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Herzkreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten. Zu den typischen Risikofaktoren zählt auch der hohe Blutdruck. Wer von Herzerkrankungen im familiären Umfeld hört, ist oft besonders besorgt. Die Kenntnis der Symptome kann dabei helfen einer Hypertonie vorzubeugen, oder sie schnell zu erkennen.

Grundsätzlich unterscheidet man bei hohem Blutdruck zwischen zwei Arten. Die eine, die sogenannte primäre arterielle Hypertonie ist eine Erkrankung ohne erkennbare Ursachen. Sie wird auch essentielle Hypertonie genannt. Die andere,sekundäre arterielle Hypertonie, entsteht aufgrund von anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel Organfunktionsstörungen.

Die Behandlung des Bluthochdrucks wird in der Regel mit sogenannten Blutdrucksenkern durchgeführt. Dazu gehören zum Beispiel Betablocker oder ACE-Hemmer.

Wenn Sie seit mindestens 3 Monaten die gleichen Medikamente zur Behandlung Ihres hohen Blutdrucks einnehmen, dieser Bluthochdruck stabil eingestellt ist und Sie ein Folgerezept benötigen, können unsere Ärzte Ihnen in dieser Sprechstunde ein Rezept für Ihr übliches Medikament ausstellen. 

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Was ist normaler, was hoher Blutdruck?

Ein Blutdruckmessgerät misst den Druck, mit welchem das Herz das Blut durch den Körper pumpt. Idealerweise sollte der Blutdruck niedriger als 120 zu 80 sein (120/80mmHg). Ein gesunder Blutdruckwert bedeutet ein geringeres Risiko für Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt.

Welche Symptome können auftreten?

Im Anfangsstadium

Leider hat Bluthochdruck im Anfangsstadium keinerlei Symptome. Erst später, wenn es bereits zu typischen Folgeerkrankungen gekommen ist, lassen sich Anzeichen beobachten. Es ist daher wichtig, seinen Blutdruck regelmäßig zu überprüfen.

Bei manchen Patienten führen unerkannte Grunderkrankungen zu hohem Blutdruck, die diagnostiziert werden müssen um den Bluthochdruck wirksam zu bekämpfen. Vorsorgeuntersuchungen und die regelmäßige Überprüfung des Blutdrucks helfen dabei Auffälligkeiten frühzeitig zu bemerken.

Ein normaler Blutdruck ist ein oberer Wert von 120 mmHG und ein unterer Wert von 80 mmHg. Es gibt verschiedene Schweregrade von hohem Blutdruck. Der Arzt entscheidet, ob und wie der Blutdruck gesenkt werden muss.

Bei fortgeschrittener Erkrankung

In einem fortgeschrittenen Stadium von Bluthochdruck, meist nach mehreren Jahren, können allgemeine Symptome wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Nasenbluten und Übelkeit auftreten. Meist stellen die Betroffenen jedoch keinen Zusammenhang zwischen ihrem Leiden und einer möglichen Hypertonie her.

Wenn der Blutdruck sehr stark erhöht ist, kann man Belastungskurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) und Sehstörungen beobachten. Ein vermehrtes Schwitzen und Durstgefühl, sowie gehäufter Harndrang sind mögliche Symptome. Dies können Anzeichen von bereits eingetretenen Organschäden sein.

Bei kurzfristigen plötzlichen Blutdruckanstiegen können auch Krampfanfälle und neurologische Ausfälle, sowie Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei einer sogenannten hypertensiven Krise steigt der Blutdruck plötzlich auf über 230 zu 130 mmHg, sodass die Gefahr akuter Organschäden wie Herzinfarkt, Aortenriss etc. gegeben ist. Hier muss man sofort den Notarzt kontaktieren. Schnellwirksame Medikamente für den Notfall sind Nifedipin, Nitroglycerin und Urapidil.

Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Der Blutdruck gilt als zu hoch, wenn der Messwert 140/90 übersteigt. Wenn der Wert über einen längeren Zeitraum hoch bleibt, kann er zu schweren Erkrankungen führen. Wenn Ihr Wert zwischen 120/80 und 140/90 liegt, sollten Sie Ihre Lebensweise ändern um den Blutdruck zu senken und eine weitere Erhöhung zu verhindern. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht tragen zu einem gesunden Blutdruck bei und sind sehr effektiv in der Senkung eines leicht erhöhten Wertes.

