Hervorragend 9.5/10
Geschrieben von julia


Wer sich gesund ernähren möchte, versucht häufig auf Fett zu verzichten. Doch das ist nicht immer der richtige Weg. Fette sind nicht nur lebenswichtige Energielieferanten, sondern auch unerlässlich in der Verwertung der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Außerdem schützt Fett die inneren Organe und ist am Stoffwechsel der Zellen beteiligt. Was viele allerdings nicht wissen - Fett ist nicht gleich Fett.

In der Regel unterscheidet man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren lassen sich nur schwer vom Körper verwerten und werden deshalb besonders häufig in den körpereigenen Fettdepots abgelagert. Auf diese Weise kommt es zu Übergewicht.

Nüsse, Eier, Avocados und Früchte auf weißem Grund

Fettsäuren bestehen aus kurzen oder langen Molekülketten. Bei gesättigten Fettsäuren existiert zwischen den einzelnen Molekülketten eine stabile chemische Verbindung. Ist diese Verbindung instabil, spricht man von einer ungesättigten Fettsäure.

Gesättigte Fettsäuren kommen am häufigsten in tierischen Lebensmitteln vor. Dazu gehören vor allem fette Milchprodukte, wie Käse und Butter, Fleisch oder Wurst. Man sollte darauf achten, dass nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Ernährung aus gesättigten Fetten besteht. Nimmt man zu große Mengen zu sich, kommt es nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu einem erhöhten Cholesterinspiegel.

LDL-Cholesterin kann Gefäßverkalkungen und Arteriosklerose auslösen

Cholesterin kann in der Regel vom Körper selbst hergestellt werden. Es setzt sich aus dem gesunden HDL-Cholesterin und dem schädlichen LDL-Cholesterin zusammen. Der Mensch nimmt bei normaler Ernährung täglich etwa ein Drittel des benötigten Cholesterins zu sich. Obwohl Cholesterin oft für schädlich gehalten wird, dient es in richtigen Mengen der Bildung von Hormonen, Gallensäure und Vitamin D.

Forscher von der Harvard School of Public Health haben herausgefunden, dass sich das Herzkrankheiten-Risiko mit einer einfachen Ernährungsumstellung um bis zu 19 Prozent senken lässt. Dabei muss man lediglich weniger gesättigte und mehr ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen. Der Hauptautor der Studie, Dariush Mozaffarian, behauptet weiter, dass das Herzkrankheiten-Risiko pro fünf Prozent mehr ungesättigte Fettsäuren als Teil der täglichen Ernährung durchschnittlich um zehn Prozent sinkt.

Die Ergebnisse setzten die Forscher aus acht verschiedenen Studien mit mehr als 13.000 Teilnehmern zusammen.

Eine Umstellung von gesättigten zu ungesättigten Fetten ist für eine gesunde Ernährung deshalb von großer Bedeutung. Bei den ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Fette sind grundsätzlich leichter zu verdauen und dienen dem Körper so für verschiedene Verwendungszwecke. Einfach ungesättigte Fettsäuren finden sich besonders in pflanzlichen Lebensmitteln. Dazu gehören, Pflanzenöle, wie Oliven- oder Erdnussöl, Avocados oder Nüsse.

Eine weitere Kategorie der ungesättigten Fettsäuren sind die sogenannten essentiellen Fettsäuren. Diese gehören zu den mehrfach gesättigten Fettsäuren und können vom Körper im Gegensatz zu den einfach ungesättigten Fettsäuren nicht selbst erzeugt werden. Essentielle Fettsäuren sind nicht nur lebenswichtig, sie enthalten außerdem Linolsäure und Alpha-Linolen-Säure. Werden diese nicht über die Nahrung aufgenommen, kommt es zu erheblichen Mangelerscheinungen. Aus diesem Grund sollte bei Diäten niemals auf die falschen Fette verzichtet werden.

Tütensuppen und Frühstücksflocken enthalten gefährliche Transfette

Die bekanntesten Quellen für essentielle Fettsäuren sind Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Dazu gehören besonders fettreiche Fische, wie Heringe, Makrelen, oder Lachs. Erhält der Körper nicht genug gesunde Fette, kann es zu schweren Folgeerscheinungen kommen. Diese äußern sich unter anderem meist in Haarausfall, Hautveränderungen und einem erhöhten Infektionsrisiko.

Besonders schädlich sind die sogenannten Trans-Fettsäuren. Sie entstehen hauptsächlich bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen. Transfette sollten in der Regel nicht mehr als ein Prozent der täglichen Ernährung ausmachen und bestehen zum größten Teil aus frittierten Lebensmitteln, wie Chips oder Pommes, Fertigprodukten und Backwaren. Sie sind der Hauptgrund für erhöhte Blutfettwerte und demnach für einen erhöhten Cholesterinspiegel.

Um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten, ist es daher wichtig, die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren zu reduzieren und auf Transfette möglichst ganz zu verzichten. Essentielle Fette wie Omega-3-Fettsäuren sollten unbedingt regelmäßig in die tägliche Ernährung integriert werden.


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