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Ein junges Paar lässt sich über die Übertragung von Feigwarzen beraten

Feiwarzen sind eine weit verbreitete klassische Geschlechtskrankheit und werden folglich durch sexuellen Kontakt übertragen. Bei den als störend empfundenen Feigwarzen, die auch Genitalwarzen genannt werden, handelt es sich um Wucherungen der Haut, die durch bestimmte Arten der humanen Papillomaviren hervorgerufen werden. Um sich wirksam vor Feigwarzen schützen zu können, sollte man wissen, wie die Übertragung von Feigwarzen passiert.

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Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen (Condylomata acuminata) sind durch Viren hervorgerufene Wucherungen der Haut, die als Warzen häufig im Intimbereich auftreten und zu den häufigsten sexuell übertragenen Erkrankungen zählen. Die Übertragung von Feigwarzen erfolgt meistens im erwachsenen Alter, kann aber auch schon bei der Geburt geschehen.

Wie entstehen Feigwarzen?

Ursächlich für die Entstehung von sogenannten Feigwarzen sind in den meisten Fällen Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV). Von diesen humanen Papillomaviren tragen vor allem die beiden Niedrigrisiko-Typen HPV 6 und HPV 11, in seltenen Fällen auch andere, zum Auftreten der Warzen bei. Die Übertragung der Papillomaviren auf eine andere Person hat jedoch nicht zwangsweise die Bildung von Feigwarzen zur Folge, da die Viren sich zunächst in Zellen der Haut einnisten und dort für längere Zeit ruhen können. In diesem Fall spricht man von einer stummen Infektion. Nach der Übertragung folgt eine mehrere Tage bis Wochen andauernde Inkubationszeit, in der sich die Viren zunächst symptomfrei vermehren. Kommen nun infektionsbegünstigende Faktoren wie beispielsweise eine vorrübergehend abgeschwächte Immunabwehr hinzu, wird die zunächst stumme Infektion aktiv und die Viren regen Zellen der Haut zu übermäßigem Wachstum an. Dadurch werden an den betroffenen Stellen Warzen sichtbar.

Wie werden Feigwarzen übertragen?

Für die Übertragung von Papillomaviren, die auch Feigwarzen hervorrufen können, kann in manchen Fällen bereits ein einfacher Hautkontakt ausreichend sein. Weitaus häufiger ist jedoch die Übertragung beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. Prinzipiell ist auch eine Schmierinfektion auf anderen Wegen möglich. Hierzu zählt die Übertragung von Feigwarzen in der Sauna, im Schwimmbad, durch Benutzung desselben Handtuchs oder durch Berührung von Oberflächen oder Türklinken. Eine Feigwarzeninfektion durch diese Übertragungswege wird vor allem begünstigt, wenn die Viren kleine Hautrisse oder Verletzungen als Eintrittspforte in den Körper nutzen können. Auch bei der Geburt ist eine Übertragung von Feigwarzen von der Mutter auf das Kind möglich.

Was sind Risikofaktoren für eine Feigwarzen Übertragung?

Bei den Risikofaktoren für Feigwarzen muss man zwei Faktoren unterschieden:

  1. Verhalten: eine erhöhte Exposition gegenüber Infektionsquellen (z.B. häufig wechselnde Sexualpartner) kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Feigwarzen erhöhen
  2. Immunsystem: Faktoren, die vorübergehend oder längerfristig die Abwehrkräfte des Körpers schwächen, machen eine Infektion mit Feigwarzen wahrscheinlicher

Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern oder häufigem ungeschützten Geschlechtsverkehr haben ein erhöhtes Risiko für die Übertragung  von Feigwarzen. Auch eine schlechte Intimhygiene oder unvorsichtiges Rasieren und dadurch die Entstehung von kleinen Verletzungen und Entzündungen im Intimbereich erhöhen das Risiko einer Infektion. Eine gute Intimhygiene beim Mann bedeutet das tägliche Waschen der Genitalien mit Seife auch unter der Vorhaut und anschließendes gründliches Abtrocknen. Im feuchten Milieu unter der Vorhaut können sich sonst schnell Keime und Viren vermehren. Bei Frauen hingegen soll die natürliche Vaginalflora im Rahmen einer guten Intimhygiene möglichst nicht durch den Gebrauch von Seifen aus dem Gleichgewicht gebracht werden, weil eine intakte Vaginalflora der beste Schutz gegen Viren und Keime darstellt. Tägliches Reinigen am besten mit klarem Wasser ist hier die beste Vorbeugung vor Infektionen der weiblichen Genitalien.

Wie erkennt man Feigwarzen?

Zur Diagnose werden die sichtbaren Warzen in der betreffenden Region von einem Arzt begutachtet. Zusätzliche Informationen können Symptome wie Juckreiz und Blutungen, die auf entzündliche Prozesse hinweisen, liefern. Auch labortechnische Methoden wie der direkte Virusnachweis mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) sind möglich. Schwer erkennbare oder sehr kleine Hautwucherungen (Condylome) können mithilfe des Essigsäuretests als weißliche Bezirke sichtbar gemacht werden. Jedoch beweist ein positives Testergebnis nicht eindeutig eine Infektion mit HPV-Viren als Ursache der Hautveränderungen. Bei Unsicherheit, ob eine Feigwarzeninfektion vorliegt, hilft die DrEd Fotosprechstunde.

Wie kann man sich vor Feigwarzen schützen?

Zur Vorbeugung einer Übertragung von Papillomaviren sollten beim Geschlechtsverkehr mit neuen Partnern stets Kondome benutzt werden. Zudem besteht bei noch nicht erfolgter Infektion die Möglichkeit, gegen bestimmte Virustypen von Geschlechtskrankheiten zu impfen und somit das Infektionsrisiko zu minimieren. HPV-Impfungen sollten vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. Die StIKo empfiehlt daher jugendlichen Mädchen die Impfung gegen HPV, welche von den meisten Krankenkassen bezahlt wird.

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Quellen:

  • Susanne Krüger Kjær, Trung Nam Tran, Par Sparen, Laufey Tryggvadottir, Christian Munk, Erik Dasbach, Kai‐Li Liaw, Jan Nygård, Mari Nygård: The Burden of Genital Warts: A Study of Nearly 70,000 Women from the General Female Population in the 4 Nordic Countries. In: The Journal of Infectious Diseases. 196, 2007, S. 1447
  • Papillomavirus (HPV)-Diagnostik www.labor-bo.de (aufgerufen am 30.6.2015)
  • HPV Impfleitlinie www.hpv-impfleitlinie.de (aufgerufen am 30.6.2015)
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