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Mann schaut sich Nebenwirkungen von Levitra auf der Packung an

Seit dem Jahr 2003 ist Levitra mit dem Wirkstoff Vardenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion auf dem Markt. Trotz der allgemein guten Verträglichkeit von Vardenafil ist das Auftreten von Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Mögliche Begleiterscheinungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten werden im Folgenden erklärt.

Möchten Sie Levitra ohne Besuch in einer Arztpraxis kaufen, können Sie das diskret und sicher mit der Online-Sprechstunde von DrEd tun. Wenn Sie Fragen zur Wirkung oder den Nebenwirkungen von Levitra haben, stehen Ihnen die Ärzte von DrEd gerne zur Verfügung.

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Welche Nebenwirkungen können unter der Einnahme von Levitra auftreten?

Obwohl Levitra allgemein als sehr gut verträglich gilt, kann es bei der Anwendung zu Nebenwirkungen kommen. Daher sollte die Packungsbeilage gründlich gelesen werden und eventuelle Fragen mit einem Arzt besprochen werden.

Sehr häufige Nebenwirkungen 

Einer von zehn Anwendern bekommt durch die Einnahme von Levitra Kopfschmerzen.

Häufige Nebenwirkungen

Diese Nebenwirkungen treten bei bis zu einem von zehn Levitra-Anwendern auf:

  • Schwindel
  • Verstopfte Nase (durch Schwellung der Nasenschleimhäute)
  • Gesichtsrötung und Hautrötung (Flush)
  • Verdauungsstörungen

Gelegentliche Nebenwirkungen 

Bei einem von 100 Männern, die Levitra nehmen, können diese Nebenwirkungen auftreten:

  • Schwellungen von Haut und Schleimhaut (z.B. Gesicht, Lippen oder Rachen)
  • Schlafstörungen
  • Taubheit und eingeschränkte Berührungssensitivität
  • Schläfrigkeit
  • Sehstörungen (z.B. veränderte Farbwahrnehmung) und gerötete Augen
  • Schneller Herzschlag (Tachykardie) oder Herzklopfen
  • Klingeln oder Sausen in den Ohren
  • Atemnot
  • Anhaltende Erektion (schmerzhafte Dauererektion)
  • Säurerückfluss, Magenschleimhautentzündung, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall
  • Übelkeit, Mundtrockenheit
  • Erhöhte Werte der Leberenzyme
  • Rücken-, Glieder- oder Muskelschmerzen und Anstieg eines Muskelenzyms im Blut (Kreatinphosphokinase)
  • Muskelsteifheit
  • Unwohlsein

Seltene Nebenwirkungen 

Diese seltenen Nebenwirkungen treten bei bis zu einem von 1.000 Männern auf:

  • Entzündung der Augen (Konjunktivitis)
  • Allergische Reaktionen
  • Angstzustände
  • Ohnmacht
  • Gedächtnisschwund
  • Krampfanfälle
  • Erhöhter Augeninnendruck, vermehrte Tränenbildung
  • Auswirkungen auf das Herz (wie Herzinfarkt, veränderter Herzschlag oder Angina pectoris)
  • Blutdruckveränderungen
  • Nasenbluten
  • Empfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht
  • Schmerzhafte Erektion

Sehr seltene oder nicht bekannte Nebenwirkungen 

Diese Nebenwirkungen treten bei weniger als einem von 10.000 Anwendern auf:

  • Blut im Urin
  • Penisblutung
  • Blut im Sperma

Was tun bei Nebenwirkungen?

Kommt es nach der Einnahme von Levitra zu körperlichen Beschwerden, auch wenn diese nicht in der Packungsbeilage erwähnt sind, sollte ein Arzt konsultiert werden. Dieser entscheidet über Maßnahmen wie die Anpassung der Dosis oder eine medikamentöse Behandlung der Begleiterscheinungen.

Wie können die Nebenwirkungen von Levitra vermindert werden?

Durch die Einhaltung der vom Arzt vorgeschriebenen Anwendung von Levitra können negative Begleiterscheinungen vermieden werden. Wichtig ist die Einnahme gemäß der verordneten Dosierung. Außerdem sollte der Arzt über alle eingenommenen Medikamente informiert werden. Auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel wie z.B. Johanniskraut oder pflanzliche Potenzmittel müssen angegeben werden. Es empfiehlt sich, vor der Einnahme aufmerksam den Beipackzettel zu lesen.
Des Weiteren wird Ihr behandelnder Arzt Sie zu aktuellen oder zurückliegenden Krankheiten befragen, die körperliche Risiken bei der Anwendung von Levitra erhöhen können. Das geschieht bei uns durch einen deutschen Arzt in der DrEd Online-Sprechstunde.

Vor allem schwere Herz- und Lebererkrankungen und erbliche Augenleiden, wie Retinitis pigmentosa, bergen gesundheitliche Gefahren bei der Einnahme von Levitra. Zudem sollte nur originales Levitra aus seriösen, zertifizierten Online-Apotheken gekauft werden. Illegal im Internet angebotene Arzneimittel gewährleisten keine Sicherheit und können schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Vom Kauf von rezeptfreiem Levitra über das Internet ist dringend abzuraten, da das Levitra gefälscht sein könnte und teils schwere Nebenwirkungen verursachen kann.

