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Ein Arzt klärt eine junge Frau über die Gefahren unbehandelter Chlamydien auf
Bleibt eine Chlamydieninfektion unbehandelt, besteht die Gefahr, dass sie sich im Körper ausbreitet und bei Frauen zu Unfruchtbarkeit oder einer Fehlgeburt führen kann.

Bei Männern kommt es zu Infektionen der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane (Epididymitis) und Entzündung des Mastdarms.

Chlamydien können auch die Hoden befallen, was zu Schmerzen und Schwellungen in der Gegend führt zudem möglicherweise eine Unfruchtbarkeit des Mannes verursacht.

Die Behandlung von Chlamydien ist meist unkompliziert. Da es allerdings eine schleichende und stille Erkrankung mit wenigen Symptomen ist, bleibt die Infektion oft unentdeckt und kann dem Körper schaden, bevor der Patient es bemerkt.

Liegt bei Ihnen eine Chlamydieninfektion vor, können unsere Ärzte Sie in der Sprechstunde vertraulich beraten und bei entsprechender Eignung ein Rezept ausstellen und unsere Versandapotheke Ihnen das Medikament zuschicken. Besuchen Sie dazu bitte unsere Sprechstunde.

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Welche Folgen hat eine unbehandelte Chlamydieninfektion?

Eine unbehandelte Chlamydieninfektion kann zur Beschädigung der weiblichen Eileiter (welche die Eierstöcke mit dem Uterus verbinden) und auch in manchen Fälle zu ektoper Schwangerschaft führen - wenn das befruchtete Ei außerhalb der Gebärmutter liegt, zum Beispiel in den Eileitern.

Eine Eileiterschwangerschaft, in der sich das Ei entwickelt und nicht entfernt wird, kann zu sehr ernsthaften Komplikationen sogar zum Tod der Mutter führen.

Während der Schwangerschaft bestehende Chlamydien können bei der Geburt auf das Baby übertragen werden, wobei es unter anderem zu einer Augen- oder Lungeninfektion des Neugeborenen kommen kann.

Bei Männern kann eine unbehandelte Chlamydieninfektion die Spermazellen schädigen und damit auch zur Unfruchtbarkeit führen.

Mögliche Komplikationen

Breiten sich die Chlamydien auf die Gebärmutter und Eileiter aus, kann sich die Infektion zu einer Adnexitis (PID - Pelvic Inflammatory Desease) entwickeln, welche in den meisten Fällen zur Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten führt.

Die Wahrscheinlichkeit von Frauen PID zu entwickeln ist recht hoch: Schätzungsweise 20% der Frauen mit Chlamydieninfektion sind betroffen. PID kann genau wie Chlamydien eine stille Krankheit sein, die sich über Monate oder Jahre entwickelt, ohne Symptome aufzuzeigen.

Auf lange Sicht tragen die Eileiter den meisten Schaden. Narbenbildung und Verstümmelung der Eileiter bewirken Schmerzen im Unterleib, Fehlgeburten, Frühgeburten, Unfruchtbarkeit und ektopische Schwangerschaften bei.

Je früher Sie eine Chlamydieninfektion testen oder behandeln lassen, desto geringer sind die Komplikationsrisiken. Warten Sie nicht mehrere Jahre bevor Sie sich testen lassen. Eine Faustregel ist, dass junge Menschen unter 24 Jahren (mit einem aktiven Sexualleben) sich auf einer jährlichen Basis testen lassen sollten.

Unbehandelte Chlamydien bei Frauen

Bleiben die Chlamydien unbehandelt, breiten sie sich früher oder später bei Mann und Frau auf die Fortpflanzungsorgane aus und können bei Frauen zu folgenden Erkrankungen sowie Infektionen führen:

  • Eine entzündliche Erkrankung des Beckens (PID) ist eine Infektion der Beckenorgane, einschließlich der Gebärmutter, des Gebärmutterhals und der Eileiter. Eine frühe Behandlung mit Antibiotika minimiert bleibende Schäden an den Eileitern und das Risiko einer Unfruchtbarkeit.
  • Zervizitis (Entzündung des Gebärmutterhalses). Symptome sind meist abnormale Arten des vaginalen Ausflusses (Farbe/Geruch), Schmerzen beim Sex und Wasserlassen, sowie eine starke Periode. Bleibt die Entzündung unbehandelt, kann dies zu einer Infektion führen, die Rückenschmerzen, Schmerzen im Unterleib und dauerhaften Ausfluss verursacht.
  • Salpingitis, eine Entzündung oder Blockade der Eileiter. Im günstigsten Fall werden die Eileiter nur blockiert, was zu Unfruchtbarkeit führt. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Eileiterschwangerschaft kommen, wobei sich das Ei selbst in den Eileitern einnistet - dies ist potentiell lebensbedrohlich. Eine Lösung ist entweder das Ei operativ zu entfernen oder die Leerung der Eileiter durch eine weitere Operation.

Letztendlich kann eine unbehandelte Chlamydieninfektion zur Erkrankung der Drüsen führen, die für die Befeuchtung der Vagina zuständig sind. Auch ein Abszess (eine Ansammlung von Eiter in einem geschlossenen Geweberaum) kann sich bilden. Der Abszess macht sich normalerweise durch starke Schmerzen im erkrankten Bereich, sowie Fieber bemerkbar.

Unbehandelte Chlamydien bei Männern

Eine unbehandelte Chlamydieninfektion kann bei Männern zu folgenden Erkrankungen führen:

  • Urethritis (Entzündung der Harnröhre). Die Symptome sind meist schwach und die Betroffenen bemerken einen weißlichen bis grünen Ausfluss aus der Harnröhre, sowie häufiges und schmerzhaftes Wasserlassen. Letztendlich kann die Entzündung zu schweren Nierenschäden führen.
  • Epididymitis (Entzündung der Nebenhoden). Symptome sind Schwellungen der Hoden, Überwärmung, Rötungen oder auch Schmerzen beim Wasserlassen. Lässt man die Entzündung unbehandelt, sind Abszessbildungen und Unfruchtbarkeit des Mannes sehr wahrscheinlich.

Bei beiden Geschlechtern kann eine unbehandelte Chlamydieninfektion zu einer reaktiven Arthritis führen. Die reaktive  Arthritis (Gelenkentzündung) wird nicht wie die gewöhnliche Arthritis durch eine Infektion im Gelenk verursacht, sondern meist durch Chlamydien oder eine Infektion des Darms.

Behandlung von Chlamydien

In der Regel ist die Behandlung einer Chlamydieninfektion mit Antibiotika sehr einfach und effektiv. Doxycyclin (2 Tabletten pro Tag für 7 Tage) oder Azithromycin (Einzeldosis) sind die gängigen Antibiotika.

Wenn Sie mit Chlamydien diagnostiziert sind, sollte Ihr Partner unbedingt mitbehandelt werden. Es empfiehlt sich ebenso während der Einnahme von Doxycyclin auf Sex zu verzichten, sowie 7 Tage nach der Einnahme von Azithromycin mit dem Geschlechtsverkehr zu warten.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Antibiotika genau nach Anweisung einnehmen und alle weiteren Informationen dem Beipackzettel entnehmen. Sollten Sie Fragen haben oder verunsichert sein, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt oder Apotheker.

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