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Penis einer Statue

Der Penis ist ein multifunktionelles Organ, das einerseits der Ausscheidung von Urin und andererseits der Fortpflanzung dient. Außerdem definieren viele Männer ihre Männlichkeit über die Funktionsfähigkeit oder auch die Größe ihres Penis, sodass diesem auch ein hoher psychologischer Stellenwert zukommt.

Durch den einzigartigen anatomischen Aufbau des Penis werden auch einige typische Erkrankungen des männlichen Genitaltrakts verständlich.

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Wie entwickelt sich der Penis?

Der Penis entwickelt sich während der Zeit im Mutterleib. Bis zum Ende der 6. Woche der Embryonalentwicklung gibt es noch keine sichtbaren Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Embryos. Danach wächst jedoch bei männlichen Embryos unter Einwirkung männlicher Geschlechtshormone der Penis heran.

Dabei ist bereits die Eichel am Ende des Penis sichtbar, außerdem ist auch der Hodensack (Skrotum) in einer primitiven Form als sogenannte Skrotalwülste erkennbar. Die Harnröhre wächst ebenfalls mit dem Penis mit, allerdings zunächst nur bis zum Beginn der Eichel. Der letzte Abschnitt der Harnröhre wird erst im 4. Monat der Entwicklung gebildet und schließt die Entwicklung des Penis ab. Die Hoden sind schon deutlich früher ausgebildet, allerdings liegen sie zunächst noch im Bauchraum und wandern erst kurz vor der Geburt auf ihre endgültige Position im Hodensack.

Wie ist der Penis anatomisch aufgebaut?

Obwohl der Penis äußerlich im Grunde einfach wie ein fleischiger Wulst aussieht, ist sein Aufbau dennoch relativ komplex. Der Penis ist mit der Peniswurzel über mehrere Verbindungsstrukturen fest am Beckenboden und Beckenskelett befestigt. Der größte bewegliche Teil des Penis ist der Penisschaft, der am Ende in die Eichel übergeht.

Die Penishaut umgibt den Penis bis zum Rand der Peniseichel, auch Glans genannt. Am Ende wirft die Penishaut eine Falte auf, die Vorhaut, die sich im nicht erigierten Zustand normalerweise vollständig um die Glans legen kann. Die Vorhaut ist an der Unterseite des Penis knapp vor der Eichel über ein Frenulum genanntes Hautstück am Penisschaft befestigt. Bei der männlichen Beschneidung wird die Vorhaut chirurgisch entfernt, wodurch die Glans dann permanent frei liegt.

Auf der Innenseite der Vorhaut sind Talgdrüsen vorhanden. Deren Sekret ist ein Hauptbestandteil des sogenannten Smegma praeputii, das beispielsweise bei erhöhter Talgproduktion oder seltenem Säubern unter der Vorhaut als weiße Ablagerung sichtbar wird.

Direkt unter der Penishaut befinden sich zwei Bindegewebsschichten, die Penisfaszien. Unterhalb der Faszien liegt nochmals eine Bindegewebsschicht, die sich Tunica albuginea nennt und aus relativ derbem, festem Bindegewebe besteht und so wie die Faszien den Penis innen komplett umhüllt. Zwischen diesen drei Bindegewebsschichten verlaufen bereits einige Venen, Arterien und Nerven.

Was sind die Schwellkörper?

Innerhalb der Tunica albuginea befinden sich die Schwellkörper des Penis. Die Schwellkörper bestehen aus schwammartigen Gewebe, in das Blutgefäße eingebettet sind, und sind voneinander durch Bindegewebe getrennt. Es gibt insgesamt drei Schwellkörper, von denen sich die beiden größeren links und rechts an der Penisoberseite befinden. Der dritte Schwellkörper ist kleiner und befindet sich mittig an der Unterseite des Penis. Er ist in der Regel tastbar und im erigierten Zustand auch teilweise sichtbar. Zudem liegt in ihm auch die Harnröhre.

Wie ist der Penis mit anderen Organen verbunden?

Der Penis ist entsprechend seiner Aufgaben zum einen mit den Harnwegen und zum anderen mit den inneren Fortpflanzungsorganen verbunden. Die Anbindung an die Harnblase erfolgt direkt über die Harnröhre. Zwischen Harnblase und Harnröhre liegt ein Muskelapparat, der nur beim Wasserlassen geöffnet ist und ansonsten die Harnblase gegen die Harnröhre verschließt.

Des Weiteren ist der Penis beidseits mit den Hoden und Nebenhoden über einen Kanal verbunden, die Samenleiter oder Ductus deferens. Diese Kanäle laufen vom Nebenhoden im Hodensack an der Harnblase vorbei und münden schließlich unterhalb der Harnblase in die Harnröhre. Im Ductus deferens werden bei der Ejakulation die männlichen Samenzellen (Spermien) transportiert. Außerdem münden in den Ductus deferens und in die Harnröhre mehrere Drüsen, nämlich die Bläschendrüsen, Cowper-Drüsen und Littré-Drüsen.

Auch die unterhalb der Harnblase liegende Prostata mündet in die Harnröhre. Die Prostata ist weithin bekannt, da sie im zunehmenden Alter anschwellen kann und dabei die Harnröhre verengt, was zu Problemen beim Wasserlassen führt.

Was macht der Penis beim Wasserlassen?

