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Ernährung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck, der auch als arterielle Hypertonie bezeichnet wird, zählt zu den Volkskrankheiten. In Deutschland könnten Schätzungen zufolge über 50 Prozent der Bevölkerung an Bluthochdruck leiden. Neben der Einnahme von Blutdruck senkenden Medikamenten und ausreichend Bewegung kann besonders bei leichtem und mittelschwerem Bluthochdruck auch eine entsprechende Ernährung zur Normalisierung des Blutdrucks beitragen.

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Diese Ernährungsregeln können bei Bluthochdruck helfen

Durch klinischen Studien konnten in den letzten Jahrzehnten mehrere Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und Bluthochdruck entdeckt werden. Dabei wurde festgestellt, dass insbesondere der weitgehende Verzicht auf gesättigte Fettsäuren, rotes Fleisch, Cholesterin und kalorienreicher Nahrung einen positiven Einfluss auf zu hohen Blutdruck hat.

Zusätzlich sollten Bluthochdruck-Patienten darauf achten, ballaststoffreiche Kost sowie bis zu fünfmal täglich Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Auch der regelmäßige Verzehr von Seefischen und von Hülsenfrüchten trägt zur Blutdrucksenkung bei.

Muss man bei Bluthochdruck auf Milchprodukte verzichten?

Entgegen anderslautender Gerüchte bringt der vollständige Verzicht auf Milchprodukte keinen positiven Effekt auf den Blutdruck. Im Gegenteil zeigten sich in der Vergangenheit sogar positive Effekte bei einem moderaten Verzehr von fettarmen Milchprodukten.

Wie hängen Bluthochdruck und ein hoher Kochsalzkonsum in der Ernährung zusammen?

Obwohl der Einfluss von Natrium bzw. Kochsalz auf den Blutdruck noch nicht abschließend geklärt ist, gibt es mittlerweile starke Hinweise aus wissenschaftlichen Studien darauf, dass eine Beschränkung auf ungefähr fünf Gramm Kochsalz pro Tag optimal für Bluthochdruckpatienten ist.

Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass der Verzehr von Nahrungsmitteln mit hohem Kalium-, Calcium- und Magnesiumanteil zumindest bei einem Teil der Menschen mit zu hohem Blutdruck zu einer Blutdrucksenkung führt.

Schadet oder hilft moderater Alkoholkonsum bei Bluthochdruck?

Ob der sehr gemäßigte Genuss alkoholischer Getränke wie Rotwein eventuell positive Folgen für den Blutdruck haben kann, wird noch immer untersucht. Letztendlich sollten Patienten mit Bluthochdruck jedoch weitestgehend auf Alkohol verzichten.

Die obenstehenden Richtlinien gelten jedoch nur, falls keine anderen Stoffwechselerkrankungen oder sonstige internistische Krankheiten vorliegen. Insbesondere bei einer möglichen Vorschädigung der Nieren, beispielsweise durch Diabetes mellitus, oder des Herz-Kreislaufsystems, sollte eine gezielte Umstellung der Ernährung immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Dasselbe gilt bei der Einnahme von Medikamenten.

Wie groß ist der Einfluss der Ernährung auf den Blutdruck?

Wie stark sich der Blutdruck durch eine bewusste Ernährung verbessern lässt, ist individuell sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von den bisherigen Essgewohnheiten ab. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass allein durch Umstellung der Ernährung eine durchschnittliche Senkung des systolischen Blutdrucks („oberer Wert“) um etwa 10 mmHg und des diastolischen Blutdrucks („unterer Wert“) um 5 mmHg problemlos möglich ist. Diese Blutdrucksenkung ist vergleichbar mit dem Effekt einer Gewichtsreduktion von vier bis fünf Kilogramm. Häufig führt die Ernährungsumstellung selbst zusätzlich noch zu einer Gewichtsreduktion, die sich dann ebenfalls positiv auf den Blutdruck auswirkt.

Kann man nicht einfach Medikamente einnehmen, anstatt bei Bluthochdruck auf die Ernährung achten zu müssen?

Es existieren mehrere Klassen an Blutdruck senkenden Medikamenten wie Betablocker oder ACE-Hemmer. Zwar kann in vielen Fällen durch die Einnahme solcher Medikamente der Blutdruck in den Normbereich gebracht werden. Allerdings stellen sie gleich aus mehreren Gründen keinen gleichwertigen Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil dar.

Zum einen verringert eine gesunde Ernährung – besonders im Zusammenspiel mit körperlicher Aktivität und gegebenenfalls einer Gewichtsreduktion – zusätzlich die Risiken für viele weitere Erkrankungen wie Darmkrebs oder Fettleibigkeit. Andererseits haben auch Blutdrucksenker Nebenwirkungen, die sich umso stärker bemerkbar machen können, je höher die Dosierung ist. Da eine ausgewogene Ernährung den Blutdruck zusätzlich senken kann, erlaubt dies somit häufig auch eine Reduzierung der Medikamentendosis.

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