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Die Pille ist das am häufigsten verwendete hormonelle Verhütungsmittel in Deutschland. Zu den beliebtesten unter ihnen gehören die Mikropillen wie die Levomin. Es sind Kombinationspillen mit einem Östrogen und einem Gestagen in geringen Dosierungen. Levomin ist eine Mikropille der zweiten Generation, die eine sehr sichere Verhütung gewährleistet. Die Nebenwirkungen von Levomin sind meist nur gering ausgeprägt.

Wenn Sie Levomin oder eine andere Antibabypille einnehmen, können Sie die Ärzte von DrEd kontaktieren. Sie werden Ihnen nach der Beurteilung der Antworten eines Fragebogens ein Rezept für Ihre Pille ausstellen.


Levomin 20 ab €21,96
Levomin 30 ab €17,24

Die Rezeptgebühr beträgt €9.

Was ist Levomin?

Levomin ist eine Antibabypille, die zu den Mikropillen gehört. Mikropillen enthalten ein Östrogen und ein Gestagen in geringer Dosierung. Im Falle von Levomin ist das enthaltene Östrogen Ethinylestradiol, das Gestagen ist Levonorgestrel. Die Mikropillen werden je nach enthaltenem Gestagen in Generationen eingeteilt, von denen es mittlerweile vier gibt. Levomin mit dem Gestagen Levonorgestrel gehört zur zweiten Generation der Mikropillen.

Wofür wird Levomin angewendet?

Levomin wird zur Verhütung einer Schwangerschaft von Frauen eingenommen. Die Mikropille ist eine der sichersten Verhütungsmethoden, welche jedoch nicht vor der Übertragung von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) schützt. Es stellt also keinen Schutz beispielsweise vor HIV-, Chlamydien- oder Gonokokken-Infektionen dar.

Wie wirken Levomin 20 und Levomin 30?

Beide in Apotheken erhältliche Dosierungen von Levomin, Levomin 20 und Levomin 30, wirken über mehrere Mechanismen im weiblichen Körper, um eine Schwangerschaft möglichst sicher zu verhindern. Die Hormone, also das Östrogen Ethinylestradiol in Kombination mit dem Gestagen Levonorgestrel, unterdrücken einerseits die Reifung von Eizellen in den Eierstöcken, so dass es normalerweise bei einer regelmäßigen Einnahme keine Möglichkeit gibt, dass Spermien eine Eizelle zur Befruchtung vorfinden.

Zudem wird der Eisprung einer eventuell doch entwickelten Eizelle gehemmt. Weiterhin wird durch das Einnehmen eines Gestagens wie Levonorgestrel in Levomin die Gebärmutterschleimhaut zähflüssiger, wodurch sich Spermien nicht mehr ungehindert bewegen können. Auch die Einnistung einer möglicherweise befruchteten Eizelle wird durch den Einfluss von Levonorgestrel erschwert.

Ab wann tritt die verhütende Wirkung von Levomin ein?

Die erste Tablette Levomin sollte am ersten Tag der Menstruationsblutung eingenommen werden. So schützt die Pille ab dem ersten Einnahmetag bereits sehr sicher vor einer Schwangerschaft. Erfolgt die Einnahme am zweiten bis fünften Tag der Blutung, muss für die ersten sieben Einnahmetage ein zusätzliches Verhütungsmittel wie beispielsweise ein Kondom verwendet werden.

Wie sicher ist die Verhütung mit Levomin 20 und Levomin 30?

Die Verhütungssicherheit wird standardisiert mit dem Pearl-Index angegeben. Er gibt an, wie viele von 100 Frauen, die das Verhütungsmittel anwenden, innerhalb eines Jahres trotz Verhütung schwanger geworden sind. Je kleiner die Zahl, desto sicherer also die Methode. Für Mikropillen wird bei regelmäßiger Einnahme zur stets ähnlichen Uhrzeit ein Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 angegeben. Innerhalb eines Jahres wird also weniger als eine von 100 Frauen trotz Anwendung der Pille schwanger. Das entspricht einer Schwangerschaftswahrscheinlichkeit von unter einem Prozent.

Ist eine Schwangerschaft nach dem Absetzen von Levomin wieder möglich?

Sobald Sie Levomin nicht mehr einnehmen, können Sie wieder schwanger werden. Es kann nach dem Absetzen von Levomin einige Zeit dauern, bis sich der natürliche Zyklus regeneriert hat und wieder eine regelmäßige Menstruationsblutung stattfindet. Ein regelmäßiger Zyklus hilft dabei, die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Eine Schwangerschaft kann aber auch bei einem noch nicht eingependelten Monatszyklus eintreten, solange es zu einem Eisprung kommt und die sonstigen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft gegeben sind.

