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Östradiol

Östradiol ist ein Sexualhormon, das bei der Frau vor allem in den Eierstöcken produziert wird. Daneben wird es in geringen Mengen auch bei beiden Geschlechtern in der Nebennierenrinde und bei Männern im Hoden gebildet. Auch Fettzellen können das Hormon bilden, indem sie Testosteron in Östradiol umwandeln. 

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Welche Wirkungen besitzt Östradiol?

Östradiol hat im menschlichen Körper vielfältige Wirkungen. Zum einen wirkt es auf die Sexualorgane: In der Pubertät fördert es die Ausbildung sekundärer weiblicher Geschlechtsmerkmale wie z.B. das Brustwachstum, die Scham- und Achselbehaarung oder die Regelblutung. Beim Mann kommt es daher bei einem erhöhten Östradiolspiegel häufig zu einer Verweiblichung.

Frauen, die einen höheren Östradiolspiegel als andere aufweisen, werden als attraktiver wahrgenommen. Darüber hinaus verändert das Hormon die Zusammensetzung des Zervixschleims. Er wird spinnbarer und bietet dadurch Spermien optimale Lebensbedingungen, wenn die Frau ihre fruchtbaren Tage hat. Östradiol fördert auch das Wachstum von Gebärmutter und Gebärmutterschleimhaut und bereitet so eine mögliche Schwangerschaft vor. In der Schwangerschaft selbst ist Östradiol um das 10 bis 100-fache erhöht.

Zum anderen wirkt Östradiol auch auf andere Organsysteme. So schützt es vor Herzerkrankungen und Osteoporose.

Wann wird Östradiol gegen Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt?

Obwohl Östradiol ein körpereigenes Hormon ist und daher vom menschlichen Organismus selbst produziert wird, gibt es Erkrankungen, in denen eine Gabe von Östradiol sinnvoll ist. Dazu zählt vor allem ein Östradiolmangel. Dieser wird normalerweise im Rahmen der Wechseljahre der Frau beobachtet und besitzt keinen Krankheitswert. Treten allerdings Beschwerden wie Wechseljahrssymptome auf (z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen), kann eine so genannte Hormonersatztherapie begonnen werden, die wahlweise mit Östradiol allein oder in Kombination mit einem Gestagen gestaltet werden kann. Östradiol wird hier mittels Tabletten, Lösungen oder auch Hautpflastern zugeführt. Auch Vaginalringe (z.B. Estring) sind für diese Behandlung zugelassen. Im Rahmen eines Östradiolmangels kann es auch zu einer Scheidentrockenheit und nachfolgenden Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder einer Entzündung der Scheide kommen. Auch hier kann Östradiol eingesetzt werden, wahlweise auch als Creme oder Gel, das in die Scheide eingebracht wird.

Welche weiteren Therapieformen mit Östradiol gibt es?

Neben den Wechseljahren gibt es auch Östradiolmangel-Erkrankungen wie z.B. Funktionsstörungen der Eierstöcke (Ovarialinsuffizienz, PCO-Syndrom), Tumore in hormonproduzierenden Organen oder Stoffwechselkrankheiten, bei denen vom Körper nicht genügend Östradiol hergestellt werden kann. Auch hier kommen Östradiolpräparate zum Einsatz.

Östradiol als Verhütungsmittel

Als Verhütungsmittel werden sogenannte Derivate (Abkömmlinge) des Östradiols in Antibabypillen eingesetzt. Am häufigsten wird hierbei das sogenannte Ethinylestradiol verwendet, das synthetisch ist und eine stärkere östrogene Wirkung als das natürlich vorkommende Östradiol zeigt. Es wird in Verbindung mit einem synthetischen Gestagen eingesetzt und verhindert bei korrekter Einnahme unter anderem durch Unterdrückung des Eisprungs relativ sicher einer Schwangerschaft.

Beispielsweise enthalten folgende Pillen Ethinylestradiol:

  • Femikadin
  • Minisiston
  • Evaluna 20
  • Microgynon
  • Yasminelle

Im Gegensatz dazu enthält die Pille Qlaira den Wirkstoff Estradiolvalerat. Dieser Wirkstoff wird im menschlichen Körper in das körpereigene Östradiol umgewandelt.

Hat Östradiol Nebenwirkungen?

Östradiol ist zwar ein körpereigenes Hormon, es kann aber Nebenwirkungen verursachen, wenn es in den falschen Mengen vorliegt oder als Arzneimittel verabreicht wird. So kann es im Rahmen der Anwendung zu einer allergischen Reaktion auf Begleitstoffe kommen. Das Hormon selbst kann Sexualstörungen wie Libidoverlust, aber auch eine Libidosteigerung bewirken. Es kann zu körperlicher Schwäche und Benommenheit, aber auch Nervosität oder Stimmungsschwankungen kommen.

Auch das Magen-Darm-System kann durch Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall betroffen sein. Es kann zu Bauch- oder Rückenschmerzen oder Brustspannen kommen. Des Weiteren sind Ausfluss oder Blutungen möglich. In der Kombination mit Rauchen muss beachtet werden, dass unter der Einnahme von Östradiol eine erhöhte Gefahr für die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) besteht.

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