen das Rezept für die Yvette ausstellt.

Was passiert, wenn ich die Einnahme von Yvette vergessen habe?

Die Yvette sollte möglichst zur gleichen Tageszeit eingenommen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wenn Sie eine vergessene Pilleneinnahme innerhalb von zwölf Stunden bemerken, können Sie die Pille ohne weitere Folgen noch nachträglich einnehmen und müssen nicht zusätzlich verhüten. Wenn die letzte Einnahme der Yvette vor mehr als zwölf Stunden hätte erfolgen müssen, so ist der Verhütungsschutz nicht mehr gewährleistet. Sie sollten die vergessene Pille dennoch einnehmen und während der nächsten sieben Tage zusätzlich mit Kondomen oder Diaphragma verhüten.

Besonders wichtig ist die regelmäßige Einnahme in der ersten Woche, wenn Sie gerade mit der Einnahme von Yvette begonnen haben. Sollte der Einnahme-Abstand innerhalb der ersten sieben Tage länger als 36 Stunden betragen, ist eine Schwangerschaft möglich. Indiesem Fall sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.

Was soll ich tun, wenn ich Durchfall habe oder erbreche?

Bei Durchfall und Erbrechen innerhalb von vier Stunden nach der Einnahme kann die Wirkung von Yvette eingeschränkt sein, da das Desogestrel unter Umständen noch nicht (vollständig) in den Organismus aufgenommen worden ist. Im Zweifelsfall gehen Sie wie beim Vergessen einer Pille vor und verhüten mindestens innerhalb der folgenden sieben Tage nach Auftreten der Erkrankung zusätzlich mit Kondomen. Bei Unsicherheiten sollten Sie immer Ihren Gynäkologen um Rat fragen.

Ist das Thromboserisiko durch die Yvette erhöht?

Für Minipillen ohne Östrogen wie die Yvette ist ein erhöhtes Thromboserisiko nicht bekannt. Das Thromboserisiko ist bei Desogestrel-haltigen Mikropillen, also Kombinationspräparaten mit Östrogen und Gestagen, allerdings erhöht. Die Ursache wird aber in dem enthaltenen Östrogen vermutet. Dennoch sollte bei der Einnahme der Yvette erhöhte Vorsicht zum Beispiel hinsichtlich anstehender Operationen geboten sein. Wenn Sie oder ein anderes Familienmitglied bereits Thrombosen in der Vorgeschichte hatten, sollten Sie Ihrem Arzt vor der Einnahme jeder Pille davon berichten.

Wann darf die Yvette nicht eingenommen werden?

Die Yvette sollte nicht eingenommen werden, wenn Sie bereits eine Thrombose hatten. Auch bei bestehenden Vorerkrankungen der Leber, Diabetes mellitus und einem hohen Blutdruck sollten die Vor- und Nachteile der Einnahme abgewogen und gegebenenfalls durch einen Spezialisten beurteilt werden.

Besprechen Sie bestehende Vorerkrankungen immer mit Ihrem Arzt. So kann dieser die Risiken einschätzen und Ihnen gegebenenfalls eine alternative Verhütungsmethode empfehlen.

Können Wechselwirkungen bei der Einnahme von weiteren Medikamenten auftreten?

Da die Ausscheidung der Sexualhormone wie auch Desogestrel über die Leber erfolgt, können andere Medikamente, die auf den Leberstoffwechsel einwirken, die kontrazeptive Sicherheit gefährden. Auch kann andererseits die Wirksamkeit anderer Medikamente durch die Einnahme der Pille Yvette herabgesetzt werden. Sie sollten deshalb Ihrem Arzt vor der Verschreibung neuer Medikamente immer sagen, dass Sie die Yvette einnehmen und umgekehrt vor einer ersten Einnahme der Yvette auch abklären lassen, ob eventuell Wechselwirkungen mit anderen von Ihnen eingenommenen Medikamenten entstehen können.

Zu den potentiell wechselwirkenden Medikamenten zählen unter anderem manche Antibiotika oder Virustatika sowie Johanniskraut. Genaue Informationen zu möglichen Wechselwirkungen entnehmen Sie bitte den Beipackzetteln der jeweiligen Medikamente und fragen Sie Ihren Arzt.

Wie nehme ich die Pille Yvette ein?

Die Pille Yvette wird einmal täglich möglichst zur gleichen Uhrzeit mit einem Glas Wasser unzerkaut geschluckt. Sie wird ohne die bei kombinierten Pillen übliche Pause von sieben Tagen durchgehend eingenommen. Nach der ersten Einnahme wird ein Blister täglich über vier Wochen (28 Tage) eingenommen. Anschließend fahren Sie direkt mit dem nächsten Blister fort. Normalerweise kommt es dabei nicht zur Menstruationsblutung. Sollten dennoch Schmierblutungen auftreten, nehmen Sie die Yvette unbedingt weiter ein, da durch eine Pause die Verhütungssicherheit nicht mehr vorhanden ist.

Was ist in einer Pille Yvette enthalten?

Eine Pille Yvette enthält als Wirkstoff ein Gestagen, genauer 75 Mikrogramm Desogestrel. Daneben sind im Tablettenkern Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K27-32, Stearinsäure (Ph. Eur.) [pflanzlich], All-rac-alpha-Tocopherol, Hochdisperses Siliciumdioxid, im Filmüberzug Hypromellose, Macrogol 400, Talkum und Titandioxid (E 171) enthalten.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Yvette auftreten?

Bei der Einnahme von Yvette kommt es bei etwa der Hälfte der Anwenderinnen zu Zyklusunregelmäßigkeiten. Dies ist dadurch bedingt, dass das Desogestrel den Eisprung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hemmt, woran sich der Organismus zunächst gewöhnen muss. Die Blutungen können dabei sowohl häufiger als normal als auch weniger bis gar nicht mehr auftreten. Oft geht dies nach einer Gewöhnungsphase von einigen Monaten jedoch zurück. Im besten Fall bestehen bei der regelmäßigen Einnahme der Yvette keine oder eine minimale Blutung.

Weitere Nebenwirkungen kommen in folgender Häufigkeit vor:

  • Häufig (ein bis zehn Prozent): Akne, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust, Kopfschmerzen, Übelkeit, Gewichtszunahme, Brustschmerzen
  • Gelegentlich (0,1 bis ein Prozent): Infektionen der Vagina, Ovarialzysten, Unterleibsschmerzen, Müdigkeit, Haarausfall, Probleme beim Tragen von Kontaktlinsen
  • Selten (0,01 bis 0,1 Prozent): Hautausschläge (Exantheme, Erythema nodosum, Urtikaria)

Eine erhöhte Thrombosegefahr ist für die Yvette bisher nicht nachgewiesen worden, weshalb reine Gestagenpillen wie die Yvette als sicherer gelten.

Wenn Sie die Yvette einnehmen und eine der oben gennanten oder weitere Nebenwirkungen bei sich bemerken, berichten Sie Ihrem Gynäkologen davon. Dieser kann die Schwere der unerwünschten Wirkungen mit Ihnen gemeinsam besprechen und Sie gegebenenfalls hinsichtlich einer Umstellung auf ein anderes Verhütungsmittel beraten.


 Quellen:

  • Fachinfo.de: „Fachinformation Yvette-ratiopharm® 75 Mikrogramm Filmtabletten“, Link: www.fachinfo.de, zuletzt aufgerufen am 01.07.2016
  • Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe, Thieme Verlag, 3. Auflage 2007, Hrsg.: M. Stauber, T. Weyerstahl: (S. 405 ff.)

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