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Sodbrennen, in der Fachsprache als Reflux bezeichnet, stellt für viele Menschen in Deutschland ein unangenehmes Problem im Alltag dar. Das Sodbrennen ist jedoch nicht nur schmerzhaft, sondern kann bei dauerhaftem Bestehen auch zu Folgeschäden in der Speiseröhre führen. Das rezeptpflichtige Medikament Agopton mit dem Wirkstoff Lansoprazol reduziert die Produktion von Magensäure und verringert so die Beschwerden bei einer Refluxkrankheit. 

Bei den Ärzten von DrEd können Sie ein Folgerezept für Agopton anfordern. Besteht der Verdacht auf eine Refluxerkrankung, stellen unsere Ärzte auch die Erst-Diagnose und schlagen Ihnen eine geeignete Therapie vor.


15 mg (98 Tbl.) 22,24 €
30 mg (98 Tbl.) 27,45 €

Die Rezeptgebühr beträgt 9 €.

Wie wirkt Agopton bei Sodbrennen?

Agopton mit dem Wirkstoff Lansoprazol gehört zu den sogenannten Protonenpumpenhemmern. Andere Medikamente dieser Gruppe sind zum Beispiel Pantozol und Antra MUPS. Diese Medikamentengruppe hemmt die Funktion der Protonenpumpen im Magen, so dass die Produktion der Magensäure gestoppt wird. Bei Menschen, die von Sodbrennen betroffen sind, kommt es zu einem Rückfluss der Säure aus dem Magen in die Speiseröhre. Der Übergang der Speiseröhre zum Magen ist normalerweise geschlossen, wodurch ein Rückfluss der Säure in die Speiseröhre verhindert wird.

Durch die Unterdrückung der Säureproduktion verhindert Agopton die Verätzung der Speiseröhre, die durch häufigen Reflux entstehen kann. Die Einnahme von Agopton lindert somit die Schmerzen, die aufgrund des Sodbrennens auftreten und beugt Folgeschäden in der Speiseröhre vor.

Bei welchen Erkrankungen wird Agopton eingesetzt?

Agopton wird in erster Linie bei Sodbrennen eingesetzt. Sodbrennen selbst ist jedoch keine Erkrankung, sondern stellt ein Symptom für unterschiedliche Erkrankungen dar. Die wichtigste unter ihnen ist die sogenannte Refluxösophagitis, die noch in weitere Untergruppen aufgeteilt werden kann.

Die Wirksamkeit von Protonenpumpenhemmern wie Agopton bei einer Refluxösophagitis ist in Studien mehrfach bestätigt worden und stellt einen wichtigen Bestandteil, in manchen Fällen sogar die alleinige Therapie dar.
Weiterhin kann Agopton bei Magenbeschwerden oder ähnlichen Bauchschmerzen, die durch Schäden der Schleimhaut (Ulzera) im Bereich des Magens und des Zwölffingerdarms verursacht sind, eingesetzt werden. Diese Erkrankungen namens Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni haben unterschiedliche Ursachen. Je nach Ursache müssen eventuell zusätzlich zum Protonenpumpenhemmer weitere Medikamente eingenommen werden.

Wie wirkt Agopton bei bakteriellen Erkrankungen?

Agopton kann auch zur vollständigen Beseitigung von Helicobacter pylori, dem häufigsten Erreger der Magenschleimhautentzündung (Gastritis) eingesetzt werden. In diesem Fall erfolgt eine Kombinationstherapie mit einem Antibiotikum. Dadurch wird über die Kombination von verringerter Säureproduktion und gezielter antibakterieller Therapie ein Abklingen der Infektion erreicht.

Kann Agopton auch zur Vorbeugung von Sodbrennen und dessen Folgen eingenommen werden?

Protonenpumpenhemmer wie Agopton werden auch zur Prophylaxe von Erkrankungen des Magens wie der Refluxerkrankung und den unterschiedlichen Ulcera eingesetzt. Manche Medikamente stellen einen Risikofaktor für die Entstehung von Schleimhautschäden des Magens dar. Dazu gehören in erster Linie die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac oder Ibuprofen. Hier kann die gleichzeitige Einnahme von Agopton einen Schutz bieten.

