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Allgemeinwissen Gesundheit

Die Medizin ist ein sehr großes Fach mit vielen unterschiedlichen Aspekten. Abhängig vom Land und der jeweiligen Kultur unterscheiden sich die Betrachtungsweisen noch einmal erheblich. Die ganzheitliche Medizin zum Beispiel nimmt in traditionellen asiatischen Ländern einen hohen Stellenwert ein. Auch in Europa werden Naturheilmethoden und alternative Heilungsansätze mehr und mehr von der Bevölkerung gewünscht.

Durch die riesige Auswahl an Medien wie dem Internet und zahlreichen Magazinen steigt die eigenständige Informationsbeschaffung der Patienten. Häufig betrifft dies die allgemeinmedizinischen Praxen, die die erste Anlaufstelle für Patienten darstellen. Viele Menschen kommen mit einer aus dem Internet stammenden Diagnose in ihre Hausarztpraxis und teilen dem Hausarzt mit, welche Behandlung sie möchten. Der Wissenszuwachs und das in einigen Bevölkerungsgruppen steigende Verständnis für die Medizin ist auf der einen Seite wünschenswert, bringt aber auch Probleme mit sich. Es stellt sich die Frage, wie sinnvoll es ist, sich ausführlich über die eigenen Symptome zu informieren, bevor man zum Arzt geht. Daraus können nämlich auch Fehldiagnosen entstehen. Wie viel man als Nicht-Mediziner wirklich über die Medizin wissen muss und was dem Arzt überlassen werden sollte, ist schwer zu sagen.

Ist der Allgemeinarzt immer die richtige Anlaufstelle?

Die Frage, welchen Arzt man aufsuchen soll, stellt sich meist bei spezielleren Beschwerden. Wer eine Grippe oder eine Lungenentzündung hat, wird in der Regel zunächst zum Allgemeinarzt gehen. Bei gynäkologischen Beschwerden ist meist klar, dass der Gang direkt zum Gynäkologen führt.

Was die restlichen Fachärzte betrifft, scheint diese Entscheidung oft schwieriger. Das deutsche Gesundheitssystem hat für dieses Problem ein Konzept, das Primär- und Sekundärärzte sowie Krankenhäuser als dritte Instanz beinhaltet.

Zu den Primärärzten zählen Allgemeinärzte, Gynäkologen und Kinderärzte. Sie sind die erste Anlaufstelle für Patienten. Sekundärärzte sind niedergelassene Fachärzte, die sich auf einen anderen Bereich der Medizin wie zum Beispiel die Orthopädie oder die Lungenheilkunde spezialisiert haben. Sie sollen nach Möglichkeit nur mit einer Überweisung von einem Primärarzt aufgesucht werden. Eine solche Überweisung muss nicht jedes Mal neu angefordert werden. Es ist jedoch sinnvoll, sie vor dem Erstbesuch eines Spezialisten beim Hausarzt zu holen. Bei dieser Gelegenheit kann der Hausarzt beispielsweise einen bestimmten Arzt, mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat, empfehlen. Außerdem kann der Facharzt nach der Untersuchung die Ergebnisse dem Hausarzt auf direktem Wege mitteilen. Der Sinn dieses Systems ist die Zentralisierung der Informationen beim Hausarzt, der dadurch immer über Behandlungen bei Spezialisten oder auch Krankenhausaufenthalte im Bilde sein soll. 

Woran erkennt man einen guten Arzt?

Vielen Menschen, die umziehen oder unzufrieden mit ihrem Arzt sind, fällt es schwer, einen Arzt des Vertrauens zu finden. Mittlerweile gibt es sehr viele Praxen und es ist unmöglich, den Überblick zu behalten. Um einen guten Allgemeinarzt zu finden, ist es oft sinnvoll, sich bei Bekannten umzuhören. Wenn man weiß, was für einen persönlich bei einem Arzt wichtig ist, kann man oft bereits aus Erzählungen oder Berichten in Internetforen abwägen, ob dieser oder jener Arzt zu einem passen würde. Bevor man in eine Praxis geht, sollte man sich im Klaren sein, was man vom Arzt erwartet. Möchte man, dass dieser in allen Bereichen zuhört, auch wenn es um berufliche oder private Sorgen geht? Ist eine gründliche körperliche Untersuchung wichtig? Möchte man gerne viele Laboruntersuchungen und neueste Technik? Ist in der Praxis eine offene Sprechstunde vorhanden oder braucht man einen Termin? Wie flexibel ist die Terminvergabe? Diese und weitere Fragen sollte man sich stellen. Prinzipiell ist es immer wichtig, dass man sich in der Praxis und vor allem in Anwesenheit des Behandlers, aber auch der Schwestern wohl und ernst genommen fühlt. Auch eine nicht allzu überlaufene Praxis spricht dafür, dass der Arzt sich Zeit für die Patienten nimmt. Fachliche Kompetenz ist für den Laien hingegen oft eher schwer zu beurteilen. Die Beachtung von bestimmten Zertifikaten in der Praxis für mögliche Zusatzqualifikationen kann hier ein Anhaltspunkt sein. Bei Zweifeln und Fragen sollte man nicht zögern, diese direkt anzusprechen, bevor man den Arzt wechselt.

Wo kann man sich über medizinische Themen informieren?

