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Symptome einer Borreliose

Die Borreliose ist die am häufigsten von Zecken übertragene Erkrankung in Europa und Nordamerika. Die frühe Erkennung der Symptome ist für den Behandlungsverlauf von großer Bedeutung, denn die Gefahr einer chronischen Infektion steigt, je später mit der Behandlung begonnen wird. Bei einer chronischen Infektion heilt die Krankheit unter Umständen nie ganz aus und es kommt zu einer langfristigen Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Die Borreliose lässt sich in drei Stadien einteilen, wobei jedes Stadium durch bestimmte Symptome charakterisiert wird. Zu beachten ist, dass nicht jedes Stadium durchlaufen werden muss. Es ist möglich, dass nur das zweite und dritte Stadium auftreten.

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Welche Symptome zeigen sich im ersten Stadium der Borreliose?

Das erste Stadium, auch frühe lokalisierte Infektion genannt, manifestiert sich innerhalb von drei Tagen bis vier Wochen nach dem Zeckenbiss.
In vielen Fällen bildet sich um die Bissstelle herum eine ringförmige, mehrere Zentimeter große Hautrötung (Erythema migrans). Diese ist scharf begrenzt, schmerzlos und löst meist keinen Juckreiz aus. Die Hautrötung vergrößert sich nach und nach. Weitere Symptome des ersten Borreliose-Stadiums sind Glieder- und Muskelschmerzen, Fieber, eine Anschwellung der Lymphknoten und allgemeine Abgeschlagenheit.

Was macht das zweite Stadium der Borreliose aus?

Das zweite Stadium (frühe disseminierte Infektion) entsteht durch die Verteilung des Erregers über die Blutbahn im Körper. Dadurch lösen die Bakterien auch in Organen Infektionen aus. Symptome treten nach einem bis zu sechs Monaten nach dem Zeckenbiss auf.
Allgemeine Borreliose-Symptome sind, wie im ersten Stadium auch, Fieber und Abgeschlagenheit. Darüber hinaus entstehen weitere ringförmige Rötungen auf der Haut, die sich jedoch im Gegensatz zum ersten Stadium langsamer ausbreiten. Außerdem bilden sich zwei bis vier Zentimeter große rot-blaue Schwellungen. Diese können an jeder Körperstelle auftreten.
Befallen die Erreger das Nervensystem (Neuroborreliose), so kommt zu einer Entzündung der Hirnhaut und der Nerven. Damit gehen eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit, sowie starke brennende Schmerzen einher, die sich entlang des Verlaufs der Nervenfasern ausbreiten. Außerdem können Lähmungen einzelner Nerven und ungewöhnliche Körperempfindungen auftreten, wie zum Beispiel Taubheit, Kribbeln oder Schwellungsgefühle. Des Weiteren sind Wahrnehmungsstörungen der Temperatur und Juckreiz möglich. Einige Symptome der Neuroborreliose werden dem dritten Borreliose-Stadium zugeordnet, die Übergänge sind fließend.
Bedingt durch die Hirnhautentzündung sind Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung geschwächt. Es können Verhaltensstörungen auftreten.
Siedeln sich die Bakterien im Herz an, führt dies zu einer Entzündung des Herzmuskels und des Herzbeutels. Dadurch entstehen Schmerzen im Brustkorb und Herzrhythmusstörungen in Form von unregelmäßigem Herzschlag oder Herzrasen.
In seltenen Fällen führt der Befall des Herzens durch Borreliose-Bakterien zu einem Herzversagen.
Von der Infektion des Bewegungsapparates mit den Erregern sind Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen betroffen. Daraus resultieren entzündliche Gelenkerkrankungen und wiederkehrende starke Schmerzen in diesen Körperbereichen.

Welche Borreliose- Symptome charakterisieren das dritte Stadium?

Das dritte Stadium (späte persistierende Infektion) zeigt sich nach mehr als sechs Monaten bis mehrere Jahre nach dem Zeckenbiss Es ist gekennzeichnet durch chronische Entzündungen der Gelenke (Lyme-Arthritis), wobei sowohl ein Gelenk als auch mehrere zugleich betroffen sein können. Daraus resultieren brennende und starke Schmerzen in den entzündeten Regionen. Die Erkrankung verläuft chronisch, weil sich die Gelenkentzündungen nach einer Besserung wieder verschlimmern.
Ein weiteres Merkmal des dritten Stadiums ist eine Veränderung der Haut, sogenannte Acrodermatitis atrophicans Herxheimer. Die Haut wird fahl bis bläulich und nach und nach immer dünner. Dies betrifft vor allem die Extremitäten.
Zusätzlich zu diesen Symptomen ist die allgemeine Abgeschlagenheit weiterhin zu beobachten.

Wie sehen die langfristigen Symptome von Borreliose aus?

Der langfristige Krankheitsverlauf einer Borreliose ist stark davon abhängig, wie früh mit der Behandlung der Krankheit begonnen wird und wie stark das Immunsystem des Erkrankten ist.
Wird bereits im ersten Stadium der Borreliose mit einer Antibiotikatherapie begonnen, so lassen sich das zweite und somit auch das dritte Stadium bei 90 Prozent der Erkrankten verhindern.
Beginnt die Behandlung erst im zweiten Stadium dauert es bis zu sechs Monaten, bis die allgemeinen Beschwerden abklingen. Bestehende Gelenk- und neurologische Erkrankungen können trotz Behandlung nicht immer rückgängig gemacht werden.
Ist die Borreliose bereits chronisch geworden - was fünf Prozent aller Neuerkrankten betrifft - so liegt die Wahrscheinlichkeit einer Heilung durch eine Behandlung bei 50 Prozent. Dabei kann es bis zu einem halben Jahr nach Beginn der Antibiotikatherapie dauern, bis die Beschwerden abgeklungen sind.
Hat der Patient eine besonders starke Immunantwort gegen den Erreger der Borreliose entwickelt, kann es zur Ausbildung einer Arthritis (Gelenkentzündung) kommen, bei der das Antibiotikum zunächst nicht wirkt.
Durch die Erkrankung der Nerven und der chronischen Entzündung des Gehirns entwickeln sich mit der Zeit Spätfolgen, die schwer zu behandeln sind. Neben Krämpfen und kognitiven Funktionsstörungen zählen hierzu auch Störungen in der Bewegungskoordination. Außerdem können die Nerven so stark geschädigt werden, dass es letztlich zu Lähmungen der Muskulatur, fehlender Wahrnehmung und Gefühlsstörungen kommt. Es kommt auch zu entzündlichen Hautschädigungen (Acrodermatitis Atrophicans Herxheimer).
Gekennzeichnet ist der langfristige Krankheitsverlauf des Weiteren durch die schubweise auftretende Verschlimmerung und darauffolgende Besserung der Beschwerden. Das betrifft vor allem die Gelenkentzündungen.
Der genaue Krankheitsverlauf der Borreliose ist bei jedem Menschen verschieden. Die Symptome variieren in ihrer Häufigkeit, Ausprägung und Stärke. Diese Vielseitigkeit erschwert eine korrekte Diagnose. Dabei sinkt die Chance der Heilung, je später mit der Antibiotikagabe begonnen wird. Aus diesem Grund ist die frühzeitige Erkennung einer Borreliose entscheidend. 

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