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Morea Sanol

Morea Sanol wird Frauen verschrieben, die unter Akne oder starker Körperbehaarung leiden. Sind diese durch andere Methoden nicht therapierbar, kann die Einnahme von Morea Sanol unter Umständen helfen. Allerdings kann es zu Nebenwirkungen kommen, weshalb die Einnahme immer unter ärztlicher Überwachung erfolgt. Außerdem müssen wichtige Kontraindikationen vor der Einnahme ausgeschlossen werden.

Morea Sanol ist eine Mikropille, deren Indikation jedoch nicht in erster Linie die Verhütung ist. Deshalb können die Ärzte von DrEd die Morea Sanol auch nicht als Antibabypille verschreiben.

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Was unterscheidet die Morea Sanol von anderen Pillen?

Die Morea Sanol zählt zu den starken anti-androgenen Pillen. Wie alle anderen Mikropillen enthält sie zwei Hormone, ein Gestagen (Cyproteronacetat) und ein Östrogen (Ethinylestradiol).

Das Besondere bei der Morea Sanol ist das Cyproteronacetat, das eine starke anti-androgene Wirkung und somit andere Eigenschaften als viele andere Mikropillen mit Gestagenen insbesondere der ersten oder zweiten Generation haben. Die Morea Sanol zählt aufgrund des enthaltenen Cyproteronacetats zu den Pillen der vierten Generation, ist jedoch aufgrund des hohen Thromboserisikos nicht wie andere Pillen allein als Kontrazeptivum zugelassen. Ihre Verhütungssicherheit unterscheidet sich jedoch bei regelmäßiger Einnahme nicht von der anderer Mikropillen.

Warum wird die Morea Sanol bei Akne und Hirsuitismus verschrieben?

Die anti-androgene Wirkung des Cyproteronacetats in der Morea Sanol wird bei der sogenannten Androgenisierung genutzt. Androgenisierung bezeichnet eine Erkrankung, bei der im weiblichen Körper zu viele Androgene, die männlichen Sexualhormone, gebildet werden.

Diese kann sich in unterschiedlichen Formen der Akne, beispielsweise der Akne vulgaris oder der Akne papulopustulosa äußern. Bei manchen Patientinnen kommt es auch zu einer übermäßigen Körperbehaarung, die Hirsuitismus genannt wird und sich oft in Form eines Damenbarts zeigt. In seltenen Fällen leiden auch Frauen unter einem androgenetischen Haarausfall, der an sich als eine vorwiegend Männer betreffende Erkrankung bekannt ist.

Bei beiden Erkrankungen kommt es durch die Einflüsse von Androgenen zu den Symptomen. Am Körper ist der Haarwuchs verstärkt sichtbar, während die Kopfhaare dünner werden und schneller ausfallen.

Das Cyproteronacetat in der Morea Sanol bindet an Androgenrezeptoren und verhindert so die Wirkung der Androgene an den Talgdrüsen im Gesicht und den Haarwurzeln des Körpers und der Kopfhaut. Dadurch wird oft eine deutliche Besserung der Androgenisierungserscheinungen erzielt.

Welche Risiken und Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Morea Sanol entstehen?

Die Morea Sanol wird nicht als erste Therapieoption bei Androgenisierung eingesetzt. Nur wenn andere Therapieversuche nicht geholfen haben, werden starke anti-androgene Pillen wie die Morea Sanol verschrieben. Der Grund dafür sind mögliche schwere Nebenwirkungen und zahlreiche Kontraindikationen, die gegen die Einnahme der Morea Sanol sprechen.

Vor allem während der Umstellungsphase kann es, wie bei vielen anderen Mikropillen, unter anderem zu Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Stimmungsschwankungen kommen. Die Morea Sanol wird allerdings in der Regel mindestens drei Monate lang eingenommen, und nach diesem Zeitraum sollten diese Nebenwirkungen weitestgehend verschwunden sein.

Weitere wichtige unerwünschte Wirkungen sind unter anderem venöse und arterielle Thromboembolien wie die tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolien sowie Schlaganfälle und Herzinfarkte. Weiterhin kann es zu Erkrankungen der Leber, vor allem Tumoren, und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse kommen.

Auch das Risiko für Brustkrebs ist durch die Einnahme von Morea Sanol leicht erhöht, weshalb die Brust regelmäßig abgetastet werden sollte. Vor der Einnahme wird der Arzt aufgrund dieser und weiterer möglicher Nebenwirkungen eine gründliche Anamnese und Untersuchung durchführen, um das Risiko für die Patienten so gering wie möglich zu halten.

Welche Alternativen gibt es zu Morea Sanol für die Therapie der Androgenisierung?

Da die Einnahme der Morea Sanol für Frauen mit einer eigenen Vor- oder Familiengeschichte bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Leber- oder Brusterkrankungen nicht empfohlen wird, gibt es weitere Möglichkeiten zur Behandlung von Androgenisierung.

Die Morea Sanol stellt ohnehin nicht die erste Wahl der Therapie dar, da zahlreiche weitere Risikofaktoren wie Rauchen und Alter beachtet werden müssen.

Die erste Therapie bei Akne sind verschiedene Akne-Cremes, die die Pickel effektiv behandeln können. Anschließend kann eine Behandlung mit Tabletten gegen Akne erfolgen. Diese enthalten ein Antibiotikum oder Isotretinoin. Es können auch anti-androgene Pillen wie die Belara oder die Chariva, deren Nebenwirkungsprofil Studien zufolge besser ist, verschrieben werden. Diese können eine leichte bis mittelschwere Akne bereits deutlich verbessern. Bei Hirsuitismus hilft die Creme Vaniqa, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird und nach kurzer Anwendungszeit oft zufriedenstellende Ergebnisse bringt.

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