Woher weiß ich, ob mein Blutdruck zu hoch ist?

Hoher Blutdruck führt zunächst nicht zu Symptomen, weshalb viele Menschen daran leiden, ohne es zu wissen. Um zu überprüfen, ob der eigene Blutdruck normal ist, muss er mit einem Blutdruckmessgerät ermittelt werden. Symptome sind sehr ungewöhnlich und treten nur in sehr seltenen Fällen und bei extrem hohen Werten auf. Zu diesen Anzeichen zählen Augenprobleme wie verschwommenes Sehen, Nasenbluten, Kopfschmerzen und kurzer Atem. Wenn Sie älter als 40 Jahre alt und gesund sind, sollten Sie Ihren Blutdruck alle 5 Jahre überprüfen lassen. Liegt ein Risiko für Bluthochdruck vor, sollten Sie eine jährliche Kontrolluntersuchung wahrnehmen.

Was ist eine sekundäre Hypertonie?

Eine häufige Ursache für Hypertonie sind Nierenerkrankungen. Sowohl Nierengewebe als auch Nierenarterien können betroffen sein. Chronische Entzündungen oder Schädigungen aufgrund von Diabetes verhindern, dass die Nieren ausreichend Salz ausscheiden. Dadurch erhöht sich der Blutdruck. Wenn die Nierenarterien verengt sind, beispielsweise bei Arteriosklerose, kommt es zu einer Mangeldurchblutung des Nierengewebes und zur Gefäßverengung. In Folge bewirken einige Faktoren, beispielsweise die Beeinträchtigung der Salzausscheidung, ein Ansteigen des Blutdrucks.

Bei Hormonstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, Nebennierenerkrankungen und der Einnahme künstlicher Hormone, (beispielsweise in Verhütungsmitteln), kann es ebenfalls zu hohem Blutdruck kommen. In diesen Fällen wird ebenfalls die Salzregulierung der Niere in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer Verengung der Aorta an der Stelle, an der die Schlagader über dem Herzen gebogen ist, kann der Blutdruck ansteigen. Solche Störungen können angeboren sein. Auch sie führen durch die Beeinträchtigung der Nierenfunktion zum Bluthochdruck.

Viele Menschen leiden am sogenannten Schlafapnoe-Syndrom, welches durch die nächtlichen Aufwachphasen von hohem Blutdruck begleitet wird. Die Schlafapnoe ist in der Regel behandelbar und somit kann auch die Hypertonie behoben werden.

Wie viele Menschen sind von hohem Blutdruck betroffen?

In Deutschland sind etwa 30% der Bevölkerung von Bluthochdruck betroffen. In der Altersgruppe von 45 - 65 Jahre liegt die Prozentzahl der Bluthochdruckpatienten bereits bei 36%. In der Altersklasse der über 65-Jährigen sind sogar 58% von Bluthochdruck betroffen - es handelt sich also um eine sehr weit verbreitete Erkrankung.

Wer ist besonders gefährdet?

Das individuelle Risiko für Bluthochdruck ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ein gehäuftes Vorkommen von Bluthochdruck in der Familie, die genetische Veranlagung und das Alter spielen eine Rolle. Wer über zuviel Salz ist, viel Stress ausgesetzt ist, raucht, viel Koffein oder Alkohol zu sich nimmt und sich wenig bewegt, erhöht damit sein Risiko. Auch Übergewicht ist ein Risikofaktor. In der Schwangerschaft kann zu einem Anstieg des Blutdrucks kommen, was zu Problemen mit der Versorgung des Babys führen kann.

Welche Erkrankungen und Medikamente begünstigen Bluthochdruck?

Auch bestimmte Erkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich hoher Blutdruck einstellt. Dazu zählen Nierenkrankheiten, Diabetes, hormonelle Erkrankungen, Lupus und andere Krankheiten, die sich auf das Gewebe auswirken. Alle Krankheiten, die zur Verkalkung der Arterien führen, erhöhen ebenfalls das Risiko für Bluthochdruck. Manche Medikamente, wie beispielsweise die Verhütungspille und entzündungshemmende Mittel wie Ibuprofen, können den Blutdruck erhöhen. Das Gleiche gilt für viele illegale Drogen.

Kann hoher Blutdruck tödlich sein?

