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Borreliose-Test

Mit einem Borreliose-Heimtest können Sie nach einem Zeckenstich feststellen, ob die Zecke Borreliose-Erreger in sich getragen hat. Auf diese Weise kann eine mögliche Erkrankung frühzeitig festgestellt und behandelt werden, um schwerwiegende Spätfolgen zu vermeiden.

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Wie funktioniert ein Borreliose Heimtest?

Ein Zeckentest weist Lyme-Borrelien direkt an der Zecke nach. Auf dem Teststreifen befinden sich Borrelien-Antikörper sowie Farbstoffe. Sind in der Zecke Borreliose-Erreger vorhanden, so reagieren die Borrelien-Oberflächenproteine mit den Antikörpern und den Farbstoffen zu einem Komplex.

Der Test ist positiv - was nun?

Ein positiver Borreliosetest bedeutet, dass die Zecke, von der Sie gebissen wurden, mit Borreliosebakterien infiziert ist. Dies kann zu einer Borrelioseerkrankung führen. Sie sollten in diesem Fall Ihren Hausarzt aufsuchen, um eine mögliche Erkrankung festzustellen und mit einer schnellen Behandlung zu beginnen. Durch eine frühe Behandlung können schwerwiegende Spätfolgen vermieden werden.

Obwohl Sie von einer Zecke mit Borrelia Bakterien gebissen wurden, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie an Borreliose erkranken werden. Zum Beispiel ist es unwahrscheinlich, dass Sie sich mit Borreliose infiziert haben, wenn die Zecke weniger als 24 Stunden gesaugt hat. Des Weiteren ist es möglich, dass Ihr Körper die Bakterien erfolgreich bekämpft hat und keine Beschwerden auftreten werden. Nur etwa ein Prozent aller Zeckenstiche führt zu Krankheitssymptomen.

Wie sicher ist ein Borreliosetest?

Ein Borreliose-Heimtest weist mit 98 prozentiger Genauigkeit Borreliose-Erreger in der Zecke nach. 

Warum sollte ich die Zecke testen?

Verschiedene Eigenschaften der Borreliose erschweren es die Infektion frühzeitig zu erkennen. Zum einen variiert die Zeit von der Ansteckung bis zur Krankheit, die sogenannte Inkubationszeit, stark. Einige Symptome treten Tage bis Wochen nach dem Zeckenbiss auf, andere erst nach Monaten oder Jahren. Nach einem solchen langen Zeitraum erinnert man sich selten an einen Zeckenbiss.

Zum anderen kann jedes Krankheitszeichen isoliert oder in unterschiedlichen Kombinationen auftreten. Das bedeutet, dass Borreliose vielen Krankheiten sehr ähnlich erscheint und eine Diagnose nur schwer zu stellen ist. Oft wird die Borreliose mit anderen Krankheiten verwechselt. In den Anfangsstadien geht man bei einer Borrelioseerkankung oftmals von einer einfachen Grippe aus. Später verwechselt man die Infektion mit Nervenerkankungen, wie multiple Sklerose, oder mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom.

Dabei hat Borreliose schwerwiegende Spätfolgen. Unbehandelt kann die Infektion zu rheumaähnlichen Gelenkentzündungen, chronischen Entzündungen von Gehirn und Rückenmark und erheblichen Störungen des Nervensystems führen. Außerdem können Lähmungen, Bewegungsstörungen und Gefühlsstörungen auftreten.

Durch einen direkten Borreliennachweis an der Zecke kann eine mögliche Borrelioseerkankung frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Infektion unerkannt bleibt und schwerwiegende Folgen mit sich bringt, sinkt somit erheblich.

Welche alternativen Testmethoden für Borreliose gibt es?

Alternativ zum Erregernachweis direkt an der Zecke kann Borreliose auch im Blut nachgewiesen werden. Dazu wird eine Blutprobe im Labor auf Borrelioseantikörper untersucht. Allerdings treten bei diesem Verfahren oft falsch positive oder falsch negative Ergebnisse auf. Das liegt daran, dass der Bluttest nicht zwischen einer bestehenden Borreliose und einer bereits ausgeheilten Erkrankung unterscheiden kann. Darüber hinaus können Immunantworten von Mensch zu Mensch variieren, sodass bei einer tatsächlich bestehenden Borreliose ein negatives Testergebnis erzielt werden kann.

