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Geschrieben von julia


Wissenschaftler sind sich bis heute uneinig, ob es eine Verbindung zwischen Tätowierungen und dem Entstehen von Hautkrebs gibt. Untersuchungen haben gezeigt, dass bestimmte Bestandteile der Tätowierungen eventuell vom Körper aufgenommen werden können und so Krebs auslösen. Experten glauben, das kleinste Partikel aus der Tinte in den Blutkreislauf gelangen könnten und auf diesem Weg den Körper schädigen. Da es verschiedene Arten von Tinte gibt, sind die Risiken ebenfalls unterschiedlich hoch.

frau mit tattoo

Der Ursprung lässt sich keinem bestimmten geografischen Gebiet zuordnen

Der Ursprung des Tattoos ist bis heute weitgehend unbekannt. Tätowierungen lassen sich trotz Forschung keinem bestimmten geografischen Gebiet zuordnen. Es ist davon auszugehen, dass die Tradition des Tätowierens auf unterschiedlichen Teilen der Erde unabhängig voneinander bei verschiedenen Völkern simultan entstand. Besonders Stammestätowierungen im asiatischen Raum existieren seit langer Zeit. Aber auch verschiedene Stämme der russischen Steppe und Menschen, deren Lebensraum dem heutigen Schottland zugeordnet werden kann, liefern Belege für Tattoos. Hinweise für eine geografisch unabhängige Entstehung des Tattoos finden sich zum Beispiel bei der in einem Gletscher gefundenen Mumie Ötzi, die am ganzen Körper mit Zeichen und Symbolen tätowiert war.

Statistisch hat mittlerweile jeder zehnte Deutsche ein Tattoo. Zu den Risiken von Tattoos ist jedoch bisher wenig bekannt. Häufig kommt es nach dem Tätowieren zu allergischen Reaktionen - sogar noch Jahre nach dem Eingriff berichten Betroffene von plötzlichen Hautreaktionen. Das Problem ist, dass nach einer Tätowierung so viel Farbe im Körper ist, dass eine allergische Reaktion kaum noch behandelt werden kann. In einigen Fällen musste die betroffene Hautpartie sogar herausgeschnitten werden. Vereinzelt kommt es als letzte Lösung zu Amputationen. Die Frage nach der Entstehung von Hautkrebs durch Tätowierungen beschäftigt Forscher jedoch in besonderem Maße.

Bisher konnte keine Verbindung zwischen Tätowierungen und Hautkrebs hergestellt werden. Experten warnen dennoch, da Tattoos erst in den letzten Jahrzehnten richtig populär wurden. Langzeitstudien können deshalb bisher keine stichhaltigen Ergebnisse liefern. Zu den bisher bekannten Risiken gehören gutartige Tumore, die sich auf den Tattoos gebildet haben und versteckte Melanome. Dabei entwickelt sich Hautkrebs bei Leberflecken, die von Tattoos verdeckt sind und so nicht erkannt werden können.

Mangelnde Hygienestandards beim Tätowieren

Laut einer deutschen Studie bedauert jeder dritte die Entscheidung sich ein Tattoo stechen zu lassen. Zu den häufigsten Komplikationen gehören Narbenbildungen, die durch allergische Reaktionen hervorgerufen werden und unschöne Veränderungen der Haut. Häufig entsprechen Tattoo-Studios außerdem nicht den geeigneten Hygienestandards und es kommt zu Ansteckungen mit Krankheiten wie Hepatitis, Tetanus oder HIV. Das Risiko einer Tätowierung für Menschen mit Blutungen, Diabetes oder einer Immunschwäche ist außerdem besonders hoch und sollte besser vermieden werden.

Dazu kommt, dass die Auflagen für Tätowierer in Deutschland bis heute erschreckend niedrig sind. Da die Reglementierungen für diesen Beruf nicht rechtlich geregelt sind, kann sich fast jeder als Tätowierer bezeichnen. Zudem gibt es kaum Einschränkungen bei der Herstellung der Farben. Viele Inhaltsstoffe sind gesundheitlich bedenklich. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass einige von Tätowierern häufig verwendete Tintenarten eine Vielzahl polyzyklischer aromatischer Kohlenstoffe und aromatischer Amine enthielten. Vertreter beider Stoffgruppen gelten als krebserregend.

Wer sein Tattoo entfernen lassen will, muss mit einer äußerst schmerzhaften Prozedur rechnen, die häufig wiederholt werden muss. Selbst wenn, dass Tattoo entfernt wurde, verbleiben die Farbstoffe dennoch im Körper.


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