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Valaciclovir ist ein sogenanntes Virostatikum, das die Vermehrung von bestimmten Herpesviren im menschlichen Körper hemmt. Es kann zur Dauerbehandlung oder bei einem akuten Ausbruch des Genitalherpes (Herpes genitalis) in Tablettenform eingenommen werden, um die Symptomatik zu verbessern.

Große Teile der Bevölkerung in der Schweiz tragen unwissentlich Herpes-Viren in sich, ohne dass diese Probleme bereiten. Im Zuge einer Schwächung des Immunsystems kann es passieren, dass es zu einem Ausbruch des Virus kommt. Genitalherpes kann so ausgeprägte grippeähnliche Symptome wie Fieber und Niedergeschlagenheit und die typischen flüssigkeitsgefüllten Bläschen im Genitalbereich hervorrufen.

Konsultieren Sie unserer Ärzte in der Online-Sprechstunde, um Valaciclovir gegen Genitalherpes zu erhalten.


10 Tabletten CHF 49.95
40 Tabletten CHF 129.50

Die Preise beinhalten Medikament, Rezept und Versand.

Was ist Valaciclovir?

Valaciclovir stört als Virostatikum die Vermehrung von Viren, indem es in das Erbgut (DNA) der Viren eingreift. Dieser Effekt wird als virostatisch bezeichnet. Die Symptome des Genitalherpes, wie grippeähnliche Empfindungen, schmerzhafter juckender Ausschlag im Genitalbereich und glasiger Ausfluss bessern sich so meist innerhalb weniger Tage.

Wann ist die Einnahme von Valaciclovir sinnvoll?

Sowohl zur Behandlung des akuten und rezidivierenden Genitalherpes, der durch das Herpes simplex Virus (HSV 1 und 2) ausgelöst wird, als auch bei der Gürtelrose (Varizella zoster Virus) ist Valaciclovir in Deutschland zugelassen.

Des Weiteren ist Valaciclovir auch gegen das Epstein-Barr-Virus (EBV) wirksam.

Eine moderate Wirksamkeit bei dem Zytomegalie-Virus (CMV) ist ebenfalls wissenschaftlich belegt

Gibt es einen Unterschied zu Aciclovir?

Ja, im  Gegensatz zu Aciclovir ist Valaciclovir ein Prodrug, also eine Vorstufe von Aciclovir. Das heißt Valaciclovir wird erst nach der Einnahme im menschlichen Körper von bestimmten Enzymen zum wirksamen virushemmenden Aciclovir umgewandelt.

Welchen Vorteil hat Valaciclovir im Vergleich zu Aciclovir?

Valaciclovir hat durch seinen Status als Prodrug eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als Aciclovir. Das bedeutet, dass Valaciclovir schneller vom Darm aufgenommen werden und so ins Blut gelangen kann. Valaciclovir wird etwa fünfmal so gut aufgenommen. Das führt dazu, dass Valaciclovir weniger oft eingenommen werden muss.

Darf Valaciclovir in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Es sind keine Missbildungen oder Giftigkeit im Zusammenhang mit der Einnahme von Valaciclovir in der Schwangerschaft beschrieben, trotzdem sollte die Einnahme sorgfältig abgewogen werden, da man das Risiko für Mutter und Kind nicht ausschließen kann.

Darf Valaciclovir in der Stillzeit eingenommen werden?

Ja, Valaciclovir tritt zwar in die Muttermilch über - allerdings in sehr geringen Mengen. Trotzdem ist auch hier eine gewisse Vorsicht geboten. Die genaue Dosierung sollte dabei mit einem Arzt abgestimmt werden.

Hat Valaciclovir Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Männern?

Nein, im Vergleich zu Aciclovir, bei dem im Tierexperiment in hohen Dosen eine Verringerung der Spermienzahl beobachtet werden konnte, ist kein Einfluss des Valaciclovirs auf die Fruchtbarkeit beim Mann bekannt.

Darf Valaciclovir bei Störungen der Nierenfunktion und von älteren Patienten eingenommen werden?

Da die Gefahr der Auskristallisation im Nierengang besteht, sollte Valaciclovir bei einer Nierenfunktionsstörung besonders vorsichtig dosiert werden.

Da bei alten Patienten mit einer verminderten Nierenleistung zu rechnen ist, gilt hier das Gleiche. Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr ist hier von besonderer Bedeutung.

