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Übergewichtiger und Blutdruckmessgerät

Bluthochdruck ist Risikofaktor Nummer 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Niereninsuffizienz. Eine Studie zur Gesundheit der deutschen Bevölkerung in den Jahren 2008 bis 2011 hat gezeigt, dass jeder dritte Erwachsene in Deutschland an Bluthochdruck leidet (33% der Männer und 30% der Frauen).

Übergewicht ist ein weiterer, führender Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und war im Jahr 2010 weltweit für geschätzte drei bis vier Millionen Tode verantwortlich. Auch in Deutschland ist Übergewicht ein zunehmendes Problem. Im Jahr 2013 war laut einer Studie des Statistischem Bundesamt jeder zweite Deutsche übergewichtig (62% der Männer und 43% der Frauen). DrEd erklärt den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Blutdruck und zeigt auf, wie man über Gewichtsreduktion den Blutdruck steuern kann.

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Wie hängen Blutdruck und Gewicht zusammen?

Eine Gewichtszunahme von 10 kg erhöht den Blutdruck um 3mmHg systolisch und 2,3mmHg diastolisch (vgl. Intersalt Studie). Das entspricht einem um etwa 12 Prozent erhöhten Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden und einem um etwa 24 Prozent höheren Risiko für einen Schlaganfall. Zusätzlich zu den Effekten von Übergewicht (z.B. Diabetes) und Bluthochdruck (z.B. Gefäßschädigungen) auf das Erkrankungsrisiko erhöht ein zu hohes Körpergewicht den Blutdruck zusätzlich. Das tückische an hohem Blutdruck ist, dass er meistens ohne Symptome auftritt, aber trotzdem schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann.

Wovon wird der Blutdruck beeinflusst?

Der Blutdruck wird von zwei Faktoren beeinflusst: Dem Strömungs-Widerstand in den Gefäßen und der Menge des ausgeworfenen Bluts aus dem HerzenÜbergewicht beeinflusst den Blutdruck über mehrere Wege und Botenstoffe. Die Blutgefäße verlieren zum Einen ihre Elastizität, und auch die Niere, die bei der Blutdruckregulation immer mit beteiligt ist, schüttet Botenstoffe aus, die den Blutdruck weiter erhöhen.

Bei gesunden Menschen sinkt bei einem erhöhten Sauerstoffbedarf zeitgleich mit dem Anstieg der Herzfrequenz und des Schlagvolumens der periphere Widerstand in den Gefäßen, um einen krankhaften Blutdruckanstieg zu vermeiden. Dieser Ausgleichsmechanismus funktioniert bei Menschen mit Übergewicht nicht richtig, bzw. reicht irgendwann nicht mehr aus, sodass der Blutdruck ansteigt.

Was führt zu einem erhöhten peripheren Gefäßwiderstand?

Es gibt bestimmte Faktoren, deren Beteiligung an der Blutdruckerhöhung in übergewichtigen Menschen von Ärzten schon lange diskutiert wird. Es gilt als gesichert, dass Insulin und das sympathische Nervensystem eine Rolle spielen. Insulin ist ein Hormon, dessen Hauptaufgabe es ist, dass Glukose (ein Zucker) vom Blut in die Zellen aufgenommen wird. Bei übergewichtigen Menschen entwickelt sich mit der Zeit eine so genannte Insulinresistenz, das heißt, dass die Körperzellen nicht mehr adäquat auf Insulin reagieren. Anfangs wird zum Ausgleich mehr Insulin ausgeschüttet, doch langfristig reicht dies zur Kompensation nicht aus und die meisten Menschen entwickeln einen Diabetes Typ II.

Das sympathische Nervensystem ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Dieses ist nicht willkürlich steuerbar. Das sympathische Nervensystem ist evolutionär hauptsächlich zuständig für die Vorbereitung des Körpers auf einen Kampf gegen oder eine Flucht vor Feinden oder wilden Tieren. Zu diesem Zweck führt eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems (SNS) unter anderem zu einer Steigerung der Herzfrequenz, einer Erhöhung des Blutdrucks (durch Engstellung der peripheren Gefäße) und einer vermehrten Bereitstellung von Energie in Form von Kohlenhydraten. Eine Aktivierung des SNS führt außerdem zu einer Aktivierung des Renin-Angiotension-Aldosteron-Systems (RAAS), welches für die Regulation des Blutvolumens mit verantwortlich ist, indem es vor allem die Flüssigkeitsausscheidung über die Niere beeinflusst. Wird das RAAS aktiviert, wird weniger Flüssigkeit ausgeschieden. Diese Flüssigkeit bleibt im Gefäßsystem, wodurch der Blutdruck steigt.

