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Arzt berät Frau mit Herzinsuffizienz

Mehrere Millionen Menschen leiden weltweit an einer chronischen Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Es gibt zahlreiche Ursachen, die einer Herzinsuffizienz zugrunde liegen. Dazu gehören nicht nur Probleme des Herz-Kreislauf-Systems, sondern auch hormonelle Fehlfunktionen. Auch die Folgen einer bestehenden Herzinsuffizienz sind sehr vielfältig und oft lebensbedrohlich, weshalb die Erkrankung unbedingt behandelt werden muss.

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Wie entsteht eine chronische Herzinsuffizienz?

Die Ursachen einer Herzinsuffizienz können in verschiedenen Organsystemen des Körpers liegen. Zur gezielten Behandlung muss eine gründliche Diagnostik erfolgen, da die Therapie sich an den individuellen Ursachen für die unzureichende Herzleistung orientiert.

Die Ursachen werden unterteilt in primär myokardiale, damit bezeichnet man im Herzmuskel liegende Ursachen, andere kardiale – innerhalb des Herzens liegende – und extrakardiale – den Rest des Körpers betreffende – Funktionsstörungen als Auslöser der Herzinsuffizienz.

Was sind primäre Ursachen der Herzinsuffizienz?

Primär myokardial bedeutet, dass die Probleme in der Herzmuskulatur selbst auftreten. Das Herz als großer Muskel kann hierbei seine Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Die Ursachen sind eine koronare Herzkrankheit (KHK), wobei der Herzmuskel durch die unzureichende Sauerstoffversorgung nicht mehr vollständig kontrahieren und das Blut in den Kreislauf pumpen kann. Auch eine chronische arterielle Hypertonie kann der Grund für die Entstehung einer Herzinsuffizienz sein. Der ständig hohe Blutdruck belastet das Herz auf Dauer, so dass es nach und nach schwächer wird. Der Herzmuskel wird außerdem durch Herzmuskelentzündungen, sogenannte Myokarditiden geschwächt, was zur Herzinsuffizienz führt. Manche Medikamente, die die Kontraktilität des Herzens beeinflussen, können bei langer oder zu hoch dosierter Einnahme ebenfalls zu Herzschwäche führen.

Weitere kardiale, also im Herzen liegende Ursachen, sind Herzklappenfehler oder Herzrhythmusstörungen. Diese verschlechtern die Herzfunktion langfristig und es kommt zu den klassischen Symptomen einer Herzinsuffizienz.

Welche weiteren Ursachen können zu einer Herzinsuffizienz führen?

Zu den außerhalb des Herzens liegenden, extrakardialen Ursachen gehören ein Volumenmangel, also zu wenig Flüssigkeit im Körper, Probleme mit der Schilddrüse, die unter anderem den Blutdruck reguliert, oder eine bestehende pulmonale Hypertonie, also ein hoher Druck im Lungenkreislauf.

Den meisten dieser Ursachen für eine Herzinsuffizienz liegen wiederum andere Auslöser und beeinflussende Faktoren zugrunde. Die Herzinsuffizienz ist deshalb ein sehr komplexes Krankheitsbild, dem oft nicht nur eine einzelne Ursache zugeschrieben werden kann.

Wer ist besonders von Herzinsuffizienz betroffen?

Die Herzinsuffizienz betrifft mit der steigenden Lebenserwartung immer mehr Menschen. Die Krankheit tritt hauptsächlich ab dem 50. Lebensjahr auf, wobei die Häufigkeit ab dem 65. Lebensjahr drastisch steigt. Unter den Menschen zwischen 80 und 89 Jahren sind knapp 10 Prozent von einer Herzinsuffizienz betroffen. Insgesamt sind mehr Männer als Frauen betroffen. Die Gründe hierfür sind nach dem aktuellen Stand der Forschung sowohl genetisch als auch durch unterschiedliche Lebensstile bedingt.

Woran bemerkt man eine Herzinsuffizienz?

Das häufigste Symptom einer Herzinsuffizienz ist die Atemnot, von den Medizinern Dyspnoe genannt. Die Atemnot wird zur Beurteilung des Schweregrades einer Herzinsuffizienz herangezogen. Je geringer die Leistungsfähigkeit des Patienten, desto weiter fortgeschritten ist die Erkrankung.

Häufiger Husten und Bronchitis können ebenfalls Anzeichen für eine Herzinsuffizienz sein. Durch die Leistungsschwäche des Herzens kommt es zu einem Rückstau des Blutes in der Lunge, wo sich durch den steigenden Druck Wasser ansammelt, was zu Infekten und Hustenreiz führt.
Auch eine starke Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen, in der Fachsprache Ödeme genannt, tritt bei einer Herzinsuffizienz häufig auf. Das Blut staut sich aufgrund der Schwerkraft besonders in den Beinen, wodurch Flüssigkeit aus den Blutgefäßen austritt und sich dort ablagert. Auch der Bauchumfang kann durch solche Wassereinlagerungen zunehmen.
Weitere, häufige Symptome bei herzinsuffizienten Patienten sind Schwindelanfälle mit oder ohne Bewusstseinsverlust, Konzentrationsstörungen und zu schneller oder sehr langsamer Herzschlag – also im weitesten Sinne Herzrhythmusstörungen.