Eine genauere Diagnose geschieht anhand des Krankheitsbildes beim Arzt. Am leichtesten ist eine Borreliose anhand der charakteristischen Wanderröte „Erythema migrans“ zu erkennen. Diese kreisförmige, großflächige Rötung bildet sich nach einigen Tagen bis Wochen um die Einstichstelle. Allerdings kommt es bei ca. 30 Prozent der Infektionen nicht zu dieser Hauterscheinung.

Aufgrund der vielfältigen Symptome ist Borreliose nicht einfach zu diagnostizieren. Der behandelnde Arzt muss die Symptome und die Vorgeschichte des Patienten in Betracht ziehen, um die Krankheit schnell zu erkennen. Der direkte Erregernachweis an der Zecke bietet dabei einen verlässlichen Anhaltspunkt für eine korrekte Diagnose.

Ich wurde von einer Zecke gebissen, habe jedoch noch keinen Borreliosetest gekauft. Was mache ich nun?

Wenn Sie zum Zeitpunkt des Zeckenbisses noch keinen Borreliosetest haben, können Sie die Zecke einfrieren, so lange Sie auf den Test warten. Auf diese Weise wird die Zecke vor dem Austrocknen geschützt. Bevor Sie den Test durchführen, lassen Sie die Zecke zehn Minuten bei Zimmertemperatur auftauen. 

Was ist Borreliose?

Borreliose bezeichnet eine Gruppe von Infektionskrankheiten, die durch Zecken übertragen werden. Anders als bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), kann man sich gegen Borreliose nicht impfen lassen.

Auslöser sind Bakterien der Gattung Borrelia. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. In Europa und Nordamerika kommt fast ausschließlich die Lyme-Borreliose vor. Diese Erkrankung wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst. Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Lyme-Borreliose.

Was sind die typischen Symptome einer Borreliose?

Bei einer Infektion mit Borrelien treten vielfältige Borreliose-Symptome auf, die eine Reihe von Organen gleichzeitig betreffen. Oft spricht man von den verschiedenen Stadien einer Borrelioseerkrankung.

Bei 70 Prozent der Patienten tritt anfangs die charakteristische ringförmige Wanderröte “Erythema migrans” auf. Andere Allgemeinsymptome, die man im frühen Stadium der Borreliose beobachten kann, sind Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen. Etwas später können Beschwerden wie starke Schmerzen, Herzprobleme, Hirnhautentzündungen, Gelenkentzündungen oder Gesichtslähmungen auftreten. Je früher die Borreliose erkannt und behandelt wird, desto schneller kann diesen Symptomen vorgebeugt werden.

Wie häufig kommt eine Borreliose-Erkrankung vor?

Verschiedene wissenschaftliche Studien messen die jährlichen Borrelioserkrankungen in Deutschland. Je nach Quelle werden 60.000 bis 214.000 Menschen pro Jahr neu infiziert. Nicht jede Zecke trägt die Borreliosebakterien in sich. Je nach Region sind 5 bis 30 Prozent der Zecken betroffen.

Die Wahrscheinlichkeit, sich nach einem Zeckenstich mit Borreliose zu infizieren, beträgt 1,5 bis 6 Prozent. Und selbst wenn eine Infektion stattfindet, gelingt es dem Körper oft, die Bakterien zu bekämpfen und es treten keine Beschwerden auf. Daher tragen viele Menschen Borrelioseantikörper im Blut, ohne jemals erkrankt zu sein. Nur etwa ein Prozent aller Zeckenstiche führt zu Krankheitssymptomen.

Wie wird Borreliose behandelt?

Da es sich bei der Borreliose um eine bakterielle Infektion handelt, kann die Erkrankung durch Antibiotika behandelt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn sich die Krankheit im frühen Stadium befindet. In diesem Fall reicht eine zweiwöchige Behandlung mit Tabletten.

Je länger die Krankheit unbehandelt fortschreitet, desto schlechter sind die Heilungschancen und desto höher ist die Komplikationsrate. In späten Stadien der Infektion ist möglicherweise ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig. Dort wird das Antibiotikum per Infusion direkt in die Blutbahn gegeben und Symptome wie Schmerzen oder Übelkeit werden zusätzlich behandelt. Allerdings können bereits entstandene Organschäden nicht rückgängig gemacht werden.

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