Auch Raucher, übergewichtige Patienten und Menschen, die regelmäßig größere Mengen Alkohol oder Kaffee zu sich nehmen, sind stärker gefährdet, eine Refluxösophagitis zu bekommen.

Wenn der Arzt aus einem bestimmten Grund ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entstehung solcher Erkrankungen vermutet, empfiehlt sich auch bei gering ausgeprägter Reflux-Symptomatik die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers.

Wann darf ich Agopton nicht einnehmen?

Da der Wirkstoff Lansoprazol hauptsächlich über die Leber abgebaut wird, sollte Agopton nicht von Patienten mit schweren Leberschäden eingenommen werden.

Bei Überempfindlichkeit gegen einen der enthaltenen Wirkstoffe dürfen Sie das Medikament ebenfalls nicht einnehmen. Wie bei vielen anderen Medikamenten gelten auch für Protonenpumpenhemmer die Kontraindikationen Schwangerschaft und Stillzeit. Betroffene sollten das Medikament in der Regel während dieser Zeit nicht einnehmen, bei Bedarf jedoch gemeinsam mit einem Arzt die Vor- und Nachteile einer Einnahme des Medikaments besprechen.

Kinder unter einem Jahr dürfen das Medikament unter keinen Umständen einnehmen. Bei Kindern, Jugendlichen und sehr alten Patienten gilt eine strenge Indikationsstellung, die von Ärzten genau berücksichtigt werden muss.

Darf ich Autofahren, wenn ich Agopton einnehmen?

In manchen Fällen verursacht die Einnahme von Agopton Schläfrigkeit, Schwindel und Sehstörungen. Deshalb sollten Sie bei der erstmaligen Einnahme zunächst über ein paar Tage etwaige Nebenwirkungen abwarten, um Ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Im Zweifel sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie Autofahren oder andere Maschinen mit Gefährdungspotential lenken.

Wie lange darf Agopton eingenommen werden?

Agopton kann bei prophylaktischer Einnahme als Langzeittherapie eingenommen werden, da bei dieser Indikation die Dosierung geringer ist als bei akuten Erkrankungen. Die Behandlung von Ulcera und bakteriellen Infektionen erfolgt in höheren Dosierungen und ist deshalb auf eine mehrwöchige Dauer beschränkt. Die genaue Zeit wird Ihnen von Ihrem Arzt bei Therapiebeginn mitgeteilt und eventuell im Verlauf etwas verlängert. Bei einer Einnahme von mehr als einem Jahr sind immer zusätzliche Verlaufsuntersuchungen empfohlen, da die langzeitige Einnahme von Agopton unerwünschte Folgen mit sich bringen kann. Dazu gehören Magnesiummangel, Erhöhung des Risikos für Knochenbrüche sowie eine durch die verringerte Säureproduktion erhöhte Anfälligkeit für manche bakterielle Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Wie wird Agopton eingenommen?

Agopton wird für eine bestmögliche Aufnahme etwa eine halbe Stunde vor dem Essen morgens oder abends mit einem Glas Wasser unzerkaut eingenommen. Je nach Indikation gelten unterschiedliche Dosierungen für Agopton. Diese können variieren, weshalb der Arzt die Dosierung an die speziellen Bedürfnisse anpasst. Sie sollten Agopton also immer nach Anweisung des Arztes einnehmen.

Die prophylaktische Gabe erfordert in der Regel nur die einmal tägliche Einnahme von 15 mg Agopton. Sollte dies aus ärztlicher Sicht nicht ausreichen, kann diese Dosis auf einmal 30 mg am Tag erhöht werden.
Bei Ulcus-Erkrankungen beträgt die Dosis normalerweise 30 mg täglich über eine unterschiedlich lange Zeit von etwa zwei bis vier Wochen, die vom Arzt je nach Krankheitsverlauf unter Umständen verlängert werden kann. Ähnliches gilt für die Refluxkrankheit, die meist mit einer einmal täglichen Dosis von 30 mg über vier bis acht Wochen behandelt wird.
Bei der Behandlung von Helicobacter pylori Infektionen ist die Gesamtdosis häufig höher und auf eine zweimal tägliche Einnahme von jeweils 30 mg verteilt.

