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Pantozol ist ein Medikament aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer. Es verringert die Bildung von Magensäure und hilft bei Sodbrennen und bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren. Pantozol gibt es auf Rezept in den Dosierungen 20 mg und 40 mg. Wenn Sie bereits Pantozol einnehmen, können Sie von den Ärzten von DrEd ein Folgerezept erhalten. Die Ärzte von DrEd stellen Ihnen auch ein Erstrezept aus, wenn Ihre Antworten im medizinischen Fragebogen für eine Verschreibung sprechen.


20 mg ab 26,63 €
40 mg ab 33,56 €

Die Rezeptgebühr beträgt 9 €.

Wie wirkt Pantozol?

Pantozol hemmt diejenigen Zellen in der Magenschleimhaut, die Salzsäure produzieren. Dadurch wird die reizende Wirkung der Magensäure auf die Schleimhaut verringert und Geschwüre können abheilen. Zudem kann weniger Magensäure die Speiseröhre hinaufsteigen und Sodbrennen oder eine Entzündung der Speiseröhre verursachen. Da Pantozol die säureproduzierenden Zellen in ihrer Funktion stark einschränkt, können sie erst wieder Magensäure herstellen, wenn sie sich vollständig regeneriert haben. Dies kann bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen. Pantozol verringert also den Säureanteil im Magensaft über einen längeren Zeitraum.

Wann wird Pantozol eingesetzt?

In der Dosierung von 20 mg oder 40 mg wird Pantozol zur kurzzeitigen Behandlung von Symptomen wie Sodbrennen („gastroösophageale Refluxkrankheit“: GERD) oder saurem Aufstoßen bei Erwachsenen eingesetzt. Außerdem hilft es bei einer Speiseröhrenentzündung, bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Produktion von Magensäure einhergehen. In Kombination mit Antibiotika wird Pantozol bei einer Infektion mit dem „Magenkeim“ Helicobacter pylori in einer Dosierung von 80 mg verwendet. Zur Vermeidung eines wiederauftretenden Sodbrennens kann der Arzt zur Vorbeugung Pantozol 20 mg verschreiben.
Des Weiteren werden Protonenpumpenhemmer wie Pantozol häufig als sogenannter „Magenschutz“ bei der Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Diclofenac oder Cortison verschrieben. Da diese negative Wirkungen auf die Magenschleimhaut haben können, schont eine Reduzierung der Magensäure die empfindliche Magenwand und es kommt seltener zu Komplikationen.

Wirkt Pantozol besser als andere Medikamente gegen Sodbrennen?

Zur Behandlung von Sodbrennen und Speiseröhrenentzündungen werden auch sogenannte Antihistaminika, z.B. Ranitidin eingesetzt. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass 40 mg Pantozol nach 4 Wochen bei 69 Prozent der Patienten eine vollständige Abheilung einer Speiseröhrenentzündung erzielen konnte, wohingegen 300 mg Ranitidin nur 57 Prozent der Patienten heilen konnte. Nach 8 Wochen waren durch Pantozol 82 Prozent beschwerdefrei, durch Ranitidin dagegen 67 Prozent. Dies zeigt eine bessere Wirksamkeit von Pantozol. Im Vergleich zu einem anderen Protonenpumpenhemmer, Omeprazol, zeigt Pantozol keine Unterschiede in der Behandlung von Sodbrennen.

Benötige ich für Pantozol ein Rezept?

Die von DrEd angebotenen Dosierungen und Packungsgrößen sind rezeptpflichtig und daher lediglich erhältlich, wenn Sie ein entsprechendes Rezept haben. Falls Sie Pantozol bereits einnehmen, können Sie bei den Ärzten von DrEd ein Folgerezept anfordern. Sie können bei den Ärzten auch ein Erstrezept erhalten, wenn der behandelnde Arzt von DrEd das als angemessen beurteilt. Um ein Rezept anzufordern, müssen Sie einen medizinischen Fragebogen ausfüllen, zu dem Sie über die orangen Buttons gelangen.

