Mann leidet unter Erektionsstörungen

Viele Männer haben ab einem bestimmten Alter Probleme mit ihrer Potenz. Für Viele ist es dennoch schwierig mit dem Partner/der Partnerin über das Thema Erektionsstörungen zu sprechen. Häufig leiden darunter nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Partnerschaft kann gefährdet sein. Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Beziehung zwischen zwei Menschen. Deshalb sollten sie stets ehrlich zu Ihrem Partner/Ihrer Partnerin sein und mögliche Probleme ansprechen. Wie schafft man es also das Thema als Betroffener erfolgreich anzusprechen?

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Männer müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie nicht allein sind. Ungefähr jeder fünfte Mann über 40 in Deutschland leidet an Erektionsstörungen. Diese können teilweise nur kurzzeitig sein oder dauerhaft anhalten. Je höher das Alter, desto mehr Männer sind von dem Problem betroffen. Viele Jahre ging man davon aus, dass Erektionsstörungen meist psychische Ursachen wie Hemmungen und Versagensängste haben. Heute weiß man allerdings, dass in etwa 70% der Fälle organische Ursachen für die erektile Dysfunktion gefunden werden können. Psychische Faktoren könne die Erektionsstörungen noch verstärken.

In der Regel spricht man dann von einer erektilen Dysfunktion, wenn es dem Mann in mehr als zwei Dritteln der Fälle nicht möglich, ist eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten. Wenn der Mann über mehrere Monate hinweg keine ausreichende Erektion für befriedigenden Geschlechtsverkehr bekommen kann, sprechen Ärzte von einer Erektionsstörung. Wenn es nur manchmal oder zum Teil nicht zu einer vollständigen Erektion kommt, liegt keine Erektionsstörung vor.

Welche gesundheitlichen Risiken sind möglich?

Für viele Männer sind Erektionsstörungen vor allem ein psychisches Problem. Häufig sind die Ursachen jedoch organisch. Nicht selten weisen Erektionsstörungen sogar auf ernste gesundheitliche Risiken hin und müssen in jedem Fall gründlich untersucht werden. Ein Beispiel dafür ist die Arteriosklerose. Bei dieser Krankheit verkalken die Blutgefäße und der Penis wird nicht mehr mit genügend Blut versorgt. Da die Blutgefäße im Penis sehr fein sind, reagieren sie bereits in einem frühen Stadium der Gefäßverkalkung auf die Krankheit, wenn andere Regionen des Körpers noch nicht betroffen sind. Sind bei weiterem Fortschreiten der Krankheit auch Blutgefäße in Hirn und Herz betroffen, kann es zu Schlaganfällen und Herzinfarkten kommen.

Sie sollten in der Regel alle gesundheitlichen Beschwerden gründlich mit einem Arzt abklären. Leider gehen dennoch viele Männer, die von Erektionsstörungen betroffen sind, nicht zum Arzt. Auf diese Weise wird auch der Partner/die Partnerin belastet. Für Partner ist es häufig genauso schwierig das Problem anzusprechen und den Mann davon zu überzeugen, einen Arzt aufzusuchen. Nicht darüber zu reden, macht das Problem allerdings nur schwieriger.

Wie sollte man mit seinem Partner darüber reden?

Partner der Betroffenen sollten versuchen, mit ihrem Mann in Ruhe über das Thema zu reden. Das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit an der Uniklinik Freiburg rät dazu, erst zu fragen ob der Partner überhaupt über das Thema reden möchte. Der jeweilige Partner oder die jeweilige Partnerin sollten außerdem unterstreichen, dass sie sich von dem Gespräch eine Verbesserung der Beziehung erhoffen.

Das Gespräch sollte unbedingt frei von Vorwürfen sein und der Partner/die Partnerin sollte dem Mann seine/ihre Gefühle schildern. Es ist wichtig, die Erektionsstörung als gemeinsames Problem zu betrachten und dem Partner das Gefühl zu geben, dass er nicht allein dasteht.

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