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Reisedurchfall kann durch die Veränderung des gewohnten Lebensrhythmus ohne eine verursachende Infektion auftreten. In diesem Fall klingt er jedoch meist nach einer Eingewöhnungsphase wieder ab.

Im Gegensatz dazu kann ein viral oder bakteriell verursachter Durchfall, der auch nach Beenden der Reise nicht verschwindet, behandlungsbedürftig sein. Bei starken, über längere Zeit andauernden Durchfällen gelangen wichtige Elektrolyte und Nährstoffe nicht in den Körper. Deshalb muss die Erkrankung, wenn Sie länger als drei Tage andauert, ärztlich abgeklärt werden. Vor allem wenn Erbrechen, Schwindel oder eine ausgeprägte Schwäche hinzukommen, sollte der Durchfall medikamentös behandelt werden.

Die Ärzte von DrEd können Ihnen Ciprofloxacin oder das für Ihr Reiseland empfohlene Medikament verschreiben, so dass Sie es bei Auftreten eines schweren Durchfalls auf Ihrer Reise sofort einnehmen können. Die Beschwerden verschwinden bei bakteriellem Durchfall dann nach der Einnahme meist schon nach 24 Stunden.


10 Tabletten CHF 59.35

Der Preis beinhaltet Medikament, Rezept und Versand.

Wie entsteht Reisedurchfall?

Reisedurchfall ist an sich keine Erkrankung. Der Durchfall stellt das Symptom einer Erkrankung, in der Regel des Magen-Darm-Trakts, dar. Reisedurchfall kann durch die Umstellung auf eine neue Zeitzone und die damit einhergehenden Veränderungen des Biorhythmus entstehen. Auch psychische Faktoren wie der Stress einer Reise oder ungewohnte Lebensmittel können die Ursache sein.

In fremden Ländern, besonders in den mediterranen, subtropischen und tropischen Gebieten, gibt es außerdem große Unterschiede zu den in der Schweiz üblichen Hygienestandards. Es sollte beispielsweise kein Wasser aus Leitungen getrunken werden, das vorher nicht abgekocht wurde. Frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse sollten nur geschält oder gekocht verzehrt werden. Fleisch und Fisch sollte ausschließlich durchgegart auf den Teller kommen.

Ansonsten können Erreger wie Bakterien, Viren und Parasiten leicht in den Körper gelangen. Sie können Durchfälle, Erbrechen und Fieber, aber auch zahlreiche weitere Symptome oder Erkrankungen außerhalb des Magen-Darm-Trakts auslösen.

Wie wirkt Ciprofloxacin?

Ciprofloxacin ist ein Antibiotikum. Es wirkt gegen eine große Zahl von Bakterien, die die Ursache für Reisedurchfall darstellen können. Ciprofloxacin gehört zur Gruppe der Fluorchinolone, die den Erneuerungsmechanismus von Bakterien stoppen und sie so direkt abtöten. Ciprofloxacin wird deshalb als bakterizides Antibiotikum bezeichnet.

Ciprofloxacin wird in den meisten Geweben des Körpers sehr gut aufgenommen. Nach der Einnahme verteilt es sich über das Blut in die meisten Organe und bekämpft dort die Erkrankung. Es wird deshalb bei einer Vielzahl von systemischen, also den ganzen oder einen Großteil des Körpers betreffenden Erkrankungen, eingesetzt. Gerade bei schweren Magen-Darm-Infektionen zeigt es eine starke und schnell eintretende Wirkung gegen die Erreger.

Wie schnell kann mit Hilfe von Ciprofloxacin eine Besserung der Erkrankung erreicht werden?

Nach der Einnahme von Ciprofloxacin werden Sie in der Regel bereits nach 24 Stunden eine Verbesserung bemerken. Ist dies nicht der Fall, kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Resistenz gegen Ciprofloxacin bei den Bakterien vorhanden ist.

Sollte eine deutliche Verminderung des Durchfalls nicht innerhalb eines Tages auftreten, sind unter Umständen auch andere Erreger für die Diarrhö verantwortlich. Das können Viren oder Parasiten wie zum Beispiel Würmer sein, die nicht mit Antibiotika therapiert werden können.