Hoher Blutdruck stellt eine Belastung für Herz und Kreislauf dar und kann auf die Dauer zu einem Herzinfark, Schlaganfall oder einer Embolie führen. Aus diesem Grund kann Bluthochdruck sehr gefährlich sein und muss rechtzeitig behandelt werden. Ein zu hoher Wert kann auch die Nierenfunktion beeinträchtigen, was sich durch Symptome wie Müdigkeit, geschwollene Hände und Füße, Atemlosigkeit, Juckreiz, Blut im Urin und häufiges Urinieren bemerkbar macht.

Wie wird hoher Blutdruck gemessen?

Ärzte und Apotheker können Ihren Blutdruck für Sie messen. Dazu wird ein Blutdruckmessgerät mit einer Manschette verwendet, welche mit Luft aufgepumpt wird. Ihr Puls und Blutdruck werden gemessen und die Luft wird abgelassen. Manche Ärzte verfügen auch über ein digitales Gerät, welches den Blutdruck mithilfe eines elektrischen Sensors misst. Vor der Messung sollten Sie auf die Toilette gehen (Harndrang führt zu einem verfälschten Wert) und sich fünf Minuten ausruhen. Es ist wichtig, dass Sie während des Messens still sitzen und nicht sprechen, da das Messergebnis sonst inkorrekt ausfällt.

Bei mir wurde ein erhöhter Wert gemessen - was bedeutet das?

Wenn ein erhöhter Wert gemessen wird, kann es sein, dass es sich nur um einen einzelnen höheren Wert handelt. Es wird immer wieder festgestellt, dass manche Patienten beim Arzt auf einen höheren Messwert kommen als zuhause - wohl weil Sie den Besuch beim Arzt als Stresssituation empfinden. Es empfiehlt sich, im Zweifelsfalle die Messung zu wiederholen. Es gibt auch Geräte, die einen Tag lang getragen werden müssen und die so ein genaues Bild der Blutdruckwerte geben. Zudem können Sie in der Apotheke ein Blutdruckmessgerät erwerben, wenn Sie Ihren Blutdruck bequem zuhause überprüfen möchten (lesen Sie bitte die Gebrauchsanleitung genau durch, um Anwendungsfehler zu vermeiden).

Was muss ich beachten, wenn ich meinen Blutdruck selbst messe?

Wenn Sie Ihren Blutdruck selbst zuhause messen, sollten Sie darauf achten, die Messung korrekt durchzuführen. Messen Sie Ihren Blutdruck nicht direkt nach einer großen Mahlzeit, dem Kaffee- und Koffeingenuss oder wenn Sie sich gestresst fühlen. Der Messwert kann an beiden Armen etwas unterschiedlich ausfallen. Daher ist es am besten, wenn Sie die Messung stets am gleichen Arm vornehmen, da Sie so Ihre Werte besser vergleichen können. Fünf Minuten vor der Messung sollten Sie sich ruhig verhalten und während der Messung nicht sprechen.

Sollte ich mehrere Messungen vornehmen?

Oft lässt sich feststellen, dass bei mehreren Messungen der erste Wert am höchsten ausgefällt. Es ist daher hilfreich, mehrere Messungen vorzunehmen und die Werte anschließend zu vergleichen. Wenn mehrere Messungen ein etwa gleiches Ergebnis zeigen, so kann man einen dieser Werte als endgültigen Blutdruckwert verwenden. 
Sie sollten sich diesen Wert aufschreiben, dann können Sie zukünftige Messergebnisse vergleichen und sehen, ob sich Ihr Blutdruck mit der Zeit verändert. Eine solche Liste Ihrer Werte ist sehr hilfreich für Ihren Arzt, falls Ihr Bluthochdruck behandelt werden muss. Einzelne erhöhte Werte sind kein Grund zur Beunruhigung. Messen Sie jedoch vermehrt hohe Werte, so müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Was sollte ich noch wissen?

Wenn Sie während der Messung nervös sind und sich Sorgen machen, dass ihr Blutdruck hoch sein könnte, kann die Sorge zu einer temporären Erhöhung Ihres Wertes führen - Sie sollten sich also nicht in Ihre Sorge hineinsteigern und unnötig oft Ihren Blutdruck messen.

Wie wird hoher Blutdruck medikamentös Behandelt?