Was passiert, wenn ich die Einnahme von Levomin vergesse?

Wenn Sie die Einnahme von Levomin vergessen, kommt es entscheidend auf den Zeitpunkt der nachgenommenen Pille und darauf an, in welcher Woche des Zyklus Sie sich beim Vergessen befinden. Wenn Levomin weniger als 12 Stunden nachträglich eingenommen wird, ist der Verhütungsschutz noch gewährleistet und es ergeben sich keine weiteren Konsequenzen.
Ist dieser Zeitraum bereits überschritten, gilt es, den Zeitpunkt im Zyklus zu beurteilen. In der Regel sollten Sie die vergessene Tablette, wenn Sie den Fehler bemerken, möglichst schnell einnehmen. So vermeiden Sie nachträgliche Fehler aufgrund der auf den Blister gedruckten Wochentage und erhalten einen relativ gleichmäßigen Hormonhaushalt.

Je nach Zeitpunkt des Vergessens gilt anschließend: Beim Vergessen in der ersten Einnahmewoche ist der Verhütungsschutz nicht mehr gewährleistet. Sie sollten in diesem Fall zusätzlich Kondome für weitere sieben Tage verwenden. In der zweiten Einnahmewoche gilt der Schutz als nicht gefährdet, wenn Levomin ansonsten immer regelmäßig eingenommen wurde. Ein Fehler in der dritten Woche kann durch zwei verschiedene Möglichkeiten ausgeglichen werden, ohne dass die verhütende Wirkung von Levomin nachlässt: Entweder nehmen Sie den neuen Blister Levomin direkt nach der dritten Woche und lassen die siebentägige Pause aus. Alternativ können Sie den aktuellen Blister abbrechen und die siebentägige Pause früher einsetzen, ohne die vergessene Tablette nachträglich einzunehmen. Die dann folgende Pause darf jedoch nicht die sieben Tage überschreiten. In beiden Fällen verschiebt sich die Periode, was hinsichtlich der Wochentage auf den Blistern unbedingt beachtet werden muss.

Warum ist Levomin in unterschiedlicher Dosierung als Levomin 20 und Levomin 30 erhältlich?

Beide Varianten von Levomin schützen sicher vor einer Schwangerschaft. Welche Pille Sie einnehmen, entscheidet der Arzt danach, welche weiteren Wirkungen Sie von der Einnahme erwarten. Bei der geringeren Dosierung der Hormone in Levomin 20 kann es unter Umständen zu Schmierblutungen auch noch nach der Gewöhnungsphase kommen. Ist dies der Fall und Sie empfinden die Zwischenblutungen als störend, so sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren. Er wird Sie zu einem Wechsel auf ein höher dosiertes Präparat beraten.

Wie hoch ist das Thromboserisiko bei der Pille Levomin?

Levomin als Mikropille der zweiten Generation hat im Vergleich zu Pillen der dritten und vierten Generation ein geringer erhöhtes Thromboserisiko. Verglichen mit Frauen, die die Pille nicht einnehmen, ist das Risiko etwa um das Dreifache erhöht. Levonorgestrel gilt bezüglich des Thromboserisikos als ein Gestagen mit eher geringer Thrombosewahrscheinlichkeit.

Wenn Sie Levomin einnehmen, sollten Sie jedoch nicht rauchen, da dies das Thromboserisiko deutlich erhöht. Wenn Sie älter als 35 Jahre sind, sollten Sie vor der Einnahme Ihren Arzt bezüglich des Risikos um Rat fragen. Von etwaigen Vorerkrankungen und Thrombosen in der Familie sollten Sie Ihrem Arzt unbedingt berichten, um das Risiko möglichst gering zu halten.

Wann darf Levomin nicht eingenommen werden?

Für die Einnahme von Levomin gibt es bestimmte Kontraindikationen, die für alle Mikropillen gelten. Wenn Sie allergisch gegen Östrogen oder einen anderen Bestandteil der Tabletten sind, dürfen Sie Levomin auf keinen Fall einnehmen. In der eigenen Krankheitsgeschichte aufgetretene Thrombosen, Herzinfarkte und Schlaganfälle sind ebenfalls Ausschlusskriterien. Tumore, weitere Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und hohe Blutfette sowie bestimmte Migräneformen schließen die Einnahme von Levomin ebenfalls aus.