Kann es Wechselwirkungen von Ciprofloxacin mit anderen Medikamenten geben?

Ciprofloxacin darf nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden, die die elektrische Leitfähigkeit des Herzens verändern. Dazu zählen einige Antiarrhythmika wie zum Beispiel Amiodaron. Auch Antidepressiva können die Reizleitung des Herzens beeinflussen und sollten nicht in Kombination mit Ciprofloxacin eingenommen werden.

Alle drei Medikamentengruppen bewirken eine Verlängerung der Zeit, bis der Herzmuskel wieder erschlafft. Erst beim Erschlaffen (in der Diastole) wird er besser durchblutet und kann wieder ausreichend kontrahieren. Eine Kombination solcher Medikamente kann also lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen, die unbedingt vermieden werden müssen.

Es gibt viele weitere mögliche Interaktionen von Ciprofloxacin mit anderen Arzneimitteln. Diese sollten vom Arzt vor dem Verschreiben von Ciprofloxacin abgefragt werden. Bei manchen Medikamenten muss die Dosis gegebenenfalls angepasst werden. Weiterhin kann es zu einer Veränderung der Blutwerte kommen, die im Verlauf kontrolliert werden müssen.

Eine ausführliche Medikamentenanamnese durch den Arzt ist deshalb für die sichere Einnahme von Ciprofloxacin wichtig. Sie sollten im besten Fall eine Liste Ihrer derzeit eingenommenen Medikamente bei sich führen und dem Arzt angeben, um das korrekte Anpassen der Medikation zu gewährleisten.

Muss ich die Pille absetzen, wenn ich Ciprofloxacin nehme?

Die Kombination der Pille mit Antibiotika ist ein wichtiges Thema, da es eventuell einer Verminderung der Wirkung von einem der Medikamente kommen kann.
Eine direkte Interaktion von Fluorchinolonen wie Ciprofloxacin und den Wirkstoffen der Pille ist derzeit nicht bekannt. Die von einigen Antibiotika verminderte Wirkung der Pille kommt durch Wechselwirkungen in der Leber beim Abbau der Wirkstoffe zustande. Ciprofloxacin wird allerdings über einen anderen Enzymkomplex abgebaut und hat deshalb in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Wirkung der Pille.

Dennoch kann die Einnahme von Ciprofloxacin die Wirkung der Pille verändern. Da Durchfall zu einer häufigen Nebenwirkung zählt, kann durch diesen die Aufnahme der Pillenhormone im Darm vermindert sein. Gegebenenfalls müssen Sie dann zur Verhinderung einer Schwangerschaft zusätzlich mit Kondomen verhüten.

Warum darf Ciprofloxacin nicht zusammen mit Milchprodukten eingenommen werden?

Ciprofloxacin kann prinzipiell zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Allerdings sollten diese keine Milchprodukte oder mit Kalzium angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel enthalten. Kalzium kann im Darm chemische Komplexe mit Ciprofloxacin bilden. Solche Molekülkomplexe können nicht mehr über die Darmwand ins Blut aufgenommen werden.

Milchprodukte und kalziumhaltige Nahrungsergänzungsmittel sollten deshalb erst im Abstand von mindestens zwei Stunden nach der Einnahme von Ciprofloxacin eingenommen werden.

Kann Ciprofloxacin die Empfindlichkeit der Haut für ultraviolettes Licht (UV) erhöhen?

Ciprofloxacin kann als Nebenwirkung in seltenen Fällen die Empfindlichkeit der Haut auf Sonnenlicht steigern und dadurch zu einer sogenannten phototoxischen Reaktion führen. Dabei handelt es sich um eine Wechselwirkung zwischen im Medikament enthaltenen Substanzen, dem UVA-Licht und körpereigenem Gewebe, welche Hautveränderungen hervorrufen können. Patienten sollten deshalb während der Einnahme für einen ausreichenenden Sonnenschutz sorgen und längeres Sonnenbaden vermeiden.

Wie wird Ciprofloxacin eingenommen?

Sie sollten Ciprofloxacin immer genau so, wie es vom Arzt verschrieben wurde, einnehmen. Bei der Behandlung von Reisedurchfall ist eine Einnahme von zweimal täglich 500 Milligramm über drei Tage der Standard. Das Antibiotikum wird dabei morgens und abends eingenommen. So ist der Abstand zwischen den Einnahmen regelmäßig und die Wirkstoffkonzentration im Blut stets ausreichend hoch.

