Ein Arzt berät einen Patienten zu Erektionsstörungen und der Penispumpe
Die Penispumpe ist eine Unterdruckpumpe, die Männer mit Impotenz dabei unterstützen kann, einem normalen Geschlechtsverkehr nachzugehen, auch wenn sie durch bestimmte Krankheiten wie Diabetes, Gefäßerkrankungen, Operationen oder andere Beschwerden keine natürliche Erektion erzeugen können.

Wer den Grund für seine Unfähigkeit, eine Erektion herzustellen, nicht kennt, sucht leicht Hilfe durch Potenzmittel in Tablettenform. Sollte sich durch eine medizinisch empfohlene Veränderung des Lebensstils keine positive Wirkung auf die Erektionsfähigkeit herstellen lassen, kann die Penispumpe manchmal eine gute Lösung sein. Sie kann bei entsprechender Voraussetzung auch vom Arzt verschrieben werden.

Falls Sie sich die Frage stellen, ob vielleicht doch eher eine Behandlung in Tablettenform sinnvoll ist, können Sie hier direkt zu unserer Sprechstunde für Impotenz gelangen.

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Wann kann eine Penispumpe helfen?

Viele Männer, besonders ab einem Alter von etwa 50 Jahren, leiden an Impotenz, beziehungsweise erektiler Dysfunktion. Oftmals werden die Ursachen im psychischen Bereich gesucht, ohne daran zu denken, dass der überwiegende Teil von Impotenz auf organische Ursachen zurückgeht. Bluthochdruck und Diabetes, aber auch Stoffwechselstörungen, Leber- und Nierenfunktionsstörungen können der Grund sein. Eine Penispumpe kann daher helfen, allerdings sollte bei Anzeichen wie der Potenzstörung ein Arzt konsultiert werden. 

Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist die häufigste Ursache für Erektionsstörungen. Daher sind Erektionsstörungen meist ein Hinweis auf ernstzunehmende Krankheiten, die mit einem Arzt abgeklärt werden sollten. Arteriosklerose führt unbehandelt häufig zu Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch Impotenz gehört zu den möglichen Folgen. Bevor man eigene Versuche unternimmt, die Impotenz zu beseitigen, muss die Ursache medizinisch geklärt werden.

Bei Arteriosklerose sind die Blutgefäße verengt. Dies betrifft auch die Blutgefäße im Penis. Durch die Verstopfung der Arterien kann das Blut nach der sexuellen Stimulation nicht in vollem Umfang in die Schwellkörper des Penis einströmen, so dass keine Erektion zustande kommt. Besonders bei Bluthochdruck und Diabetes mellitus ist dies eine häufige Begleiterscheinung. Penispumpen können für diesen negative Effekt Abhilfe schaffen.

Arteriosklerose und andere Krankheiten können Impotenz verursachen

Nach bestimmten Operationen, beispielsweise an der Prostata, können Nervenbahnen und Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Wenn Nerven beschädigt sind, werden Impulse oftmals nicht mehr übertragen. Auch bestimmte Medikamente, die man regelmäßig einnehmen muss, können der Grund für Impotenz sein. Auch hier kann es hilfreich sein, die Impotenz mit Hilfe einer Penispumpe anzugehen.

Wenn sonst keine Gründe bekannt sind, sind gerade in höherem Alter Herzkreislauferkrankungen sehr oft schuld an der Potenzstörung. In diesem Fall muss nicht nur die Impotenz, sondern auch die Grunderkrankung medizinisch behandelt werden. Wenn eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, beispielsweise durch Ernährung und Sport oder durch das Aufgeben des Rauchens und des zu hohen Alkoholkonsums keinen Erfolg bringt, kann man weitere Hilfsmittel in Erwägung ziehen. Auch Penispumpen sind eine Alternative.

Wie wirkt die Penispumpe?

