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Pillen-Guide

Die Pille ist das beliebteste hormonelle Verhütungsmittel im europäischen Raum. Sie zählt zu den sichersten Verhütungsmethoden und wird in den meisten Fällen sehr gut vertragen. Manche Pillen können sogar positive Auswirkungen auf unterschiedliche Beschwerden wie zum Beispiel Akne und Menstruationsbeschwerden haben. Mittlerweile gibt es sehr viele Varianten der Pille, jede Pille kann jedoch in eine übergeordnete Kategorie einsortiert werden. Dadurch wird das Angebot überschaubarer. Die Beratung durch einen Gynäkologen hilft dabei, die individuell am besten passende Pille für jede Frau zu finden.

Seit wann gibt es die Pille in Deutschland?

Nachdem die Forschung ab der Mitte des 20. Jahrhunderts in der Lage war, weibliche Hormone synthetisch herzustellen, war der Weg bis zur Antibabypille nicht mehr weit. Mit den im Labor hergestellten Hormonen Ethinylestradiol und Norethisteron konnte im Jahr 1960 die erste sogenannte Kombinationspille in den USA auf den Markt gebracht werden. Ein Jahr später folgte die erste deutsche Kombinationspille, mit der bis heute verwendeten Kombination aus einem Östrogen und einem Gestagen. Allerdings wurden die Dosierungen der Hormone im Laufe der Zeit stark reduziert und neue Gestagene entwickelt, wodurch das Angebot an Pillen immer größer werden konnte.

Welche Pillensorten gibt es?

Die ersten Pillen waren alle sogenannte Kombinationspillen, weil sie eine Kombination aus einem Östrogen (Ethinylestradiol) und einem Gestagen enthielten. Die relativ hohe Dosierung der Hormone verursachte jedoch zum Teil erhebliche Nebenwirkungen. Deshalb wurden die Kombinationspillen weiter entwickelt und die Mikropillen entstanden. Diese enthalten weiterhin ein Östrogen und ein Gestagen, beide jedoch in wesentlich geringeren Dosierungen. Die Verträglichkeit der Mikropillen ist deutlich besser und die sichere Verhütung einer Schwangerschaft bleibt durch die ausreichende Wirkung der geringeren Hormondosierung gewährleistet. Als sich herausgestellt hat, dass viele Frauen keine Östrogene vertragen oder das Risiko bei der Einnahme bei manchen Paienten zu hoch ist, wurden die Minipillen als östrogenfreie Alternative eingeführt. Diese sind nun auch in der Stillzeit zur Verhütung anwendbar und werden außerdem Frauen mit Östrogenunverträglichkeit oder hohem Risikoprofil, die hormonell verhüten wollen, empfohlen.

Wie wirkt die Pille?

Die Mikropillen mit zwei enthaltenen Hormonen wirkt über mehrere Mechanismen schwangerschaftsverhütend. Die Kombination aus Östrogen und Gestagen verhindert in der Regel den Eisprung, wodurch eine Befruchtung nach dem Geschlechtsverkehr nicht möglich ist. Für den Fall, dass es doch einmal zu einem Eisprung kommt, ist zusätzlich der Schleimpfropf am Eingang des Gebärmutterhalses verdickt, so dass den Spermien das Eindringen erschwert wird. Außerdem verändert sich die Konsistenz des Gebärmutterschleims, so dass selbst befruchteten Eizellen ein Einnisten erschwert wird.

Die Wirkung der Minipillen, die nur ein Gestagen enthalten, beruht in erster Linie auf der Verdickung des Schleimpfropfens und der Veränderung des Schleims in der Gebärmutter selbst. Nicht alle Minipillen hemmen den Eisprung, allerdings ist wahrscheinlich auch die Beweglichkeit der Eileiter eingeschränkt, so dass auch hier eine Befruchtung und somit eine Schwangerschaft sehr sicher verhindert wird.

Welche unterschiedlichen Einnahmemethoden gibt es?

Die Einnahme hängt von der Art der Pille ab. Die einphasigen Mikropillen werden in der Regel über drei Wochen täglich eingenommen, daraufhin erfolgt eine einwöchige Pause. Diese kann im Rahmen der Verschiebung der Menstruation auch verkürzt, auf keinen Fall jedoch verlängert werden. Bei diesen Mikropillen ist auch eine durchgängige Einnahme im sogenannten Langzeitzyklus möglich.

Man kann weitere Unterformen der Mikropillen unterscheiden, die im Laufe der Einnahme eine an den natürlichen Zyklus angepasste Hormondosierung haben. Dabei handelt es sich um die Zwei- oder Dreistufenpillen. Ein Blister enthält hier immer 21 Pillen, die in der richtigen Reihenfolge eingenommen werden müssen. Anschließend erfolgt hier immer eine einwöchige Pause. Alternative Einnahmemethoden gibt es bei der Stufenmethode nicht.

Die Minipillen werden prinzipiell durchgängig eingenommen. Bei ihnen muss auch genau auf die Uhrzeit geachtet werden, die bei den meisten Minipillen nicht mehr als drei Stunden abweichen darf. Ansonsten ist die Verhütungssicherheit nicht mehr gewährleistet.

Wie lange kann die Pille eingenommen werden?

Die Pille kann ab der Pubertät nach einer ärztlichen Untersuchung normalerweise eingenommen werden, bis es zu einem Kinderwunsch kommt oder der Wunsch nach einem alternativen Verhütungsmittel, möglicherweise nicht-hormonell, aufkommt. Ansonsten ist die Einnahmezeit innerhalb der fruchtbaren Zeit bis zur Menopause außerhalb der Schwangerschaft nicht begrenzt. Nach dem Absetzen der Pille ist eine Schwangerschaft aus medizinischer Sicht sofort möglich, meist braucht der Körper jedoch ein paar Wochen bis Monate, bis der natürliche Zyklus wiederhergestellt ist und eine regelmäßige Menstruationsblutung erfolgt.

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