Cetirizin hilft bei Heuschnupfen
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Allergische Erkrankungen sind weit verbreitet. In der Schweiz leben über eine Million Menschen mit einer Pollenallergie und ihren unangenehmen Symptomen. Häufig lässt sich die Ursache einer Allergie jedoch nicht beseitigen. Antihistaminika wie Cetirizin sind gut verträgliche und schnell wirksame Medikamente, die Beschwerden wie Augentränen, Naselaufen, Juckreiz oder Asthma lindern können.

DrEd erklärt, was Cetirizin als Antihistaminikum auszeichnet, wie es eingenommen wird und welche Nebenwirkungen es hat. Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden, können Sie unseren medizinischen Fragebogen ausfüllen. Die Ärzte von DrEd können Ihnen dann ein Rezept für Medikamente gegen Heuschnupfen ausstellen.


10 Tbl. (10 mg) CHF 29.45
30 Tbl. (10 mg) CHF 39.40
50 Tbl. (10 mg) CHF 53.20

Der Preis beinhaltet Medikament, Rezept und Versand.

Was ist Cetirizin?

Cetirizin ist ein sogenanntes Antihistaminikum, und gehört zu der zweiten Generation von Histamin-Rezeptorblockern. Im Gegensatz zu Antihistaminika der ersten Generation überwindet Cetirizin die Blut-Hirn-Schranke nicht oder nur geringfügig, wodurch unerwünschte Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem, wie zum Beispiel Müdigkeit, überwiegend ausbleiben. Dadurch eignet sich Cetirizin sehr gut zur längerfristigen Behandlung von allergischen Symptomen.

Wie wirkt Cetirizin?

Cetirizin unterbindet die Wirkung von Histamin am sogenannten H1-Rezeptor. Histamin ist ein Botenstoff, der eine zentrale Rolle bei Allergien und Entzündungen spielt. Zudem reguliert er im Gehirn auch den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Appetitkontrolle. Wird Histamin im Rahmen einer allergischen Reaktion, z.B. bei Heuschnupfen oder Nesselsucht ausgeschüttet, führt dies zu den typischen Symptomen wie Juckreiz, Schmerzen, Rötungen und Schwellungen sowie Augentränen und Fließschnupfen.
Cetirizin blockiert den Histamin-Rezeptor, wodurch das Histamin nicht mehr daran binden kann. Es wird zwar weiterhin ausgeschüttet, die Wirkung wird aber unterbunden. Dadurch werden die durch Histamin bedingten Beschwerden gelindert.

Wann kann Cetirizin angewendet werden?

Cetirizin wird primär bei allergischen Erkrankungen wie z.B. Nesselsucht (Urtikaria mit Quaddeln, Rötungen, Juckreiz), Heuschnupfen, Neurodermitis, chronisch allergischem Schnupfen, allergischer Bindehautentzündung sowie als unterstützendes Medikament bei allergischem Asthma eingesetzt. Es ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren zugelassen.

Wie schnell und wie lange wirkt Cetirizin?

Wird eine Cetirizin-Tablette eingenommen, so gelangt die Substanz sehr schnell ins Blut. Bereits nach 30 bis 60 Minuten wird die maximale Konzentration erreicht und die Wirkung tritt ein. Sie hält auch relativ lange an: Nach 8 bis 10 Stunden ist erst ungefähr die Hälfte der Substanz abgebaut bzw. ausgeschieden worden. Dies hängt damit zusammen, dass der grösste Teil von Cetirizin (60%) nicht verstoffwechselt, sondern unverändert mit dem Urin ausgeschieden wird. Bei Patienten mit einer Nierenschwäche dauert der Abbau dadurch sogar noch länger: Hier ist Cetirizin auch nach 25 Stunden noch zur Hälfte im Körper vorhanden. Bei diesen Patienten sollte daher eine Anpassung der Dosis durch den Arzt erfolgen.

Macht Cetirizin müde?

Für die sogenannten Antihistaminika der ersten Generation ist bekannt, dass sie eine sedierende Wirkung besitzen können. Dies ist dadurch bedingt, dass sie die Blut-Hirn-Schranke überwinden können und so den Hirnstoffwechsel beeinflussen. Histamin ist ein Botenstoff, der im Gehirn auch den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst. Wird die Wirkung von Histamin im Gehirn blockiert, führt dies zu verstärkter Müdigkeit. Cetirizin gehört allerdings zu den H1-Rezeptor-Blockern der zweiten Generation. Diese Medikamentengruppe gelangt kaum ins Gehirn. In einer Studie konnte mittels einer Ableitung der Hirnströme (EEG) festgestellt werden, dass sich bei Einnahme von Cetirizin die Hirnaktivität nicht verändert. Objektiv kann Cetirizin also keine sedierende Wirkung zugeschrieben werden. Daher führt Cetirizin auch nicht zu einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, der Wachsamkeit oder der Fahrtüchtigkeit. Dennoch sollte nach Einnahme von Cetirizin die Reaktion des Körpers beobachtet werden, bevor Maschinen bedient werden oder eine Teilnahme am Straßenverkehr beabsichtigt ist.