Viele Patienten, die zunächst einmal nicht zum Arzt gehen wollen, recherchieren auf eigene Faust im Internet. Für die allermeisten Symptome gibt es jedoch so viele mögliche Erkrankungen, dass durch die Onlinerecherche eher Panik und ein vermehrtes Krankheitsgefühl entsteht, als nötig. Deshalb sollte weniger auf Online-Foren, in denen Patienten untereinander diskutieren, vertraut werden. Diese enthalten nur selten medizinisch korrekte Fachinformationen.

Seriöse und gut recherchierte Online-Magazine oder Online-Ärzte stellen neben dem traditionellen Gang zum Arzt vor Ort das Informationsmedium der Wahl bei Internetrecherche dar. Neben dem Internet sind Apotheken- und Ärztezeitschriften häufig eine Alternative. Als Patient sollte man stets auf sinnvolle Quellenangaben, die medizinische Fachliteratur enthalten, achten. Im Zweifel ist es immer sinnvoll, zum Hausarzt zu gehen und ihm die Symptome zu schildern. Eine eigenmächtige Information kann nämlich nie das leisten, was beim Arztbesuch passiert. Hier sitzt ein erfahrener Mediziner vor dem Patient, der die individuelle Krankheitsgeschichte und Medikamente kennt, der gezielt Fragen stellt und Untersuchungen durchführen kann.

Wie wichtig sind regelmäßige Check-Ups?

Viele Patienten erhoffen sich von regelmäßigen Blutkontrollen oder anderen Untersuchungen eine vollkommene Kontrolle über ihre Gesundheit. Dies ist mit Routineuntersuchungen nicht möglich, da sie nur spezielle Parameter untersuchen. Im Blut können zum Beispiel Entzündungen, Infektionen und der Zustand von Leber und Schilddrüse sehr gut untersucht werden. Im Ultraschall (Sonografie) des Bauchs können manche Veränderungen der inneren Organe, besonders des Verdauungsapparates, beurteilt werden.

Dazu zählen hauptsächlich der Magen, die Leber, die Gallenblase, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas), viele Teile des Darms sowie die Nieren mit den Harnwegen und der Blase. Auch in der Gynäkologie gibt es viele unterschiedliche Routineuntersuchungen. Erwähnenswert ist hier zum Beispiel der Abstrich zur Erkennung von Veränderungen des Gebärmutterhalses (Zervix).

Beim Hautarzt wird besonders Menschen mit Risikofaktoren für hellen Hautkrebs und einem Alter über 35 eine regelmäßige dermatologische Kontrolle der Haut am ganzen Körper angeraten. Es existieren viele weitere Vorsorgeuntersuchungen, deren Nutzen nicht pauschal für alle Menschen eindeutig vorhanden ist.

Faktoren, die für einen bestimmten Check-Up sprechen, sind vor allem die familiäre Vorgeschichte für bestimmte Erkrankungen sowie ein aus unterschiedlichen Gründen individuell erhöhtes Risiko für die untersuchte Erkrankung. Prinzipiell ist es allerdings immer gut, mit dem behandelnden Arzt darüber zu sprechen und zu überlegen, welchen Sinn die Untersuchung hat. Viele Erkrankungen können bei frühzeitiger Erkennung nämlich deutlich besser behandelt und sogar geheilt werden.

Was kann man mit einem ausgewogenen Lebensstil für die eigene Gesundheit tun?

Ein ausgewogener Lebensstil wird in der modernen Welt immer mehr als maßgeblich für unsere Gesundheit propagiert. Die Wichtigkeit von Sport und gesunder Ernährung wurde in den letzten Jahrzehnten besonders deutlich. Seit der raschen Globalisierung herrscht besonders in Europa und den USA ein starkes Überangebot an Nahrungsmitteln. Zusätzlich ist die Ernährung in den letzten Jahrzehnten deutlich fett- und zuckerreicher geworden. In vielen verarbeiteten Lebensmitteln werden nämlich reichlich Fette als Geschmacksträger und viel versteckter Zucker zur Verbesserung der Haltbarkeit eingesetzt.  Unter anderem dadurch haben sich in den letzten Jahrzehnten Erkrankungen wie Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ II (Altersdiabetes) zu Volkskrankheiten entwickelt. Folgeschäden sind Schlaganfälle und Herzinfarkte, die tödlich verlaufen können.

Solche Vorfälle könnten bei vielen Menschen durch eine lebenslang gesunde Ernährung mit weniger Zucker und tierischen Fetten verhindert werden. In Studien wurde vielfach nachgewiesen, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung die Häufigkeit von Arztbesuchen deutlich verringert. Soziologischen Studien zufolge sind Menschen, die sich gesund ernähren, häufig auch sportlich aktiv, Nichtraucher und genießen Alkohol in Maßen. Auch diese Faktoren tragen entscheidend zur Erhaltung der Gesundheit bei.

Subjektiv kann außerdem durch eine gesunde Ernährung das Lebensgefühl verbessert werden. Gesunde Ernährung kann schon Kindern, die mit ihren Eltern kochen und einkaufen, vermittelt werden und Spaß machen. Bewegung ist schon im Kindesalter extrem wichtig für das Immunsystem und die Knochenbildung sowie sogar für die Entwicklung des Gehirns. Kinder, die sich von klein an bewegen und nicht übergewichtig sind, haben langfristig eine deutlich erhöhte Lebensqualität und ein geringeres Risiko für chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Für die individuelle Gesundheit spielen Ernährung und Bewegung sowie gezielte Entspannung eine entscheidende Rolle. Menschen, die auf ihren Körper hören können und ihre Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung berücksichtigen, leben gesünder und sind besser vor langwierigen Krankheitsprozessen geschützt.

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