Ein Gegenspieler des RAAS ist das Atriale Natriuretische Peptip (ANP; ein Hormon), welches in den Herzvorhöfen gebildet wird. Steigt der Druck im Gefäßsystem wird vermehrt ANP gebildet, was zu einer vermehrten Ausscheidung von Flüssigkeit über die Nieren führt und damit letztendlich zu einer Blutdrucksenkung. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Insulin den Abbau von ANP im Fettgewebe fördert. Ist also besonders viel Insulin vorhanden, wie bei Übergewichtigen üblich, wird viel ANP abgebaut und der Effekt somit aufgehoben.

Insulin stimuliert außerdem das sympathische Nervensystem und führt folglich unter anderem zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Gleichzeitig führt Insulin dazu, dass über die Nieren weniger Natrium ausgeschieden wird. Dadurch erhöht sich das Blutvolumen und der Blutdruck steigt. Wie Sie Ihre Blutdruckwerte lesen und interpretieren können, erfahren Sie in unserem Artikel zur Blutdruckwertetabelle.

Hat das Sättigungshormon Leptin Einfluss auf den Blutdruck?

Einen ähnlichen Effekt wie Insulin hat auch das Hormon Leptin, welches auch Sättigungshormon genannt wird. Leptin wird von Fettzellen produziert. Die Höhe des Spiegels hängt mit der Menge an Fett zusammen. Leptin signalisiert dem Gehirn, dass genug Energie vorhanden ist und erzeugt somit ein Sättigungsgefühl. Es dient dazu, langfristig das Gewicht zu stabilisieren. Gleichzeitig stimuliert Leptin, ebenso wie Insulin, das sympathische Nervensystem und führt über dieselben Mechanismen wie Insulin zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Bei Menschen, denen Leptin fehlt, wird diese Blutdruckerhöhung nicht beobachtet, weswegen Leptin eine zentrale Rolle zu spielen scheint. Der genaue Mechanismus ist bislang nicht geklärt.

Was ist die beste Methode zur Blutdrucksenkung?

Ob weitere Mechanismen eine Rolle spielen, müssen zukünftige Studien zeigen. Genauso müssen die genauen Mechanismen noch untersucht werden. Unabhängig davon, ob diese Signalwege eine Therapiemöglichkeit für die Zukunft bieten, ist es für Übergewichtige besonders wichtig zu wissen, wie Körpergewicht und Blutdruck zusammenhängen: Im Durchschnitt führt der Verlust von einem Kilogramm Körpergewicht zu einer Blutdrucksenkung von 1 – 4 mmHg systolisch und 1 – 2 mmHg diastolisch. Hierzu ein praktisches Beispiel: Wenn Ihr Blutdruck im Durchschnitt bei 150/100 liegt (also erhöht ist) und Sie gleichzeitig 20 kg Übergewicht haben, können Sie allein durch die Abnahme der 20 kg den Blutdruck auf einen normalen Wert senken. Die beste Methode, um das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen zu senken, ist also die Gewichtsreduktion oder einfach Abnehmen.

Hierzu haben wir drei einfache Ratschläge für den Start:

1. Bewegen Sie sich mehr

Bauen Sie Bewegung in Ihren Alltag ein. Sie müssen nicht direkt Sport in Ihrer Freizeit treiben. Allein dadurch, dass Sie die Treppen anstatt des Fahrstuhls nehmen, das Auto etwas weiter weg parken oder zu Fuß zum Einkaufen gehen, erhöhen Sie Ihren Energiebedarf und unterstützen das Abnehmen.

2. Essen Sie richtig

Oft muss man nicht einmal weniger essen, um abzunehmen. Eine Ernährungsumstellung kann ausreichend sein. Reduzieren Sie den Konsum von verarbeiteten Produkten (Fertignahrung), sowie Süßigkeiten und Chips.

Kochen Sie häufiger frisch und erhöhen Sie den Anteil an Eiweiß in den Mahlzeiten, z.B. durch etwas Fleisch oder Linsen. Greifen Sie außerdem lieber zu Vollkornprodukten. Essen Sie außerdem viel Gemüse. Eiweiß, Vollkornprodukte und Gemüse beschleunigen das Eintreten des Sättigungsgefühls, sodass Sie automatisch weniger essen.

3. Holen Sie sich Hilfe

Erzählen Sie Freunden von Ihrem Plan abzunehmen oder binden Sie Ihre Familie ein. Freunde und Familie können auch an schwierigen Tagen unterstützend zur Seite stehen und Sie für Ihr Vorhaben (neu) motivieren.

Wir haben für Sie sieben konkrete Tipps zusammengestellt, wie Sie mit natürlichen Mitteln Ihr Risiko für eine Herzerkrankung minimieren können.

Nahrungsergänzungsmittel wie Arginin und verschreibungspflichtige Blutdrucksenker können den Körper dabei unterstützen, den Blutdruck zu senken. Nutzen Sie unsere Sprechstunde oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

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