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Metronidazol ist seit vielen Jahren ein bewährtes Mittel unter anderem gegen bakterielle Vaginose. Viele Frauen leiden unter diesen wiederkehrenden Infektionen der Scheide (Kolpitis). Die Erreger verursachen meist Scheidenausfluss (Fluor vaginalis)und unangenehme Gerüche sowie in seltenen Fällen Juckreiz im Genitalbereich.

Metronidazol wird üblicherweise in der Dosierung von 500mg je Tablette oder als Vaginalzäpfchen eingenommen und hilft so gegen bakterielle Vaginose und Entzündungen der Scheide.

Wenn Sie unter einer bakteriellen Vaginose leiden, können unsere Ärzte bei DrEd Ihnen Metronidazol zur Behandlung verschreiben. Besuchen Sie dafür einfach unsere Online-Sprechstunde. Unsere Ärzte beraten Sie gerne.


20 Tabletten (500mg) CH 35.90
10 Vaginalzäpfchen (500mg) CH 35.35

Der Preis beinhaltet Medikament, Rezept und Versand.

Was ist Metronidazol und wofür wird es angewendet?

Metronidazol ist ein Antibiotikum zur Behandlung bakterieller Infektionen, wie beispielweise der bakteriellen Vaginose. Die Infektion der weiblichen Scheide zeichnet sich durch einen meist dünnflüssigen, fischähnlich riechenden vaginalen Ausfluss (Fluor) und einen erhöhten pH-Wert (über 4,5) aus. Zusätzlich wird Metronidazol bei folgenden Erkrankungen angewendet:

  • Trichomoniasis, Geschlechtskrankheit welche zu einer Entzündung der Scheide und männlichen Harnröhre führt
  • Amöbenruhr (Amöbiasis), tropische Darmerkrankungen
  • Lambliasis, Infektion des oberen Dünndarms
  • Anaerobe Bakterien

Metronidazol wird außerdem zum vorbeugenden Infektionsschutz bei operativen Eingriffen im weiblichen Geschlechtsbereich und im Magen-Darm-Trakt angewendet.

Wie wirkt Metronidazol?

Metronidazol wirkt gegen bestimmte Entzündungen der weiblichen Scheide und der männlichen Harnröhre. In der Leber wird das Medikament in sogenannte Hydroxymetabolite umgewandelt. Das sind besonders wirksame Stoffe, die gegen die Bakterien der Infektion vorgehen. Metronidazol bekämpft die Infektion, indem es die Gene der Erreger zerstört.

Was ist der Vorteil von Metronidazol?

Im Vergleich zu anderen Antibiotika greift Metronidazol kaum in die vaginale Flora ein. Dadurch kann die natürliche Schutzfunktion der Scheide aufrechterhalten werden. Die Normalflora der Scheide wird vor allem durch verschiedene Milchsäurebakterien (Laktobazillus) beeinflusst und zeichnet sich durch einen sauren pH-Wert von etwa 4 bis 4,5 aus. Zusätzlich wirkt Metronidazol auch in Fällen, in denen andere Antibiotika versagen.

Kann Metronidazol in der Schwangerschaft angewendet werden?

Bis heute ist die Wirkung von Metronidazol auf das ungeborene Kind während der Schwangerschaft nicht ausreichend geklärt. Um ein Risiko auszuschließen, ist deshalb unbedingt von der Anwendung während der Schwangerschaft abzuraten. Nur in lebensbedrohlichen Ausnahmefällen darf Metronidazol in Absprache mit einem Arzt auch von schwangeren Frauen angewendet werden.

Sollte mein Partner auch mit Metronidazol behandelt werden?

Wenn Sie eine Entzündung der Scheide (Kolpitis) haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr Sexualpartner ebenfalls den Erreger trägt. Bei vielen Männern erfolgt die Infektion jedoch symptomlos und bleibt unbemerkt. Unter Umständen könnte deshalb eine Partnerbehandlung sinnvoll sein. Dies sollte aber mit dem Hausarzt abgeklärt werden.

Wie wird Metronidazol angewendet?