Weitere Kontraindikationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage und fragen Sie gegebenenfalls Ihren Arzt. Da es bei Missachtung der Kontraindikationen zu schweren bis zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen kann, teilen Sie Ihre Krankengeschichte immer dem Arzt mit. Nur so kann er das für Sie sicherste Verhütungsmittel auswählen.

Wie wird Levomin eingenommen?

Levomin wird einmal täglich möglichst zur gleichen Uhrzeit mit einem Glas Wasser unzerkaut eingenommen. Dies sollte ohne Unterbrechung 21 Tage lang erfolgen, bis der Blister leer ist. Anschließend ist eine sieben Tage dauernde Pause vorgesehen, in der es zu einer sogenannten Hormonentzugsblutung kommt. Danach fangen Sie mit dem neuen Blister am entsprechenden Wochentag wieder für 21 Tage an. Wenn Sie also beispielsweise die letzte Pille des Blisters an einem Mittwoch eingenommen haben, fangen Sie mit dem neuen Pillenstreifen am Donnerstag der nächsten Woche wieder an.

Welche alternativen Einnahmemethoden gibt es bei Levomin 20 und Levomin 30?

Levomin ist eine Mikropillen und kann auch im Langzeitzyklus eingenommen werden. Hierbei werden bis zu drei Blister ohne Pause eingenommen. Ihr Arzt wird sie darüber beraten, wie lange Sie die Pille durchnehmen können.

Was ist in einer Pille Levomin enthalten?

Eine Pille Levomin enthält Ethinylestradiol und Levonorgestrel in zwei unterschiedlichen Dosierungen:

  • Levomin 20: 20 Mikrogramm Ethinylestradiol, 100 Mikrogramm Levonorgestrel
  • Levomin 30: 30 Mikrogramm Ethinylestradiol, 150 Mikrogramm Levonorgestrel

Weiterhin enthält Levomin folgende Bestandteile:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Maltodextrin, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Carboxymethylstärke (Typ A) (Ph. Eur.)

Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 400, Eisen (III)-oxid (E172), Chinolingelb, Aluminiumsalz (E104).
Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Levomin auftreten?

Nebenwirkungen, die bei der Einnahme auftreten können, sind:

  • Sehr häufig (mehr als 10 Prozent): Kopfschmerzen
  • Häufig (weniger als 10 Prozent): Stimmungsschwankungen, Bauchschmerzen, Schmerzen oder Spannungsgefühl in den Brüsten, Gewichtszunahme, Übelkeit, Hautausschlag, Depressionen
  • Gelegentlich (bis ein Prozent): Erbrechen, Durchfall, Wasseransammlungen (Ödeme), Migräne, vermindertes sexuelles Interesse, Brustvergrößerung, stark juckende Hautrötung (Urtikaria)
  • Selten (unter 0,1 Prozent): Kontaktlinsen-Unverträglichkeit, allergische Reaktionen, Gewichtsverlust, gesteigertes sexuelles Interesse, Absonderungen aus der Brustwarze, Scheidenausfluss, allergische Reaktionen, die manchmal mit Schwellungen der Haut bzw. der Schleimhäute einhergehen (Erythema nodosum und Erythema multiforme)

Weitere ernst zu nehmende Nebenwirkungen sind selten, können aber lebensgefährlich sein. In erster Linie zählt hierzu das durch Levomin erhöhte Thromboserisiko. Weiterhin kann Levomin einen hohen Blutdruck und schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesichts- und Halsbereich (Angioödem) verursachen. Vorerkrankungen wie Migräne, Epilepsie und Morbus Crohn können sich verschlechtern.

Beim Auftreten von Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er wird eventuell den Wechsel auf eine andere Pille oder ein anderes Verhütungsmittel mit Ihnen besprechen.


 Quellen:

  • Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe, Thieme Verlag, 3. Auflage 2007, Hrsg.: M. Stauber, T. Weyerstahl: (S. 405 ff.)
  • Herstellerinformationen für Anwenderinnen zu Levomin 20: www.mibe.de, Stand 07/13, aufgerufen am 24.05.16
  • Herstellerinformationen für Anwenderinnen zu Levomin 30: www.mibe.de, Stand 03/14, aufgerufen am 24.05.16
  • Hormonsprechstunde Göttingen: „Informationen zum Thromboserisiko der Pille“, Stand 2014, www.hormonsprechstunde.com, aufgerufen am 24.05.16

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