Hervorragend 9.5/10
Geschrieben von julia


Der DrEd Wochenrückblick soll über die neuesten Entwicklungen und Diskussionen der letzten Woche zu den Themen Gesundheit und Medizin informieren.

Jede Woche werden die interessantesten Themenschwerpunkte ausgewählt, zusammengefasst und publiziert.

Statistik Todesfälle Krebs 2012

 

1. Aktuelle Studie der IARC - Anzahl der Krebserkrankungen steigt rasant an

Bis zum Jahr 2025 wird ein weltweiter Anstieg der Krebserkrankungen erwartet, der jährlich 20 Millionen Menschen betreffen könnte. Damit erhöht sich die Zahl der Erkrankten bis 2015 um 40 Prozent - in den nächsten 20 Jahren sogar um 70 Prozent.

Laut einer Studie der IARC, der internationalen Agentur für Krebsforschung wurde 2012 am häufigsten Lungenkrebs diagnostiziert. Dabei gab es rund 1,8 Millionen gemeldete Fälle. An zweiter Stelle steht Brustkrebs mit 1,7 Millionen Erkrankten und Darmkrebs mit 1,4 Millionen Fällen im untersuchten Zeitraum.

Am tödlichsten war 2012 ebenfalls der Lungenkrebs - 1,6 von 1,8 Millionen Menschen starben an der Erkrankung. Knapp dahinter stehen Leber - und Magenkrebs mit rund 750 000 beziehungsweise 700 000 Todesfällen.

In Europa und den Vereinigten Staaten lässt sich der drastische Anstieg zum Teil auf das Bevölkerungswachstum und die zunehmende Lebenserwartung zurückführen. Weitere große Risikofaktoren sind allerdings besonders Übergewicht, Rauchen und schlechte Luftqualität. Überernährung in Kombination mit Übergewicht und Fettleibigkeit könnten dabei wesentlich an der Entstehung von Krebserkrankungen beteiligt sein. Laut Berichten des DKFZ ist falsche Ernährung die Ursache für 20 bis 40 Prozent der Krebserkrankungen.

Dabei ist zu beachten, dass besonders arme Länder von der Krankheit betroffen sind, da die medizinische Versorgung häufig nur eingeschränkt verfügbar ist. Ungefähr 70 Prozent aller Todesfälle durch eine Krebserkrankung im Jahr 2012 wurden in Asien, Afrika und Südamerika gemeldet. Hier ist eine rechtzeitige Diagnose oft nicht möglich und die nötige Behandlung nur begrenzt durchzuführen.

Zudem kommt hinzu, dass besonders aufstrebende Industriestaaten immer häufiger den westlichen Lebensstil annehmen und beispielsweise schlechte Ernährung immer mehr an Beliebtheit gewinnt.

Quellen: Welt, Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, International Agency for Research on Cancer

2. Angst vor neuer Variante der Vogelgrippe in China - H7N9 verbreitet sich schneller als gedacht

China befindet sich zur Zeit wieder im Kampf gegen die Vogelgrippe. Nachdem der H5N1 Virus in den letzten Monaten nur noch selten auftrat, müssen sich die Chinesen jetzt mit einer neuen Variante der Infektionskrankheit auseinandersetzen - H7N9. Seit Anfang 2014 meldete die chinesische Regierung bereits 110 Infektionen und 26 Todesfälle. Damit breitet sich die neue Variante des Erregers wesentlich schneller aus als H5N1. Besonders zum Ende des chinesischen Neujahres befürchten Forscher ein erhöhtes Infektionsrisiko, da ungewöhnlich viele Menschen mit Bussen und Zügen durch das ganze Land zu ihren Familien reisen.

Vogelgrippe in China

Der H7N9 Virus wurde zum ersten Mal im März 2013 gemeldet. Seit diesem Zeitpunkt wurden laut Angaben des Zentrums für Seuchenbekämpfung 240 Menschen infiziert und 60 Patienten starben an den Folgen der Erkrankung. Der H5N1 Virus hingegen besteht bereits seit Ende der neunziger Jahre und war seit 2003 für 650 Infektionen und 380 Todesfälle verantwortlich.

Hauptträger der Viren sind lebende Vögel, die den Erreger auf den Menschen übertragen können. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wird derzeit nicht vermutet. Nachdem der gefährliche H7N9 Erreger auf einem großen Geflügelmarkt in Hongkong entdeckt wurde, wurden mehr als 20 000 Vögel getötet und der Markt für 21 Tage geschlossen.

Besonders besorgniserregend ist die schnelle Verbreitung des Virus, die bei der früheren Variante H5N1 wesentlich langsamer war. Damit sich 300 Menschen mit dem Erreger ansteckten, brauchte H5N1 rund 5 Jahre - H7N9 schafft dies in nur einem Jahr.

Quellen: Welt, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit

3. Studie zeigt starken Anstieg der Hautkrebs-Erkrankungen in Deutschland

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 200 000 Menschen an Hautkrebs. In den Jahren zwischen 2005 und 2012 hat die Zahl der Fälle mit weißem Hautkrebs um 79 Prozent zugenommen, die Zahl der Patienten mit schwarzem Hautkrebs um 60 Prozent zugenommen. Damit litten 2012 mehr als 318 000 Menschen an dem gefährlichen malignen Melanom. Der Bericht der Barmer GEK gemeinsam mit dem Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (Aqua) zeigt damit, dass allein in Deutschland zehn Prozent der Bevölkerung an Hautkrebs leiden.

Hautkrebs Statistik zum Thema Erkrankungen

Der sogenannte weiße Hautkrebs kommt dabei deutlich häufiger vor, ist aber weitaus harmloser als der schwarze Hautkrebs und führt nur sehr selten zum Tod. Zum Vergleich - an schwarzem Hautkrebs starben 2012 rund 2875 Menschen.

Die größten Risikofaktoren sind UV-Strahlung, die zunehmende Alterung der Bevölkerung und Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken.
Diagramm Hautkrebs Screening Deutschland

Seit 2008 bieten die deutschen Krankenkassen Vorsorgeuntersuchungen für über 35 jährige zur Früherkennung an. Dadurch hat sich die Zahl der Diagnosen deutlich erhöht. Statistiken zeigen jedoch, dass nur rund ein Drittel der Versicherten den Service auch tatsächlich in Anspruch nimmt.

Quellen: Spiegel Online, Die Zeit, FORSA-Umfrage 2013


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