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Ein normaler Mensch verliert am Tag ungefähr 100 Haare. Fallen jedoch mehr Haare aus, spricht man von Haarausfall oder Alopezie. In Deutschland leiden circa 1 Million Männer unter Haarausfall. Dieser tritt besonders im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf. 

Es ist möglich Haarausfall mit einer medikamentösen Therapie zu behandeln, wenn der Patient unter hormonell-erblich bedingter Alopezie leidet. Der Wirkstoff Finasterid hilft dabei den Haarausfall zu stoppen und mitunter neue Haare nachwachsen zu lassen. Man sollte allerdings beachten, dass eine Therapie gegen Haarausfall bei jedem Patienten unterschiedlich wirkt.

Wenn Sie unter Haarausfall leiden und an einer Behandlung mit Propecia (Finasterid) interessiert sind, können unsere Ärzte Ihnen im Rahmen dieser Sprechstunde ein Rezept ausstellen. 

✓ Diagnose & Ausstellung des Rezepts kostet CHF 39

✓ Das Medikament erhalten Sie innerhalb von 3 Werktagen

Was ist Haarausfall?

Haarausfall wird oft als kreisrunder Haarausfall bezeichnet, da die meisten Männer ihr Haar lokal begrenzt verlieren. In der Regel geht das Haar zunächst am Ansatz zurück. Danach lichtet sich das Haar am Oberkopf und anschließend an den Schläfen. Dieser Prozess beginnt normalerweise im Alter von 20 bis 30 Jahren. Einige Männer können allerdings auch schon im späteren Jugendalter von Haarausfall betroffen sein. Allgemein gilt, dass ein Großteil der Männer im Alter von 60 Jahren in gewissem Maß mit Haarausfall zu tun hat.

Während einige Männer keine Probleme mit Haarausfall haben, leiden andere sehr darunter. Der Prozess kann unter anderem zu einem Verlust des Selbstbewusstseins, einem geringen Selbstwertgefühl und Depressionen führen.

Was sind die Ursachen für Haarausfall?

Haarausfall ist genetisch bedingt. Normalerweise wird er durch eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT) ausgelöst. Der Körper produziert dieses Hormon aus Testosteron. Über einen längeren Zeitraum hinweg bedeutet dies, dass die Haarfolikel verkümmern. Auf diese Weise verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare, was dazu führt, dass diese dünner werden. Als Resultat produzieren die verkümmerten Haarfolikel irgendwann gar keine Haare mehr. Das bedeutet, wenn Sie während des normalen Wachstumszyklus Haare verlieren, wachsen diese nicht mehr nach.

Obwohl es keine Möglichkeit gibt, die Überempfindlichkeit gegen DHT zu heilen und den Prozess rückgängig zu machen, gibt es Medikamente, die den Körper davon abhalten, Dihydrotestosteron zu produzieren. Ein Beispiel hierfür ist das Medikament Propecia.

Was sind die Symptome von Haarausfall?

Zu den Symptomen von Haarausfall gehören rückläufige Ansätze, die Ausdünnung am Oberkopf und an den Schläfen, sowie vermehrt Haare in Bürste oder Kamm.

Wer ist von Haarausfall betroffen?

In 95 Prozent der Fälle ist der männliche Haarausfall erblich bedingt. Wenn Mitglieder Ihrer Familie unter starkem Haarausfall leiden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ebenfalls davon betroffen sind, sehr hoch. Das Haarausfall-Gen ist am stärksten auf mütterlicher Seite vertreten, kann jedoch von beiden Elternteilen vererbt werden.

Einige Männer verlieren ihr Haar ebenfalls durch die Einnahme von Medikamenten, einem schlechten Lebensstil, unzureichender Haarpflege, starkem Stress oder Krankheiten. In den meisten Fällen ist die Ursache jedoch genetisch bedingt.

Es entspricht nicht der Wahrheit, dass Sie Ihre Haare durch föhnen, färben oder waschen verlieren. 

Wie wird Haarausfall diagnostiziert?

Haarausfall wird in der Regel diagnostiziert, indem der Arzt das Muster der Ausdünnung bestimmt, die medizinische Geschichte analysiert und nach dem Vorkommen von Haarausfall in der Familie fragt. Ein Dermatologie kann außerdem feststellen, in welchem Maß die Haarfolikel bereits verkümmert sind.

Wie kann ich Haarausfall behandeln?

