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Ethinylestradiol

  • Ethinylestradiol, ein Derivat des Östrogens Estradiol, ist ein synthethisches weibliches Sexualhormon.

  • Es ist in Kombination mit einem Gestagen als Wirkstoff in den meisten Antibabypillen enthalten.

  • Zusätzlich wird Ethinylestradiol in der Hormonersatztherapie, der Therapie gegen Prostatakrebs und der Behandlung von bestimmten Menstruationsstörungen, wie einem Ausbleiben der Regelblutung, verwendet.

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Ethinylestradiol wurde 1938 von der Berliner Scheering AG entwickelt und besitzt im Vergleich zu dem natürlichen Hormon eine verstärkte Wirksamkeit am Estrogenrezeptor. Zudem wird es von der Leber schlechter verstoffwechselt und verbleibt somit für einen längeren Zeitraum in hoher Konzentration im Blut. 

Kontraindikationen für Ethinylestradiol

Bei einer Reihe von Erkrankungen darf Ethinylestradiol nicht verwendet werden. Dabei spielt es keine Rolle ob die Krankheit akut vorliegt oder in der Vergangenheit des Patienten oder der Patientin aufgetreten ist. Zu diesen Erkrankungen zählen insbesondere Erkrankungen der Leber, Lebertumore, estrogenabhängige Tumore der Gebärmutter oder Brust, unklare vaginale Blutungen, schlecht behandelbare arterielle Hypertonie oder thrombembolische Erkrankungen. Auch bei Migräne kann eine Einnahme von Ethinylestradiol kontraindiziert sein, weshalb in jedem Fall eine Abklärung eines Arztes bezüglich desindividuellen Risikoprofils vor der ersten Einnahme erfolgen muss.

Während der Stillzeit sollte unbedingt auf die Einnahme von Ethinylestradiol verzichtet werden, da das Substrat über die Muttermilch an das Kind weitergegeben werden kann. Zusätzlich kann die Einnahme eines Estradiolderivats die Bildung der Muttermilch verringern und somit zu Problemen in der Stillzeit führen.

Wechselwirkungen von Ethinylestradiol mit anderen Arzneimitteln

Aufgrund der chemischen Eigenschaften bestehen unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen Ethinylestradiol und anderen Medikamenten. Da das Estradiolderivat in der Leber vor allem durch das Enzym CYP3A4 verstoffwechselt wird, führen Medikamente, welche die Ausbildung dieses Enzyms fördern, zu einem verminderten Spiegel von Ethinylestradiol im Blut. Das kann insbesondere für die kontrazeptive Anwendung schwere Folgen haben, da in diesem Fall kein voller schwangerschaftsverhütender Effekt mehr garantiert werden kann.

Zu diesen CYP3A4 stimulierenden Medikamenten gehören insbesondere Antikonvulsiva (Medikamente zur Therapie der Epilepsie), wie beispielsweise Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin und Primidon. Aber auch Johanniskraut, Colestyramin und Rifampicin vermindern die kontrazeptive Wirkung, wenn sie in Kombination mit einem ethinylestradiolhaltigen Verhütungsmittel eingenommen werden.

Zusätzlich kann ein verminderter Ethinylestradiolspiegel in Zusammenhang mit der Einnahme von Tetrazyklinen und unterschiedlichen Penicillinen beobachtet werden. Die Ursache ist jedoch noch nicht genau bekannt. Besonders bei Auftreten von Durchfall als mögliche Nebenwirkung der Pille ist besondere Vorsicht geboten.

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Ethinylestradiol

Wie bei allen Medikamenten kann es auch nach der Einnahme von ethinylestradiolhaltigen Arzneimitteln zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Zu den am häufigsten auftretenden unerwünschten Wirkungen dieser Präparate zählen Brustschmerzen und Gewichtsveränderungen sowie Stimmungsschwankungen, Vaginitis und Akne.

In weitaus weniger Fällen wurden Bauchkrämpfe oder neu auftretender Ausschlag beobachtet. Gelegentlich kann es auch zu einer Veränderung des Appetits kommen.

Zu den schweren Nebenwirkungen von Ethinylestradiol zählen Lebertumore, Gebärmutterhalskrebs und Tumore der Brustdrüse. Durch Ethinylestradiol wird das Risiko für Thrombosen erhöht. Thrombotische Erkrankungen können harmlose vorübergehende Symptome sein jedoch auch lebensbedrohliche Komplikationen nach sich ziehen.

Diese schweren Nebenwirkungen sind bei Beachtung der Kontraindikationen und einer regelmäßigen Kontrolle durch einen Arzt aber selten.

Die Aufnahme von Folsäure über den Gastrointestinaltrakt ist durch die Einnahme von ethinylestradiolhaltigen Kontrazeptiva ebenfalls eingeschränkt, so dass in einer Mangelsituation eine Substitution des fehlenden Stoffes notwendig werden kann.

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