Metronidazol ist als Vaginalcreme, Zäpfchen, Tablette und als Infusion zur Anwendung im Krankenhaus erhältlich. Besonders die Tablette und das Vaginalzäpfchen stellen komfortable Einnahmeformen dar. Die Tablette wird zweimal täglich unzerkaut mit etwas Wasser eingenommen. Da der Wirkstoff einen bitteren Geschmack hat, sollte die Tablette nicht zerkaut oder zerteilt werden. Das Vaginalzäpfchen wird einmal täglich abends in die Scheide eingeführt. Die Behandlung mit Metronidazol dauert in der Regel nicht länger als 7 Tage in Folge und hängt von der Darreichungsform ab.

Wann darf Metronidazol nicht eingenommen werden?

Falls Sie an folgenden Krankheiten leiden, sollte Metronidazol nur in Ausnahmefällen eingenommen werden:

  • schwere Leberschäden
  • Störungen der Blutbildung
  • Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark und des Nervensystems

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Treten bei Ihnen unter der Einnahme von Metronidazol folgende oder weitere Nebenwirkungen auf, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Häufige Nebenwirkungen

Bei 1 bis 10 von 100 Behandelten treten folgende Nebenwirkungen auf:

  • Metallischer Geschmack, bitteres Aufstoßen, Zungenbelag, Zungenentzündung, Magendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall
  • Dunkelfärbung des Urins (bedingt durch ein Stoffwechselprodukt des Metronidazols, ohne Krankheitswert)

Gelegentliche Nebenwirkungen

Bei 1 bis 10 von 1000 Behandelten treten folgende Nebenwirkungen auf:

  • Sprosspilzinfektionen (z. B. Candida albicans) im Genitalbereich
  • Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie und Granulozytopenie)
  • Hautreaktionen (z. B. Juckreiz, urtikarielles Exanthem), Arzneimittelfieber, allergische (anaphylaktische) Reaktionen
  • Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Verwirrtheitszustände, Erregbarkeit, Depression
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Ataxie, Krampfanfälle und periphere Neuropathien
  • Sehstörungen
  • Leberfunktionsstörungen (z. B. Erhöhung von Transaminasen und Bilirubin im Serum)
  • Erschwerte Blasenentleerung (Dysurie), Zystitis, Harninkontinenz
  • Schwächegefühl

Sehr seltene Nebenwirkungen

Bei weniger als 1 von 10.000 der Behandelten treten folgende Nebenwirkungen auf:

  • Fehlen gewisser weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) und Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Anaphylaktischer Schock
  • Entzündung des Dickdarms (Pseudomembranöse Enterokolitis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Mit welchen Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen kommen?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker darüber, welche Medikamente sie zusätzlich einnehmen. Manche Medikamente können mit Metronidazol wechselwirken. Dazu gehören:

  • Disulfiram (ein Alkohol-Entwöhnungsmittel)
  • Barbiturate und Phenytoin (gegen Schlafstörungen und Krampfanfälle)
  • Cimetidin (gegen Magenschleimhautentzündung und Magen-Darm-Geschwüre)
  • Blutgerinnungshemmende Mittel (Antikoagulantien vom Warfarin-Typ)
  • Lithium (Mittel gegen psychische Erkrankungen)
  • Andere Antibiotika
  • Alkohol

Zudem kann bei gleichzeitiger Anwendung von Vaginalzäpfchen und Latexprodukten, wie zum Beipiel Kondomen oder Vaginaldiaphragmen deren Reißfestigkeit durch Wirkstoffe im Zäpfchen herabgesetzt werden.

Welche Wirkstoffe sind in Metronidazol enthalten?

Eine Tablette Metronidazol 500mg enthält den Wirkstoff Metronidazol. Sonstige Bestandteile sind:

  • Weizenstärke
  • Povidon
  • Macrogol
  • Magnesiumstearat
  • Cellulosepulver

Ein Vaginalzäpfchen Metronidazol 500mg enthält den Wirkstoff Metronidazol. Sonstiger Bestandteil ist

  • Adeps solidus

Schauen Sie die Bestandteile Ihres Metronidazol-Produktes in der Packungsbeilage nach. Falls Sie gegen einen der Bestandteile allergisch sind, sprechen Sie vor der Einnahme mit einem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an [email protected]. Wir antworten Ihnen werktags innerhalb von 24 Stunden.

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