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Pille danach Nebenwirkungen

Bei manchen Patientinnen kann die „Pille danach” Nebenwirkungen hervorrufen. Das gilt sowohl für die PiDaNa als auch für die EllaOne. Die häufigsten Nebenwirkungen der „Pille danach” sind Übelkeit, Krämpfe im Magen-Darm-Bereich sowie Veränderungen der Monatsblutung. Die nächste Monatsblutung kann früher auftreten oder sich verspäten und schwächer oder stärker als gewöhnlich ausfallen.
Die Nebenwirkungen treten vorübergehend auf und sollten rasch abklingen. Im vorliegenden Text finden Sie weitere Informationen über mögliche Nebenwirkungen der „Pille danach” und wie sie diese lindern können.

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Wie ist die PiDaNa zusammengesetzt und wie nimmt man sie ein?

Die PiDaNa enthält das Hormon Levonorgestrel, welches eine synthetisch hergestellte Form des natürlich vorkommenden Hormons Progesteron ist. Levonorgestrel ist ein sehr beliebter Wirkstoff in vielen Antibabypillen. Die PiDaNa wird als Einmaldosis (ein Mal eine Tablette) eingenommen. Eine Tablette PiDaNa enthält 1,5 mg Levonorgestrel.

Welche Nebenwirkungen der PiDaNa können auftreten?

Mehr als zehn Prozent aller Frauen beklagen folgende Nebenwirkungen der PiDaNa:

  • Übelkeit
  • Kopfschmerz
  • irreguläre Blutung
  • Bauchkrämpfe
  • Erschöpfung

Bei weniger als als zehn Prozent aller Frauen kann außerdem auftreten:

  • Erbrechen

Wenn Sie innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme von PiDaNa erbrechen, müssen Sie die Einnahme wiederholen, damit die PiDaNa wirken kann. In diesem Fall sprechen Sie bitte sobald wie möglich mit ihrem Arzt oder Apotheker.

Außerdem ist zu beachten, dass die PiDaNa die Wirkung der Antibabypille einschränken kann, sodass Frauen bis zum Beginn der nächsten Periode zusätzlich mit Kondomen verhüten müssen, damit eine Schwangerschaft sicher verhindert werden kann.

Welche Nebenwirkungen können bei der ellaOne auftreten?

Wenn Sie die ellaOne verschrieben bekommen haben, lesen Sie bitte trotzdem immer die Packungsbeilage. Es ist wichtig, dass Sie verstehen, wie und wann sie die Tablette einnehmen sollen. Die häufigsten Nebenwirkungen der ellaOne, die in weniger als zehn Prozent der Fälle auftreten, sind:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen

Weniger als zehn Prozent der Frauen, die die EllaOne einnehmen, leiden unter Nebenwirkungen. Die Einnahme von weiteren Medikamenten kann die Wirkung der ellaOne beeinträchtigen. Dazu gehören auch pflanzliche Präparate wie z.B. Johanniskraut.

Wenn Sie innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme von ellaOne erbrechen, müssen Sie die Einnahme wiederholen, damit die ellaOne wirken kann. In diesem Fall sprechen Sie bitte sobald wie möglich mit ihrem Arzt oder Apotheker.

Die ellaOne kann die Wirkung ihrer Antibabypille einschränken, sodass sie bis zum Beginn der nächsten Periode zusätzlich mit Kondomen verhüten sollten.

Wie kann ich die Nebenwirkungen lindern?

Wenn Sie nach der Einnahme der "Pille danach" an Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen leiden, können Sie Paracetamol, Aspirin oder ein ähnliches Schmerzmittel zur Linderung der Schmerzen einnehmen. Folgende Tipps helfen bei manchen Patientinnen, die Nebenwirkungen der "Pille danach" abzuschwächen:

  • Die Einnahme von freiverkäuflichen Medikamenten gegen Übelkeit etwa einer Stunde vor der Einnahme der "Pille danach" kann helfen, Übelkeit vorzubeugen (Medikamente gegen Übelkeit können allerdings starke Müdigkeit hervorrufen)
  • Die Einnahme der "Pille danach" während einer Mahlzeit kann gastrointestinalen Problemen vorbeugen
  • Gegen Übelkeit kann der Verzehr von Milch und kleinen Snacks hilfreich sein

Wie beeinflusst die „Pille danach” meine Monatsblutung?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich der Menstruationszyklus nach der Einnahme der "Pille danach" verändert. Ihre nächste Monatsblutung kann deutlich stärker oder schwächer ausfallen als gewöhnlich. Sie kann außerdem einige Tage früher oder später beginnen. Das ist eine häufige Nebenwirkung aufgrund der relativ hohen Dosis des Hormons Levonorgestrel, der aktiven Substanz der "Pille danach". Außerdem kann es zu Zwischenblutungen kommen, d.h. Blutungen zusätzlich zur regulären Monatsblutung. Falls die reguläre Menstruationsblutung mehr als 5 Tage verspätet ist, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Dazu können Sie einen einfachen Schwangerschaftsheimtest durchführen.

Kann die Pille danach zu einer Eileiterschwangerschaft führen?

Notfallverhütungsmethoden wirken nicht in 100 Prozent der Fälle. Wird ein Ei trotz der Einnahme der "Pille danach" befruchtet, kann es sich auch außerhalb der Gebärmutterhöhle einnisten, z.B. in den Eileitern. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber durch die vorherige Einnahme der "Pille danach" nicht höher als das Auftreten einer Eileiterschwangerschaft in einer normalen Schwangerschaft. Im Fall einer Eileiterschwangerschaft kann es zu einer Blutung aus der Gebärmutter kommen, die als Regelblutung missverstanden wird, obwohl eine Schwangerschaft besteht. Auch wenn dies sehr selten vorkommt, ist es wichtig, bei anhaltenden Bauchschmerzen nach der Einnahme der “Pille danach” einen Arzt aufzusuchen. Eine Extrauteringravidität ist sehr gefährlich und oftmals muss diese zeitnah medizinisch versorgt werden.

Gibt es Langzeitrisiken der Pille danach?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass die “Pille danach” eine Langzeitwirkung auf ihre Gesundheit oder Fruchtbarkeit hat. Trotzdem sollten Notfallverhütngsmethoden nur im Notfall angewendet werden und nicht als reguläre Verhütungsmethode angesehen werden, weil Sie eine größere Belastung für den Körper darstellt, als reguläre Antibabypillen.

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