Nikotinkaugummis können den Entzug lindern, erhalten aber die Sucht

Viele Raucher möchten das Rauchen aufgeben, haben aber Angst vor dem Nikotinentzug und seinen Symptomen. Hierzu muss man wissen, dass Nikotinkonsum körperlich und psychisch abhängig macht.

Wenn man aufhört, seinen Körper mit dem gewohnten Nikotin durch Zigaretten zu versorgen, kann es daher zu körperlichen Reaktionen, aber auch zu psychischen Beeinträchtigungen kommen.

Wenn Sie dauerhaft mit dem Rauchen aufhören möchten, empfehlen wir Ihnen, sich den weiteren Text aufmerksam durchzulesen, um über einen strukturierten und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Weg des Nikotinentzugs entscheiden zu können. Ihr betreuender Arzt wird Ihnen evtl. Angebote mit spezialisierter Betreuung in Ihrer Nähe nennen können. Darüber hinaus können wir Ihnen in dieser Sprechstunde eine ärztliche Beratung und Behandlung mit CHAMPIX® zur Unterstützung der Raucherentwöhnung anbieten.

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Was hilft gegen die Symptome von Nikotinentzug?

Schlecht sind die Chancen für diejenigen, die ihre Nikotinsucht alleine durch Willenskraft aufgeben wollen. Dies gelingt nur sehr wenigen Rauchern. Die meisten greifen spätestens nach einem Jahr erneut zur Zigarette. Da dies noch frustrierender ist, sollte man die Sache medizinisch angehen.

Die unerwünschten Begleiterscheinungen des Nikotinentzuges lassen sich prinzipiell vermeiden. Beispielsweise kann man eine Nikotinersatztherapie mit Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummi beginnen, bei der das vom Arzt entsprechend dosierte Nikotin schleichend abgesetzt wird.

Mit dem Rauchen aufhören

Wer die körperlichen Symptome hinter sich gelassen hat, mit denen etwa zwei Drittel der Raucher in unterschiedlichem Schweregrad zu tun haben, tappt oft in die typischen Raucherfallen. Hier spielen Gewohnheit, antrainiertes Verhalten und psychische Faktoren eine Rolle.

Doch das Motto „Einmal ist keinmal“ hilft hier nicht, denn Nikotin ist ein starkes Nervengift und eine Droge, die zur Abhängigkeit führt. Die einzige Möglichkeit, das Rauchen dauerhaft aufzugeben, ist, die körperlichen Symptome abzumildern. Günstig ist eine Verhaltenstherapie, aber auch Hypnose und Akupunktur können bei manchen Menschen helfen.

Nikotinsucht

Die Nikotinwirkung beim Menschen beinhaltet einerseits einen Effekt im Gehirn, der ein kurzzeitiges Entspannungs- und Belohnungsgefühl auslöst, und gleichzeitig viele schädliche Folgen auf den menschlichen Körper, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Nikotin ist ein Nervengift (Alkaloid). Es kommt in natürlicher Form in der Tabakpflanze vor und dient der Abwehr von Insekten. In konzentrierter Form ist es hochgiftig und tödlich.

Nikotin gelangt über den Rauch in das menschliche Blut und überwindet die Blut-Hirn-Schranke. Es erreicht nach nur sieben Sekunden das menschliche Gehirn. Dort heftet es sich an bestimmte Rezeptoren (Sinneszellen), die normalerweise Acetylcholin aufnehmen und es kommt zur Freisetzung von Adrenalin, Dopamin und Serotonin: Diese Stoffe wirken anregend, der Blutdruck steigt, der Herzschlag wird schneller und die Körpertemperatur sinkt. Die Ausschüttung von Botenstoffen löst beim Raucher ein Belohnungsgefühl aus und er fühlt sich kurzzeitig entspannt.

Wenn der Dopamin-Spiegel wieder fällt und die anregende Wirkung nachlässt, hat man Entzugserscheinungen.

Im sogenannten nucleus accumbens befinden sich die Dopaminrezeptoren. Dass manche Raucher die Zigarette als leistungssteigernd empfinden, liegt daran, dass Nikotinsäure entsteht, die gefäßerweiternd und geistig anregend wirkt. Durch die Aufnahme über die Lunge ist die kurzfristige Wirkung besonders gut.