Müssen bei der Einnahme bestimmte Regeln beachtet werden?

Wichtig zu beachten ist bei der Einnahme, dass sie nicht in Kombination mit Milchprodukten oder kalziumreichen Nahrungsergänzungsmitteln erfolgt. Am besten nehmen Sie Ciprofloxacin morgens auf nüchternen Magen ein. So ist die Wirkstoffaufnahme optimal. Abends können Sie Ciprofloxacin zum Essen nehmen, wenn Sie weder Milch, Käse noch andere Milchprodukte verzehren. Ansonsten gilt der Abstand von mindestens zwei Stunden, um die vollständige Resorption von Ciprofloxacin zu gewährleisten.

Welche Stoffe sind in Ciprofloxacin enthalten?

Ciprofloxacin enthält 582,21 mg Ciprofloxacin hydrochlorid-1-Wasser, das entspricht 500 mg Ciprofloxacin. Zusätzlich ist in den Tabletten Cellulose, Crospovidon, Hypromellose, Macrogol 400, Magnesium stearat, Siliciumdioxid und Titandioxid enthalten.

Welche Nebenwirkungen kann Ciprofloxacin verursachen?

Die häufigste Nebenwirkung von Ciprofloxacin, die bei einem bis zehn Prozent der Patienten auftritt, sind Übelkeit und Durchfall. Das liegt daran, dass das Antibiotikum die Darmbakterien teilweise ebenfalls angreift und so die Verdauung zusätzlich stören kann. Dennoch ist die Einnahme von Ciprofloxacin auch bei Durchfall wichtig, um die auslösenden Keime abzutöten. Anschließend kann mit dem Arzt über einen Wiederaufbau der gesunden Darmflora mit speziellen Therapien gesprochen werden.

Weitere Nebenwirkungen sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Veränderungen verschiedener Blutwerte, Hautausschläge und Superinfektionen mit Pilzen.

Weitere Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

Spezielle Fragen sollten Sie dem behandelnden Arzt stellen, der Sie genau über mögliche unerwünschten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen aufklären kann. Wenn Sie Nebenwirkungen nach der Einnahme bemerken, sollten Sie diese immer mit einem Arzt besprechen. Besonders wenn es sich um allergische Reaktionen handelt, muss das Medikament sofort abgesetzt werden und gegebenenfalls sind weitere Behandlungsschritte notwendig.

Wann darf Ciprofloxacin nicht eingenommen werden?

Ciprofloxacin darf bei zahlreichen Vorerkrankungen und in Kombination mit anderen Medikamenten nicht eingenommen werden.

Die wichtigsten Erkrankungen, bei denen die Einnahme streng überwacht werden muss, sind eine bestehende Niereninsuffizienz, bei der eine Anpassung der Dosis erfolgen muss, sowie eine Leberinsuffizienz. In diesem Fall muss eine strenge Kontrolle der Blutwerte erfolgen.

Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Epilepsie oder anderen Krampfleiden sollten Ciprofloxacin nur in dringenden Fällen, wenn keine anderen Medikamente gegeben werden können, einnehmen.

Während Schwangerschaft und Stillzeit darf Ciprofloxacin nicht eingenommen werden, da das Antibiotikum dem Kind schaden kann. Es hat Einfluss auf das Knorpel- und Sehnengewebe, was zu schweren Missbildungen und Entwicklungsstörungen führt. Auch Kinder und Jugendliche sollten deshalb nur in besonderen Ausnahmefällen mit Ciprofloxacin therapiert werden.


Quellen:

  • Graefe K.-H. Lutz W. Bönisch H. Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie. Stuttgart: Thieme Verlag, 2011.
  • Gelbe Liste Pharmindex. Ciprofloxacin AL 500 mg Filmtabletten. Online: www.gelbe-liste.de, zuletzt aufgerufen am 22.01.2017
  • Amboss Programm für Medizinstudierende und Ärzte. Fluorchinolone. Online: www.amboss.miamed.de, zuletzt aufgerufen am 22.01.2017

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