Ist eine längerfristige Einnahme von Pantozol schädlich?

Wenn Sie Pantozol über einen längeren Zeitraum einnehmen, so kann das Medikament besondere Nebenwirkungen haben. Durch die Hemmung der Magensäureproduktion kann es eventuell sein, dass Sie Vitamin B12 schlechter aufnehmen können. Bei einer Einnahme von über einem Jahr kann es möglicherweise zu vermehrten Knochenbrüchen kommen. Wird Pantozol über drei Monate bis über ein Jahr lang eingenommen, ist auch die Gefahr eines Magnesiummangels mit entsprechenden Auswirkungen wie z.B. Herzrhythmusstörungen gegeben. Und schließlich verhindert auch die weniger saure Umgebung im Magen, dass Krankheitserreger wie z.B. Salmonellen oder Campylobacter zuverlässig abgetötet werden können. Es kann daher zu vermehrten Infektionen im Magen-Darm-Bereich kommen. Wenn Sie Pantozol über einen langen Zeitraum oder dauerhaft einnehmen müssen, lassen Sie sich im Hinblick auf diese Nebenwirkungen von einem Arzt überwachen.

In welchen Dosierungen wird Pantozol angeboten?

Pantozol gibt es in Tablettenform mit 20 mg und 40 mg. Die Ärzte von DrEd beraten Sie gerne zur individuell passenden Dosierung und stellen Ihnen ein Rezept aus, das Sie in der Apotheke einlösen können. Alternativ kann Ihnen das Medikament auch über eine Versandapotheke zugeschickt werden.

Wie muss ich Pantozol einnehmen?

Nehmen Sie Pantozol in der Dosierung ein, die Ihnen vom Arzt verordnet wurde. Die Tablette sollte eine Stunde vor einer Mahlzeit im Ganzen mit etwas Wasser eingenommen werden.

Was passiert, wenn ich mehr als die verschriebene Dosis eingenommen habe?

Bei Pantozol sind keine Vergiftungserscheinungen bekannt. Wenn Sie mehr als die erforderliche Dosis eingenommen haben sollten, setzen Sie die Behandlung wie gewohnt mit der nächsten regulären Dosis fort.

Was ist in einer Tablette Pantozol enthalten?

Eine Tablette Pantozol enthält je nach Dosierung 20 mg oder 40 mg des Wirkstoffs Pantoprazol als Natrium Sesquihydrat. Des Weiteren sind folgende Inhaltsstoffe enthalten: Natriumcarbonat (wasserfrei), Mannitol, Crospovidon, Povidon K90, Calciumstearat, Hypromellose, Povidon K25, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Propylenglycol, Methacrylsaure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Triethylcitrat, Schellack, rotes, schwarzes und gelbes Eisenoxid (E172), konzentrierte Ammoniak-Lösung.

Wann darf ich Pantozol nicht einnehmen?

Sie dürfen Pantozol nicht einnehmen, wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Pantoprazol oder gegen einen der Hilfsstoffe sind. Für Kinder unter 12 Jahren ist Pantozol nicht zugelassen, da bislang nicht bekannt ist, ob das Medikament für diese Altersgruppe unbedenklich und wirksam ist.

Des Weiteren gibt es einige Erkrankungen und Vorbedingungen, bei denen die Einnahme von Pantozol kritisch sein kann. Falls Sie unter einer der genannten Erkrankungen leiden, besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, ob eine Einnahme von Pantozol für Sie infrage kommt. Zu diesen Erkrankungen bzw. Vorbedingungen zählen z.B. Lebererkrankungen, ein Vitamin-B12-Mangel, eine HIV-Infektion, Osteoporose und Magnesiummangel.

Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie Pantozol nicht einnehmen. Bislang sind die Auswirkungen auf das Ungeborene nicht bekannt. Pantozol geht ebenfalls in die Muttermilch über. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie Pantozol einnehmen dürfen, während Sie stillen.