Es gibt eine Reihe Medikamente, die gegen Bluthochdruck zum Einsatz kommen. Hierzu zählen ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker, Betablocker, Alphablocker und Wassertabletten. Auf dieser Seite finden Sie genaue Informationen zu diesen Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Veränderungen in der Lebensweise sind notwendig?

Eine Umstellung der Lebensweise trägt maßgeblich zu einer Senkung des Blutdrucks bei. Wer übergewichtig ist sollte abnehmen, und generell ist auf eine gesunde Ernährung zu achten. Essen Sie reichlich Obst und Gemüse und meiden Sie fettige Nahrungsmittel sowie Süssigkeiten und viel Salz. Vollkornprodukte, Nüsse und Fisch sind vorteilhaft. Sie sollten möglichst wenig Koffein und Alkohol zu sich nehmen und regelmäßig Sport treiben. Raucher sollten unbedingt eine Rauchentwöhnung durchführen und das Rauchen aufgeben.

Wir als Online-Arzt stellen nur Folgerezepte für vorher bereits vom Hausarzt verordnete Medikamente aus. Hier können Sie sich über verschiedene Bluthochdruckmedikamente informieren.

ACE- Hemmer: ACE - Hemmer weiten die Blutgefäße und bewirken so einen niedrigeren Blutdruck. ACE-Hemmer erreichen diese Wirkung, indem Sie die Umwandlung von Angiotensin I zu Angiotensin II verhindern. Da Angiotensin ein Stoff ist, der den Blutdruck erhöht, wirkt sich die Reduzierung seiner Herstellung blutdrucksenkend aus. Es gibt viele unterschiedliche Präparate mit dieser Wirkweise, zum Beispiel Lisinopril.

Angiotensin-Rezeptor-Blocker: Medikamente dieser Gruppe wirken zwar anders als ACE-Hemmer, erzielen aber mit der Weitung der Gefäße dasselbe Ergebnis. Sie blockieren Angiotensin II und führen so einen niedrigeren Blutdruck herbei.

Kalziumantagonisten: Diese Medikamente werden auch als Kalziumkanalblocker bezeichnet. Sie hemmen die Wirkung von Kalzium im Blut und verhindern so eine Verengung der Gefäße. Auch hier gibt es zahlreiche Präparate mit einer ähnlichen Wirkweise.

Betablocker: Betablocker reduzieren die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin im Körper und erzielen so eine Verlangsamung des Herzschlages. Gleichzeitig senkt sich der Blutdruck. Betablocker werden oft verschrieben und sind in zahlreichen Varianten erhältlich. Ein bekanntes Medikament dieser Gruppe ist Bisoprolol.

Alphablocker: Alphablocker werden seltener verschrieben und sind für gewöhnlich nicht die erste Wahl in der Bluthochdruckbehandlung. Sie werden eingesetzt, wenn andere Medikamentenarten keine ausreichende Wirkung zeigen. Sie reduzieren den Druck in den Blutgefäßen und erleichtern den Fluss des Blutes.

Wassertabletten: Diese entwässernd wirkenden Arzneimittel erleichtern es dem Körper, überflüssiges Wasser und Salz auszuscheiden. Die Reduzierung der Wassermenge entlastet das Herz und senkt den Blutdruck. Es gibt verschiedene Wassertabletten, wobei nicht alle zur Blutdrucksenkung geeignet sind.

Die möglichen Nebenwirkungen einer blutdrucksenkenden Behandlung sind davon abhängig, welche Medikamente verschrieben werden. Bei vielen Blutdrucksenkern können Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel auftreten.

Welche Nebenwirkungen treten häufig auf?

ACE-Hemmer: Kopfschmerzen, trockener Husten, Durchfall, erhöhte Potassiumwerte im Blut

Angiotensin-Rezeptor-Blocker: Müdigkeit, Schwindel, Durchfall, erhöhte Potassiumwerte

Kalziumantagonisten: Schwindel - und Schwächegefühle, Herzrhythmusstörungen, Schwellungen der Fußgelenke

Betablocker: Schwindel - und Schwächegefühle, Benommenheit, Erektionsstörungen, verlangsamter Puls

Alphablocker: Schwindel - und Schwächegefühle, verstärkter Herzschlag, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwäche, Gewichtszunahme

Wassertabletten: Kopfschmerzen, Schwäche, niedrige Potassiumwerte im Blut

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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