Die Penispumpe ist ein Gerät, das in der Lage ist, entweder motorisch oder durch manuelle Bedienung einen Unterdruck zu erzeugen, der den Penis steif werden lässt. Die Penispumpe wird vor dem Geschlechtsverkehr über den Penis gestülpt und an den Körper gedrückt. Mit einem Vakuumregler kann man einstellen, wie viel Vakuum erzeugt werden soll. Anschließend betätigt man bei motorisierter Pumpe einen Druckknopf, so dass innerhalb von einigen Sekunden – je nach Art des Geräts – eine Erektion zustande kommt. Dies ist der Fall, weil der Unterdruck, der im durchsichtigen Zylinder der Penispumpe erzeugt wird, bewirkt, dass das Blut in den Penis einströmt.

Nun wird die Pumpe ausgeschaltet. Wichtig ist zusätzlich der sogenannte Stauring, der meist in mehreren Größen der Penispumpe beigefügt ist. Diesen elastischen Stauring muss man mit Hilfe einer Führungshülse über den Penis ziehen, um die Erektion aufrecht halten zu können. Nun kann man einige Zeit lang wie gewohnt den Geschlechtsverkehr mit der Partnerin ausüben. Wichtig sind die Qualität der Penispumpe und eine genaue Druckanzeige.

Hat die Penispumpe Nebenwirkungen?

Da Penispumpen auf rein mechanischer Wirkweise beruhen, gibt es hier keine Nebenwirkungen wie bei einer Tabletteneinnahme oder Infusion. Es ist allerdings wichtig, den Druck gut zu dosieren, weil es sonst manchmal zu Blutblasen, einer Verfärbung des Penis oder sogar einem Blutstau kommen kann. Auch Gewebeflüssigkeit kann sich in der Penishaut anstauen. Diese Beeinträchtigungen verschwinden aber schnell wieder. Man sollte darauf achten, den Unterdruck nur solange wie nötig zu erzeugen.

Im Gegensatz zu Potenzmitteln auf Tablettenbasis oder Schwellkörperinfusionen, kann die Penispumpe als natürliche Methode angesehen werden, einem befriedigenden Geschlechtsverkehr auf Dauer nachzukommen, auch wenn die Blutversorgung des Penis nicht mehr optimal gegeben ist. Die Penispumpe kann beliebig oft verwendet werden. Auch Ersatzteile sind in der Regel gut verfügbar. Da sie in Taschenformat verpackt ist, kann sie auch gut auf Reisen mitgeführt werden. Eine Reinigung erfolgt mit warmem Wasser.

Trotz Penispumpe die Ursache von Erektionsstörungen durch einen Arzt abklären

Auch wenn das Problem der Erektionsfähigkeit durch die Verwendung von Penispumpen gelöst scheint, sollten Männer nicht leichtfertig mit ihrer Erektionsstörung umgehen. Da ab dem Alter von 65 eine erhebliche Zahl an Männern von Impotenz betroffen ist, kann man sehen, dass es vermutlich eine körperliche Ursache für die Potenzstörung gibt. Viele Risikofaktoren, die durch den modernen Lebensstil für die männliche Gesundheit gegeben sind, können auch ursächlich für Erektionsstörungen sein. Insofern muss man diese als wichtiges Warnsignal für ernsthafte Grunderkrankungen ansehen.

Penispumpen auch auf Rezept?

Wenn die Diagnose erektile Dysfunktion gestellt wird, fängt die Ursachensuche an. Ob ein versteckter Diabetes mellitus, gefährliche arteriosklerotische Veränderungen der Blutgefäße, Fettstoffwechselstörungen, Nierenfunktionsstörungen oder chronische Lebererkrankungen - die Anzahl der ursächlich in Frage kommenden Erkrankungen ist groß. Auch neurologische Krankheiten sind denkbar. Wer hingegen aufgrund einer Operation schon weiß, dass seine Blutgefäße oder Nervenbahnen Schaden genommen haben, kann dies mit dem Arzt besprechen. Hier kann die Penispumpe eine Möglichkeit sein, ohne Tabletten oder Infusionen auszukommen, wenn es um die Aufrechterhaltung eines normalen Sexuallebens geht. Die Penispumpe kann in solchen Fällen eventuell vom Arzt verordnet werden.

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