Was sind die Folgen einer Überdosierung?

Die Einnahme einer zu hohen Dosis des Potenzmittels kann zu Nebenwirkungen wie einer Dauererektion führen. Bleibt der Penis ohne sexuelle Erregung länger als vier Stunden im steifen Zustand, sollte dringend ein Arzt kontaktiert werden, da anhaltende Schädigungen drohen. Levitra darf höchstens einmal pro Tag eingenommen werden. Wird Levitra mehrmals täglich angewendet, drohen ebenfalls stärkere Nebenwirkungen. Auch bei einer zu hohen Dosierung, z.B. bei Levitra 10 mg oder Levitra 20 mg, können Nebenwirkungen auftreten. In diesem Fall wird in Absprache mit dem Arzt die Dosis auf Levitra 5 mg bzw. auf Levitra 10 mg gesenkt.

Welche Nebenwirkungen können in Kombination mit anderen Medikamenten auftreten?

Der Levitra-Wirkstoff Vardenafil unterstützt die Entspannung der Blutgefäße des Penis bei sexueller Erregung. Aus diesem Grund dürfen sogenannte Nitrate, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina pectoris) eingesetzt werden, nicht mit der Einnahme von Potenzmitteln kombiniert werden.

Zudem bergen Stickstoffmonoxid-Donatoren, wie sie in der Partydroge "Poppers" vorkommen, ein besonders hohes Risiko für schwere Wechselwirkungen. Nitrate und Stickstoffmonoxid-Donatoren können in Kombination mit Levitra zu einem gefährlich starken Abfall des Blutdrucks führen, weshalb eine Einnahme von Levitra in dem Fall unbedingt zu vermeiden ist.

Des Weiteren sind die Medikamente zur Behandlung von HIV-Infektionen Ritonavir und Indinavir und Mittel gegen Pilzerkrankungen wie Ketoconazol und Itraconazol nicht mit der Anwendung von Vardenafil vereinbar.

Das Antibiotikum Erythromycin kann die Nebenwirkungen von Levitra verstärken, weshalb die Dosis angepasst werden muss.

Darüber hinaus sollten Alphablocker gegen Prostatavergrößerung und Bluthochdruck nur in einem ausreichenden zeitlichen Abstand eingenommen werden.

Wie lässt sich der Levitra Effekt verbessern?

Levitra ermöglicht vielen Männern weltweit ein lustvolleres Sexualleben ohne Erektionsstörungen. Es kann von großem Nutzen sein, einige Faktoren zu kennen, die die Intensität seiner Wirkung beeinflussen.

Ein verbreiteter Irrglaube besteht darin, dass die 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommene Pille selbst zur Versteifung des Penis führe.

Tatsächlich kann sie nur die Stärke und Dauer der Erektion erhöhen, weshalb ohne sexuelle Erregung kaum ein Effekt zu erwarten ist.

Stress im Alltag, psychische Beschwerden oder eine verminderte sexuelle Anziehung zwischen den Partnern können auch die Wirksamkeit herabsetzen.

Der Konsum von Alkohol führt zu einer geringeren Erregbarkeit des männlichen Penis. Aus diesem Grund kann der gewünschte Effekt von Levitra durch alkoholhaltige Getränke deutlich schwächer ausfallen oder ganz ausbleiben. Die Levitra Nebenwirkungen können zudem in Kombination mit Alkohol stärker ausfallen.

Vom Genuss von Grapefruitsaft bei Einnahme des Potenzmittels wird abgeraten, da dieser die Wirksamkeit auf verschiedene Weise beeinflussen kann.

Vor allem große und fetthaltige Mahlzeiten verzögern die Aufnahme des Vardenafils, weshalb ein größerer zeitlicher Abstand zur Nahrungsaufnahme empfohlen wird. 

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Quellen:

  • Rubio-Aurioles E, Porst H, Eardley I, Goldstein I. Comparing Vardenafil and Sildenafil in the Treatment of Men with Erectile Dysfunction and Risk Factors for Cardiovascular Disease: A Randomized, Double-Blind, Pooled Crossover Study J Sex Med 2006; 3:1037–1049.
  • Montorsi F, Padma-Nathan H, Buvat J, Schwaibold H, Beneke M, Ulbrich E, Bandel TJ, Porst H. Earliest Time to Onset of Action Leading To Successful Sexual Intercourse with Vardenafil Determined in an At-Home Setting: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. In: J Sex Med. 2004;1;168–178.
  • Porst, H. (2004). [Erectile dysfunction. New drugs with special consideration of the PDE 5 inhibitors]. Der Urologe. Ausg. A, 43(7), 820–8.
  • Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit. Infoblatt vardenafil. Online: http://www.isg-info.de
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
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