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Das Antibiotikum Erythromycin gehört zur Gruppe der Makrolid-Antibiotika, deren Wirkungsspektrum dem der Penicilline gleicht. Die Eiweißproduktion der Bakterien wird durch das Medikament verhindert, und somit können die Erreger leichter vom Immunsystem zerstört werden.

Erythromycin kann sowohl für äußerliche Behandlungen (wie Akne) sowie innerliche Erkrankungen (Lungenentzündung, Chlamydia, Syphillis) eingesetzt werden.

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Was sollte ich vor der Einnahme von Erythromycin wissen?

Erythromycin ist ein makrolides Antibiotikum, das bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird.

Es gilt als eines der ältesten und effektivsten Antibiotika der Makrolid-Gruppe und wird sehr häufig zur äußeren Therapie für die Heilung von Akne, Operationswunden und Verbrennungen angewendet.

Ebenso ist es sehr effektiv bei inneren bakteriellen Infektionen wie Lungenentzündung (Pneumonie), Bronchitis, Entzündung des Rachens und der Mandeln. Auch bei Erkrankungen im Genitalbereich, wie Syphillis oder Harnwegsinfektionen (Urethritis) kommt es zum Einsatz.

Es wird oft als Ersatz für Penicillin eingesetzt, wenn ein Patient gegen Penicillin allergisch ist.

Einnahme von Erythromycin

Bei Antibiotika richtet sich die Art und Dauer der Einnahme meist nach Krankheit und Gesundheitszustand des Patienten, daher sollten Sie Ihre Behandlung auf jeden Fall mit einem Arzt besprechen.

Generell werden die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit und, wenn möglich, nach einer Mahlzeit eingenommen.

Eine akute bakterielle Infektion wird im Normalfall 7 bis 8 Tage mit einer Dosierung (bei Jugendlichen und Erwachsenen) von 1.5 bis 2g behandelt.

Nebenwirkungen von Erythromycin

Antibiotika wie Erythromycin, die eine breite Palette von Anwendungsgebieten aufweisen, können manchmal zu Magenverstimmungen oder Durchfall führen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, sollte sich der Durchfall verschlimmern oder Blut enthalten.

Da jede Person anders auf Medikamente reagiert, können jederzeit, auch wenn dieses Antibiotikum gut verträglich ist, Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören:

  • Übelkeit, Brechreiz oder Erbrechen
  • Magenkrämpfe oder Magenverstimmungen
  • Blähungen
  • Durchfall oder weicher Stuhl
  • Anstieg der Leberwerte
  • Hautausschlag, allergische Reaktionen oder Hautrötungen

Seltene Nebenwirkungen:

  • Gelenkschwellungen
  • Gelbsucht
  • Fieber
  • Juckreiz
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung

Treten bei Ihnen plötzlich Nebenwirkungen auf, konsultieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Die Erythromycin-Creme wird zur äußerlichen Behandlung von Pickeln sowie bei leichten Formen der Akne eingesetzt.

Wann sollte ich Erythromycin nicht einnehmen?

Sie sollten auf die Einnahme von Erythromycin verzichten, wenn bei Ihnen Herzrythmusstörungen vorliegen, Sie allergisch auf bestimmte Inhalte des Antibiotikums reagieren könnten oder Sie eine Überempfindlichkeit gegen andere Makrolid-Antibiotika haben.

Auch bei einer Lebererkrankung sollten Sie nochmals mit Ihrem Arzt sprechen, ob die Einnahme ratsam ist.

Das Gleiche gilt für Schwangere und Mütter in der Stillzeit, denn die Auswirkung auf das Kind ist bis jetzt nicht bekannt.

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