Die Behandlung mit Propecia ist eine Möglichkeit, um das Hormon DHT zu hemmen, dass für das Verkümmern der Folikel verantwortlich ist. Sie können ebenfalls topische Cremes, wie Regaine verwenden, eine Perücke tragen, operative Maßnahmen, wie eine Haartransplantation in Erwägung ziehen oder Laser/UV-Therapie ausprobieren. Einige dieser Maßnahmen lieferten bisher allerdings keine klaren Ergebnisse über eine sichere Wirksamkeit.                 

Was sind die Langzeitfolgen von einer Behandlung gegen Haarausfall?

Je nach Behandlungsmethode kann es bei der Therapie von Haarausfall zu Langzeitfolgen kommen. Schwere Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die häufigsten Nebenwirkungen von Propecia sind Erektionsstörungen, ein vermindertes Verlangen nach Sex, Juckreiz und Hautausschlag. Für eine vollständige Auflistung aller Nebenwirkungen sollten Sie die Packungsbeilage lesen.

Was kann ich von einer Behandlung mit Propecia erwarten?

Es kann einige Zeit dauern, bis Propecia eine Wirkung zeigt, denn Haarwuchs ist ein langsamer Prozess. Sie sollten das Medikament mindestens 9 bis 12 Monate einnehmen, bevor eine sichtbare Veränderung bemerkbar wird. Viele Männer stellen jedoch einen verbesserten Haarwuchs innerhalb von 3 bis 6 Monaten fest. Die besten Ergebnisse konnten nach 2 Jahren beobachtet werden. Sie sollten außerdem unbedingt den medizinischen Vorgaben folgen, da ein Abbruch der Therapie mit Propecia bedeutet, dass das Medikament nicht mehr wirkt.

Brauche ich ein Rezept für Propecia?

Propecia ist ein verschreibungspflichtiges Medikament. Das heißt, dass Sie vor der Behandlung ein Rezept benötigen. Sie können Ihr Rezept entweder online bei DrEd oder bei einem Arzt vor Ort erhalten.   

Kann Propecia den Haarausfall aufhalten?

Propecia kann den Haarausfall nicht vollkommen aufhalten. Der Verlust der Haare wird jedoch verringert und das Haarwachstum angeregt. Es ist leider nicht möglich, Haarausfall komplett zu stoppen.

Kann mein Haar mit Propecia wieder nachwachsen?

Ja. Statistisch wirkt Propecia bei 9 von 10 Männern. Männer in allen Phasen des Haarausfalls können ein gewisses Maß an Haarwachstum erfahren, wobei der Haarausfall am Oberkopf bestehen sollte. 

Es ist nicht klinisch bewiesen, dass Propecia das Haar an den Schläfen, am Ansatz oder bei Personen mit komplettem Haarverlust wieder nachwachsen lässt. Allerdings wurde auch hier von einer Verbesserung berichtet.

Was ist Propecia?

Propecia ist ein Medikament, dass den Haarausfall reduziert und gleichzeitig das Wachstum der Haare anregt. Der Wirkstoff von Propecia heißt Finasterid.

Wie funktioniert die Behandlung mit Propecia?

Propecia kann die Überempfindlichkeit gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT) nicht rückgängig machen. Jedoch kann Propecia die Produktion dieses Hormons aufhalten. Wenn die Werte von DHT sinken, beginnt das Haar wieder wie gewohnt nachzuwachsen. 

Propecia wirkt nicht bei anderer Körperbehaarung, sondern nur auf dem Kopf.

Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es neben Propecia

Ein weiteres Medikament, dass zur Behandlung von Haaraufall angewendet werden kann ist Minoxidil, dass auch als Regaine bekannt ist. Regaine ist eine topische Creme, die zweimal am Tag, morgens und abends, aufgetragen wird. Sie belebt die Haarfolikel und fördert so den Haarwuchs. In den ersten Wochen werden Sie wahrscheinlich eine leichte Schattierung auf Ihrem Oberkopf feststellen, der ein Zeichen dafür ist, dass der Wachstumszyklus der Haare wieder begonnen hat. In der 8. Woche sollten Sie bereits einen vermehrten Haarwuchs bemerken, der nach 2 bis 3 Monaten deutlich zu erkennen ist.

Ein Drittel der Patienten sieht zu diesem Zeitpunkt einen wiederkehrenden Haarwuchs an den kahlen Stellen.