Der Penis besitzt beim Wasserlassen im Grunde lediglich eine passive Funktion und dient als Ausleitungsweg für den Urin. Trotzdem ist das Vorhandensein des Penis von Vorteil, da die Harnröhre somit länger ist als im weiblichen Harntrakt. Dadurch müssen potentielle Krankheitserreger einen weiteren Weg zurücklegen, um von außen zur Harnblase zu kommen. Dieser weitere Weg ist der Hauptgrund, warum vor allem jüngere Männer deutlich seltener von Harnwegsinfekten und Blasenentzündungen betroffen sind als Frauen.

Wie funktionieren Erektion und Ejakulation?

Die Erektion wird durch Sinnesreize ausgelöst. Dabei kann es sich um Berührungen, Gerüche, Geräusche, optische oder auch rein psychologische Reize handeln. Die Sinnesreize werden an das Rückenmark weitergeleitet, dort verarbeitet und auch an bestimmte Bereiche im Gehirn weitergeleitet.

Letztendlich sendet das Rückenmark sogenannte parasympathische Nervenimpulse zum Penis, durch die sich die Arterien im Penis aufweiten und so der Blutfluss in den Penis drastisch erhöht wird. Gleichzeitig werden dadurch die Venen im Penis abgedrückt, wodurch der Blutabfluss eingeschränkt wird.

Insgesamt nimmt durch diese Mechanismen der Druck in den Schwellkörpern stark zu und der Penis wird steif. Der Druck im unteren Schwellkörper nimmt dabei weniger stark zu als in den beiden oberen Schwellkörpern, da in ihm die Harnröhre verläuft, die bei zu hohem Druck zugedrückt werden würde.

Die Ejakulation wird bei ausreichender mechanischer Reizung des Penis und anderer erogener Zonen ebenfalls durch Nervenimpulse aus dem Rückenmark ausgelöst. Dabei handelt es sich aber um andere, sogenannte sympathische Nervenfasern, die eine rhythmische Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur auslösen. Zudem ziehen sich die Samenleiter, Prostata und die anderen Geschlechtsdrüsen rhythmisch zusammen, um die Samenzellen sowie die Ejakulatflüssigkeit in Richtung der äußeren Harnröhrenöffnung an der Eichel zu transportieren.

Welche Funktionsstörungen und Erkrankungen des Penis gibt es?

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die den Penis betreffen. Dazu zählen unter anderem angeborene Fehlbildungen. Ungefähr eins von 3.000 Neugeborenen kommt mit einer nicht korrekt angelegten Harnröhre zur Welt. Dabei liegt die Öffnung der Harnröhre nicht am Ende des Penis, sondern häufig auf der Unterseite des Penisschafts (Hypospadie). Solche Fehlbildungen können mit modernen Methoden gut und vollständig operiert werden, ohne dass eine Funktionseinschränkung zurückbleibt.

Es gibt aber auch anatomische Varianten, die nicht behandlungsbedürftig sind. Beispielsweise sind häufig am Wulst der Eichel kleine, weiche Dornen oder Höcker sichtbar. Diese werden als Hornzipfel bezeichnet und haben weder eine Funktion noch eine schädliche Wirkung. Hornzipfel sind also kein Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit und sind auch nicht ansteckend. Entgegen landläufiger Meinungen sind Hornzipfel weder schmerzhaft noch stimulierend für Frauen beim Geschlechtsverkehr.

Eine der häufigsten Erkrankungen ist die erektile Dysfunktion, also die Erektionsstörung. Diese kann zum Beispiel durch altersbedingte Schäden der Gefäße (Arteriosklerose) im Penis entstehen, wodurch der Blutfluss in den Penis bei der Erektion gestört ist. Auch Nervenschäden im Genital- oder Beckenbereich sowie psychologische Probleme können die Erektion oder die Ejakulation negativ beeinflussen.

Vielen Männern mit Erektionsstörungen kann heutzutage durch Medikamente wie PDE5-Hemmer oder andere Therapien sehr gut geholfen werden.

Neben mechanischen Verletzungen des Penis, die häufig operativ behandelt werden müssen, gibt es viele sexuell übertragbare Krankheiten (STDs), die den Penis betreffen. Dazu zählen unter anderem Genitalwarzen, Syphilis, Gonorrhoe oder Chlamydien.

Während einige dieser Krankheiten mittlerweile gut behandelbar sind, gibt es für andere keine Heilungsmöglichkeit. Es muss insbesondere betont werden, dass auch HIV nach wie vor nicht heilbar ist und lediglich mit modernen Medikamenten einigermaßen gut in Schach gehalten werden kann.

Um sich vor STDs zu schützen, ist der Gebrauch von geeigneten Verhütungsmitteln wie Kondomen oder Lecktüchern der beste Schutz, vor allem bei häufigen Partnerwechseln. Antibabypillen, Hormonimplantate, Vaginalschaum und andere mechanische oder hormonelle Verhütungsmethoden schützen nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, sondern sind lediglich zur Verhinderung einer Schwangerschaft geeignet.

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Quellen:

  • Sadler, T. W. (2008). Medizinische Embryologie. Georg Thieme Verlag KG.
  • Schünke, M. (2014). Prometheus-Lernatlas der Anatomie (4. Aufl.). Georg Thieme Verlag KG.
  • Aumüller, G., Aust, G., Engele, J., Kirsch, J., & Maio, G. (2014). Duale Reihe Anatomie. Georg Thieme Verlag KG.
  • Hautmann, R., & Huland, H. (Eds.). (2006). Urologie. Springer-Verlag.
  • Stauber, M. (2013). Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe. T. Weyerstahl (Ed.). Georg Thieme Verlag KG.
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