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GlutenCHECK

GlutenCHECK ist ein Selbsttest zur eigenständigen Diagnose von Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Durch ein Kassettentestverfahren wird das Blut auf Zöliakie-Antikörper (anti-tTG-IgA) geprüft. Mit 97 Prozent Sicherheit bietet der Test ein genaues und zuverlässiges Ergebnis.  

Um den Glutenunverträglichkeitstest durchzuführen, müssen Sie vorsichtig mit Hilfe der Lanzette einige Tropfen Blut aus Ihrer Fingerspitze entnehmen und in ein Röhrchen mit Probenlösung geben. Anschließend müssen Sie mit der Pipette drei Tropfen Blut auf die Testkassette geben. Das Ergebnis kann nach fünf Minuten abgelesen werden.

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Wie funktioniert GlutenCHECK?

Der GlutenCHECK weist die Antikörper gegen Gewebetransglutaminase (anti-tTG IgA-Antikörper) in Ihrer Blutprobe nach. Auf der Membran der Testkassette befinden sich Reagenzien. Enthält die Blutprobe die spezifischen Antikörper, so werden diese an die Reagenzien gebunden und es bildet sich eine rote Linie. Darüber hinaus weist eine Kontrolllinie auf die korrekte Durchführung des Testes hin. Bitte beachten Sie, dass dieser Test nur aussagekräftig ist, wenn Sie glutenhaltige Lebensmittel gegessen haben, da sich ansonsten keine Antikörper bilden. Dieser Test kann kein gültiges Ergebnis erzielen, wenn Sie sich bereits länger als 6 Wochen glutenfrei ernähren.

Was beinhaltet der Test?

Dieser Test auf Glutenunverträglichkeit beinhaltet eine Testkassette mit Pipette, eine Automatik-Stechhilfe mit steriler Lanzette zur Abnahme der Blutprobe, ein Glas-Kapillarröhrchen im Schutzgefäß, einen alkoholgetränkten Tupfer, ein Gefäß mit 0,5 ml Proben-Verdünnungspuffer sowie eine Gebrauchsanweisung.

Wie wird der Glutenunverträglichkeitstest durchgeführt?

Um den Test durchzuführen, müssen Sie das Gefäß mit dem Probenverdünnungspuffer öffnen und vor sich stellen, sodass es gebrauchsfertig ist. Anschließend sollten Sie Ihre Fingerspitze zur Steigung des Blutflusses kurz massieren und mit dem Tupfer desinfizieren. Nun mit der Automatik-Stechhilfe vorsichtig in den Finger stechen. Dieser Vorgang ist nahezu schmerzfrei. Füllen Sie das Glas-Kapillar-Röhrchen mit Blut und stecken Sie es in das vorbereitete Gefäß mit Probenpuffer. Nun schütteln Sie das Extrakt, bis sich das Blut vollständig mit dem Probenpuffer vermischt hat. Als letzten Schritt müssen Sie mit der Pipette drei Tropfen Blut aus dem Gefäß entnehmen und auf die Testkassette übertragen. Das Ergebnis kann nach zwischen fünf bis zehn Minuten abgelesen werden. 

Warum sollte ich einen Glutenunverträglichkeitstest durchführen?

Die Häufigkeit von Zöliakie hat in den vergangen Jahren zugenommen. Vor 20 Jahren waren zwischen einem von 4.000 und einem von 5.000 Menschen erkrankt, heute sind es zwischen einem von 100 und einem von 500. Dabei wissen viele der Betroffenen nichts von ihrem Zustand, da nur 10 bis 20 Prozent typische Symptome aufweisen. Auf jede diagnostizierte Glutenunverträglichkeit kommen aus diesem Grund sieben bis zehn nicht erkannte Fälle.

Gleichzeitig kann Zöliakie, wenn sie unbehandelt bleibt, weitere Erkrankungen auslösen. Dazu zählen zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. In manchen Fällen erhöht unbehandelte Zöliakie auch das Risko an Darmkrebs zu erkranken. Daher sollte Zöliakie möglichst früh diagnostiziert werden. 

Welche alternativen Zöliakietests gibt es?

Abgesehen vom Antikörpertest, kann Zöliakie beim Arzt auch durch eine Dünndarmbiospie diagnostiziert werden. Mithilfe eines speziellen, schlauchartigen Gerätes betrachtet der Arzt den Darm von innen und entnimmt Gewebeproben. Diese werden anschließend unter dem Mikroskop untersucht. Bei einer Zöliakieerkrankung weisen die Gewebeproben typische Veränderungen auf: Die Schleimhaut ist abgeflacht und faltet sich nicht, wie normal, in zahlreiche Ausstülpungen. Gleichzeitig können vermehrt Schleimhautvertiefungen und Immunzellen vorgefunden werden.