Darf Valaciclovir bei Störungen der Leberfunktion eingenommen werden?

Bei leichter bis mäßiger Störung der Leberfunktion muss keine Anpassung der Valaciclovir-Dosis vorgenommen werden. Bei einer fortgeschrittenen Leberfunktionsstörung ist bislang keine Notwendigkeit der Dosisanpassung bekannt. Die Dosis sollte aber möglichst niedrig gewählt werden, da vereinzelt ein Anstieg der Leber-Enzym Werte bei Valaciclovir-Einnahme aufgetreten ist. Die Einnahmedosis sollte vorher mit einem Arzt abgestimmt werden.

Wie soll Valaciclovir bei einem akuten Genitalherpes eingenommen werden?

Es sollen über drei bis fünf Tage hinweg täglich jeweils zwei Tabletten mir der Dosierung 500mg genommen werden.

Wie sollte Valaciclovir zur Unterdrückung eines wiederkehrenden Genitalherpes eingesetzt werden?

Es sollte täglich eine Tablette (500mg) eingenommen werden. Nach sechs bis zwölf Monaten muss erneut ein Arzt aufgesucht werden, um den Behandlungserfolg zu bewerten. 

Zu viel Valaciclovir eingenommen - was nun?

Besonders Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten im Falle einer versehentlichen Überdosierung von Valaciclovir sorgfältig auf Symptome wie Verwirrtheit, Übelkeit und Erbrechen achten und einen Arzt aufsuchen. 

Mit welchen anderen Medikamenten sollte Valaciclovir nicht kombiniert werden?

Valaciclovir sollte nicht gleichzeitig mit Cimetidin oder Probenecid eingenommen werden. Durch diese beiden Medikamente wird jeweils die Ausscheidung von Valaciclovir vermindert, so dass dessen Konzentration im Organismus auf bedenkliche Konzentration steigen kann. Gegebenenfalls sollte eine Dosisanpassung mit einem Arzt besprochen werden. Weitere Informationen zu Neben- und Wechselwirkungen, Gegenanzeigen und Dosierung finden Sie in der Packungsbeilage oder erfahren Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker. 

Welche Wirkstoffe sind in Valaciclovir enthalten?

Die klassische Darreichungsform sind Filmtabletten mit 556mg Valaciclovirhydrochlorid, was 500mg Valaciclovir entspricht. Valaciclovir wird im Darm in die Aminosäure Valin und den aktiven Wirkstoff Aciclovir gespalten und wirkt im Organismus sowohl auf Herpes simplex als auch auf Herpes zoster (Gürtelrose) virostatisch

Des Weiteren sind Filmtabletten mit einer Dosis von 250mg und 1000mg verfügbar.

Welche Nebenwirkungen können von Valaciclovir verurscht werden?

Im Gesamten ist Valaciclovir ein gut toleriertes Medikament mit folgenden verzeichneten Nebenwirkungen: 

  • Sehr häufig, also bei etwa 10 Prozent der Behandelten, treten Kopfschmerzen auf.
  • Häufig, also bei etwa 1 Prozent der Behandelten, treten Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Hautausschläge auf.
  • Gelegentlich, also bei etwa 0,1 Prozent der Behandelten, treten Atemnot, Verwirrtheit, Halluzinationen oder andere neurologische Störungen auf.
  • Selten, also bei etwa 0,01 Prozent der mit Valaciclovir Behandelten treten allergische Reaktionen und Nierenfunktionsstörungen bis zum akuten Nierenversagen auf.

Besondere Vorsicht gilt bei Vorerkrankungen der Niere. Hier sind Dosierung und Einnahme von Valaciclovir in besonderem Maße vorher mit einem Arzt abzuwägen.


Quellen:

  • Robert-Koch-Institut, Ratgebr zu Varizellen (Windpocken) und Herpes zoster. Online: www.rki.de.
  • Perry, C. M., & Faulds, D. (1996). Valaciclovir. Drugs, 52(5), 754–772. Online: doi.org.
  • Corey, L., Wald, A., Patel, R., Sacks, S. L., Tyring, S. K., Warren, T., … Vargas-Cortes, M. (2004). Once-daily valacyclovir to reduce the risk of transmission of genital herpes. The New England Journal of Medicine, 350(1), 11–20. Online: www.nejm.org.

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