Darf man unter Einnahme von Cetirizin Alkohol trinken?

Bei der üblichen Dosierung von Cetirizin wurden bei einem Blutalkoholwert von 0,5 Gramm pro Liter („0,5 Promille“) keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt. Dennoch kann es bei empfindlichen Personen eventuell unter gleichzeitiger Aufnahme von Alkohol zu Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit und der Leistungsfähigkeit kommen. Es ist daher Vorsicht geboten.

Darf Cetirizin während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?

Cetirizin in der Schwangerschaft ist begrenzt untersucht. Für das erste Trimenon liegen Studien mit insgesamt 1300 Schwangerschaften vor. Es konnten keine unerwünschten Wirkungen auf das Ungeborene festgestellt werden. Auch im zweiten und dritten Trimenon konnten Nebenwirkungen wie z.B. Zittrigkeit beim Neugeborenen, wie sie bei anderen Antihistaminika der ersten Generation auftreten kann, nicht festgestellt werden. Cetirizin kann daher mit Vorsicht in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Eventuell kann auch auf das verwandte Loratadin mit der gleichen Wirkung zurückgegriffen werden, für das in Bezug auf den Einsatz in der Schwangerschaft mehr Erfahrungswerte vorliegen, und das als Mittel der Wahl gilt.

In Bezug auf das Stillen liegen bislang keine ausreichenden Daten vor. Es ist möglich, dass das Medikament in die Muttermilch übergehen und dadurch auch beim Säugling zu Nebenwirkungen führen kann. Klären Sie daher bitte mit Ihrem behandelnden Arzt ab, ob Cetirizin während der Stillzeit eingenommen werden darf.

Wer darf Cetirizin nicht einnehmen?

Cetirizin darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber des Wirkstoffs oder der Zusatzstoffe der Tablette besteht. Des Weiteren dürfen Patienten mit einer schweren Nierenschwäche (Kreatinin-Clearance <10ml/min) Cetirizin nicht einnehmen.

Wie wird Cetirizin eingenommen?

Üblicherweise wird pro Tag eine Tablette Cetirizin 10 mg mit etwas Wasser eingenommen. Die Einnahme erfolgt bevorzugt abends. Alternativ kann die Dosis auf zwei Mal 5 mg aufgeteilt werden. Diese Dosierung wird insbesondere für Kinder von 6 bis 12 Jahren empfohlen.

Was sind die Inhaltsstoffe von Cetirizin?

Je nach Hersteller können neben 10 mg Cetirizindihydrochlorid pro Tablette auch noch folgende Inhaltsstoffe enthalten sein:

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Lactose 1-Wasser
  • Lactose
  • Magnesiumstearat
  • Opadry Y-1-7000
  • Hypromellose
  • Titandioxid
  • Macrogol 400
  • Siliciumdioxid, hochdispers

Eine exakte Angabe der Inhaltsstoffe ist in der jeweiligen Packungsbeilage des Medikaments zu finden.

Welche Nebenwirkungen können von Cetirizin hervorgerufen werden?

Cetirizin ist aufgrund der Tatsache, dass es kaum ins Gehirn gelangt, sehr gut verträglich. Dennoch können einige Nebenwirkungen auftreten.

Häufig, d.h. bei einem bis 10 von 100 Anwendern sind insbesondere Kopfschmerzen, Benommenheit, Müdigkeit oder Mundtrockenheit zu erwarten.

Gelegentlich, d.h. bei etwa einem bis 10 von 1000 Patienten können auch Unruhe, Schwindel, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen, Hautausschläge oder Unwohlsein auftreten.

Nur selten, d.h. bei einem bis 10 von 10.000 Anwendern sind dagegen Verwirrtheit, Aggressionen, Depressionen, Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme oder Veränderungen des Blutbildes zu beobachten.

Weniger als einer von 10.000 Anwendern erleidet während der Einnahme von Cetirizin eine schwere allergische Reaktion bis hin zum Kreislaufzusammenbruch, einen Ohnmachtsanfall oder Bewegungsstörungen. Insbesondere bei Kindern können sehr selten auch unwillkürliche Augenbewegungen durch Verkrampfungen der Augenmuskulatur auftreten.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bekannt?

Cetirizin wird vom Körper kaum verstoffwechselt, etwa 60% des Medikaments werden unverändert wieder ausgeschieden. Daher sind auch keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Die Wirkung von Cetirizin ist auch unabhängig von der Nahrungsaufnahme. Allerdings kann es bei gleichzeitiger Aufnahme von Nahrung zu einem verlangsamten Wirkungseintritt kommen.

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