Allerdings wächst das Verlangen des Rauchers nach der nächsten Zigarette, sobald dieser Effekt abgeklungen ist. Je mehr Nikotin man konsumiert, umso schneller verpufft die Wirkung.

Entzugserscheinungen: körperlich und psychisch

Nikotinentzug führt daher fast immer zu Symptomen, die sich auch körperlich bemerkbar machen. Nur ein Drittel der Raucher verzeichnet ausschließlich psychische Wirkungen.

Besonders problematisch sind die Situationen, in denen Raucher typischerweise zur Zigarette greifen. Wenn Zigaretten zur Entspannung, in Stresszeiten, zur Leistungssteigerung, zur Kaffeepause etc. genutzt wurden, benötigt der neue Nichtraucher eine Strategie, wie er diese Raucherfallen umgehen kann.

Körperliche Entzugserscheinungen verschwinden meist nach wenigen Tagen. Vom Gebrauch von z.B. Schlaftabletten gegen mögliche Schlafstörungen ist abzuraten, um nicht eine suchterregende Substanz gegen eine andere auszutauschen. Bei psychischen Entzugserscheinungen ist ratsam, eine Verhaltenstherapie speziell zur Raucherentwöhnung zu besuchen.

Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, an Gruppenkursen zur Raucherentwöhnung teilzunehmen. Wenn man sieht, dass es anderen genauso geht wie einem selbst, fühlt man sich oft besser und kann mit der eigenen Lage konstruktiver umgehen.

Die Nikotinsucht zu beenden fördert eine höhere Lebenserwartung

Es lohnt sich mit Sicherheit, einen Nikotinentzug zu wagen, insbesondere da sich mit medizinischer Hilfe ein Erfolg relativ häufig einstellt. Die negativen Folgen des Rauchens auf die Gesundheit können nach nur 10 bis 15 Jahren auf das Niveau eines Nichtrauchers gesenkt werden.

Das Problem der Nikotinwirkung ist, dass sie den Blutdruck erhöht, die Pumpleistung des Herzens erschwert, die Sauerstoffversorgung des Bluts verschlechtert, die Arterienverkalkung fördert und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen Vorschub leistet. Herzinfarkt und Schlaganfall sind Folgen mit drastischer Einschränkung der Lebensqualität. Besonders das Krebsrisiko wächst deutlich, nicht nur für Lungenkrebs, sondern auch für viele andere Krebsarten.

Was bewirkt Champix?

CHAMPIX® hilft auf zwei verschiedene Arten, die Entzugssymptome zu lindern:

Die Nikotin-Rezeptoren im Gehirn werden durch das Medikament ähnlich stimuliert, wie sonst durch das Nikotin im Tabak - die körperlichen Folgen des Entzugs werden gelindert.

Gleichzeitig werden diese Rezeptoren blockiert, was dazu führt, dass das im Tabak enthaltene Nikotin seine Wirkung verliert.

Das sind die Gründe, warum dieses Medikament Ihre Erfolgsaussichten, Nichtraucher zu werden, deutlich erhöhen kann. Verglichen mit einem „cold Turkey“ Entzug sind Ihre Chancen bis zu 3-mal höher.

Die Arzneimittel - Aufsichtsbehörden warnen vor unerwünschten Wirkungen unter Champix, bei denen es sich um sog. neuropsychiatrische Nebenwirkungen handelt. Berichtet wird über depressive Stimmungsschwankungen, bis hin zu Suizidgedanken und Suiziden. Auch aggressive Stimmungsschwankungen kommen vor. Wenn Sie schon einmal unter derartigen Erkrankungen gelitten haben oder solche in Ihrer Familie vorkommen, sollten Sie vor Einnahme von Champix dringend die direkte ärztliche Beratung suchen.

Falls Sie eine Frage haben, schicken Sie uns bitte eine Nachricht über Ihr vertrauliches DrEd Konto oder rufen Sie uns an.

Bei DrEd können Sie Champix kaufen. Dafür benötigen Sie allerdings ein Rezept. Der erste Besuch der Online-Sprechstunde bei DrEd mit Diagnose und Behandlungsempfehlung ist kostenfrei.

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