Wie kann man eine Herzinsuffizienz behandeln?

Essenziell für die Behandlung einer Herzinsuffizienz ist die Einsicht des Patienten, dass der Lebensstil sehr stark zur Entstehung der Erkrankung beiträgt. Durch eine gesunde Lebensweise können Betroffene oft eine deutliche Besserung der Symptomatik erreichen. Außerdem wird das Fortschreiten der Erkrankung durch die Behandlung mit Medikamenten in Kombination mit einer Lebensstiländerung aufgehalten. Unbehandelt verschlechtert sich die Herzinsuffizienz oft sehr rasch.

Zur Änderung des Lebensstils gehört eine gesunde, fett- und salzarme Ernährung und bei übergewichtigen Patienten eine Gewichtsreduktion. Leichte Ausdauersportarten können positive Effekte hervorrufen. Das muss allerdings individuell mit dem behandelnden Arzt vereinbart werden.
Medikamentös gibt es je nach Ursache der Herzinsuffizienz verschiedene therapeutische Maßnahmen:

Liegt der Erkrankung eine arterielle Hypertonie zugrunde, so ist die Einstellung eines niedrigeren Blutdrucks auch gleichzeitig essenziell für die Verbesserung der Herzinsuffizienz. Zu den Blutdrucksenkern zählen besonders die Betablocker und ACE-Hemmer.

Weitere Medikamente, die zur Behandlung der Herzinsuffizienz eingesetzt werden, sind Diuretika zur Entwässerung, wodurch das Herz entlastet wird. Aldosteron-Antagonisten werden häufig zur Behandlung einer schweren Herzinsuffizienz eingesetzt, da ihnen in Studien eine deutliche Verbesserung der Sterblichkeit nachgewiesen wurde.

Liegen Herzklappenfehler oder Probleme mit anderen Organen vor, so müssen diese gegebenenfalls medikamentös oder operativ behandelt werden.

Gibt es Alternativen zur medikamentösen Therapie?

Bei einer therapieresistenten Herzinsuffizienz ist die letzte Option zur Behandlung und Heilung eine Herztransplantation. Für den Langzeitverlauf der Erkrankung ist diese Operation erfolgsversprechend, bringt jedoch auch stets die Gefahr einer Abstoßungsreaktion mit sich. Da die Wartelisten sehr lang sind und die Anzahl der Organspender sehr gering ist, kommt diese Option selten in Frage.

Welche Folgeerscheinungen kann die Erkrankung verursachen?

Die Entstehung der Herzinsuffizienz ist ein sehr komplexer Prozess mit vielen Einflussfaktoren. Dementsprechend schwer können die Folgen der Erkrankung sein, je weiter sie fortgeschritten ist. Die Problematik besteht im Zusammenspiel der Grunderkrankungen mit dem Beibehalten des ungesunden Lebensstils. Dadurch kommt es zu einer weiteren Erhöhung des Blutdrucks, was wiederum die Herzfunktion schwächt.

Dieser Teufelskreis kann nur durch eine strikte Einhaltung der Lebensstiländerung in Kombination mit der richtigen Medikation durchbrochen werden. Geschieht dies nicht, kann es unter anderem zu Schlaganfällen und Herzinfarkten durch Blutgerinnsel kommen. Außerdem ist auch ein plötzlicher Herzstillstand möglich. In solch schweren Fällen endet die Herzinsuffizienz tödlich.
Bis es dazu kommt, stehen jedoch die allgemeinen Symptome der Erkrankung im Vordergrund: Die alltägliche Belastbarkeit sinkt durch ständige Atemnot, Brustschmerzen und Konzentrationsstörungen. Patienten beschreiben das immer wieder plötzlich eintretende Herzrasen oder die Herzrhythmusstörungen als hohe psychische Belastung. Dazu kommen schmerzhafte, schwere Beine durch die Wassereinlagerungen. Diese führen meistens auch zu häufigem Harndrang in der Nacht, was das Durchschlafen erschwert und wiederum die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität einschränkt.

Kann man der Entstehung einer Herzinsuffizienz vorbeugen?

Es gibt viele Tipps, wie man seinen Lebensstil verbessern kann und ein gesundes Herz behält. Besonders die Vermeidung von Übergewicht ist ein wichtiger Faktor, um vielen Folgeerkrankungen vorzubeugen. Regelmäßiger Sport sollte neben der Ernährung nicht außer Acht gelassen werden, da er sowohl zur Gewichtsregulation als auch zu einer gesunden Herzfunktion beiträgt.

Weitere Faktoren, die die Entstehung einer Herzinsuffizienz begünstigen, sind Rauchen und Alkohol. Auf Rauchen  und Alkohol sollte völlig verzichtet werden.

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Quellen:

  • Klinische Pathophysiologie, 9. Auflage 2006, Thieme Verlag, Hrsg. W. Siegenthaler und H. E. Blum (S. 598ff.)
  • Innere Medizin, 12. Auflage 2005, Thieme Verlag, Hrsg. H. Greten (S. 96 – 108)

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