Vorsicht ist auch geboten, wenn bei Ihnen der Verdacht oder die Diagnose eines Magengeschwürs vorliegt. In diesem Fall sollte vor der Gabe von Pantozol eine bösartige Erkrankung des Magens ausgeschlossen werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bei etwa fünf Prozent der Patienten treten unterwünschte Wirkungen unter der Behandlung mit Pantozol auf. Am häufigsten wird über Durchfall und Kopfschmerzen berichtet. Des Weiteren sind folgende Nebenwirkungen bekannt:

Gelegentlich finden sich Schlafstörungen, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden, erhöhte Leberwerte, Ausschläge, Brüche von Handgelenk, Hüfte, Wirbelsäule sowie Müdigkeit und Unwohlsein.

Selten zeigen sich eine Verringerung bestimmter weißer Blutkörperchen, ein anaphylaktischer Schock, erhöhte Blutfettwerte, Depressionen, Geschmacksveränderungen, Sehstörungen, Schwellungen, Gelenk- oder Muskelschmerzen, ein Brustwachstum bei Männern sowie eine erhöhte Körpertemperatur.

Sehr selten kommt es zu einer Verringerung aller Blutzellen sowie zu Desorientiertheit.

Mit unbekannter Häufigkeit der Fälle wurde nach Markteinführung des Medikaments des Weiteren ein Natrium- und Magnesiummangel, Halluzinationen, eine Leberschädigung, eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut und Nierenentzündungen beschrieben.

Beachten Sie, dass Sie keine Kraftfahrzeuge oder Maschinen bedienen dürfen, wenn bei Ihnen Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt es?

Pantozol verhindert die Produktion von Magensäure. Einige Medikamente sind jedoch darauf angewiesen, dass im Magen Säure vorhanden ist. Andernfalls können sie von der Schleimhaut nicht optimal aufgenommen werden. Zu diesen Medikamenten zählen z.B. Mittel gegen Pilzinfektionen (Azol-Antimykotika), Erlotinib, ein Medikament, das bei Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs eingesetzt wird, und Medikamente gegen das HI-Virus wie z.B. Atazanavir.

Patienten, die Blutverdünner wie z.B. Marcumar (Phenprocoumon) oder Warfarin einnehmen, sollten während der Einnahme von Pantozol regelmäßig ihre Prothrombinzeit/INR beim Arzt bestimmen lassen, da es in Einzelfällen zu Wechselwirkungen kommen kann.

Pantozol kann den Blutspiegel von Methotrexat erhöhen, einem Medikament, das z.B. bei Krebs oder bei Schuppenflechte eingesetzt wird. Da bei Methotrexat die Einhaltung bestimmter Grenzwerte wichtig ist, sollte bei der Gabe von hohen Dosen dieses Medikaments Pantozol nicht gegeben werden bzw. gegebenenfalls abgesetzt werden.


Quellen:

  • Fachinformation Pantozol
  • Koop, H.; Schepp, W.; Dammann, H. G.; Schneider, A.; Luhmann, R.; Classen, M. (1995): Comparative trial of pantoprazole and ranitidine in the treatment of reflux esophagitis. Results of a German multicenter study. In: Journal of clinical gastroenterology 20 (3), S. 192–195.
  • Cheer, Susan M.; Prakash, Amitabh; Faulds, Diana; Lamb, Harriet M. (2003): Pantoprazole: an update of its pharmacological properties and therapeutic use in the management of acid-related disorders. In: Drugs 63 (1), S. 101–133.
  • Wilhelm, Sheila M.; Rjater, Ryan G.; Kale-Pradhan, Pramodini B. (2013): Perils and pitfalls of long-term effects of proton pump inhibitors. In: Expert review of clinical pharmacology 6 (4), S. 443–451. DOI: 10.1586/17512433.2013.811206.
  • Park, Chan Hyuk; Kim, Eun Hye; Roh, Yun Ho; Kim, Ha Yan; Lee, Sang Kil (2014): The association between the use of proton pump inhibitors and the risk of hypomagnesemia: a systematic review and meta-analysis. In: PloS one 9 (11), e112558. DOI: 10.1371/journal.pone.0112558.

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