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Mann hat Haarausfall und Eisenmangel

Das Kopfhaar ist besonders bei Frauen ein wichtiges Schönheitsideal. Die Haare machen einen Teil der Identität aus – Weiblichkeit und Attraktivität werden oft mit der Haarpracht einer Frau assoziiert. Haarausfall führt deswegen bei Frauen häufiger als bei Männern zu einer geringeren Lebensqualität und eingeschränkten sozialen Kontakten.

Trotz allem sollte Haarausfall weder bei Frauen noch bei Männern als ein rein kosmetisches Problem betrachtet werden. Haarausfall kann Hinweis auf eine ernsthafte systemische Erkrankung wie eine Schilddrüsenüber- oder Schilddrüsenunterfunktion, eine chronische Infektionskrankheit oder eine Blutarmut (Anämie) sein. Häufige Ursache für eine Anämie ist ein Eisenmangel. DrEd erklärt, wie Eisenmangel zu Haarausfall führen kann.

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Welche Ursachen kann ein Eisenmangel haben?

Eisenmangel kann sehr vielfältige Ursachen haben. Grundsätzlich kann das Problem an drei Stellen liegen:

Entweder es wird zu wenig Eisen zugeführt, das zugeführte Eisen wird vom Körper nicht adäquat aufgenommen oder der Körper verliert zu viel Eisen. Eisen wird vom Körper am besten als zweiwertiges Eisen aufgenommen. Dieses ist vor allem in tierischen Produkten, insbesondere Fleisch, enthalten. Eine mangelnde Eisenzufuhr ist deshalb am häufigsten bei vegetarischer oder veganer Ernährung zu erwarten.

Manche Erkrankungen führen dazu, dass der Körper das Eisen nicht mehr oder zumindest nicht ausreichend resorbieren kann. Eisen wird im oberen Dünndarm, vor allem im Zwölffingerdarm (Duodenum) aufgenommen. Ist dieser Darmabschnitt in seiner Funktion beeinträchtigt, z.B. durch eine chronisch entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn, kann er dieser Aufgabe nicht mehr nachkommen.

Blutverluste bei schwerer Verletzung, nach Operationen oder während der Entbindung führen ebenfalls zu einem Eisenmangel. Eine weitere Form ist der Eisenmangel bei chronischem Blutverlust. Hierbei ist eine genaue Diagnostik wichtig, um die Ursache zu finden. Eine Anämie kann Hinweis auf ein Magengeschwür oder eine Tumorerkrankung wie z.B. Darmkrebs sein.

Ist Eisenmangel die häufigste Ursache für Haarausfall?

Psychischer Stress ist nach genetisch bedingtem Haarausfall die häufigste Ursache für Haarausfall. Aber es konnte auch ein Zusammenhang zwischen niedrigen Eisenspiegeln und Haarausfall gezeigt werden. Als Marker für den Eisenspiegel des Körpers wird das Ferritin im Blut bestimmt. Ferritin ist ein Eisenbindeprotein, das nur bei Eisenmangel in einer erniedrigten Konzentration vorliegt und deswegen als spezifischer Marker verwendet werden kann. Die Ursachen, die zu Haarausfall führen, sind vielfältig. Oftmals kann die Symptomatik nicht allein auf einen Faktor zurückgeführt werden. In vielen Fällen konnte aber ein erniedrigter Ferritin-Spiegel festgestellt werden. Das legt nahe, dass Eisenmangel, auch wenn er oftmals nicht die alleinige Ursache darstellt, Haarausfall begünstigt oder zumindest beide Symptome miteinander in Verbindung stehen können.

Wie kann es dazu kommen, dass sich ein Eisenmangel durch Haarausfall äußert?

Die genauen Mechanismen, die dazu führen, dass ein Eisenmangel Haarausfall verursacht, sind noch nicht geklärt. Es werden aber verschiedene Theorien diskutiert. Haarfollikelzellen, die Zellen, die die Haare an der Wurzel bilden, gehören zu den Zellen des Körpers, die sich am schnellsten vermehren, wodurch die Haare wachsen. Entsprechend wichtig sind Prozesse wie z.B. die DNA-Synthese in diesen Zellen. Für die DNA-Synthese werden verschiedene Enzyme benötigt. Eines von diesen Enzymen ist die Ribonucleotid-Reduktase, die für ihre Funktion Eisen benötigt. Auch die Auswirkung auf weitere Eisen-abhängige Enzyme wird als Ursache diskutiert.

Wodurch macht sich ein Eisenmangel außerdem bemerkbar?

Typische Symptome eines Eisenmangels sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und verminderte Belastbarkeit. Die Anämie, die der Eisenmangel verursacht, kann in schwereren Fällen zu Blässe der Haut und der Bindehäute am Auge, Herzrasen (Tachykardie) und zu niedrigem Blutdruck führen. Weitere dermatologische Symptome sind neben dem Haarausfall dünne Fingernägel und eingerissene Mundwinkel. Ein Eisenmangel kann aber auch ohne äußerlich bemerkbare Veränderungen auftreten.

Was kann man gegen einen Eisenmangel tun?

Die Therapie eines Eisenmangels hängt entscheidend von seiner Ursache ab. Entsprechend liegt der Schlüssel zur Therapie auch meist in der Ursachenbeseitigung. Wenn es sich um einen ernährungsbedingten Mangel handelt, kann die Einnahme von Eisenpräparaten helfen. Auch nach kleineren Blutverlusten, zum Beispiel durch die Monatsblutung bei Frauen, können Eisenpräparate helfen. Liegt dem Mangel jedoch eine Resorptionsstörung zu Grunde oder sind die Eisenverluste zu groß (nach schwerem Blutverlust nach einer Operation, einer Geburt oder bei besonders starken Regelblutungen), hilft die Einnahme solcher Präparate nichts bzw. ist sie nicht ausreichend. In diesen Fällen kann eine intravenöse Gabe von Eisen helfen.

Ist es sinnvoll, vorsichtshalber Eisen einzunehmen, um einem Haarausfall vorzubeugen?

Nein, dies ist aus mehreren Gründen nicht ratsam. Zum einen ist Eisenmangel nicht die häufigste Ursache für Haarausfall. Zum anderen kann zu viel Eisen dem Körper schaden. Die Einnahme von Eisenpräparaten sollte nur nach Nachweis eines Eisenmangels erfolgen. Der menschliche Körper hat kaum Möglichkeiten, überschüssiges Eisen wieder abzugeben. Deswegen sollte eine Überladung mit Eisen vermieden werden, da sich dieses ansonsten in Organen, insbesondere der Leber, ablagert und diesen schadet.

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Quellen:

  • Kantor, J., Kessler, L. J., Brooks, D. G., & Cotsarelis, G. (2003). Decreased serum ferritin is associated with alopecia in women. Journal of Investigative Dermatology, 121(5), 985-988.
  • Park, S. Y., Na, S. Y., Kim, J. H., Cho, S., & Lee, J. H. (2013). Iron plays a certain role in patterned hair loss. Journal of Korean medical science, 28(6), 934-938.
  • Malkud, S. (2015). A Hospital-based Study to Determine Causes of Diffuse Hair Loss in Women. Journal of clinical and diagnostic research: JCDR, 9(8), WC01.
  • Trost, L. B., Bergfeld, W. F., & Calogeras, E. (2006). The diagnosis and treatment of iron deficiency and its potential relationship to hair loss. Journal of the American Academy of Dermatology, 54(5), 824-844.
 

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