Eine weitere Möglichkeit sind Perücken, Haartransplantationen und Kopfhaut-Reduktionen. Haartransplantationen können eher als Langzeitlösung betrachtet werden. Dabei wird gesunde Haut vom Hinterkopf entnommen und auf den Oberkopf transplantiert. Diese Methode ist allerdings sehr teuer. Falls Sie sich zu einer Operation entscheiden, sollten Sie unbedingt darauf achten zu einem Fachmann zu gehen.

Alternativ kann man eine Therapie mit Laser- oder UV-Bestrahlung wählen, die allerdings sehr gemischte Resultate zur Folgen hat.

Was passiert, wenn ich die Behandlung abbreche?

Wenn Sie die Einnhame von Propecia abbrechen, ist nach ungefähr 6 Monaten mit einer Rückbildung des Fortschritts zu rechnen und nach 9 bis 12 Monaten ist der ursprüngliche Zustand wieder erreicht.

Nebenwirkungen von Propecia

Wenn Sie plötzlich viele Haare auf einmal verlieren und zusätzlich ebenfalls unerwartet an Gewicht verlieren oder unter Durchfall und Fieber leiden, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren. Das gleiche gilt, wenn sie ohne erfindlichen Grund große Haarbüschel verlieren oder Hautrötungen auf der Kopfhaut bemerken.
 
Einige Männer haben nach der Einnahme von Propecia von sexuellen Nebenwirkungen berichtet. Dazu gehören eine verminderte Libido, Errektionsprobleme und eine verringerte Spermienproduktion. Bei fast allen Betroffenen gingen die Nebenwirkungen zurück, als sie die Einnahme von Propecia beendeten.
 
Seltener wurde von einer Überempfindlichkeit im Brustbereich, Depressionen, allergischen Reaktionen, wie zum Beispiel Hautsausschlag, Juckreiz, Nesselsucht und Schwellungen, berichtet. Außerdem kam es zu einer Überempfindlichkeit der Hoden, Errektionsstörungen, auch nach Abbruch der Einnahme, Unfruchtbarkeit und in sehr seltenen Fällen zu männlichem Brustkrebs.
 
Wenn Sie einen Test für Prostatakrebs machen, während Sie Propecia einnehmen, kann dies Ihre Ergebnisse beeinflussen. Geben Sie Ihrem Arzt also auf jeden Fall Bescheid.
 
Es besteht ein gewisser Zusammenhang zwischen der Einnahme von Propecia und Prostatakrebs. Dies wurde jedoch nur beobachtet, wenn Patienten mehr als das fünffache der empfohlenen Dosis einnahmen.
 
Dieses Medikament ist nur für Männer geeignet.
 
Zerkleinerte oder zerbrochene Filmtabletten dürfen nicht von schwangeren Frauen berührt werden. Das Risiko einer möglichen Resorption (Aufnahme durch die Haut) von Finasterid kann hierbei die Entwicklung des männlichen Fötus negativ beeinflussen.

Medikament

Propecia

Regaine

Wirkstoff

Finasterid

Minoxidil

Dauer bis zur Wirkung

9 bis 12 Monate. Jedoch können erste Resultate nach 3 bis 6 Monaten sichtbar werden. Die besten Ergebnisse sind nach 2 Jahren zu beobachten.

12 bis 16 Wochen. Jedoch sind erste Resultate häufig bereits nach 8 Wochen sichtbar.

Risiken

Nehmen Sie Propecia nicht ein, wenn Sie allergisch gegen Finasterid sind.

Propecia kann die Ergebnisse eines Tests für Prostatakrebs beeinflussen.

In sehr seltenen Fällen besteht ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Propecia und männlichem Brustkrebs.

Brechen Sie die Behandlung sofort ab und konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie Brustschmerzen, geschwollene Hände oder Füße, Schwäche oder Schwindel, einen starken Gewichtsverlust, schwere Hautausschläge auf der Kopfhaut oder Herzrasen bemerken.

Nebenwirkungen

Häufig: Erektile Dysfunktion oder eine verminderte Libido, Juckreiz und Hautauschlag, Druck in der Brust

Gelegentlich: Depressionen, allergische Reaktionen, Hodenschmerzen, Errektionsstörungen, auch nach Abbruch der Einnahme, Unfruchtbarkeit und verringerter Samenerguss

Sehr häufig: Kopfschmerzen

Gelegentlich: Kurzatmigkeit, brennendes Gefühl auf der Haut, Depressionen, Schmerzen des Bewegungsapparates und hoher Blutdruck

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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