Eine Dünndarmbiopsie findet ambulant statt und gilt als risikoarm. Oft kontrolliert ein Arzt die Ergebnisse des Antikörpertests mit dieser Untersuchung. Allerdings kann auf die Gewebeprobe verzichtet werden, wenn typische Zöliakiesymtome auftreten und sehr hohe Antikörperwerte vorliegen, sowie eine genetische Veranlagung für die Krankheit vorliegt.

Wie wird das Ergebnis von GlutenCHECK abgelesen?

Der Test ist positiv, wenn eine rote Linie sowohl im Kontrollfeld (C) als auch im Testfeld (T) zu erkennen ist. Hierbei kann eine Linie schwächer sein als die andere, die Farbintensität muss nicht übereinstimmen.

Der Test ist negativ, wenn eine rote Linie im Kontrollfeld (C), jedoch nicht im Testfeld (T) erscheint.

Der Test ist ungültig, wenn keine Linie im Kontrollfeld (C) auftritt. Das bedeutet, dass die Testeinheit entweder nicht funktionsfähig war, oder dass der Test nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

Wie sicher ist der Test?

Die Antikörperdiagnostik gilt als hochempfindlich und hochspezifisch. Diese Methode wird auch bei einer ärztlichen Untersuchung als Erstdiagnose bei Verdacht auf Zöliakie eingesetzt. Darüber hinaus verwendet GlutenCHECK ein zuverlässiges Kassettentestverfahren. Insgesamt weist GlutenCHECK Zöliakie mit einer Sicherheit von mehr als 97 Prozent nach.

Mein Test ist positiv - was nun?

Ist das Testergebnis positiv, so befanden sich in Ihrer Blutprobe anti-tTG IgA Antikörper. Dies weist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Zöliakie hin. In diesem Fall sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Er wird eine Endoskopie veranlassen, die dann mithilfe einer Biopsie das Testergebnis bestätigen kann, und Sie in den nächsten Schritten beraten.

Welche Einschänkungen hat der Test?

GlutenCHECK reagiert auf mögliche anti-tTG IgA-Antikörper in ihrem Blut, die sich nur bei Kontakt mit Gluten und einer Zöliakieerkrankung bilden. Das bedeutet, dass der Test kein gültiges Ergebnis erzielen kann, wenn Sie sich schon länger als sechs Wochen glutenfrei ernähren.  

Darüber hinaus weisen von 100.000 Zöliakie-Patienten zwei bis drei Prozent einen IgA-Mangel auf. In diesen Fällen kann Zöliakie nicht durch GlutenCHECK diagnostiziert werden.

Zudem kann die typische Magen-Darm-Symptomatik auch durch andere Krankheiten ausgelöst werden. Dazu gehören zum Beispiel eine Weizenallergie, Morbus Crohn oder das  Reizdarmsyndrom. GlutenCHECK kann diese Erkankungen nicht erfassen.

Wir raten dazu, dass Sie so bald wie möglich Ihren Hausarzt aufsuchen, falls die Symptome nicht nachlassen.

Was ist Zöliakie?

Als Zöliakie bezeichnet man eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit gegen Gluten. Dieses Klebereiweiß kommt in Getreidekörnern wie zum Beispiel Weizen, Roggen, Hafer und Gerste vor. Zöliakie ist keine klassische Allergie sondern eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass das Immunsystem sich gegen körpereigene Strukturen richtet. Im Falle der Zöliakie werden Antikörper gegen Gewebetransglutaminasen (tTG) gebildet. Dies sind Enzyme in der Darmschleimhaut, welche das im Gluten enthaltene Glutamin verarbeiten. Die Bekämpfung dieser körpereigenen Gewebetransglutaminasen führt zu einer Entzündung und Beschädigung der Dünndarmschleimhaut.

Was sind die Symptome der Zöliakie?

Die Symptome einer Zöliakie. Sie können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, anhaltende Erschöpfung, wiederkehrende Schmerzen oder Verkrampfungen im Bauch oder plötzlichen Gewichtsverlust beinhalten. Bei Kindern können zudem Gedeistörungen oder Verhaltensstörungen auffallen. Bei manchen Betroffenen zeigen sich auch keine Symptome. Hier spricht man von einer asymptomatischen oder potentiellen Zöliakie.

Wie wird Zöliakie behandelt?

Zur Zeit gibt es keine Behandlung für Zöliakie. Allerdings kann ein Umstieg auf eine glutenfreie Ernährung viele Symptome beheben und langfristige Konsequenzen vermeiden. Bitte beachten Sie, dass eine glutenfreie Diät nur nach vorheriger Absprache mit einem Arzt begonnen werden sollte. 

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