Welche Packungsvarianten kann ich bei DrEd anfordern?

DrEd bietet Ihnen zwei verschiedene Varianten des Medikaments an: Sie können eine Packung Agopton mit jeweils 98 Kapseln in den Dosierungen 15 mg oder 30 mg erhalten. Bei Ausstellung des Erstrezeptes wird Ihnen der Arzt die passende Ausführung verschreiben. Für das Erstellen von Folgerezepten teilen Sie unseren Ärzten die bisherige Dosierung mit, um das gleiche Medikament wieder zu erhalten.

Was ist in Agopton enthalten?

Eine Kapsel Agopton enthält die entsprechende Menge des Wirkstoffs Lansoprazol von 15 mg oder 30 mg. Weitere Inhaltsstoffe sind schweres basisches Magnesiumcarbonat, Sucrose, Maisstärke, Hyprolose, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1 : 1) (Ph. Eur.), Talkum, Macrogol 8000, Titandioxid (E 171), Polysorbat 80, hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumdodecylsulfat und Gelatine.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Agopton auftreten?

Protonenpumpenhemmer wie Lansoprazol in Agopton gelten allgemein als nebenwirkungsarm. Es handelt sich um sehr spezifisch wirkende Medikamente, sie hemmen also gezielt die Protonenpumpen des Magens und haben an anderen Stellen des Körpers kaum Auswirkungen.

Dennoch können Nebenwirkungen auftreten, diese sind nach Häufigkeit aufgelistet:

  • Häufig (mehr als ein Prozent, aber weniger als zehn Prozent): Übelkeit, Durchfall, Magenschmerzen, Verstopfung, Erbrechen, Blähungen, trockener Hals- und Mundbereich, Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Anstieg der Leberwerte, Hautreaktionen (Urtikaria, Juckreiz)
  • Gelegentlich (0,1 bis ein Prozent): Veränderungen der Anzahl an Blutzellen (Thrombozytopenie, Eosinophilie, Leukopenie), Depressionen, Knochenschwäche mit erhöhtem Bruchrisiko, Gelenk- und Muskelschmerzen, Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Selten (0,01 bis 0,1 Prozent): Anämie, Schlaflosigkeit, Halluzination, Verwirrtheit, Unruhe, Schwindel, Missempfindungen (Parästhesien), Zittrigkeit, Glossitis, Pilzerkrankungen der Speiseröhre, Pankreatitis, Geschmacksstörungen, Sehstörungen, Gelbsucht, Hauterscheinungen (Petechien, Purpura, Haarausfall, Erythema multiforme, Lichtempfindlichkeit), interstitielle Nephritis, Fieber, starkes Schwitzen, Angioödem, Anorexie, bei Männern Impotenz und Verweiblichung (Gynäkomastie)
  • Sehr selten (unter 0,01 Prozent): Blutwertveränderungen (Agranulozytose, Panzytopenie, Anstieg der Cholesterin- und Triglyceridwerte, Verringerung von Natrium), Colitis, Stomatitis, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, allergische Reaktionen bis zu Anaphylaxie

Sollten Sie eine dieser oder eine hier nicht aufgelistete Nebenwirkung nach der Einnahme von Agopton bei sich feststellen, berichten Sie Ihrem Arzt umgehend davon. Je nach Schweregrad kann die Dosis angepasst oder über den Wechsel auf ein alternatives Präparat nachgedacht werden.


Quellen:

  • Innere Medizin, 12. Auflage 2005, Thieme Verlag, Hrsg. H. Greten
  • Arzneimittelinformationen für Deutschland - Rote Liste: Agopton

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